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Gibt es einen Gott?

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matze1990 - 35
Halbprofi (offline)

Dabei seit 01.2006
326 Beiträge
Geschrieben am: 17.05.2009 um 03:22 Uhr

Zitat von Kilka:

Zitat von matze1990:

Zitat von Kilka:



Da man "Jemanden/etwas erst nehmen" nicht mit der Einnahme von Betäubungsmitteln gleichsetzen kann. Auch wenn es sich dabei um >Gott< handelt.


Jemanden ernst zu nehmen setzt vorraus, ihn als existent anzusehen. Das heißt folglich: Ich nehme an er existiert, dann erkenne ich, dass er existiert.
Wer LSD nimmt bekommt Halluzinationen und nur dann erkennt man auch, dass sie existieren.


Das ist trotzdem kein guter Vergleich. Es kommt darauf an, was man denn erkennt udn in welchem Zustand. Ich denke kaum, dass jeder, der Gott erkannt oder gefunden hat, irgendwelche Betäubungsmittel oder wahrnehmungsverändernde Mittel zu sich genommen hat. Und ob etwas für einen existiert, weil man LSD genommen hat oder etwas Erzähltes als >wahr> einstuft, ist auch etwa anderes.


Du meinst, dass die Leute, die Gott gesehen haben, wirklich frei Sinnestäuschung oder Drogen waren?
Nein, das ist nichts anderes. Auch wenn Gott bei dir über alle Zweifel ein besonderer Stellenwert genießt...

Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben. Friedrich Hebbel

Kilka - 11
Champion (offline)

Dabei seit 07.2005
5514 Beiträge

Geschrieben am: 17.05.2009 um 03:23 Uhr

Zitat von matze1990:

Zitat von Kilka:



Man kann doch sagen, dass, wenn die Wahrheit der Bibel bewiesen worden ist, dann gibt es auch einen Gott. Da die Bibel schon teilweise bewiesen worden ist und wie schon einige Seiten vorher erwähnt, etwas über die Hälfte der Prophezeiungen eingetreten sind (genauso wie beschrieben), kann man doch sagen, dass man zu einem gewissen Teil sagen kann, dass man weiß, dass es Gott gibt. Nämlich zu ca. 50%.


Aha, ich schreib ein Buch mit folgenden Inhalten:
- Die Erde ist rund
- Wasser ist überlebensnotwendig
- Obama ist Präsident der USA
- Es gibt Atomwaffen
- Es gibt Wichtelmänner

->nach deiner Logik gibt es Wichtelmänner zu 80%




Na gut, diese Logik ist noch verbesserungswürdig, ich geb´s zu. Das nächste mal versuche ich, mich etwas besser auszudrücken.

Ich mach Ragü aus dir!

Iluron - 38
Champion (offline)

Dabei seit 06.2008
8878 Beiträge

Geschrieben am: 17.05.2009 um 03:24 Uhr

Zitat von Kilka:

Zitat von matze1990:

Zitat von Kilka:



Da man "Jemanden/etwas erst nehmen" nicht mit der Einnahme von Betäubungsmitteln gleichsetzen kann. Auch wenn es sich dabei um >Gott< handelt.


Jemanden ernst zu nehmen setzt vorraus, ihn als existent anzusehen. Das heißt folglich: Ich nehme an er existiert, dann erkenne ich, dass er existiert.
Wer LSD nimmt bekommt Halluzinationen und nur dann erkennt man auch, dass sie existieren.


Das ist trotzdem kein guter Vergleich. Es kommt darauf an, was man denn erkennt udn in welchem Zustand. Ich denke kaum, dass jeder, der Gott erkannt oder gefunden hat, irgendwelche Betäubungsmittel oder wahrnehmungsverändernde Mittel zu sich genommen hat. Und ob etwas für einen existiert, weil man LSD genommen hat oder etwas Erzähltes als >wahr> einstuft, ist auch etwa anderes.


