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Linksextremismus

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Roddi - 40
Champion (offline)

Dabei seit 10.2005
12069 Beiträge

Geschrieben am: 02.01.2014 um 17:16 Uhr
Zuletzt editiert am: 02.01.2014 um 17:16 Uhr

Zitat von xXCarnifexXx:

Zitat von Roddi:

@xXKataklysmX:

Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt: Gandhi war nie einer der Mächtigen ( ich glaube Biebe wollte es so deuten) des wegen habe ich dann zynisch nach den Bedingungen gefragt, die ihn mächtig ( nach damaliger Logik, mächtig an Verstand und Willen war er alle male) gemacht hätten.
Ich wage im Falle Gandhis zu widersprechen, er war sicher einer der mächtigsten Männer aller Zeiten.
Natürlich, er war nach HEUTIGEN machtverhältnissen keiner der "Mächtigen" , doch wird man sich lange Zeit an ihn und seine Taten erinnern, und das ist es was einen "Mächtig" macht.
Die Kraft, die Gedanken ganzer Menschengruppen zu ändern.
In sofern war Hitler ebenso mächtig.


Hhm aus dem Standpunkt war er das natürlich.

Aber dafür brauchten wir eine genauere Definition von Macht. Hitler war mächtig an Kapital und Helfern und das machte ihn gefährlich. Gandhi war mächtig an Moral und Gewissen und damit hat er viel erreicht aber genau das machte ihn "für die Briten" gefährlich.

"Nope".

Roddi - 40
Champion (offline)

Dabei seit 10.2005
12069 Beiträge

Geschrieben am: 02.01.2014 um 17:18 Uhr

Zitat von guyincognito:

Zitat von Roddi:

Inssurektalisten

Geiles Wort. War das Absicht, oder ist das eine mir unbekannte Strömung? :-D


Die gibt es wirklich. Die werfen z.B den Anarcho-Syndikalisten vor , "dass sie herrschafts konforme Strukturen" fördern würden.

Das prominenteste Beispiel ist der Konflikt der anarcho-syndikalistischen Landkommune in "die Ritter der Kokosnuss" ;-).

"Nope".

guyincognito
Profi (offline)

Dabei seit 08.2013
417 Beiträge

Geschrieben am: 02.01.2014 um 17:20 Uhr

Zitat von Roddi:

Zitat von guyincognito:

Zitat von Roddi:

Inssurektalisten

Geiles Wort. War das Absicht, oder ist das eine mir unbekannte Strömung? :-D


Die gibt es wirklich. Die werfen z.B den Anarcho-Syndikalisten vor , "dass sie herrschafts konforme Strukturen" fördern würden.

Das prominenteste Beispiel ist der Konflikt der anarcho-syndikalistischen Landkommune in "die Ritter der Kokosnuss" ;-).

Du meinst doch sicher Insurrektionalisten.
Roddi - 40
Champion (offline)

Dabei seit 10.2005
12069 Beiträge

Geschrieben am: 02.01.2014 um 17:21 Uhr
Zuletzt editiert am: 02.01.2014 um 17:22 Uhr

..."ups"....:-D

"Nope".

ught - 39
Champion (offline)

Dabei seit 07.2005
2007 Beiträge
Geschrieben am: 02.01.2014 um 17:27 Uhr
Zuletzt editiert am: 02.01.2014 um 17:35 Uhr

Zitat von Roddi:



Die Produktionsstätten gehören den Arbeiter_innen , was schließt das mit ein? Auf Erfahrungen sollte man hören so wie im normalen Berufsleben auch.

Und zum Wissenstand: Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Konzept der freien Schulen auch schon in Spanien und in der Ukraine betrieben. Nämlich dass Kinder/Jugendliche das beigebracht bekommen, was sie lernen wollen und das völlig unabhängig der sozialen Herkunft. Was geschah? Die Lehrer_innen wurden vom span. König umgebracht.

Und mal eines: "Den Anarchismus" oder das "anarchistische Prinzip" gibt es nicht. Er ist nicht orthodox wie z.B der Marxismus-Leninismus. Wenn es nicht klappt, wird improvisiert. Das macht der Begriff "unorthodox" auch aus.


Ah, wir sprechen hier also von einer Enteignung bestehender Systeme. Wir sprechen hier davon, dass die unteren wählen, aber die "Führungskräfte" im Sinne der Belegschaft entscheiden müssen.
Wie wird in schweren Zeiten entschieden? Frei nach Verdi, das Unternehmen mit allen Arbeitskräften so lange erhalten wie es geht oder frei nach dem Wirtschafter, gesund schrumpfen um dann wieder wachsen zu können anstatt alles zu verlieren?

