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Petition PRO Exotenhaltung

Penta-Phi - 54
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Geschrieben am: 15.03.2012 um 14:46 Uhr
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Zitat von Sundown73: Dann beweise es doch bitte mal woran man es erkennt dass sich ein Tier in einem Terrarium quält!
Hmmm, das ist in etwa so, als ob jemand sagen würde: Beweise mal, dass es hellblaue Einhörner NICHT gibt.
Alkoholfreies Bier ist wie seine Schwester lecken: schmeckt richtig, ist aber FALSCH!
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guyoncignito
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Geschrieben am: 15.03.2012 um 15:30 Uhr
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Zitat von Sundown73: Zitat von guyoncignito: Da brauch man nicht studieren. Schwachsinnig ist nur deine Ignoranz. Ein Tier würde immer aus deinem Gefängnis fliehen und seine Heimat vorziehen. Du redest dir deine Tierquälerei nur mit irgendwelchen Studien schön, ich sehe es realistisch.
Dann beweise es doch bitte mal woran man es erkennt dass sich ein Tier in einem Terrarium quält!
Schon der gesunde Menschenverstand sagt es einem.
Bei manchen Tieren in Gefangenschaft gibt es aber auch Symptome. Bei Reptilien, Fischen und Spinnentieren etc wirds in Ermangelung von Mimik und Stimme schon schwieriger mit dem "Beweis".
Wobei, lass mal die Tür zu deinen Gefängnissen offen stehen und beobachte was die Tiere machen.
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epidares
Fortgeschrittener
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Geschrieben am: 15.03.2012 um 18:21 Uhr
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Schon mal davon gehört, dass so etwas schön öfters vorgekommen ist und die Tiere regelmässig zurückgekommen sind, weil sie Ihr "Gefägniss" als ihr Heim und Revier betrachtet haben?
So übel scheints also manchmal gar nicht zu sein
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sarmem - 38
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Geschrieben am: 15.03.2012 um 18:27 Uhr
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Also ich find so lang man sich liebevoll darum kümmert sollte man alles halten dürfen^^
Aber manche halten ihr Krokodiell halt im Bad oder im Schrank und das halt nicht ok
welcome to ponyville, jackass
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epidares
Fortgeschrittener
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Geschrieben am: 15.03.2012 um 18:54 Uhr
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Zitat von guyoncignito: 1.Nein, es ging um die Definition der Exoten. Abstrus ist es, trotz meiner Argumentation zu dieser Erkenntnis zu kommen, heimische Wildtiere halten zu dürfen.
2. Weil domestizierte Tiere, wie die Bezeichnung schon sagt, an ein Leben im Haus mit dem Menschen mehr oder weniger angepasst sind.
3. Von der Haltung von Hamstern halte ich auch nix, artgerecht ist ein Käfig niemals. Auch bei Hunden sollte man einen Eignungstest machen.
Und der Freiheitsgedanke ist das wichtigste in dieser Diskussion. Das sollten die Tiere selbst entscheiden können und nicht der Mensch.
Ich möchte nochmal betonen, dass ich diese Einstellung nur bei "Tierhaltung zur Belustigung" hege. Ich halte selbst Hasen in einem Gehege und Stall, schlachte sie aber.
Na ja, die Argumentation führt jetzt meinerseits weder zu der einen noch zu irgendeiner anderen Erkenntniss (na ja, vielleicht doch zu einer speziellen) 
Prinzipiell bin ich der Meinung, dass man durchaus domestizierte Arten, Exoten oder auch heimische Arten halten kann, sofern man ihren Ansprücen nachkommt. Das kann bei Haustieren einfacher sein als bei Exoten und bei denen einfacher als bei einheimischen Arten, muss aber nicht. Den Bedürfnissen einer einheimischen Hauswinkelspinne kann wahrscheinlich deutlich besser nachgekommen werden als dem bereits mehrfach zitierten domestizierten Goldhamster.
Was ich nicht akzeptieren kann, ist die Behauptung, die Haltung von "Exoten" erfolgt nur zur "Belustigung". Für mich und viele andere ist die Beschäftigung mit Tieren egal ob im eigenen Heim oder in der Natur eine Art der Weiterbildung.