Du hast aber selbst gesagt, dass man sein Bewusstsein erweitern muss. Du kannst nicht ausschließen, dass bei diesem Prozess deine Gehirnchemie nicht verändert wird. Zum Beispiel könnte ein erhöhter Serotoningehalt in deinem Blut dazu führen, dass eine positive Prägung stattfindet, weil sich dein Gehirn merkt, dass es glücklich wird, wenn es dir sagt, dass du an Gott glaubst.

Alle Programmierern eingesperrt, jede Software pantentiert. Jetzt merkt ihr: Anwälte proggen nicht.

matze1990 - 35
Halbprofi (offline)

Dabei seit 01.2006
326 Beiträge
Geschrieben am: 17.05.2009 um 03:27 Uhr
Zuletzt editiert am: 17.05.2009 um 03:28 Uhr

Zitat von Kilka:

Zitat von matze1990:

Zitat von Kilka:



Ich glaueb aber, dass man früher oder später doch mal hinterfragt was man da eigentlich glaubt, egal, auf welche ARt und Weise es eingetrichtert wurde. Wenn nicht, dann kann man davon ausgehen, das diese Person nicht gerade vor Intelligenz strotzt = strohdumm ist und sich über nichts wichtiges Gedanken macht.


Das Besondere an der Indokrination ist, dass man entweder erst gar nicht hinterfragt, im Zirkelschluss denkt oder Teile einfach ausblendet.


Mal ganz ehrlich, wie oft kommt denn sowas vor bei normalen Christen(eltern)?! Wohl eher in Sekten.


Gott nicht zu hinterfragen (besonders auch im dialog) ist nicht selten.
Zirkelschluss ist Standard und Teile auszublenden ist auch nicht außergewöhnlich. Ich geh hier mal von gläubigen (aber nicht strenggläubigen) Christen aus.

So aber jetzt dann gn8.

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Kilka - 11
Champion (offline)

Dabei seit 07.2005
5514 Beiträge

Geschrieben am: 17.05.2009 um 03:28 Uhr

Zitat von Iluron:

Zitat von Kilka:

[
Nunja, jedoch schadet Religion nicht (als Unterrichtsfach). Außerdem fordern die Hürden doch lediglich, dass man seine Position begründen kann und nicht einfach so wechseln will, weil man "keinen Bock" hat. Und: Lernt man im Religionsunterricht als Atheist nicht, wie man dagegen argumentieren kann?


Ich habe im Religionsunterricht dagegen argumentiert, zumindest habe ich das versucht. Das Ergebenis war, dass ich eine schlechte mündliche Note bekommen habe und als Satanist hingestellt wurde.
Ich habe mich dann mit der Situation angefreundet, meine subtile Kritik entwickelt, und gewechselt, sobald es möglich war.


Dann ist es ein schlechter Lehrer und Christ. Da wünschte man sich doch, dass jeder Relilehrer so wäre wie meiner. Bei ihm kann man frei seine Meinung äußern. Das einzig wichtige hierbei ist, dass man seine Meinung begründen kann, egal ob man z.B. an Gott glaubt oder nicht, ob du Religion für schwachsinnig hältst oder nicht.

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Iluron - 38
Champion (offline)

Dabei seit 06.2008
8878 Beiträge

Geschrieben am: 17.05.2009 um 03:30 Uhr

Zitat von Kilka:

Zitat von Iluron:

Zitat von Kilka:

[
Nunja, jedoch schadet Religion nicht (als Unterrichtsfach). Außerdem fordern die Hürden doch lediglich, dass man seine Position begründen kann und nicht einfach so wechseln will, weil man "keinen Bock" hat. Und: Lernt man im Religionsunterricht als Atheist nicht, wie man dagegen argumentieren kann?


Ich habe im Religionsunterricht dagegen argumentiert, zumindest habe ich das versucht. Das Ergebenis war, dass ich eine schlechte mündliche Note bekommen habe und als Satanist hingestellt wurde.
Ich habe mich dann mit der Situation angefreundet, meine subtile Kritik entwickelt, und gewechselt, sobald es möglich war.


