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Ulmer Zelt: Maxim
12.06.2014 um 11:21 Uhr von Tairrah
Zuletzt geändert 20.06.2014 um 23:51 Uhr
Auch wenn es bei dem ein oder anderem Lied einen kleinen Textfehler gab – Maxim lies sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen sondern erntete für seine ehrlichen Worte „Manchmal verkackt man auch den Text…“ reichlich Applaus von den Zuhörern – die Stimmung war großartig und der Sänger auf der Bühne fühlte sich sichtlich wohl. Nicht nur für das seelische, auch für das leibliche Wohl sorgte Maxim als Hauptact an diesem Abend: Als es gegen Ende seines Auftritts immer wärmer und wärmer wurde, und er sich einen Schluck Wasser gönnte, gab er die Flasche mit den Worten „Ist echt warm hier drin, kannst die Flasche gern weiterreichen, ich hab auch kein Herpes oder andere Krankheiten“ an die Fans in den ersten Reihen weiter. Einen kleinen Fehler, den das Publikum nicht auf sich ruhen lassen wollte, machte Maxim dennoch: Baden-Württemberg und Bayern zu verwechseln, und das Ulmer Zelt fälschlicherweise als in Bayern liegend zu betrachten, hätte ihn fast die Gunst seiner Fans gekostet. Denn die machten ihn sofort mit lauten Rufen darauf aufmerksam, dass Bayern auf dem anderen Donauufer liege. Dennoch konnte sich Maxim mit seinem Charme auch aus diesem Fauxpas retten: „…denn man hat mir gesagt, hier sind ein paar Polizisten, und Polizisten hat’s in Bayern ja viel mehr als in Baden-Württemberg!“ Aber nicht nur die Performance war überzeugend, auch die Anmoderation zu seinen Songs begeisterten auf voller Linie, obwohl Maxim, wie er sagte, seine Probleme dabei hat, etwas zu seinen Liedern zu sagen. Besonders bei seinem Stück „Rückspiegel“ waren alle Augen und Ohren auf ihn gerichtet, denn er erzählte: „Manchmal denkt man sich an einem schönen Moment, dass der Moment zwar schön ist und man glücklich ist, aber der ‚wirklich glücklichste Moment‘ in den nächsten zehn Jahren noch kommen wird. Und wenn man dann nach zehn Jahren an diesen Moment zurückdenkt, an dem man sich das gedacht hat, dann weiß man, dass es doch der schönste war, und dass man glückliche Momente erst dann schätzt, wenn sie vorbei sind“. Als zum Abschluss dann die ersten Akkorde von „Meine Soldaten“ ertönten, war es vollends um die Gäste geschehen - von Applaus konnte keine Rede mehr sein, der Boden dröhnte und laute Jubelrufe waren zu hören. Eine kleine Zugabe gab es dann doch noch, bevor Maxim mit Band von der Bühne gingen und ein begeistertes, ausgepowertes und vollkommen glückliches Publikum zurückließ. Fotos: Thorsten Nilson
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