Das Streben nach Wissen ist einerseits ein natürliches Bedürfnis des Menschen, andererseits hilft es ganz einfach die Zusammenhänge in der Natur besser zu verstehen woraus dann wiederum Möglichkeiten und Aktivitäten zu deren Schutz entstehen.
Ganz einfach: Nur was man kennt, ist man auch bereit zu schützen!
Wenn Du hier schreibst, dass Deine Einstellung nur die Tierhaltung zur "Belustigung" betrifft, Du andererseits aber Kaninchen im Stall (artgerecht?) zum Schlachten hältst, kann ich das auch nicht nachvollziehen. Das dient doch dann sozusagen auch nur einem Luxusbedürfniss von Dir! Du könntest sicher auch ohne Fleisch auskommen und wenn nicht, gäbe es immer noch die Möglichkeit, den Jagdschein zu machen und Tiere zu töten und zu verzehren, die direkt in der "Freiheit" leben. Du müsstest dann keine Tiere in Gefangenschaft halten. Das wäre dann zumindest konsequent!
Und wie auch schon mal gesagt: Der Freiheitsgedanke ist etwas rein menschliches. Auch Tiere in der Natur kennen mehr als genug Grenzen, seien es Reviergrenzen, seien es natürliche Hindernisse wie Flüsse, Berge, etc. oder sei es einfach ein anderes Kleinklima, in dem sie nicht überleben können. Soviel nur zur räumlichen Freiheit, das betrifft aber genausogut alle anderen Belange. Auf gut Deutsch, die liebe Löwin in der Savanne kann sich z. B. nicht wirklich aussuchen, mit welchem Männchen sie sich paaren möchte, dran ist der, der das Rudel erobert hat. Mag sie ihn nicht hat sie Pech gehabt. Abwandern in eine hübschere Gegend kann sie auch nicht weil sie alleine keine Chance hätte, alle anderen Reviere bereits besetzt sind. Andererseits hat sie aber dieses "Freiheitsbedürfniss" so evtl. gar nicht? Vielleicht ist ihr einfach nur wichtig, Gesellschaft zu haben, ausreichend Futter und Schutz vor anderen Räuber und somit sich fortzupflanzen?
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guyoncignito
Champion
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Geschrieben am: 15.03.2012 um 21:56 Uhr
Zuletzt editiert am: 15.03.2012 um 21:59 Uhr
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Zitat von epidares:
Na ja, die Argumentation führt jetzt meinerseits weder zu der einen noch zu irgendeiner anderen Erkenntniss (na ja, vielleicht doch zu einer speziellen) 
Prinzipiell bin ich der Meinung, dass man durchaus domestizierte Arten, Exoten oder auch heimische Arten halten kann, sofern man ihren Ansprücen nachkommt. Das kann bei Haustieren einfacher sein als bei Exoten und bei denen einfacher als bei einheimischen Arten, muss aber nicht. Den Bedürfnissen einer einheimischen Hauswinkelspinne kann wahrscheinlich deutlich besser nachgekommen werden als dem bereits mehrfach zitierten domestizierten Goldhamster.
Ich meinte auch deine Erkenntnis, ich würde die Haltung einheimischer Wildtiere gutheissen, exotischer jedoch nicht. Diese ist aufgrund meiner vorangegangenen Argumentation abstrus.
Zitat von epidares: Was ich nicht akzeptieren kann, ist die Behauptung, die Haltung von "Exoten" erfolgt nur zur "Belustigung". Für mich und viele andere ist die Beschäftigung mit Tieren egal ob im eigenen Heim oder in der Natur eine Art der Weiterbildung.
Das Streben nach Wissen ist einerseits ein natürliches Bedürfnis des Menschen, andererseits hilft es ganz einfach die Zusammenhänge in der Natur besser zu verstehen woraus dann wiederum Möglichkeiten und Aktivitäten zu deren Schutz entstehen.
Ganz einfach: Nur was man kennt, ist man auch bereit zu schützen!
Dieses Argument hättest du vielleicht vor 150 Jahren bringen können, als die meisten Exoten noch nicht wirklich kategorisiert und erforscht waren. Heute, in einer Zeit, in der Wissenschaftler mit ausgeklügeltster Technik annähernd die gesamte bekannte Flora und Fauna erforscht haben, ist ein laienhaftes Bestreben, neue Erkenntnisse zu gewinnen, ein sehr schlechtes Argument.
