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Roxy Ulm: Schöner Scheitern mit Ringelnatz


Heike Feist kennen manche vielleicht aus der Show "Cavewoman", in der sie mit sämtlichen Klischees zwischen Männern und Frauen aus der Frauenperspektive spielt. In "Schöner Scheitern mit Ringelnatz" tritt sie mit ihrem Kollegen Andreas Nickl auf die Bühne, um von Ringelnatz zu erzählen. Team-Ulm.de-Autorin Melissa Gößling nutzte am vergangenen Freitag, 5. Mai, die Gelegenheit, die Schauspielerin einmal von der weniger humorvollen Seite kennenzulernen.

Joachim Ringelnatz war deutscher Schriftsteller, Kabarettist und Maler Anfang des 20. Jahrhunderts. Die meiste Zeit jedoch ziemlich erfolglos. Ständig lebte er in Geldnot. Dieses Scheitern hat Heike Feist in ihrem selbst kreierten Stück "Schöner Scheitern mit Ringelnatz" zum Thema gemacht.

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Theater Ulm: Der goldene Drache


Es ist kein Stück, das jedem sofort etwas sagt, nein. Dafür aber ist „Der goldene Drache“ ein Stück, das auf jeden Fall jeder gesehen haben sollte. Einmal. Mindestens.

Wer „Der goldene Drache“ gesehen hat, weiß gar nicht, wo er mit erzählen anfangen soll. Dabei ist die Handlung sehr simpel, dreht sich im Prinzip alles um das titelgebende China-Vietnam-Thai-Restaurant „Der goldene Drache“.

Es ist sowohl Ort diverser Szenen als auch Dreh- und Ankerpunkt des gesamten Stücks, denn das Restaurant verbindet Menschen und ihre Geschichten: Den Lebensmittelhändler von nebenan, den Opa, der über dem Restaurant wohnt, seine Nichte und ihren Freund, um einige zu nennen.

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Theater Ulm: Event


Keine Frage, das Stück „Event“ ist wohl eines der aufreibendsten, ja vielleicht auch provokativsten, mit denen das Theater Ulm seit einiger Zeit im großen Saal aufwartet. Grund dafür ist nicht nur das Schauspiel, das Andreas von Studnitz – als Intendant für gewöhnlich Teil der Theaterleitung und nicht auf der Bühne zu sehen – abliefert.

Auch, dass es sich bei Event um eins der seltenen Ein-Personen-Stücke handelt, trägt zum Charakter des Stücks bei. Dazu kommt, dass das Publikum nicht in den Sitzen der Zuschauer Platz nimmt, sondern direkt auf der Bühne. Vergangenen Donnerstag, 15. Januar, hieß das um genau zu sein: Mitten im Bühnenbild von „Kabale und Liebe“.

All diese Dinge zusammen, vermitteln einen ersten Eindruck davon, was „Event“ so außergewöhnlich macht. Wirklich spannend ist das Stück letztendlich aber dadurch, dass sich das Ulmer Theater bei diesem Schauspiel überraschend direkt mit dem Schauspielleben, dem Leben und Arbeiten an einem Theater, und damit dem ureigenen Alltag des Hauses auseinander setzt.

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Theater Ulm: Kabale und Liebe


Als Friedrich Schiller sein Stück „Kabale und Liebe“ im späten 18. Jahrhundert schrieb, da ahnte er wohl noch nicht, dass es auch über 200 Jahre später noch begeistert gespielt würde. Team-Ulm.de-Autorin Melissa Gößling hat sich für euch angeschaut, wie sich der Intendant des Ulmer Theaters, Andreas von Studnitz, dem Klassiker angenommen hat.

Für ein sehr reduziertes und modernes Bühnenbild haben sich Intendant Andreas von Studnitz und Bühnenbilderin Marianne Hollenstein entschieden. Ein blau-rot marmorierter Trichter ist die einzige Kulisse, auf der die Schauspieler hinauf- oder hinunterlaufen müssen. Ein einzelnes Element schiebt und kippt sich zeitweise von rechts in den Raum, beengt diesen und lässt die Akteure nicht nur optisch kleiner werden.

Als Kontrast tragen die Schauspieler Kostüme, wie sie auch vor 200 Jahren hätten getragen werden können: Die Anzüge der Männer haben gedeckte Töne, die Frauen tragen Kleider. Nur Luise (Sidonie von Krosigk) und Lady Milford (Tini Prüfert) stechen heraus: sie tragen beide leuchtend rote Kostüme.

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Theater Ulm: Der nackte Wahnsinn


"Der nackte Wahnsinn" ist eine Komödie, wie sie im Buche steht. Deshalb ist sie aber noch lange nicht vorhersehbar oder gar mit lahmen Witzen bestückt. Ob das Stück sehenswert ist, hat sich Team-Ulm-Autorin Melissa Gößling für euch angesehen.

"Der nackte Wahnsinn" von Michael Frayn ist ein Stück in drei Akten. Es erzählt die Geschichte einer Theatertruppe, die in kurzer Zeit eine Komödie einstudiert hat, während sich hinter den Kulissen die Dramen entwickeln. Diese kann das Publikum im
zweiten Akt dann auch sehen und im dritten… ja, da scheint schon alles zu spät.

Die Bühne des Großen Hauses im Theater Ulm war dem Stück entsprechend sehr klassisch gestaltet: Wie bei einem Schulstück sah der Zuschauer das Innere eines Hauses mit vielen Türen, einer Couch und einem Fernseher. Viele Requisiten brauchten die Schauspieler nicht, denn das Spiel miteinander macht den Reiz des Stücks aus.