Dann ist es ein schlechter Lehrer und Christ. Da wünschte man sich doch, dass jeder Relilehrer so wäre wie meiner. Bei ihm kann man frei seine Meinung äußern. Das einzig wichtige hierbei ist, dass man seine Meinung begründen kann, egal ob man z.B. an Gott glaubt oder nicht, ob du Religion für schwachsinnig hältst oder nicht.


Stellt sich die Frage, welcher Religionslehrer die Ausnahme ist, deiner oder meiner.

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Kilka - 11
Champion (offline)

Dabei seit 07.2005
5514 Beiträge

Geschrieben am: 17.05.2009 um 03:30 Uhr

Zitat von Iluron:

Zitat von Kilka:

Zitat von matze1990:



Jemanden ernst zu nehmen setzt vorraus, ihn als existent anzusehen. Das heißt folglich: Ich nehme an er existiert, dann erkenne ich, dass er existiert.
Wer LSD nimmt bekommt Halluzinationen und nur dann erkennt man auch, dass sie existieren.


Das ist trotzdem kein guter Vergleich. Es kommt darauf an, was man denn erkennt udn in welchem Zustand. Ich denke kaum, dass jeder, der Gott erkannt oder gefunden hat, irgendwelche Betäubungsmittel oder wahrnehmungsverändernde Mittel zu sich genommen hat. Und ob etwas für einen existiert, weil man LSD genommen hat oder etwas Erzähltes als >wahr> einstuft, ist auch etwa anderes.


Du hast aber selbst gesagt, dass man sein Bewusstsein erweitern muss. Du kannst nicht ausschließen, dass bei diesem Prozess deine Gehirnchemie nicht verändert wird. Zum Beispiel könnte ein erhöhter Serotoningehalt in deinem Blut dazu führen, dass eine positive Prägung stattfindet, weil sich dein Gehirn merkt, dass es glücklich wird, wenn es dir sagt, dass du an Gott glaubst.


Es ist aber ein Unterschied, ob man dies mit der Einnahme von Mitteln erreicht oder nicht.

Ich mach Ragü aus dir!

Iluron - 38
Champion (offline)

Dabei seit 06.2008
8878 Beiträge

Geschrieben am: 17.05.2009 um 03:34 Uhr

Zitat von Kilka:

Zitat von Iluron:

Zitat von Kilka:



Das ist trotzdem kein guter Vergleich. Es kommt darauf an, was man denn erkennt udn in welchem Zustand. Ich denke kaum, dass jeder, der Gott erkannt oder gefunden hat, irgendwelche Betäubungsmittel oder wahrnehmungsverändernde Mittel zu sich genommen hat. Und ob etwas für einen existiert, weil man LSD genommen hat oder etwas Erzähltes als >wahr> einstuft, ist auch etwa anderes.


Du hast aber selbst gesagt, dass man sein Bewusstsein erweitern muss. Du kannst nicht ausschließen, dass bei diesem Prozess deine Gehirnchemie nicht verändert wird. Zum Beispiel könnte ein erhöhter Serotoningehalt in deinem Blut dazu führen, dass eine positive Prägung stattfindet, weil sich dein Gehirn merkt, dass es glücklich wird, wenn es dir sagt, dass du an Gott glaubst.


Es ist aber ein Unterschied, ob man dies mit der Einnahme von Mitteln erreicht oder nicht.


Nicht unbedingt. Wenn beides durch die Veränderung von Gehirnchemie wahrgenommen wird, stellt sich die Frage, ob die "Existenz" nur in den zusätzlich ausgeschütteten Stoffen liegt.

Alle Programmierern eingesperrt, jede Software pantentiert. Jetzt merkt ihr: Anwälte proggen nicht.

JohnDiesel - 51
Halbprofi (offline)

Dabei seit 08.2007
129 Beiträge

Geschrieben am: 17.05.2009 um 03:55 Uhr

Nö... Funktioniert alles nur durch chemisch/physikalische Raktionen.... :gaehner:

no regrets...!