Es werden dann bei deiner Ordnung der Unternehmen alle Mitarbeiter für das Aufkommen von Verbindlichkeiten herangezogen? Und alle müssen das gleiche Bezahlen. Ein Bankensystem wird es wohl bei deiner Utopie nicht mehr geben, kann mir nicht vorstellen wie das funktionieren könnte.

Und wie willst du die Führungsperson abheben? Auf dass er sich für diese Aufgabe breitschlagen lässt? Ich meine, er bekommt wohl auch das gleiche wie alle anderen Arbeiter? Oder willst du hier doch Unterschiede machen? Und nach was? Dann wären wir wieder außerhalb des "alle sind gleich" streben. Denn somit kann sich eine Person über einen gewissen Zeitraum mehr Reichtum bis Macht aneignen.

Gehen wir aber der Utopie nach, dass die Person an der Spitze bereit ist, das gleiche zu bekommen wie die untere bestimmende Schicht deiner Organisation. Und was sollen die Leute dann können? Und dir ist sicherlich auch bekannt, was die Führungskräfte für einen Workload haben? Im Verhältnis zu einem "normalen" Schichtarbeiter?

edit: Du weichst der Fragestellung nach der Bewertung von Wissen und Erfahrung aus oder möchtest diese Frage nicht weiter erörtern. Deine Erläuterungen möchten nur davon ablenken und driften dabei ziemlich ab ...



Die einzige Konstante im Leben ist das Absinken des Niveaus

ught - 39
Champion (offline)

Dabei seit 07.2005
2007 Beiträge
Geschrieben am: 02.01.2014 um 17:28 Uhr

Zitat von Roddi:

..."ups"....:-D


Biebe! Guy hat es aufgedeckt ;-) Die Antwort auf deine Frage ^^

[zustimmen1 Person stimmt diesem Beitrag zu:
guyincognito, ... mehr anzeigen


Die einzige Konstante im Leben ist das Absinken des Niveaus

guyincognito
Profi (offline)

Dabei seit 08.2013
417 Beiträge

Geschrieben am: 02.01.2014 um 17:30 Uhr

Zitat von Roddi:

..."ups"....:-D

Es hätte ja eine Spielerei zum Wort Pussy Riot sein können, weil dann beide Körperöffnungen politischen Akivismus verballhornen. Oder einfach nur, weils fürn Arsch ist. Hehe.

[zustimmen2 Personen stimmen diesem Beitrag zu:
ught, Roddi, ... mehr anzeigen

Roddi - 40
Champion (offline)

Dabei seit 10.2005
12069 Beiträge

Geschrieben am: 02.01.2014 um 17:56 Uhr

Zitat von ught:

Zitat von Roddi:



Die Produktionsstätten gehören den Arbeiter_innen , was schließt das mit ein? Auf Erfahrungen sollte man hören so wie im normalen Berufsleben auch.

Und zum Wissenstand: Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Konzept der freien Schulen auch schon in Spanien und in der Ukraine betrieben. Nämlich dass Kinder/Jugendliche das beigebracht bekommen, was sie lernen wollen und das völlig unabhängig der sozialen Herkunft. Was geschah? Die Lehrer_innen wurden vom span. König umgebracht.

Und mal eines: "Den Anarchismus" oder das "anarchistische Prinzip" gibt es nicht. Er ist nicht orthodox wie z.B der Marxismus-Leninismus. Wenn es nicht klappt, wird improvisiert. Das macht der Begriff "unorthodox" auch aus.


Ah, wir sprechen hier also von einer Enteignung bestehender Systeme. Wir sprechen hier davon, dass die unteren wählen, aber die "Führungskräfte" im Sinne der Belegschaft entscheiden müssen.
Wie wird in schweren Zeiten entschieden? Frei nach Verdi, das Unternehmen mit allen Arbeitskräften so lange erhalten wie es geht oder frei nach dem Wirtschafter, gesund schrumpfen um dann wieder wachsen zu können anstatt alles zu verlieren?

Es werden dann bei deiner Ordnung der Unternehmen alle Mitarbeiter für das Aufkommen von Verbindlichkeiten herangezogen? Und alle müssen das gleiche Bezahlen. Ein Bankensystem wird es wohl bei deiner Utopie nicht mehr geben, kann mir nicht vorstellen wie das funktionieren könnte.

