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Wirtschaftliche/Politische Situation Deutschlands

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Roddi - 34
Champion (offline)

Dabei seit 10.2005
12071 Beiträge

Geschrieben am: 07.09.2018 um 16:19 Uhr
Zuletzt editiert am: 07.09.2018 um 16:35 Uhr

@Prof Matze: Ach du meine Güte. Politisches Wissen via Google? So. Dann nehme ich dich jetzt an dein Patsche Händchen und schreibe dir: Tipp Jesse und Backes der TU Dresden ein. Ansonsten ist jeglicher Diskurs obsolet. Das ist einfach nur noch peinlich.

Edit: Jepp. Du hast keinen blassen Schimmer von der linken Szene. Da wird die RAF die ganze Zeit kritisiert und das zu Recht. Aber dein Fordern nach Bekenntnis zu einem reinem Selbstzweck der sog. freiheitlich demokratischen Grundordnung ist einfach lächerlich.

Und dein Beiß Reflex, dass ich "dich in die rechte Ecke stellen möchte", ist auch wieder typisch. Du lebst in einer Gesellschaft, die Pogrome und den NSU reproduzierte. Ich habe nur gefordert darüber mal nach zu denken. Die Reflexion gesellschaftlicher Zustände habe ich gefordert. Was kommt als nächstes? Dass ich dir vorschreiben möchte vegan zu leben? Weißt du warum ich dein Zeugs nicht durchlese? Weil es von vorne rein aus Anschuldigungen gegen Linke besteht. Du kannst dich einfach entschuldigen und zugeben, dass du keinerlei Ahnung von der sog. linken Szene hast. Dann erbarme ich mich vielleicht und kehre zu einer differenzierten Debatte zurück.

"Nope".

Roddi - 34
Champion (offline)

Dabei seit 10.2005
12071 Beiträge

Geschrieben am: 07.09.2018 um 16:21 Uhr
Zuletzt editiert am: 07.09.2018 um 16:50 Uhr

Zitat von TH0R:

Zitat von Roddi:

@Rumpel88:

Nö. Du hast Demokratie einfach nicht verstanden. Und das obligatorische "ich bin weder" ist doch eine Farce, wenn dich gleichzeitig "nur die Linken" stören, nüscht?

Und schon wieder am diffarmieren. Du schreibst Blödsinn. Dann habe ich das Recht, dies zu kritisieren. