Du bist nicht eingeloggt.

Login

Pass

Registrieren

Community
Szene & News
Locations
Impressum

Forum / Young Life

Gibt es einen Gott?

<<< zurück   -1- ... -354- -355- -356- -357- -358- ... -3350- vorwärts >>>  
imulf - 38
Halbprofi (offline)

Dabei seit 04.2006
149 Beiträge

Geschrieben am: 16.11.2006 um 13:53 Uhr

@silem
...der weg ist das ziel....er ist nicht immer gerade, führt manchmal in die irre, verleitet von diesem abzukommen, gabelt sich auch manchmal. es ist meine entscheidung welchen der wege ich gehe.mein weg war lange zeit begleitet von glauben an gott , doch ich sah immer zwei spuren...getragen hat er mich nie.
nun gehe ich den weg ohne ihn, ich sehe hier nur eine spur...aber es ist meine!

delete gibts im rl nicht...

goldenI
Experte (offline)

Dabei seit 12.2004
1581 Beiträge

Geschrieben am: 16.11.2006 um 14:43 Uhr

Zitat von Fleckiy:

Zitat von goldenI:


Ungerecht, inkonsequent.
Ich hätte als Richter in diesem Einzelfall genau so gehandelt, aber so was als Grundlage unserer Gesellschaft wäre fatal. (Die moralischen Konsequenzen eines solchen Grundprinzips kann man sich ausmalen...)
Außerdem musst du ja doch sterben, also scheint dies ganze System nicht zu funktionieren...

Ok, jetzt weiß ich wenigstens, was ihr meint, danke. Aber ich wurde auch bestätigt in meiner Meinung über das Christentum. Und das nicht im Positiven...

Wieso ist der Richter in der Geschichte ungerecht und inkosequent??
Er war gerecht: er hat sich an die Regeln, Gesetze gehalten. Das ist auch konsequent.
Aber er hatte genauso Liebe und hat deshalb die Strafe übernommen.
Wenn ich zu ner Geldstrafe verdonnert werde und du bezahlst sie für mich, ist sie bezahlt.

Das mit dem Sterben stimmt in bezug auf die Geschichte mit dem Richter aber in Bezug auf Gott nicht, denn er als Christ hab ich ewiges Leben, klar sterb ich hier auf der Erde, aber als Christ darf ich wissen, es kommt sogar noch was besseres.
Wieso wäre es als moralische Grundlage vatal??? Was wären die Konsequenzen??

Welche negaitve Meinung hast du denn über das Christentum und warum???

Warum der Richter ungerecht ist? Weil es niocht gerecht ist, dass ein Mensch die Konsequenzen von den Taten eines anderen trägt. Ganz einfach. Gerecht heißt ja nicht altruistisch, sondern einfach gerecht.

Ich weiß nicht, ob du dir schon mal Gedanken darüber gemacht hast, WOZU es den Strafe in unserer Gesellschaft gibt. Sie ist nicht dazu da, um schlechtes Tun zu "bezahlen" oder das irgend jemand Genugtuung bekommt. Sie dient stattdessen dem Zweck, den Bestraften in die Schranken zu weisen, sodass er in Zukunft Schlechtes unterlässt.

Und wenn du jetzt nicht die fatalen Konsequenzen einer solchen Handelsmaxime (jeder kann die Strafe eines anderen übernehmen) siehst, dann weiß ich auch nicht...

Tja, und dass führt auch direkt zu meiner niederen Meinung über das Christentum oder allgemein monotheistische Religionen: Sie scheinen mir heuchlerisch und sophiophob. Was die Wahrheit ist, scheint bei keiner Religion eine höhere Rolle zu spielen. Sie sind komplexe Gedankengebäude ohne jegliche Legitimation. Es werden sogar verrückte Sündenbezahlsysteme entworfen, um das Ganze so wirken zu lassen als "stecke da schon irgendwas dahinter".
Um sich auf das Christentum einzulassen muss man schon von vorneherein auf infantile Weise bedingungslos einlassen und entweder ausgesprochen geistig wenig begabt sein oder man schaltet seinen Verstand bei offensichtlichen Widersprüchen und Absurditäten aus, und schiebt die Liebe und Unverständlcihkeit Gottes als Entschuldigung vor. Nach dem Motto: "Da hab ich keine Ahnung. Frag einen Theologen. [unauffäliger Themenwechsel:] Ich spüre einfach die unglaublich große Liebe Gottes...[mehr Geschwafel]"
Warum ich noch Bauchweh bekomme bei solchen Religionen:
Wegen der oben genannten absurden Konsequenzen menschlichen Handelns,
wegen meiner grundsätzlichen Ablehnung absolutistischer Ideologien mit einer Führerperson.

Außerdem glaube ich, dass die Beschäftigung mit ominösen Wesen, die außerhalb unseres Erkenntnisbereichs liegen, erstens kindliche Wunschvorstellung ist und zweitens viel mehr Schlechtes als Gutes hervorbringt.