Dafür haben wir heute unzählige hochwertige Enzyklopädien, das Internet und fabelhafte Reportagen. Unterm Strich bleibt halt doch nur der Versuch, ein wenig Exotik und Wildnis ins Wohnzimmer zu holen um sich und seine Bekannten zu erfreuen.
Zitat von epidares: Wenn Du hier schreibst, dass Deine Einstellung nur die Tierhaltung zur "Belustigung" betrifft, Du andererseits aber Kaninchen im Stall (artgerecht?) zum Schlachten hältst, kann ich das auch nicht nachvollziehen. Das dient doch dann sozusagen auch nur einem Luxusbedürfniss von Dir! Du könntest sicher auch ohne Fleisch auskommen und wenn nicht, gäbe es immer noch die Möglichkeit, den Jagdschein zu machen und Tiere zu töten und zu verzehren, die direkt in der "Freiheit" leben. Du müsstest dann keine Tiere in Gefangenschaft halten. Das wäre dann zumindest konsequent!
Schliesslich geht es hier auch um Tiere zur Belustigung, nicht um Nutztiere. Aber ok, ich gehe trotzdem darauf ein.
Ich habe geschrieben, meine Hasen leben in einem Gehege und Stall, sie können sowohl auf der Wiese hoppeln als auch sich dann nachts im Stall einmummeln. Ich mache das so, weil ich nicht auf Fleisch verzichten will, dies aber die artgerechteste Methode der Fleischgewinnung ist, ausser jagen. Und dies habe ich sogar vor, nur ist ein Jagdschein nicht günstig, ein Revier oft nicht vorhanden, aber evtl wirds ja diesen Herbst was.
Zitat von epidares: Und wie auch schon mal gesagt: Der Freiheitsgedanke ist etwas rein menschliches. Auch Tiere in der Natur kennen mehr als genug Grenzen, seien es Reviergrenzen, seien es natürliche Hindernisse wie Flüsse, Berge, etc. oder sei es einfach ein anderes Kleinklima, in dem sie nicht überleben können. Soviel nur zur räumlichen Freiheit, das betrifft aber genausogut alle anderen Belange. Auf gut Deutsch, die liebe Löwin in der Savanne kann sich z. B. nicht wirklich aussuchen, mit welchem Männchen sie sich paaren möchte, dran ist der, der das Rudel erobert hat. Mag sie ihn nicht hat sie Pech gehabt. Abwandern in eine hübschere Gegend kann sie auch nicht weil sie alleine keine Chance hätte, alle anderen Reviere bereits besetzt sind. Andererseits hat sie aber dieses "Freiheitsbedürfniss" so evtl. gar nicht? Vielleicht ist ihr einfach nur wichtig, Gesellschaft zu haben, ausreichend Futter und Schutz vor anderen Räuber und somit sich fortzupflanzen?
Ich finde DU vermenschlichst die Tiere zu sehr, wenn du denkst sie würden eine unnatürliche, dafür aber sichere Umgebung bevorzugen. Das machen wir Menschen, in dem wir uns in kalten, toten Städten verstecken. (Dies führt übrigens auch dazu, dass sich die Menschen dann wieder die exotische Wildnis ins Wohnzimmer wünschen und holen-ein Teufelskreis).
Status Quo ist, dass wir nicht genau wissen, was Tiere denken und ausdrücken. Deshalb sollte man sie ihren gewohnten Gang gehen-und in Freiheit lassen. Denn das wollen sie mit Sicherheit.
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guyoncignito
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Geschrieben am: 15.03.2012 um 22:20 Uhr
Zuletzt editiert am: 15.03.2012 um 22:22 Uhr
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Zitat von epidares: Schon mal davon gehört, dass so etwas schön öfters vorgekommen ist und die Tiere regelmässig zurückgekommen sind, weil sie Ihr "Gefägniss" als ihr Heim und Revier betrachtet haben?
So übel scheints also manchmal gar nicht zu sein 
Doch, wenns so schön wäre und die Tiere ja ohnehin ihre natürliche Reviergrösse haben. Und sie sich in der Natur auch nur paar Schritte von ihrem Hort wegbewegen.
Und der Erforschungsdrang neuer Reviere ohnehin nicht vorhanden ist.
Dann würden sie auch nicht aus dem Gefängnis fliehen. Aber sie tun es.
Klar finden sie sich dann in einer komplett unwirtlichen Welt wieder, und erkennen schnell, dass ihr Überlebensminimum halt nur im Gefängnis gewehrleistet ist.
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epidares
Fortgeschrittener
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Geschrieben am: 16.03.2012 um 09:07 Uhr
Zuletzt editiert am: 16.03.2012 um 09:09 Uhr
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Zitat von guyoncignito: Dieses Argument hättest du vielleicht vor 150 Jahren bringen können, als die meisten Exoten noch nicht wirklich kategorisiert und erforscht waren. Heute, in einer Zeit, in der Wissenschaftler mit ausgeklügeltster Technik annähernd die gesamte bekannte Flora und Fauna erforscht haben, ist ein laienhaftes Bestreben, neue Erkenntnisse zu gewinnen, ein sehr schlechtes Argument. Dafür haben wir heute unzählige hochwertige Enzyklopädien, das Internet und fabelhafte Reportagen. Unterm Strich bleibt halt doch nur der Versuch, ein wenig Exotik und Wildnis ins Wohnzimmer zu holen um sich und seine Bekannten zu erfreuen.
Deine Argumentation und die darin gezeigte Unwissenheit zeigt gerade, wie wichtig auch heute noch die private Tierhaltung ist. Glaubst Du wirklich, dass wir heute schon so viel wissen? Tatsächlich stehen wir teilweise wirklich noch am Anfang. Es werden immer noch dutzende neue Arten neu beschrieben. Vergleiche doch mal Lehr- und Sachbücher von Heute mit denen von vor 20 Jahren (von vor 150 Jahren ganz zu schweigen), da liegen oft Welten dazwischen, Welten die nicht zuletzt durch ambitionierte Laien und Amateure aufgedeckt wurden. Wenn wir mit dem von vor 150 Jahren weiterleben würden, dann wären die meisten „Exoten“ immer noch blutrünstige Monster und z. B. Vogelspinnen hochgiftige, kannibalische Biester, die man schnellstmöglich totschlagen muss!
Bei letzteren wissen wir heute, dass es mit der Giftigkeit meistens nicht weit her ist und sie teilweise zu hochsozialem Leben neigen. Und gerade dies wurde nicht zuletzt durch interessierte Halter entdeckt!
Zitat von guyoncignito: Schliesslich geht es hier auch um Tiere zur Belustigung, nicht um Nutztiere. Aber ok, ich gehe trotzdem darauf ein.
Ich habe geschrieben, meine Hasen leben in einem Gehege und Stall, sie können sowohl auf der Wiese hoppeln als auch sich dann nachts im Stall einmummeln. Ich mache das so, weil ich nicht auf Fleisch verzichten will, dies aber die artgerechteste Methode der Fleischgewinnung ist, ausser jagen. Und dies habe ich sogar vor, nur ist ein Jagdschein nicht günstig, ein Revier oft nicht vorhanden, aber evtl wirds ja diesen Herbst was.
Und noch mal: Du willst auf Fleisch aus Tierhaltung nicht verzichten obwohl Du es könntest, wo ist der Unterschied zur Haltung zur „Belustigung“? Das ist auch nur ein Luxusbedürfnis, das nicht gedeckt werden müsste sondern nur der Befriedigung Deiner persönlichen Lust dient.
Warum sollte hier ein Unterschied sein?
Zitat von guyoncignito: Ich finde DU vermenschlichst die Tiere zu sehr, wenn du denkst sie würden eine unnatürliche, dafür aber sichere Umgebung bevorzugen. Das machen wir Menschen, in dem wir uns in kalten, toten Städten verstecken. (Dies führt übrigens auch dazu, dass sich die Menschen dann wieder die exotische Wildnis ins Wohnzimmer wünschen und holen-ein Teufelskreis).
Status Quo ist, dass wir nicht genau wissen, was Tiere denken und ausdrücken. Deshalb sollte man sie ihren gewohnten Gang gehen-und in Freiheit lassen. Denn das wollen sie mit Sicherheit.