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Roxy: Caveman


Dass der Mensch vom Affen abstammt, ist weithin bekannt. Dass wir aber in unserer Entwicklung nicht viel weiter als bis zum Höhlenmenschen gekommen sind, verdrängen wir gerne. Komödiant Martin Luding erklärte am Freitag, den 7. November, im Roxy als „Caveman“, warum Männer keine zwei Dinge gleichzeitig können und wieso sie so gerne schweigen. Team-Ulm-Autorin Melissa Gößling war für euch dabei.

Das Roxy war fast bis auf den letzten Platz besetzt und die Stimmung entspannt, als Martin Luding telefonierend die Bühne betrat. Offensichtlich auf dem Weg nach Hause, denn links stand eine Eingangstür. Als er aber seine Sachen vor der Tür entdeckt, beendete Luding das Gespräch und rief seine Frau an: Er war rausgeflogen.

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Theater Ulm: La Traviata


"Oper ist langweilig und nur für Leute jenseits der 50", denken viele. Dass das so nicht mehr stimmt, beweisen viele junge Besucher, die sich die derzeit am Ulmer Theater gezeigte Oper "La Traviata" anschauen. Auch Team-Ulm-Autorin Melissa Gößling hat sich das Stück für euch angesehen.

La Traviata (auf Deutsch: "Die vom Wege Abgekommene") erzählt die Geschichte der Hure Violetta, die nicht glaubt, lieben zu können. Auf einer Party trifft sie einen ihrer Verehrer – Alberto – und lässt sich doch auf Gefühle ein, als er ihr seine Liebe gesteht.
Die beiden ziehen zusammen und leben sehr zurückgezogen. Bis Albertos Vater Violetta aufsucht und sie bittet, Alberto freizugeben. Denn nur wenn Alberto nach Hause zurückkehrt, kann seine Schwester heiraten. Anderenfalls sagt ihr Verlobter die Hochzeit ab. Violetta ist an Tuberkulose erkrannt und dem Tod nahe, stimmt aber dennoch zu. Sie verlässt Alberto unter dem Vorwand, wieder in ihr altes Leben zurückkehren zu wollen, was diesen natürlich sehr verletzt. Doch kurz vor Violettas Tod erfährt Alberto die Wahrheit der Tragödie und findet noch einmal zu seiner Geliebten.

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Theater Ulm: Die Durstigen


In einer Welt, in der man alle Freiheiten und Möglichkeiten hat, selbst zu entscheiden, was man in seinem Leben tun möchte, verharren wir doch immer wieder im Alltagstrott. Wajdi Mouawad hinterfragt in seinem Theaterstück "Die Durstigen", warum das so ist, wann diese Starre beginnt und ob es so bleiben muss. Team-Ulm.de-Autorin Melissa Gößling hat die Inszenierung am Theater Ulm gesehen und verrät, ob es sich lohnt.


Das Podium im Theater Ulm ist komplett schwarz angemalt. In dem trapezförmigen Raum stehen am Rand auf zwei kleinen Emporen die Stühle für das Publikum. Der Blick der Zuschauer fällt auf eine übergroße Leinwand, die die Längsachse des Raumes fast vollständig einnimmt. Darauf: so etwas wie eine Strandlandschaft, in grau-weiß gemalt, irgendwie diffus. In der Mitte der Leinwand ist eine menschengroße Trommel aufgemalt, ihr Fell ist ein Spiegel. Vor der Leinwand liegen links und rechts pinkfarbene Fellteppiche, auf ihnen abstrakte pinke Palmen. Auf der rechten Seite steht auch ein Aquarium, gefüllt mit Wasser und einem Totenschädel.

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Theater Ulm: Iphigénie en Tauride


Drei Akte hat die Oper Iphigénie en Tauride, die gestern das letzte Mal im Theater Ulm aufgeführt wurde. Dabei trafen noch einmal zwei Sprachen im Haus aufeinander – denn der französische Gesang wurde mit deutschen Übertiteln unterstützt. So konnten alle Zuschauer dem Handlungsverlauf, zumindest was die Sprache betrifft, folgen.

Wer die Oper – geschrieben von Christoph Willibald Gluck geschrieben und 1779 zum ersten Mal aufgeführt – nicht kennt, dem fällt es zumindest in der ersten Hälfte noch schwer alle Zusammenhänge zu verstehen. Die komplizierten Namen und unbekannten Verhältnisse versucht das Theater Ulm zwar zu beginn kurz mit einem eingeblendeten Stammbaum zu erklären. Dafür, dass man sich diesen nicht über die Spielzeit von insgesamt zwei Stunden im Detail einprägen kann, kann das Theater nichts.
So hielten sich wohl auch am Sonntag die meisten Zuschauer erst einmal an den Gesichtern der Protagonisten fest und durchschauten auch so, nach und nach, grob die Geschichte in die Hauptcharakter Iphigénie verwickelt ist.

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Theater Ulm: Der gute Mensch von Sezuan


Das Podium im Ulmer Theater ist dafür bekannt, Dinge gern von der anderen Seite zu betrachten und auch die Modernisierung klassischer Stücke sieht man dort oft. Mit diesem Rezept versucht es das Ensemble bei „Der gute Mensch von Sezuan“ dieses Mal auch im großen Haus – wirklich rund ist die Aufführung trotzdem nicht.

Viele Theaterbesucher kannten das Stück von Bertolt Brecht schon vor der Aufführung, nur wenige mochten es auch. Das dürfte danach anders ausgesehen haben, so die Südwest Presse, und keine Frage, die moderne Inszenierung bleibt sicherlich im Gedächtnis und lockt auch junge Menschen ins Theater. Dass die Aufführung sie jedoch anspricht, sei dahin gestellt.

(Dass sie es nicht tut natürlich auch.)

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