Warum lesen wir nicht alle die großen Philosophen? Da gibt es keine Denkverbote (nichts anderes ist ein Dogma) und ich bin überzeugt, diese Welt wäre eine bessere. Heilige Schriften halten den Wertefortschritt auf!

No reason to live and that's the way I like it!

Fleckiy - 53
Halbprofi (offline)

Dabei seit 11.2005
219 Beiträge
Geschrieben am: 16.11.2006 um 16:35 Uhr

Zitat von imulf:

Zitat:


sodale dazu so viel die einverständniserklärung ist dafür gedacht, dass da keine 14- jährigen hinkommen und die was anstellen weil der Veranstalter in der Zeit die
Verantwortung hat!!
so und des is zwar von der Kirche anerkannt aber keine kirchliche Veranstaltung also die kriche zahlt da nix sondern eine Veranstaltung von Jugendlichen für Jugendliche!weil des zeug wie zb essen kaufen schon was kostet erwähnt man es halt das mer schon n bissle was geben kann wenn man da schläft ist

warum sollten keine 14-jährigen kommen?
zählt diese altersgruppe nicht zu den gläubigen? was sollten sie denn anstellen? ich denke mir wenn ein 14-jähriger bereit ist daran teil zu nehmen wird er sich sehr wohl an die vorschriften halten
der veranstalter trägt ja auch die verantwortung darüber was er da abzieht somit kann er auch die verantwortung über die besucher tragen!
die veranstaltung trägt das motto
"erlebe die fazination des glaubens"
wäre es dann nicht am sinnvollsten, jesus der in eurer mitte ist die speisung zu überlassen?er kann das laut bibel....

das mit dem Einverständinserklärung hat rechtliche Gründe, denn das ganze geht ein ganzes Wochenende und deshalb benötige ich eine einverständniserklärung der Eltern, denn sonst könnte man ja sagen "ihr habt mein Kind entführt" ausserdem hat es vermutlich noch Jugendschutzgründe genauso wie Gründe des Versicherungsschutzes und das hat nichts mit dem Galuben zu tun.....
TrueRoman - 47
Experte (offline)

Dabei seit 10.2006
1351 Beiträge

Geschrieben am: 16.11.2006 um 16:37 Uhr

@GoldenI: Nicht alle monotheistischen Religionen sind so. Der Zoroastrianismus (Zarathustra und so) predigt offen die Mehrung des Wissens. Selbst die (christliche!) Gnosis ist der Meinung, dass man nur über eine Wissens-/Erkenntnismehrung zu Gott finden kann.
Wo wir wieder beim Christentum sind: Jesus war ein Lehrer. Er hat sich nirgends für blinden Gehorsam ausgesprochen oder gar dafür, dass die Leute dumm bleiben sollen. Das haben die Kirchen ihm in den Mund gelegt.

Strange are the Ways of the Ravenhearted

Fleckiy - 53
Halbprofi (offline)

Dabei seit 11.2005
219 Beiträge
Geschrieben am: 16.11.2006 um 16:44 Uhr

Zitat von goldenI:

Zitat von imulf:

Zitat von Silem:

Ich könnte auf jeden, der zitierten Verse eine Erklärung abgeben. Wenn du dich wirklich dafür interessierst, kannst du mir ja schreiben. Ich sehe,dass du dich damit auseinadersetzt und das freut mich. Aber eines ist sicher, Jesus ist eben nicht der Gott, den du hier beschreibst, sondern einer, der aus Liebe zu den Menschen gestorben ist. Und wenn du alle deine Verse wirklich richtig verstehen willst, dann bete mal darüber und versuch sie mal anders zu verstehen. Denn jeder Vers der Bibel redet von einem barmherzigen Jesus. Außerdem saß Jesus mit den Sündern am Tisch, obwohl das alle für Gotteslästerung hielten. " Nicht die Starken bedürfen des Arztes, sondern die Schwachen. Gehet aber hin und lernet, was das heißt:
Barmherzigkeit will ich und nicht Opfer. Denn ich bin nicht gekommen Gerechte zu berufen, sondern Sünder." (Mat 9, 12-13)
Zu deinem Pornozeugs mit den Pfarrern. Auch ein Pfarrer ist ein Mensch und hat Fehler auch wenn es nicht so sein sollte und diese Vorfälle eine Frechheit sind. Aber jeder Mensch hat einen freien Willen, Liebe zwingt nie und er manipuliert niemanden. Wenn du Christ wirst erlebst du den Heiligen Geist, wovon die Bibel spricht, aber deshalb bist du immernoch ein Mensch mit Schwächen.
Das andere, was ich noch viel wichtiger finde, ein Pfarrer ist nicht unbedingt ein Christ. Wenn du ein Theologie Studium machst wirst du dummerweise nicht gefragt ob du Jesus angenommen hast oder nicht. Ein alter Prediger hat mir erzählt, dass er, nachdem er schon lange Prediger einer Gemeinde war, bei einer Evangelisation Jesus angenommen hat. Vorher war er kein Christ. Nicht das äußere oder irgend ein frommes Getue macht einen Christen aus, sondern seine Herzenseinstellung.

ich bin christlich erzogen (ob ich christ bin sei dahingestellt).deswegen bin ich kein besserer oder schlechterer mensch.nur bin ich für mich zu dem entschluß gekommen dass man nicht alles seinem herzen überlassen kann sondern sein gehirn auch mitbenutzen sollte. mein verstand sagt mir, es gibt keinen gott und mein herz hat sich an diese aussage angeschlossen.

Genau das ist es, was ich die ganze Zeit zu sagen versuche: Habet den Mut, euch euren Verstandes zu bedienen. Das ist DIE Botschaft der Aufklärung. Diese ganze Argumentation der Christen hier stammt aus der Zeit VOR der Aufklärung. Ich will nicht sagen, das ihr im 17. Jahrhundert lebt, aber ihr denkt so! Das ist eine Tatsache und das ist auch der Grund, warum ihr nichts mit unseren an sich stichhaltigen Argumenten anfangen könnt.

@Fleckiy: Ich antworte dir nachher, gehe jetzt erstmal essen. ;-)
(Und danke den Menschen, die dafür verantwortlich sind, für mein Mahl und nicht einem imaginären Wesen. ;-))

hey als Christ schalte ich doch nicht meine Verstand aus...was soll das???
Ich bin froh, dass Gott mir meinen Verstand gegeben hat und ich benutze ihn auch, nur, sorry dass ich euren Argumenten nciht folgen kann.

Was hat uns die Aufklärung gebracht?? Zitat von Cicero Chef Wolfgang Weimer: "Die Folge der Aufklärung war dass Gott in die private Nische gedrängt wurde und keine Rolle mehr gespielt hat....Das 20 Jahrhundert war sicher das gottloseste Jahrhundert (dank der Aufklärung) aber auch das grausamste und blutrünstigste." Den ganzen Artikel kannst du hier nachlesen: http://www.glaube24.de/55-Interview%20mit%20Cicero-Chef%20Weimer-Nachrichten.html?range=detailDataset&record=2475
ich möchte nicht die Aufklärung verdammen, ich bin froh, dass wir nicht mehr im Mittelalter leben, denn damals hat die Kirche viel Schlimmes gemacht, aber weißt du aber Christen habne in diesem Jahrhundert auch viel gutes bewirkt:
Die meisten Sozialen Einrichtungen in Deutschland wurdne von Christen gegründet.
Der Kommunismuss wurde von Christen zu fall gebracht (Christen die Leipzig gebetet haben, waren der Auslöser)
Ich hatte erst Besuch von ein paar schwarzen Leuten aus Südafrika, die haben erzählt, dass der Glaube einen Bürgerkrieg in ihrem Land verhindert hat. Dass die Leute gesagt haben "wir vergeben euch und lassen euch nicht für eure Schuld bezahlen" Wenns dich interssiert kann ich dir noch näheres dazu schreiben.
Fleckiy - 53
Halbprofi (offline)

Dabei seit 11.2005
219 Beiträge
Geschrieben am: 16.11.2006 um 16:49 Uhr

Zitat von imulf:

Zitat von Fleckiy:

Aber ursprünglich gab es kein Leid (Garten Eden) und auch in der Ewigkeit wird es kein Leid geben (in der Offenbarung steht: es wird kein Leid und keine Schmerzen geben - auch sonst ähnelt die Beschreibung sehr dem Garten Eden).
Und vieles Leid, nicht alles, kommt von unserem freien Willen, Menschen entscheiden sich für falsche Dinge, und der freie Wille kommt, so wie du es oben schreibst vom Baum im Garten Eden, also war es vielleicht doch nicht soo die tolle Idee, dass die Menschen vom Baum gegessen haben????
Aber ich will das Thema Leid auch nicht pausalisieren, denn es passiert auch manches das ich nicht mit dem freien Willen erklären kann (warum ist das Kind einer Bekannten behindert usw.)

Ausserdem würde ich nicht Starfen sagen, sondern Konsequenzen. Gott straft uns nicht für unsere Sünden, sondern die Sünden haben Konsequenzen .


hätte " gott" nicht den "baum der erkenntnis" im garten eden erschaffen, mit der konsequenz dass davon gegessen wird(er wußte ja dass das passiert), dann hätte er marionetten die ihm bedingungslos folgen.und was ist wenn irgendwann doch mal herauskommt, dass alles nur ein fake ist?das christentum auf einer erfundenen geschichte aufgebaut ist?
das hat der schreiber ganz gut gelöst...er hat durch den baum der erkenntnis zu verstehen gegeben,ihr habt den freien willen an Gott zu glauben, oder auch nicht....

aber er will keine Marionetten die ihm bedingungslos folgen, sondern Menschen die eine Liebesbeziehung zu ihm haben und die Gemeinschaft mit ihm suchen und aus Liebe sich an seine Gebote halten.

o.k. wenn das Christentum ein fake ist, was hab ich verloren????? Ich leb trotzdem ein geiles, tolles Leben und bin mit meinem Leben glücklich und zufrieden. Wenn das Christentum eine Lüge ist, dann bin ich tod und es ist vorbei, o.k. cest la vie.
Aber wenn es wahr ist, habe ich ewiges Leben und das ist der große Preis.