Uih, jetzt wird’s aber langsam wirklich verdreht. Der Wunsch nach persönlicher Freiheit, danach hingehen zu können, wohin man will und Dinge tun zu können, die man will, ist für Tiere als natürlich anzusehen und der Wunsch nach Sicherheit und damit Fortpflanzung ist menschliches Wunschdenken? Tut mir leid, daran kann ich nicht glauben.
Letztendlich ist der Fortbestand der eigenen Erbinformationen der größte Antrieb, den ein Lebewesen hat, das gilt sowohl für Tiere als auch für Pflanzen (nur der Mensch weicht hier manchmal ab). Ein Tier würde alles dafür tun, dass seine Gene weitergegeben werden und wenn dies in einer kalten toten Stadt gelingen würde, in der idyllischen „freien“ Savanne aber nicht gewährleistet ist, so würde es die Stadt bevorzugen.
Zitat von guyoncignito: Doch, wenns so schön wäre und die Tiere ja ohnehin ihre natürliche Reviergrösse haben. Und sie sich in der Natur auch nur paar Schritte von ihrem Hort wegbewegen.
Und der Erforschungsdrang neuer Reviere ohnehin nicht vorhanden ist.
Dann würden sie auch nicht aus dem Gefängnis fliehen. Aber sie tun es.
Klar finden sie sich dann in einer komplett unwirtlichen Welt wieder, und erkennen schnell, dass ihr Überlebensminimum halt nur im Gefängnis gewehrleistet ist.
Ein Tier bewegt sich in der Natur tatsächlich nur so viele Schritte, wie nötig sind um seine Gesundheit und seinen Fortpflanzungserfolg zu sichern. Jeder Schritt zuviel ist ein Risiko, das u. U. besser nicht eingegangen wird.
Mein Argument bezieht sich z.. B. auf Fälle, wo in Zoos durch Unfälle Gehege zerstört wurden. Klar ist dann ein Tier verschreckt und versucht erst mal vor dem scheinbaren Gefahrenherd zu fliehen. Ist dann alles wieder ruhig und hat sich auch das Tier wieder beruhigt, versucht es oftmals wieder zurück in seinen „Käfig“, sein Heim und Revier zu kommen, freiwillig auch wenn es teilweise eventuell draußen überleben könnte.
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epidares
Fortgeschrittener
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Geschrieben am: 16.03.2012 um 09:13 Uhr
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Zitat von sarmem: Also ich find so lang man sich liebevoll darum kümmert sollte man alles halten dürfen^^
Aber manche halten ihr Krokodiell halt im Bad oder im Schrank und das halt nicht ok
Na ja, liebevoll kümmern reicht leider nicht ganz aus, Wissen über die Bedürfnisse des Tieres und die technischen Möglichkeiten und ein entsprechendes Verantwortungsbewusstsein müssen schon gegeben sein.
Mit zu erbringenden Sachkundenachweisen, währe hier schon einiges geholfen.
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_iNSaNiTY_ - 28
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Geschrieben am: 16.03.2012 um 19:42 Uhr
Zuletzt editiert am: 16.03.2012 um 19:48 Uhr
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Zitat von guyoncignito: Zitat von epidares: Schon mal davon gehört, dass so etwas schön öfters vorgekommen ist und die Tiere regelmässig zurückgekommen sind, weil sie Ihr "Gefägniss" als ihr Heim und Revier betrachtet haben?
So übel scheints also manchmal gar nicht zu sein 
Doch, wenns so schön wäre und die Tiere ja ohnehin ihre natürliche Reviergrösse haben. Und sie sich in der Natur auch nur paar Schritte von ihrem Hort wegbewegen.
Und der Erforschungsdrang neuer Reviere ohnehin nicht vorhanden ist.
Dann würden sie auch nicht aus dem Gefängnis fliehen. Aber sie tun es.
Klar finden sie sich dann in einer komplett unwirtlichen Welt wieder, und erkennen schnell, dass ihr Überlebensminimum halt nur im Gefängnis gewehrleistet ist.
Was meinst du mit Überlebensminimum?
Und Gefängnis würde ich es nicht bezeichnen.
Ich verstehe sowieso nicht ganz wieso du gegen Tierhaltung bist, aber Hasen hast.
Meinst du es ist okay Tiere zu halten um sie umzubringen?
Es gibt Tierhalter die sich sehr gut um ihre Tiere kümmern, ihnen vielleicht mehr bieten können als du.