UnwiseSheep - 40
Champion (offline)

Dabei seit 11.2005
2337 Beiträge

Geschrieben am: 17.05.2009 um 05:30 Uhr
Zuletzt editiert am: 17.05.2009 um 05:31 Uhr

Zitat von JohnDiesel:

Nö... Funktioniert alles nur durch chemisch/physikalische Raktionen.... :gaehner:

Ist euch übrigens klar, dass in Bezug darauf, ob Gott nun existiert die Funktionsweise unseres Gehirns keine Rolle spielt? Die Frage ist nicht - Bin ich glücklich, weil ich glaube, dass es Gott gibt - weil gewisse chemische Prozesse, die damit zusammenhängen, ein schönes Gefühl geben.

Die Frage ist nicht, was z.B. ein Neurologe über die Funktionsweise unseres Gehirnes sagt, sondern die Frage ist, ob es die Möglichkeit gibt, dass hinter der Natur, hinter allem, was es gibt, eben ein Schöpfer-Gott steht.

Wissenschaftlich ist ( und das ist niemals wiederlegt worden ) : Leben entsteht nur aus Leben. Es gibt kein einziges Experiment, dass das je widerlegt hätte.

Das ist ein Naturgesetz. Durch Millionen von Experimenten erhärtet.
Es ist NIEMALS etwas anderes - auch nicht in einem Stanley-Miller-Experiment - beobachtet worden.

Das kann sogar ein Kind verstehen, dass komplexe chemische Vorgänge - die zum Leben notwendig sind - nicht von sich aus so funktionieren, oder sich dazu entwickeln. Und das ist z.B. das große Problem der ganzen Evolutionstheorie, Sie steht im Widerspruch zu einem Naturgesetz, nämlich dem, das Leben nur aus Leben entstehen kann.

Und ich will doch nicht gegen wissenschaftliche Fakten argumentieren.
Das wäre nicht besonders ehrlich.

http://lannopez.dreipage.de/

Barbarossa80 - 45
Profi (offline)

Dabei seit 03.2009
953 Beiträge

Geschrieben am: 17.05.2009 um 05:42 Uhr
Zuletzt editiert am: 17.05.2009 um 07:06 Uhr

Zitat:


Nicht unbedingt. Wenn beides durch die Veränderung von Gehirnchemie wahrgenommen wird, stellt sich die Frage, ob die "Existenz" nur in den zusätzlich ausgeschütteten Stoffen liegt.


Guten Morgen.

Mir kommt da gerade ein interessanter Gedanke. Angenommen religiöse Fundamentalisten schaffen es das Trinkwasser auf der gesamten Welt mit einer bewusstseinsverändernden Droge zu verseuchen, die so spezifisch wirkt, dass jeder eine Gotteshalluzination hat, die nicht aufhört zu wirken. Die Leute wissen aber nichts davon. Beginnt Gott dann nicht tatsächlich zu existieren? Halt, nicht sofort nein schreien, ich erkläre, was ich damit meine. Z.B. das Gefühl Liebe ist im Grunde nur eine Veränderung der Hirnchemie, aber keiner würde das Gefühl als nicht real bezeichnen. Es ist uns sogar so wichtig, dass wir unser gesamtes Leben danach ausrichten. Gott erlangt dadurch zwar keine physikalische Realität, aber ist in allen, für die er von Belang ist, vorhanden. Liebe ist aber auch nicht physikalisch vorhanden, sondern nur eine "Illusion".
Ich kann Gott also "erzeugen", genauso wie ich theoretisch Liebe "erzeugen" könnte, wenn die genauen Stoffwechselvorgänge im Hirn bekannt wären. Da beide Vorgänge aber keine physikalische Realität haben, stellt sich die provokante Frage, ob sich ein Atheist verlieben darf?

Ich hab irgendwo nen Denkfehler drin, ich spürs, aber ich find ihn net - liegt wohl an der Uhrzeit...


Edit: Ich glaub ich hab ihn gefunden... Die physikalische Realität der Liebe ist mit dem veränderten Stoffwechselvorgang bereits erfüllt, denn nicht anderes ist Liebe, das bewusste Gefühl ist nur die Folge davon. Gott ist allerdings kein gehirninternes Phänomen, sondern eine externe Existenz (wenn es ihn gäbe), die allein durch unsere Vorstellung nicht realisiert wird.
Und über so nen Scheiß mach ich mirt Gedanken ;-)
smartieli - 32
Halbprofi (offline)

Dabei seit 08.2008
361 Beiträge

Geschrieben am: 17.05.2009 um 08:59 Uhr

Zitat von Barbarossa80:

Zitat:


Nicht unbedingt. Wenn beides durch die Veränderung von Gehirnchemie wahrgenommen wird, stellt sich die Frage, ob die "Existenz" nur in den zusätzlich ausgeschütteten Stoffen liegt.


Guten Morgen.

Mir kommt da gerade ein interessanter Gedanke. Angenommen religiöse Fundamentalisten schaffen es das Trinkwasser auf der gesamten Welt mit einer bewusstseinsverändernden Droge zu verseuchen, die so spezifisch wirkt, dass jeder eine Gotteshalluzination hat, die nicht aufhört zu wirken. Die Leute wissen aber nichts davon. Beginnt Gott dann nicht tatsächlich zu existieren? Halt, nicht sofort nein schreien, ich erkläre, was ich damit meine. Z.B. das Gefühl Liebe ist im Grunde nur eine Veränderung der Hirnchemie, aber keiner würde das Gefühl als nicht real bezeichnen. Es ist uns sogar so wichtig, dass wir unser gesamtes Leben danach ausrichten. Gott erlangt dadurch zwar keine physikalische Realität, aber ist in allen, für die er von Belang ist, vorhanden. Liebe ist aber auch nicht physikalisch vorhanden, sondern nur eine "Illusion".
Ich kann Gott also "erzeugen", genauso wie ich theoretisch Liebe "erzeugen" könnte, wenn die genauen Stoffwechselvorgänge im Hirn bekannt wären. Da beide Vorgänge aber keine physikalische Realität haben, stellt sich die provokante Frage, ob sich ein Atheist verlieben darf?

Ich hab irgendwo nen Denkfehler drin, ich spürs, aber ich find ihn net - liegt wohl an der Uhrzeit...


Edit: Ich glaub ich hab ihn gefunden... Die physikalische Realität der Liebe ist mit dem veränderten Stoffwechselvorgang bereits erfüllt, denn nicht anderes ist Liebe, das bewusste Gefühl ist nur die Folge davon. Gott ist allerdings kein gehirninternes Phänomen, sondern eine externe Existenz (wenn es ihn gäbe), die allein durch unsere Vorstellung nicht realisiert wird.
Und über so nen Scheiß mach ich mirt Gedanken ;-)


Warum sollten sie das tun? Ich meine das ganze Wasser verseuchen. Im endeffekt bringt das auch nichts weil das dann nicht wirklich an Gott glauben ist sondern das wäre ja gezwungen.

Guck nich so billig ich kauf dich eh ned =D

Barbarossa80 - 45
Profi (offline)

Dabei seit 03.2009
953 Beiträge

Geschrieben am: 17.05.2009 um 09:18 Uhr

Zitat von smartieli:

Zitat von Barbarossa80:

Zitat:


Nicht unbedingt. Wenn beides durch die Veränderung von Gehirnchemie wahrgenommen wird, stellt sich die Frage, ob die "Existenz" nur in den zusätzlich ausgeschütteten Stoffen liegt.


Guten Morgen.