Deine Situation, du hast jetzt auch ein super Leben (denk ich mal, ich kenn dich ja nciht :-)
wenn das Christentum ein fake ist, dann stehen wir am Ende beide gleich da, mit nichts, aber wenn es stimmt hab ich ewiges Leben und du bist der Arsch (sorry für das krasse Wort, hoffe du verstehst wie ich es meine)

Glaube ist die Entscheidung von jedem einzelnen, ich hab mich dafür entschieden, du dagegen..wer recht hat, wird sich erst am Schluß zeigen, nur hab ich nichts verloren selbst wenn ich nciht recht hätte :-)
Fleckiy - 53
Halbprofi (offline)

Dabei seit 11.2005
219 Beiträge
Geschrieben am: 16.11.2006 um 17:10 Uhr
Zuletzt editiert am: 16.11.2006 um 17:12 Uhr

Zitat:


Warum der Richter ungerecht ist? Weil es niocht gerecht ist, dass ein Mensch die Konsequenzen von den Taten eines anderen trägt. Ganz einfach. Gerecht heißt ja nicht altruistisch, sondern einfach gerecht.

o.k. vielleicht definieren wir Gerecht einfach unterschiedlich und ich hab das falsche Wort verwendet: Der gerechte Gott bedeutet für mich, dass sich Gott an seine Regeln hält. Und da heisst es: Röm. 6,23: "Der Sünde Lohn ist der Tod." D.h. für meine Sünde bin ich vor Gott zum Tode verurteilt.
Aber Jesus hat für mich diese Todesstrafe übernommen (würde es weder als gercht noch als ungerecht bezeichnen sondern vorallem als Liebe, Gnade, Barmherzigkeit.)

Zitat:

Ich weiß nicht, ob du dir schon mal Gedanken darüber gemacht hast, WOZU es den Strafe in unserer Gesellschaft gibt. Sie ist nicht dazu da, um schlechtes Tun zu "bezahlen" oder das irgend jemand Genugtuung bekommt. Sie dient stattdessen dem Zweck, den Bestraften in die Schranken zu weisen, sodass er in Zukunft Schlechtes unterlässt.[{quote]
o.k. vielleicht ist es falsch gesagt, dass Gott mich für meine Schuld bestraft, aber der Tod ist die Konsequenz meiner Schuld, können wir uns darauf einigen???

Zitat:

Und wenn du jetzt nicht die fatalen Konsequenzen einer solchen Handelsmaxime (jeder kann die Strafe eines anderen übernehmen) siehst, dann weiß ich auch nicht...

da hast du recht, aber es kann ja nicht jeder die Strafe des anderen übernehmen, sondern nur derjenige der ohne Schuld/Sünde ist und das ist nur Jesus (das hat jemand anders weiter vorne schon erklärt).

Zitat:

Tja, und dass führt auch direkt zu meiner niederen Meinung über das Christentum oder allgemein monotheistische Religionen: Sie scheinen mir heuchlerisch und sophiophob. Was die Wahrheit ist, scheint bei keiner Religion eine höhere Rolle zu spielen. Sie sind komplexe Gedankengebäude ohne jegliche Legitimation. Es werden sogar verrückte Sündenbezahlsysteme entworfen, um das Ganze so wirken zu lassen als "stecke da schon irgendwas dahinter".

Wer deffiniert die Wahrheit??????
Die Mehrheit (vor 50 Jahren hat die Mehrheit Juden als Minderwertig geachtet, war das wahr)?
Die Wissenschaft (es gibt Wissenschaftler die glauben an Gott und es gibt Wissenschaftler die glauben nciht an Gott)...leider sind viele nicht neutral und versuchen deshalb ihre Erkenntnis zu verwenden um ihre Meinung zu untermauern. Fakt ist: man kann Gott nicht beweisen, aber man kann auch nciht beweisen, dass es ihn nicht gibt.
Der Papst (ist auch nur ein Mensch und kann irren)
........

Ob Gottes Sündenbezahlsystem verrückt ist, ist wohl glaubenssache :-)

[qote] Um sich auf das Christentum einzulassen muss man schon von vorneherein auf infantile Weise bedingungslos einlassen und entweder ausgesprochen geistig wenig begabt sein oder man schaltet seinen Verstand bei offensichtlichen Widersprüchen und Absurditäten aus, und schiebt die Liebe und Unverständlcihkeit Gottes als Entschuldigung vor. Nach dem Motto: "Da hab ich keine Ahnung. Frag einen Theologen. [unauffäliger Themenwechsel:] Ich spüre einfach die unglaublich große Liebe Gottes...[mehr Geschwafel]"

stop: ich bin weder wenig geistig begabt, noch schalte ich meinen Verstand aus, noch hab ich mich von Anfang an bedingungslos auf Gott eingelassen. Ich hab mich damit beschäftigt, hab Bücher und die Bibel gelesen, mit vielen Christen diskutiert und irgendwann bin cih an den Punkt gekommen, wo ich gesagt habe "ich lass mcih darauf ein"...damals ahb ich noch vieles in der Bibel usw. nciht verstanden, manches ist mir mittlerweile klar, anderes noch nciht... es ist ein lernprozess und das was ich bis jetzt von Gott weiss und erlebt habe, fasziniert mich :-)

