Suendhaft - 39
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Geschrieben am: 06.10.2012 um 00:04 Uhr
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AntonManger meinte wohl vielmehr, was würde passieren,
wenn die Menschen eine "bessere" Energie in sich hätten
Also nicht die Qualitativ schlechte Energie, wie sie das
Fleisch von gequälten Tieren verursacht.
Ich denke schon dass das starken Einfluss hat, kein Mensch
auch nur annähernd ausgeglichen sein kann, wenn er das
Fleisch solcher Tiere isst.
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in_sanity - 45
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Geschrieben am: 06.10.2012 um 00:06 Uhr
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Vegane Lebensweise basiert doch auf einem Grundsatz, der nicht bei Verhinderung von Leid bei Tieren Halt macht. Im Grunde geht es doch darum, Leid allgemein zu minimieren. Da mir die Frage schon im Vegetarierthread nicht beantwortet wurde, stelle ich sie hier halt nochmal. Ab wann hat man "genug" getan und ab wann "muss" man sich nicht mehr rechtfertigen?
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Liedermaker
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Geschrieben am: 06.10.2012 um 00:07 Uhr
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Zitat von Suendhaft: AntonManger meinte wohl vielmehr, was würde passieren,
wenn die Menschen eine "bessere" Energie in sich hätten
Also nicht die Qualitativ schlechte Energie, wie sie das
Fleisch von gequälten Tieren verursacht.
Ich denke schon dass das starken Einfluss hat, kein Mensch
auch nur annähernd ausgeglichen sein kann, wenn er das
Fleisch solcher Tiere isst.
Nein..er hat gemeint, was wäre, wenn Menschen besser schmecken würden..
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in_sanity - 45
Halbprofi
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Geschrieben am: 06.10.2012 um 00:07 Uhr
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Zitat von Suendhaft: AntonManger meinte wohl vielmehr, was würde passieren,
wenn die Menschen eine "bessere" Energie in sich hätten
Also nicht die Qualitativ schlechte Energie, wie sie das
Fleisch von gequälten Tieren verursacht.
Ich denke schon dass das starken Einfluss hat, kein Mensch
auch nur annähernd ausgeglichen sein kann, wenn er das
Fleisch solcher Tiere isst.
Meinst du nicht eher, es ist andersrum?
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AntonManger - 88
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Geschrieben am: 06.10.2012 um 00:07 Uhr
Zuletzt editiert am: 06.10.2012 um 00:09 Uhr
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Zitat: Frag die Kannibalen. Vielleicht schmeckt ja ein Filetsteak von Dir, scharf angebraten in eine Gusspfanne und danach 15 Minuten im Ofen gelassen besser als eins vom Rind?
hm. mir ist zu wenig über die kannibalen bekannt, aber ich glaube mich zu erinneren, dass sie dieses eher als verhöhnung ihrer gegner etc verwenden oder eben es einen besonderen rituellen hintergrund hat. quasi: den feind komplett auslöschen, ggf in sich aufnehmen etc - also ähnliches wie manche völker es mit der bluttrinkerei handhaben. keine ahnung - lasse mich gerne eines besseren belehren.
aber soweit ich weiß, machen sie es nicht nur aus "klassischem hunger" - oder?
im übrigen: ich bin zu runzelig und alt um schmackhaft zu sein - ich denke, ein halbwegs junger hüpfer wie sie, der bereits die talisker-marinade in sich trägt, wäre da eher eine kulinarische attraktion. aber das führt jetzt zu weit.....
Zitat: AntonManger meinte wohl vielmehr, was würde passieren,
wenn die Menschen eine "bessere" Energie in sich hätten
nein.
Zitat: Vegane Lebensweise basiert doch auf einem Grundsatz, der nicht bei Verhinderung von Leid bei Tieren Halt macht. Im Grunde geht es doch darum, Leid allgemein zu minimieren.
wozu leid minimieren?
user des hasses
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in_sanity - 45
Halbprofi
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Geschrieben am: 06.10.2012 um 00:10 Uhr
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Das frage ich die Veganer.
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Liedermaker
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Geschrieben am: 06.10.2012 um 00:10 Uhr
Zuletzt editiert am: 06.10.2012 um 00:14 Uhr
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Zitat von in_sanity: Vegane Lebensweise basiert doch auf einem Grundsatz, der nicht bei Verhinderung von Leid bei Tieren Halt macht. Im Grunde geht es doch darum, Leid allgemein zu minimieren. Da mir die Frage schon im Vegetarierthread nicht beantwortet wurde, stelle ich sie hier halt nochmal. Ab wann hat man "genug" getan und ab wann "muss" man sich nicht mehr rechtfertigen?