Mir kommt da gerade ein interessanter Gedanke. Angenommen religiöse Fundamentalisten schaffen es das Trinkwasser auf der gesamten Welt mit einer bewusstseinsverändernden Droge zu verseuchen, die so spezifisch wirkt, dass jeder eine Gotteshalluzination hat, die nicht aufhört zu wirken. Die Leute wissen aber nichts davon. Beginnt Gott dann nicht tatsächlich zu existieren? Halt, nicht sofort nein schreien, ich erkläre, was ich damit meine. Z.B. das Gefühl Liebe ist im Grunde nur eine Veränderung der Hirnchemie, aber keiner würde das Gefühl als nicht real bezeichnen. Es ist uns sogar so wichtig, dass wir unser gesamtes Leben danach ausrichten. Gott erlangt dadurch zwar keine physikalische Realität, aber ist in allen, für die er von Belang ist, vorhanden. Liebe ist aber auch nicht physikalisch vorhanden, sondern nur eine "Illusion".
Ich kann Gott also "erzeugen", genauso wie ich theoretisch Liebe "erzeugen" könnte, wenn die genauen Stoffwechselvorgänge im Hirn bekannt wären. Da beide Vorgänge aber keine physikalische Realität haben, stellt sich die provokante Frage, ob sich ein Atheist verlieben darf?

Ich hab irgendwo nen Denkfehler drin, ich spürs, aber ich find ihn net - liegt wohl an der Uhrzeit...


Edit: Ich glaub ich hab ihn gefunden... Die physikalische Realität der Liebe ist mit dem veränderten Stoffwechselvorgang bereits erfüllt, denn nicht anderes ist Liebe, das bewusste Gefühl ist nur die Folge davon. Gott ist allerdings kein gehirninternes Phänomen, sondern eine externe Existenz (wenn es ihn gäbe), die allein durch unsere Vorstellung nicht realisiert wird.
Und über so nen Scheiß mach ich mirt Gedanken ;-)


Warum sollten sie das tun? Ich meine das ganze Wasser verseuchen. Im endeffekt bringt das auch nichts weil das dann nicht wirklich an Gott glauben ist sondern das wäre ja gezwungen.


Gläubige sind der Meinung, dass die Welt besser wäre, wenn sich jeder an ihre Glaubensinhalte hält. Ist doch logisch, ein Gläubiger, der von seiner eigenen Lehre nicht überzeugt ist, kann ja auch nicht ernsthaft daran glauben. Fundamentalisten zeichen sich aber dadurch aus, dass sie anderen nicht zugestehen wollen, sich frei zu entscheiden. In deren Augen heiligt der Zweck die Mittel (vgl. Zwangstaufen, Selbstmorattentate, Zwang zum Religionsunterricht, weil der Ethikkurs überfüllt ist).
smartieli - 32
Halbprofi (offline)

Dabei seit 08.2008
361 Beiträge

Geschrieben am: 17.05.2009 um 09:20 Uhr

Also ich bin nicht der Meinung das sich jeder danach zu halten hat. FÜr mich ist das okaii wenn jemand was andres glaubt und das muss man dann auch akzeptieren. Und mach doch mal ne Nachfrage ich kenn niemanden der zum Religionsunterricht gezwungen wird wer das nicht will soll in Ethik gehn. Die Kurse sind sicherlich nicht überfüllt.

Guck nich so billig ich kauf dich eh ned =D

Barbarossa80 - 45
Profi (offline)

Dabei seit 03.2009
953 Beiträge

Geschrieben am: 17.05.2009 um 09:22 Uhr

Zitat von smartieli:

Also ich bin nicht der Meinung das sich jeder danach zu halten hat. FÜr mich ist das okaii wenn jemand was andres glaubt und das muss man dann auch akzeptieren. Und mach doch mal ne Nachfrage ich kenn niemanden der zum Religionsunterricht gezwungen wird wer das nicht will soll in Ethik gehn. Die Kurse sind sicherlich nicht überfüllt.


Das Beispiel war nicht willkürlich gewählt, sondern es wurde auf einer der vorherigen Seiten als selbst erlebtes Beispiel für religiöse Indoktrination gebracht.
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