übrigens ich hab mir gestern mal die Mühe gemacht auf einige der zitierten Bibelstellen zu antworten und das war echt Arbeit, nur komischerweise hat da niemand darauf reagiert....achso ihr seit ja auf einem höhren geistigen Niveau wie ich (siehe oben)

Zitat:

Warum ich noch Bauchweh bekomme bei solchen Religionen:
Wegen der oben genannten absurden Konsequenzen menschlichen Handelns,
wegen meiner grundsätzlichen Ablehnung absolutistischer Ideologien mit einer Führerperson.

Außerdem glaube ich, dass die Beschäftigung mit ominösen Wesen, die außerhalb unseres Erkenntnisbereichs liegen, erstens kindliche Wunschvorstellung ist und zweitens viel mehr Schlechtes als Gutes hervorbringt.

Warum lesen wir nicht alle die großen Philosophen? Da gibt es keine Denkverbote (nichts anderes ist ein Dogma) und ich bin überzeugt, diese Welt wäre eine bessere. Heilige Schriften halten den Wertefortschritt auf!

Die Folgen des 20 Jahrhunderts hab ich oben schon erwähnt, aber zeig mir doch bitte mal den Wertefortschritt in unserer Gesellschaft auf, das würde mich echt interessieren, wo sich die Werte verbessert haben.....
goldenI
Experte (offline)

Dabei seit 12.2004
1581 Beiträge

Geschrieben am: 16.11.2006 um 17:23 Uhr

Zitat von Fleckiy:

Zitat von goldenI:

Zitat von imulf:

Zitat von Silem:

Ich könnte auf jeden, der zitierten Verse eine Erklärung abgeben. Wenn du dich wirklich dafür interessierst, kannst du mir ja schreiben. Ich sehe,dass du dich damit auseinadersetzt und das freut mich. Aber eines ist sicher, Jesus ist eben nicht der Gott, den du hier beschreibst, sondern einer, der aus Liebe zu den Menschen gestorben ist. Und wenn du alle deine Verse wirklich richtig verstehen willst, dann bete mal darüber und versuch sie mal anders zu verstehen. Denn jeder Vers der Bibel redet von einem barmherzigen Jesus. Außerdem saß Jesus mit den Sündern am Tisch, obwohl das alle für Gotteslästerung hielten. " Nicht die Starken bedürfen des Arztes, sondern die Schwachen. Gehet aber hin und lernet, was das heißt:
Barmherzigkeit will ich und nicht Opfer. Denn ich bin nicht gekommen Gerechte zu berufen, sondern Sünder." (Mat 9, 12-13)
Zu deinem Pornozeugs mit den Pfarrern. Auch ein Pfarrer ist ein Mensch und hat Fehler auch wenn es nicht so sein sollte und diese Vorfälle eine Frechheit sind. Aber jeder Mensch hat einen freien Willen, Liebe zwingt nie und er manipuliert niemanden. Wenn du Christ wirst erlebst du den Heiligen Geist, wovon die Bibel spricht, aber deshalb bist du immernoch ein Mensch mit Schwächen.
Das andere, was ich noch viel wichtiger finde, ein Pfarrer ist nicht unbedingt ein Christ. Wenn du ein Theologie Studium machst wirst du dummerweise nicht gefragt ob du Jesus angenommen hast oder nicht. Ein alter Prediger hat mir erzählt, dass er, nachdem er schon lange Prediger einer Gemeinde war, bei einer Evangelisation Jesus angenommen hat. Vorher war er kein Christ. Nicht das äußere oder irgend ein frommes Getue macht einen Christen aus, sondern seine Herzenseinstellung.

ich bin christlich erzogen (ob ich christ bin sei dahingestellt).deswegen bin ich kein besserer oder schlechterer mensch.nur bin ich für mich zu dem entschluß gekommen dass man nicht alles seinem herzen überlassen kann sondern sein gehirn auch mitbenutzen sollte. mein verstand sagt mir, es gibt keinen gott und mein herz hat sich an diese aussage angeschlossen.

Genau das ist es, was ich die ganze Zeit zu sagen versuche: Habet den Mut, euch euren Verstandes zu bedienen. Das ist DIE Botschaft der Aufklärung. Diese ganze Argumentation der Christen hier stammt aus der Zeit VOR der Aufklärung. Ich will nicht sagen, das ihr im 17. Jahrhundert lebt, aber ihr denkt so! Das ist eine Tatsache und das ist auch der Grund, warum ihr nichts mit unseren an sich stichhaltigen Argumenten anfangen könnt.