Niemand ist verpflichtet sich für was auch immer zu rechtfertigen..wenn ich auf die Straße gehe und jemanden erschieße, habe ich auch die Möglichkeit keinen Grund dafür zu nennen obgleich ich weiß, dass ich etwas nicht richtiges getan habe..und WENN, dann sollte man es sich selbst gegenüber tun!
..und wieviel man tun sollte, ist in meinen Augen nicht wichig..wichtig ist ETWAS zu tun!
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in_sanity - 45
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Geschrieben am: 06.10.2012 um 00:16 Uhr
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Zitat von Liedermaker: Niemand ist verpflichtet sich für was auch immer zu rechtfertigen..wenn ich auf die Straße gehe und jemanden erschieße, habe ich auch die Möglichkeit keinen Grund dafür zu nennen obgleich ich weiß, dass ich etwas nicht richtiges getan habe..
..und wieviel man tun sollte, ist in meinen Augen nicht wichig..wichtig ist ETWAS zu tun!
Im Vegetarierthread wurde mehrfach ein "Rechtfertigingszwang" erwähnt. Das kann man natürlich auf zwei Arten verstehen. Man muss sich gegenüber dem Veganer bzw. der moralischen Verfehlung rechtfertigen (extern) oder seinen eigenen Pseudoüberzeugungen. Vielleicht sollte klargestellt werden, was gemeint war.
Warum sollte man "etwas" tun?
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Liedermaker
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Geschrieben am: 06.10.2012 um 00:21 Uhr
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Zitat: Im Vegetarierthread wurde mehrfach ein "Rechtfertigingszwang" erwähnt.
Sehe ich nicht so..wie gesagt..niemand muss sich für nichts in der Welt rechtfertigen..jedenfalls im Privatleben! Und wenn dann vor sich selbst!
Zitat: Warum sollte man "etwas" tun?
Stillstand ist Rückschritt..wenn man handelt (auch wenn es "nur" kein Fleisch essen ist und nicht die Stilllegung einer Fabrik) .. trägt man im Kleinen zur Verbesserung der Welt bei..wenn du nichts tust..ändert sich auch nichts..
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in_sanity - 45
Halbprofi
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Geschrieben am: 06.10.2012 um 00:26 Uhr
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Zitat von Liedermaker: Sehe ich nicht so..wie gesagt..niemand muss sich für nichts in der Welt rechtfertigen..jedenfalls im Privatleben! Und wenn dann vor sich selbst!
Ich bin jetzt zu faul das mit einem Zitat zu belegen, aber blättere mal die letzten drei Seiten im Vegetarierthread durch, falls es dich interessiert. Aussage stammt von Luftprinzip und Stillleben.
Zitat:
Stillstand ist Rückschritt..wenn man handelt (auch wenn es "nur" kein Fleisch essen ist und nicht die Stilllegung einer Fabrik) .. trägt man im Kleinen zur Verbesserung der Welt bei..wenn du nichts tust..ändert sich auch nichts..
Du verstehst mich falsch, mir gehts jetzt eher um die philosophische Sphäre. Genauer: was motiviert zu Handlungen und wie lässt sich das begründen.
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Liedermaker
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Geschrieben am: 06.10.2012 um 00:32 Uhr
Zuletzt editiert am: 06.10.2012 um 00:39 Uhr
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Zitat: Sehe ich nicht so..wie gesagt..niemand muss sich für nichts in der Welt rechtfertigen..jedenfalls im Privatleben! Und wenn dann vor sich selbst!
Ich bin jetzt zu faul das mit einem Zitat zu belegen, aber blättere mal die letzten drei Seiten im Vegetarierthread durch, falls es dich interessiert. Aussage stammt von Luftprinzip und Stillleben.
Dann musst du die beiden fragen oder?
Zitat:
Du verstehst mich falsch, mir gehts jetzt eher um die philosophische Sphäre. Genauer: was motiviert zu Handlungen und wie lässt sich das begründen.