Und wie willst du die Führungsperson abheben? Auf dass er sich für diese Aufgabe breitschlagen lässt? Ich meine, er bekommt wohl auch das gleiche wie alle anderen Arbeiter? Oder willst du hier doch Unterschiede machen? Und nach was? Dann wären wir wieder außerhalb des "alle sind gleich" streben. Denn somit kann sich eine Person über einen gewissen Zeitraum mehr Reichtum bis Macht aneignen.

Gehen wir aber der Utopie nach, dass die Person an der Spitze bereit ist, das gleiche zu bekommen wie die untere bestimmende Schicht deiner Organisation. Und was sollen die Leute dann können? Und dir ist sicherlich auch bekannt, was die Führungskräfte für einen Workload haben? Im Verhältnis zu einem "normalen" Schichtarbeiter?

edit: Du weichst der Fragestellung nach der Bewertung von Wissen und Erfahrung aus oder möchtest diese Frage nicht weiter erörtern. Deine Erläuterungen möchten nur davon ablenken und driften dabei ziemlich ab ...



Zitat:

Ah, wir sprechen hier also von einer Enteignung bestehender Systeme. Wir sprechen hier davon, dass die unteren wählen, aber die "Führungskräfte" im Sinne der Belegschaft entscheiden müssen.
Wie wird in schweren Zeiten entschieden? Frei nach Verdi, das Unternehmen mit allen Arbeitskräften so lange erhalten wie es geht oder frei nach dem Wirtschafter, gesund schrumpfen um dann wieder wachsen zu können anstatt alles zu verlieren?


Was würde passieren, wenn die Arbeit sich den Bedürfnissen der Menschen anpasst? Wie sah das in Spanien und der Ukraine aus?

Zitat:

Es werden dann bei deiner Ordnung der Unternehmen alle Mitarbeiter für das Aufkommen von Verbindlichkeiten herangezogen? Und alle müssen das gleiche Bezahlen. Ein Bankensystem wird es wohl bei deiner Utopie nicht mehr geben, kann mir nicht vorstellen wie das funktionieren könnte.


Nö. Muss es auch nicht. Lese noch einmal bitte die Handhabe mit dem Eigentum.

Und noch malst: Es ist nicht "meine Utopie". Da kannste genauso auch die C.N.T oder die FAU fragen. Aber ich glaube dann müsstest du dir Mittel aneignen, die entgegen deiner Sozialisation sprechen.

Zitat:

Gehen wir aber der Utopie nach, dass die Person an der Spitze bereit ist, das gleiche zu bekommen wie die untere bestimmende Schicht deiner Organisation. Und was sollen die Leute dann können? Und dir ist sicherlich auch bekannt, was die Führungskräfte für einen Workload haben? Im Verhältnis zu einem "normalen" Schichtarbeiter?


Schauen wir doch einfach mal zurück in die Geschichte. Du kannst gerne nach Orwell "mein Katalonien" lesen. Die Führungskräfte auch bei dem militärischen Arm der C.N.T waren bereit dazu gleich behandelt zu werden. In der Geschichte gab es das von Chicago bis in die Ukraine und nannte sich Syndikat.

Aber wenn du schon meinst alles othodox zu kritisieren, können wir uns gerne auch über den Kapitalismus und dessen Wahnsinn unterhalten, nicht?

Zitat:

edit: Du weichst der Fragestellung nach der Bewertung von Wissen und Erfahrung aus oder möchtest diese Frage nicht weiter erörtern. Deine Erläuterungen möchten nur davon ablenken und driften dabei ziemlich ab ...


Nö. Dein Fehler ist Menschen nach Gewinnmaximierung ein zu teilen und da meine Ansichten nicht mit dem überein stimmen, kann ich auch dazu "breiter" meinen Senf abgeben.

"Nope".

ught - 39
Champion (offline)

Dabei seit 07.2005
2007 Beiträge
Geschrieben am: 02.01.2014 um 18:07 Uhr
Zuletzt editiert am: 02.01.2014 um 18:07 Uhr

Natürlich können wir uns über den Kapitalismus und den Wahnsinn unterhalten.
Ich bin ein Wirtschafter, aber ein Feind von Börsen.

Das Problem ist, du propagierst hier eine Ansicht und sagst dann, "es ist nicht meine Idee" und verweist auf andere Denker.

Und breiter Antworten? Das ist deine allgemeine Reaktion auf Fragen auf die du nicht näher eingehen möchtest.