@Fleckiy: Ich antworte dir nachher, gehe jetzt erstmal essen. ;-)
(Und danke den Menschen, die dafür verantwortlich sind, für mein Mahl und nicht einem imaginären Wesen. ;-))

hey als Christ schalte ich doch nicht meine Verstand aus...was soll das???
Ich bin froh, dass Gott mir meinen Verstand gegeben hat und ich benutze ihn auch, nur, sorry dass ich euren Argumenten nciht folgen kann.

Was hat uns die Aufklärung gebracht?? Zitat von Cicero Chef Wolfgang Weimer: "Die Folge der Aufklärung war dass Gott in die private Nische gedrängt wurde und keine Rolle mehr gespielt hat....Das 20 Jahrhundert war sicher das gottloseste Jahrhundert (dank der Aufklärung) aber auch das grausamste und blutrünstigste." Den ganzen Artikel kannst du hier nachlesen: http://www.glaube24.de/55-Interview%20mit%20Cicero-Chef%20Weimer-Nachrichten.html?range=detailDataset&record=2475
ich möchte nicht die Aufklärung verdammen, ich bin froh, dass wir nicht mehr im Mittelalter leben, denn damals hat die Kirche viel Schlimmes gemacht, aber weißt du aber Christen habne in diesem Jahrhundert auch viel gutes bewirkt:
Die meisten Sozialen Einrichtungen in Deutschland wurdne von Christen gegründet.
Der Kommunismuss wurde von Christen zu fall gebracht (Christen die Leipzig gebetet haben, waren der Auslöser)
Ich hatte erst Besuch von ein paar schwarzen Leuten aus Südafrika, die haben erzählt, dass der Glaube einen Bürgerkrieg in ihrem Land verhindert hat. Dass die Leute gesagt haben "wir vergeben euch und lassen euch nicht für eure Schuld bezahlen" Wenns dich interssiert kann ich dir noch näheres dazu schreiben.

Du musst den Verstand ausschalten, um die ganzen moralischen Absurditäten und Widersprüche deiner Religion (die du weiterhin diskret unter den Tisch fallen lässt...) zu übersehen. Und das Glaube und Verstand 2 grundverschiedene Dinge sind, muss ich dir wohl kaum erkären. Du schreibst ja selbst die ganze Zeit von der "Liebe" Gottes. Dass das ein Gefühl ist und damit nichts mit der Ratio zu tun, dürfte klar sein.

O nein! Mein Vater hat zufällig das Cicero abonniert und ich habe auch den Artikel von Wolfgang Weimer gelesen. Schrecklich. Dass das hier kommt, hätte ich nicht gedacht...
Wärmt der wieder das Klischee auf, die Aufklärung wäre schuld an dem Grauen des 20. Jahrhunderts. Und die Christen sind ja immer soo gut und die Atheisten sind so böse. Lassen wir doch bitte eine solche Kindergarten-Argumenation, die nebenbei unwahr ist. Hitler war dem Christentum zugetan, die Kirchen dem Nazismus.
Der Kommunismus wurde von Christen zu Fall gebracht?
1. Quellen?
2. Sagt eine politische Tat etwas über die Religion aus?
3. Findest du das etwa gut? Ist der Kommunismus für dich "böse"?
Aber lassen wir das wirklich, das sind 2 unterschiedliche Kategorien.

Das ist es nämlich gar nicht, was ich mit Geist der Aufklärung meine. Ich meine die philosphische Revolution, nicht die politische. Es geht darum, nicht höheren Mächten (weltlichen oder auch imaginären transzendenten) oder seinem Gefühl zu vertrauen, sondern seinen eigenen Verstand, sein Hirn zu benutzen und so ein sinnvolles ethisches Verhalten zu entwickeln.

Über einen politischen Aspekt der Aufklärung hingegen können wir gerne reden: Du findest es schlecht, dass Glauben Privatsache ist?! Bist du gegen die Säkularisation?

No reason to live and that's the way I like it!

TrueRoman - 47
Experte (offline)

Dabei seit 10.2006
1351 Beiträge

Geschrieben am: 16.11.2006 um 17:29 Uhr

Hitler war dem Christentum nicht zugetan, sondern hat es insofern benutzt, dass er damit die Masse besser lenken wollte.
Der Kommunismus in Armenien wurde von Armenischen Christen zu Fall gebracht.
Der Kommunismus an sich ist nicht böse, genauso wenig wie der Faschismus an sich böse ist - was die Leute draus machen, das ist böse.

Das mit der philosophischen Revolution: "Gott hat den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen" => gerade deshalb ist es die Pflicht eines guten Christen, bestehende Wertvorstellungen zu hinterfragen, dafür hat Gott ihn "nach seinem Abbild", also MIT einem Verstand geschaffen.

Nur n paar Gegenargumente.


Strange are the Ways of the Ravenhearted

goldenI
Experte (offline)

Dabei seit 12.2004
1581 Beiträge

Geschrieben am: 16.11.2006 um 17:33 Uhr
Zuletzt editiert am: 16.11.2006 um 17:45 Uhr

Zitat von Fleckiy:

da hast du recht, aber es kann ja nicht jeder die Strafe des anderen übernehmen, sondern nur derjenige der ohne Schuld/Sünde ist und das ist nur Jesus (das hat jemand anders weiter vorne schon erklärt).