Ich weiß nicht ob ich das richtig verstehe..aber mir gehts dabei darum, dass mir mein Herz..Seele..kA..sagt, dass es der falsche Weg ist, die Ausrottung und den bestialischen Mord an Tieren zu unterstützen! Außerdem lässt es mein Gerechtigkeitssinn nicht zu..denn es ist nicht gerecht, dass Tieren dieses Leid zugefügt wird..
Gegenfrage..was hindert dich daran auf die Straße zu gehen und andere Menschen zu töten..ausser dass du dann im Knast endest..
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EroKami-sama - 18
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Geschrieben am: 06.10.2012 um 00:37 Uhr
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Thanks for the fap.
REMOVE LUNARIANS.
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in_sanity - 45
Halbprofi
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Geschrieben am: 06.10.2012 um 00:49 Uhr
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Zitat von Liedermaker:
Dann musst du die beiden fragen  oder?
Hab ich doch...
Zitat:
Ich weiß nicht ob ich das richtig verstehe..aber mir gehts dabei darum, dass mir mein Herz..Seele..kA..sagt, dass es der falsche Weg ist, die Ausrottung und den bestialischen Mord an Tieren zu unterstützen! Außerdem lässt es mein Gerechtigkeitssinn nicht zu..denn es ist nicht gerecht, dass Tieren dieses Leid zugefügt wird..
Gegenfrage..was hindert dich daran auf die Straße zu gehen und andere Menschen zu töten..ausser dass du im Knast endest..
Also basiert deine Moral darauf, dass es dir selbst weh tut? Und ist Gerechtigkeit im Grunde nicht auch ein Prinzip, dass auf der Erfahrung eigenen Schmerzes beruht. Was ist "gerecht"?
Ich habe weder ein Bedürfnis noch einen Zwang, das zu tun. Wer meint das sei zu wenig, sollte sich mal fragen, woher die Gewalt und die Kriege in der Welt kommen und ob es nicht Situationen geben könnte, wo man selbst dazu fähig wäre.
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ViolentFEAR - 33
Champion
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Geschrieben am: 06.10.2012 um 01:12 Uhr
Zuletzt editiert am: 06.10.2012 um 01:13 Uhr
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Zitat von in_sanity: Vegane Lebensweise basiert doch auf einem Grundsatz, der nicht bei Verhinderung von Leid bei Tieren Halt macht. Im Grunde geht es doch darum, Leid allgemein zu minimieren. Da mir die Frage schon im Vegetarierthread nicht beantwortet wurde, stelle ich sie hier halt nochmal. Ab wann hat man "genug" getan und ab wann "muss" man sich nicht mehr rechtfertigen?
Eine Antwort darauf kann nur als Metaphysiker erwartet werden, d.h. man eine übergeordnete Struktur außerhalb subjektiver Kontingenz hofft zu entdecken. Das wird nicht geschehen. Es kann also nur ein Form des Konsens erzielt werden.
Wenn die diskutierende Gruppe es grundsätzlich für verdächtig bis falsch empfindet, vermeibares Leid zuzulassen, wird ein "genug" auch erst bei der konsequenten Beseitigung eben dieses Problems erfolgen.
Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit
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in_sanity - 45
Halbprofi
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Geschrieben am: 06.10.2012 um 01:34 Uhr
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Zitat von ViolentFEAR: Eine Antwort darauf kann nur als Metaphysiker erwartet werden, d.h. man eine übergeordnete Struktur außerhalb subjektiver Kontingenz hofft zu entdecken. Das wird nicht geschehen. Es kann also nur ein Form des Konsens erzielt werden.
Wenn die diskutierende Gruppe es grundsätzlich für verdächtig bis falsch empfindet, vermeibares Leid zuzulassen, wird ein "genug" auch erst bei der konsequenten Beseitigung eben dieses Problems erfolgen.
Dann sollten auch alle Beteiligten den Mut haben, das Kind beim Namen zu nennen, nämlich, dass dieser Konsens weder durch Moral noch durch Logik zwingend hergeleitet werden kann.
Interessant wirds dann bei der eigenen "Schmerzgrenze". Wie wiegt man quantitatives gegen qualitatives (und letztlich nicht messbares) Leid gegeneinander auf? Die Frage hängt direkt damit zusammen, wie weit man gehen muss, um seinen Grundsätzen treu zu bleiben. Mag infantil klingen, aber so begründen (viele) Veganer schließlich, warum jeder weniger konsequente Schritt als vegane Lebensweise nicht genug ist.
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