Wenn deine Beispiele Schule machen würden, weil sie funktionieren, wie du hier schmackhaft machen möchtest, dann sollte es für dich kein Problem sein für mich innerhlalb von Deutschland zu finden?
Die sich auch behaupten und nach deinem System erfolgreich sich behaupten.

edit: Du hast keine Ahnung von mir und meinst, ich denke in Gewinnmaximierung? Dankeschön, du Sozialist.

Die einzige Konstante im Leben ist das Absinken des Niveaus

xXCarnifexXx - 29
Halbprofi (offline)

Dabei seit 02.2013
144 Beiträge
Geschrieben am: 02.01.2014 um 18:34 Uhr

Leute das geht hier zu sehr offtopic :O
Es geht um Linksextremismus und nich darum, auf Roddis Diskutierstil rumzuhacken, genauso ernig wie der Herr Roddi andere verurteilen sollte.
Danke, macht das bitte besser :3

In Oden we trust!

ught - 39
Champion (offline)

Dabei seit 07.2005
2007 Beiträge
Geschrieben am: 02.01.2014 um 18:50 Uhr

Zitat von xXCarnifexXx:

Leute das geht hier zu sehr offtopic :O
Es geht um Linksextremismus und nich darum, auf Roddis Diskutierstil rumzuhacken, genauso ernig wie der Herr Roddi andere verurteilen sollte.
Danke, macht das bitte besser :3


Ah, ausgeweitet haben wir das nur um den Wirtschaftlichkeitsaspekt ... nachdem diverse Fragen nicht erörtert werden konnten.

Und natürlich geht es hier auch darum, wie hier diskutiert wird > das ist ja auch eine Form von Meinungskundgebung. :-D

Die einzige Konstante im Leben ist das Absinken des Niveaus

xXCarnifexXx - 29
Halbprofi (offline)

Dabei seit 02.2013
144 Beiträge
Geschrieben am: 02.01.2014 um 18:53 Uhr

Zitat von ught:

Zitat von xXCarnifexXx:

Leute das geht hier zu sehr offtopic :O
Es geht um Linksextremismus und nich darum, auf Roddis Diskutierstil rumzuhacken, genauso ernig wie der Herr Roddi andere verurteilen sollte.
Danke, macht das bitte besser :3


Ah, ausgeweitet haben wir das nur um den Wirtschaftlichkeitsaspekt ... nachdem diverse Fragen nicht erörtert werden konnten.

Und natürlich geht es hier auch darum, wie hier diskutiert wird > das ist ja auch eine Form von Meinungskundgebung. :-D
Trotzdem, habt euch lieb und streitet euch nich :) Dann is alles Knorke

In Oden we trust!

ught - 39
Champion (offline)

Dabei seit 07.2005
2007 Beiträge
Geschrieben am: 02.01.2014 um 18:56 Uhr

Zitat von xXCarnifexXx:

Trotzdem, habt euch lieb und streitet euch nich :) Dann is alles Knorke


Wenn Uneinsichtigkeit und verkappte persönliche Angriffe vorliegen, geht das nicht anders ;-)

Die einzige Konstante im Leben ist das Absinken des Niveaus

Querschlag
Profi (offline)

Dabei seit 12.2013
536 Beiträge

Geschrieben am: 02.01.2014 um 19:01 Uhr
Zuletzt editiert am: 02.01.2014 um 19:06 Uhr

Zitat von ught:



Und natürlich geht es hier auch darum, wie hier diskutiert wird > das ist ja auch eine Form von Meinungskundgebung. :-D


Andere Meinungen, als Roddis, wo er doch quasie dominant und omnipotent über diesen Thread herrscht und keinerlei weitere neben sich zuläßt?
Sowas nenne ich Gewaltmonopol. Genau das, worüber er pernament lästert. :-D

Noch etwas vergessen:

[verlinkte Grafik wurde nicht gefunden]

-> Fracking am Bodensee?! - Stop TTIP & CETA & TISA!

Roddi - 40
Champion (offline)

Dabei seit 10.2005
12069 Beiträge

Geschrieben am: 02.01.2014 um 19:13 Uhr

@ught:

Zitat:

Das Problem ist, du propagierst hier eine Ansicht und sagst dann, "es ist nicht meine Idee" und verweist auf andere Denker.


