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Keinen Investor gefunden – SSV Ulm 1846 geht in die dritte Insolvenz


Eigentlich konnte man das aus den vergangenen Wochen schon herauslesen: Der SSV Ulm 1846 Fußball geht in die Insolvenz. Dies wurde am vergangenen Donnerstag bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung in der Ulmer Jahnhalle bekannt.

Offene Rechnungen in Höhe von 420.000 Euro, nicht bezahlte Spielergehälter und schlussendlich kein Investor und kein Vorstand. Sogar die Stadionmiete der letzten Monate wurde nicht bezahlt. Auf die Bankkonten hat der Notvorstand um Dietmar Voss auch keinen Zugriff mehr, nachdem diese gepfändet wurden.  

Zu all den finanziellen Problemen kommt die sportliche Situation: Der SSV verlor sein letztes Saisonspiel beim bereits abgestiegenen KSV Baunatal mit 0:2. Somit bleiben die Ulmer auf Platz 15 und können die Klasse nur noch mit fremder Hilfe schaffen. Nämlich dann, wenn die U23 des FSV Mainz 05 oder die SG Sonnenhof Großaspach den Aufstieg in die 3. Liga schaffen.

Sollte noch vor dem 30. Juni – der Stichtag des Saisonendes – das Insolvenzverfahren eröffnet werden, steht der SSV Ulm unabhängig vom sportlichen Klassenerhalt als Absteiger in die Oberliga Baden-Württemberg fest. Das bedeutet auch, dass der Verein in der nächsten Saison in der Oberliga starten könnte. Wird das Insolvenzverfahren erst nach dem 30. Juni eröffnet, so würde der SSV gleich zu Saisonbeginn als erster Absteiger in der jeweiligen Klasse feststehen, in der er antritt.

Am gestrigen Montag wurde nun der Insolvenzantrag beim Amtsgericht Ulm eingereicht. Als Insolvenzverwalter wurde Dr. Holger Leichtle von der Anwaltskanzlei Schultze & Braun aus Stuttgart bestellt. Dieser prüft nun, inwiefern beim SSV Ulm ein Insolvenzverfahren eröffnet werden kann – oder ob die Auflösung des Vereins bevor steht.

Inzwischen haben mit dem FC Bayern München (vorbehaltlich) und dem FC Augsburg zwei Bundesligisten Zusagen für ein Freundschaftsspiel zugunsten des SSV Ulm 1846 gemacht.

Am Dienstagabend wurde noch bekannt, dass der SSV Ulm keine Lizenz  für die kommende Regionalliga-Saison erhält. Dies liegt auch daran, dass der Notvorstand, der auch einige Zeit handlungsunfähig war, die Unterlagen für die Lizenzerteilung nicht fristgerecht beim DFB einreichen konnte.

Foto: Florian Vogt

Veröffentlicht in den Kategorien:Region, Sport und Stadtgeschehen
Tags: Fußball, Insolvenz, Regionalliga Südwest, SSV Ulm 1846

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