Aber darum geht es doch gar nicht! Das Prinzip ist
1. völlig aus der Luft gegriffen
2. moralisch absurd

Zitat von Fleckiy:

Wer deffiniert die Wahrheit??????
Die Mehrheit (vor 50 Jahren hat die Mehrheit Juden als Minderwertig geachtet, war das wahr)?
Die Wissenschaft (es gibt Wissenschaftler die glauben an Gott und es gibt Wissenschaftler die glauben nciht an Gott)...leider sind viele nicht neutral und versuchen deshalb ihre Erkenntnis zu verwenden um ihre Meinung zu untermauern. Fakt ist: man kann Gott nicht beweisen, aber man kann auch nciht beweisen, dass es ihn nicht gibt.
Der Papst (ist auch nur ein Mensch und kann irren)

Ok, das habe ich falsch ausgedrückt, ich meine Streben nach Wahrheit, niucht Wahrheit.
(Wahrheit ist nicht definiert, aber Wissenschaft bedeutet Streben nach Wahrheit. Was Wissenschaftler darüber hinaus glauben, spielt keine Rolle. Es gibt keinen Wissenschaftler, der an Gott im Sinn wissenschaftlicher Methodik glaubt.)

Zitat von Fleckiy:

ich bin weder wenig geistig begabt, noch schalte ich meinen Verstand aus
...
achso ihr seit ja auf einem höhren geistigen Niveau wie ich

Sorry, aber genau das beginne ich langsam aber sicher anzunehmen, so sehr ich mich auch dagegen wehre.

Zitat von Fleckiy:

übrigens ich hab mir gestern mal die Mühe gemacht auf einige der zitierten Bibelstellen zu antworten und das war echt Arbeit, nur komischerweise hat da niemand darauf reagiert

Keine Ahnung, ich habe keine Bibelstellen gepostet, die Bibel bedeutet mir nichts.

Zitat von recum:

Die Folgen des 20 Jahrhunderts hab ich oben schon erwähnt, aber zeig mir doch bitte mal den Wertefortschritt in unserer Gesellschaft auf, das würde mich echt interessieren, wo sich die Werte verbessert haben.....

Was ich davon halte, habe ich ja schon oben geschrieben. ;-)

No reason to live and that's the way I like it!

goldenI
Experte (offline)

Dabei seit 12.2004
1581 Beiträge

Geschrieben am: 16.11.2006 um 17:36 Uhr
Zuletzt editiert am: 16.11.2006 um 17:39 Uhr

Zitat von TrueRoman:

Hitler war dem Christentum nicht zugetan, sondern hat es insofern benutzt, dass er damit die Masse besser lenken wollte.
Der Kommunismus in Armenien wurde von Armenischen Christen zu Fall gebracht.
Der Kommunismus an sich ist nicht böse, genauso wenig wie der Faschismus an sich böse ist - was die Leute draus machen, das ist böse.

Das mit der philosophischen Revolution: "Gott hat den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen" => gerade deshalb ist es die Pflicht eines guten Christen, bestehende Wertvorstellungen zu hinterfragen, dafür hat Gott ihn "nach seinem Abbild", also MIT einem Verstand geschaffen.

Nur n paar Gegenargumente.

Wie schon gesagt, so eine Argumentation (ad personam) ist unter meinem Niveau.

Gott ist schlicht irrelevant für menschliche Ethik/Moral. Fertig.
Wer da nicht zustimmt, lese: Euthyphrons Dilemma

No reason to live and that's the way I like it!

ne6on - 36
Champion (offline)

Dabei seit 02.2005
3314 Beiträge

Geschrieben am: 16.11.2006 um 17:44 Uhr

Zitat von Fleckiy:

Zitat:

also doch nicht konsequent?
warum nicht konsequent. Denk an die Geschichte mit dem Richter. Er ist Konsequent und verhängt die Strafe ist aber gleichzeitig Liebevoll und bezahlt sie selber.
Gott ist Konsequent und verlangt für die Sünde die Todesstrafe und wird sie auch verhängen, aber er ist auch LIebe und bietet mir an, die Strafe für mich zu übernehmen. Und er ist ausserdem Liebe, dass er die Strafe nicht sofort verhängt, sondern mir die Chance lässt noch ein Weilchen auf dieser Welt zu bleiben und vielleicht das Angebot, dass er die Strafe für mich übernimmt anzunehmen.
Was soll denn der Sinn einer Bestrafung sein? Warum sollte ich mein Kind bestrafen, wenn es etwas falsch gemacht hat. richtig, es soll erzieherischen wert haben. So auch beim öffentlichen Recht in der BRD. Jemand kommt ins Gefängnis, in der Hoffnung, dass sich dieser anschließend gebessert hat. (beim privat recht ist das eine andere Sache und hat hiermit nichts zu tun) d.h. die Strafe hat auch nur dann Sinn, wenn sie auf den "Angeklakten" angewendet wird. Ansonnsten, könnte ja auch mein Herzkranker Opa ( der Richter war in sofern inkonsequent, dass er die Strafe nicht auf "den/die Angeklakte" angewendet hat. Somit ist die Strafe unnötig.

zur Geschichte:
1. Ist eine Prügelstrafe m.E. nicht vertretbar. Würde eine andere Strafe angewandt, wäre der Richter nicht in dieser Situation.
2. Sollte der Richter keine persönliche Beziehung zum Angeklagten haben, da das den Richter a) in eine schlechte Lage bringt b) die objektivität dadurch möglicherweise verloren geht.