Meine Vögel haben große Käfige, bekommen regelmäßig Freiflug und frisches Futter, Wasser,... haben sauberes Gefieder und zwitschern.
Im Sommer bekommen sie eine Außernvoliere in die sie tagsüber rausdürfen.
Und sie haben immer frische Äste zum Nagen.
Eternal chaos comes with chocolate rain.
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Hearts-Fear - 27
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Geschrieben am: 17.03.2012 um 00:46 Uhr
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was will mer mit fiecher die ma net anlange kann?
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guyoncignito
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Geschrieben am: 18.03.2012 um 09:59 Uhr
Zuletzt editiert am: 18.03.2012 um 10:32 Uhr
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Zitat von epidares:
Deine Argumentation und die darin gezeigte Unwissenheit zeigt gerade, wie wichtig auch heute noch die private Tierhaltung ist. Glaubst Du wirklich, dass wir heute schon so viel wissen? Tatsächlich stehen wir teilweise wirklich noch am Anfang. Es werden immer noch dutzende neue Arten neu beschrieben. Vergleiche doch mal Lehr- und Sachbücher von Heute mit denen von vor 20 Jahren (von vor 150 Jahren ganz zu schweigen), da liegen oft Welten dazwischen, Welten die nicht zuletzt durch ambitionierte Laien und Amateure aufgedeckt wurden. Wenn wir mit dem von vor 150 Jahren weiterleben würden, dann wären die meisten „Exoten“ immer noch blutrünstige Monster und z. B. Vogelspinnen hochgiftige, kannibalische Biester, die man schnellstmöglich totschlagen muss!
Bei letzteren wissen wir heute, dass es mit der Giftigkeit meistens nicht weit her ist und sie teilweise zu hochsozialem Leben neigen. Und gerade dies wurde nicht zuletzt durch interessierte Halter entdeckt!
Bwahahaha
Du machst dich lächerlich, wenn du wirklich denkst, dass du mit deiner Tierquälerei ein wissenschaftliches Ziel verfolgst.  Sowas sollte man dann doch Fachleuten überlassen. Dagegen sagt auch keiner was. Nenn mir mal ein konkretes Beispiel, wo private Tierquäler einen Beitrag zur Wissenschaft geleistet haben. Und selbst wenn, sporadische Einzelfälle rechtfertigen noch lange keine Terra-Aquaristikindustrie. Stehe einfach dazu, dass ihr Tierquäler seid und versuche dich nicht rauszuwinden.
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guyoncignito
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Geschrieben am: 18.03.2012 um 10:03 Uhr
Zuletzt editiert am: 18.03.2012 um 10:11 Uhr
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Zitat: Uih, jetzt wird’s aber langsam wirklich verdreht. Der Wunsch nach persönlicher Freiheit, danach hingehen zu können, wohin man will und Dinge tun zu können, die man will, ist für Tiere als natürlich anzusehen und der Wunsch nach Sicherheit und damit Fortpflanzung ist menschliches Wunschdenken? Tut mir leid, daran kann ich nicht glauben.
Letztendlich ist der Fortbestand der eigenen Erbinformationen der größte Antrieb, den ein Lebewesen hat, das gilt sowohl für Tiere als auch für Pflanzen (nur der Mensch weicht hier manchmal ab). Ein Tier würde alles dafür tun, dass seine Gene weitergegeben werden und wenn dies in einer kalten toten Stadt gelingen würde, in der idyllischen „freien“ Savanne aber nicht gewährleistet ist, so würde es die Stadt bevorzugen.
Und nochmal:
Keiner weiss was Tier wirklich wünschen. Man kann nur anhand ihrer Lebensweise ein Verhaltensmuster erstellen. Und dieses sieht keine Gefangenschaft vor. Dass DU der Meinung bist, ein Tier hätte es in Gefangenschaft besser/einfacher/potenter etc. ist einzig und allein deine Meinung. Sie dient zur Rechtfertigung der Tierquälerei und nicht mehr.
Zitat: Ein Tier bewegt sich in der Natur tatsächlich nur so viele Schritte, wie nötig sind um seine Gesundheit und seinen Fortpflanzungserfolg zu sichern. Jeder Schritt zuviel ist ein Risiko, das u. U. besser nicht eingegangen wird.