Propagieren würde ich das nicht nennen, wenn ich zu meinen Ansichten gefragt wurde. Ich habe eher gesagt ein Problem damit dass das allzu oft ins Persönliche wechselt. Wenn ich z.B mit den Ideen Bakunins sympathisiere warum darf ich dann nicht nennen? Und Denker war eher nicht. Eher Pragmatiker, der dem Adel den Rücken kehrte , Arbeiter wurde und für seine Ideen z.B sieben Jahre in Festungshaft saß während Marx sich sein Leben von Engels finanzieren ließ.

Zitat:

Und breiter Antworten? Das ist deine allgemeine Reaktion auf Fragen auf die du nicht näher eingehen möchtest.


Wieso? Wenn du Menschen nach Klassifikationen einteilen möchtest hielt ich das Beispiel der freien Schulen entgegen. Das fällt nämlich dann danach weg und wurde dementsprechend z.B wie in Spanien bekämpft.

Zitat:

Wenn deine Beispiele Schule machen würden, weil sie funktionieren, wie du hier schmackhaft machen möchtest, dann sollte es für dich kein Problem sein für mich innerhlalb von Deutschland zu finden?


Dein Problem ist, dass du immer nach Gewinnmaximierung denkst und Beispiele gibt es zu hauf. Von syndikalistisch geprägten Betrieben, Mietshäusersyndikaten usw. und sofort. Sie sind eben nicht daran interessiert. Aber geben tut es sie trotzdem:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/mietwucher-das-mietshaeuser-syndikat-unterstuetzt-wohnprojekte-a-884855.html

Zitat:

Doch dem Kampf um günstige Gewerbeflächen müssen sich die beiden Handwerker nicht stellen. Seit Januar sind sie Teil des Verbands Mietshäuser Syndikat, der bezahlbaren Mietraum für Wohnen und Arbeiten sicherstellen will. Denn genau daran mangelt es in den Ballungsräumen der Großstädte, vor allem an bezahlbarem Wohnraum herrscht eine regelrechte Not. Insgesamt 250.000 solcher Einheiten fehlen in Deutschland, so schätzt der Deutsche Mieterbund. Besonders betroffen sind Geringverdiener, Studenten, Familien und Rentner, die sich die steigenden Mieten nicht leisten können und in die Speckgürtel der Metropolen verdrängt werden.


(..)

Zitat:

Worauf muss man beim Kauf achten? Welche Möglichkeiten der Finanzierung gibt es? Wie hoch wird die Miete angesetzt? Für ihr Vorhaben holten sie sich Unterstützung vom Mietshäuser Syndikat. Das Syndikat ist ein Netzwerk aus rund 83 Hausprojekten, die untereinander vernetzt und doch alle eigenständig organisiert sind. Gemeinschaft steht an oberster Stelle, Altprojekte helfen Neuprojekten mit ihren Erfahrungswerten. Die Mieten der Syndikatsmitglieder liegen in der Regel mindestens 20 Prozent unter dem ortsüblichen Durchschnitt. Darin enthalten sind Zinstilgungen und ein Solidarbeitrag, mit dem neue Projekte bezuschusst werden.


(..)

Zitat:

"Uns kann keiner mehr vor die Tür setzen"

Nach diesem Prinzip ist das Syndikat an allen Hausprojekten beteiligt. "Wir wollen, dass jedes Projekt autonom ist. Uns ist es aber dabei wichtig, dass die Immobilie im Verbund bleibt und nur noch die Bewohner wechseln", sagt Rolf Weilert. Er ist einer von gut 45 ehrenamtlichen Beratern des Mietshäuser Syndikats. "Scheitert ein Projekt, verliert das Syndikat lediglich seine Einlage als Gesellschafter", betont Weilert. Bei einem Genossenschaftsmodell wäre eine gesamte Schuldhaftung durchgreifend.

Viel Geld besitzt keiner der Betriebe des neuen Hofs in Ottensen. Den Großteil wollen die Handwerker daher zwar selbst bauen, trotzdem brauchen sie Kapital. Auch hier hilft ihnen das Syndikat mit der Vermittlung von Bank- und Direktkrediten über Privatpersonen sowie Investoren aus dem Netzwerk.


Zitat:

edit: Du hast keine Ahnung von mir und meinst, ich denke in Gewinnmaximierung? Dankeschön, du Sozialist


Was ist denn für dich ein Sozialist? Ein rechts konservativer Kampfbegriff, eine Hommage an die SPD, den Realsozialismus , den libertären, den orthodoxen? Da bin ich mal "gespannt".

"Nope".

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