=> Gott sollte nicht über uns richten!!

gottfrei

goldenI
Experte (offline)

Dabei seit 12.2004
1581 Beiträge

Geschrieben am: 16.11.2006 um 17:46 Uhr
Zuletzt editiert am: 16.11.2006 um 17:47 Uhr

Zitat von ne6on:

=> Gott sollte nicht über uns richten!!

Sag mal ne6on, bist du immer noch dabei, die Absurdität eines Gottes zu zeigen, indem du sie annimmst, oder wurdest du wirklich bekejrt?

Gott ist Quatsch, Leben ist die Hauptsache.

No reason to live and that's the way I like it!

ne6on - 36
Champion (offline)

Dabei seit 02.2005
3314 Beiträge

Geschrieben am: 16.11.2006 um 17:52 Uhr

Zitat von Fleckiy:

das mit dem Einverständinserklärung hat rechtliche Gründe, denn das ganze geht ein ganzes Wochenende und deshalb benötige ich eine einverständniserklärung der Eltern, denn sonst könnte man ja sagen "ihr habt mein Kind entführt" ausserdem hat es vermutlich noch Jugendschutzgründe genauso wie Gründe des Versicherungsschutzes und das hat nichts mit dem Galuben zu tun.....
Also heute waren 2 tanten bei uns in der schule. so misionarinnen.. die haben auch davon geredet, von dem preyerfestival.. die einverständniserklärung beziehts sich auf das übernachten. Man kann dort wohl übernachten, und dazu brauchen sie eben aus rechtlichen gründen eine einverständniserklärung.

Sieht man dich da fleck?

gottfrei

TrueRoman - 47
Experte (offline)

Dabei seit 10.2006
1351 Beiträge

Geschrieben am: 16.11.2006 um 17:54 Uhr

Zitat von goldenI:

Zitat von TrueRoman:

Hitler war dem Christentum nicht zugetan, sondern hat es insofern benutzt, dass er damit die Masse besser lenken wollte.
Der Kommunismus in Armenien wurde von Armenischen Christen zu Fall gebracht.
Der Kommunismus an sich ist nicht böse, genauso wenig wie der Faschismus an sich böse ist - was die Leute draus machen, das ist böse.

Das mit der philosophischen Revolution: "Gott hat den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen" => gerade deshalb ist es die Pflicht eines guten Christen, bestehende Wertvorstellungen zu hinterfragen, dafür hat Gott ihn "nach seinem Abbild", also MIT einem Verstand geschaffen.

Nur n paar Gegenargumente.

Wie schon gesagt, so eine Argumentation (ad personam) ist unter meinem Niveau.

Gott ist schlicht irrelevant für menschliche Ethik/Moral. Fertig.
Wer da nicht zustimmt, lese: Euthyphrons Dilemma


???
Dass Gott irrelevant für die menschliche Moral ist, habe ich selbst in diesem Thread schon mal gesagt, da stimme ich immer noch zu.

Zu "Euthyprhrons Dilemma": Das greift hier nicht ganz (gut, dass ich meinen Platon gelesen hab, jetzt hoff ich, dass meine Erinnerung mich nicht im Stich lässt - werde deinen Link später noch lesen & mich ggf nochmals zu Wort melden).

Im Alten Testament gibt es eben jene Geschichte mit dem Kindesopfer, das von Gott eben nicht angenommen wurde. Damit spaltete sich das Semitentum ab von den vielen Opferreligionen und die Geschichte wird gerne als Beispiel genommen für die Transition der alten, semitischen Religion zum Monotheismus aus dem schließlich das Judentum und dadurch Christentum/Islam entstanden sind.
Jesus will keine Menschenopfer, selbst der Gott des Alten Testaments wollte keine.

Wieso ist diese Argumentation unter deinem Niveau? Das waren nur ein paar hingeworfene Gegenargumente, die mir in den Sinn kamen beim Lesen der letzten Einträge - ich bin nicht persönlich geworden.

Strange are the Ways of the Ravenhearted

<<< zurück
 
-1- ... -354- -355- -356- -357- -358- ... -3350- vorwärts >>>
 

Forum / Young Life

(c) 1999 - 2026 team-ulm.de - all rights reserved - hosted by ibTEC Team-Ulm

- Presse - Blog - Historie - Partner - Nutzungsbedingungen - Datenschutzerklärung - Jugendschutz -