Mein Argument bezieht sich z.. B. auf Fälle, wo in Zoos durch Unfälle Gehege zerstört wurden. Klar ist dann ein Tier verschreckt und versucht erst mal vor dem scheinbaren Gefahrenherd zu fliehen. Ist dann alles wieder ruhig und hat sich auch das Tier wieder beruhigt, versucht es oftmals wieder zurück in seinen „Käfig“, sein Heim und Revier zu kommen, freiwillig auch wenn es teilweise eventuell draußen überleben könnte.
Dann kann man die Tiere doch einfach in einer engen Röhre halten, wo vorne das Fressen reinkomt und hinten rausgeschissen wird. Ansonsten kommen Plastikdeckel drauf und sie werden in der Schublade verstaut. Deine Einstellung ist sowas von ignorant, man könnte meinen du wärst ein Zoohändler persönlich. Auch der Zoo, den wir als Gefängnis geschaffen haben, bleibt nunmal die letzte Instanz für die dort lebenden Tiere, egal ob sie ausserhalb überleben könnten.
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guyoncignito
Champion
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Geschrieben am: 18.03.2012 um 10:14 Uhr
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Zitat von _iNSaNiTY_: Zitat von guyoncignito: Zitat von epidares: Schon mal davon gehört, dass so etwas schön öfters vorgekommen ist und die Tiere regelmässig zurückgekommen sind, weil sie Ihr "Gefägniss" als ihr Heim und Revier betrachtet haben?
So übel scheints also manchmal gar nicht zu sein 
Doch, wenns so schön wäre und die Tiere ja ohnehin ihre natürliche Reviergrösse haben. Und sie sich in der Natur auch nur paar Schritte von ihrem Hort wegbewegen.
Und der Erforschungsdrang neuer Reviere ohnehin nicht vorhanden ist.
Dann würden sie auch nicht aus dem Gefängnis fliehen. Aber sie tun es.
Klar finden sie sich dann in einer komplett unwirtlichen Welt wieder, und erkennen schnell, dass ihr Überlebensminimum halt nur im Gefängnis gewehrleistet ist.
Was meinst du mit Überlebensminimum?
Und Gefängnis würde ich es nicht bezeichnen.
Ich verstehe sowieso nicht ganz wieso du gegen Tierhaltung bist, aber Hasen hast.
Meinst du es ist okay Tiere zu halten um sie umzubringen?
Es gibt Tierhalter die sich sehr gut um ihre Tiere kümmern, ihnen vielleicht mehr bieten können als du.
Meine Vögel haben große Käfige, bekommen regelmäßig Freiflug und frisches Futter, Wasser,... haben sauberes Gefieder und zwitschern.
Im Sommer bekommen sie eine Außernvoliere in die sie tagsüber rausdürfen.
Und sie haben immer frische Äste zum Nagen.
Vögel in Käfigen zu halten ist das ziemlich wiederwertigste was sich Tierquäler ausdenken können. Solche Menschen sind die unterste Schublade, vor allem wenn sie dann noch der Meinung sind, den Vögeln gehe es gut.
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trasher89 - 36
Anfänger
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Dabei seit 07.2004
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Geschrieben am: 18.03.2012 um 20:24 Uhr
Zuletzt editiert am: 18.03.2012 um 20:24 Uhr
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@guyincognito
Ich denke wir haben es alle vertanden das du kein Tierquäler bist.
Das du es verabscheust Tiere zu halten, wo du doch selbst Hasen für Schlachtzwecke hältst ... irgendwie ironisch, nicht wahr? 
Deine Argumentation ist wie ich schoneinmal schrieb völlig haltlos und anscheinend gehst du mit Scheuklappen durchs Leben, sonst würdest du erkennen wie wichtig es ist (in diesem fall) Exoten (und damit ist jegliches Tier gemeint das nicht aus Deutschland stammt) das die Tiere gehalten und erforscht werden um ihren natürlichen Lebensraum zu erhalten.
Auch ist es meiner Meinung nach in unserer Zeit sehr wichtig den Kindern den Respekt vor der Natur mittels Tieren beizubringen.
Ich will hier keine Überzeugungsarbeit leisten, aber wenn du in deiner Welt glücklich bist dann soll es dir gegönnt sein.
@ epidares
In allen von dir genannten Punkten stimme ich mit dir überein.
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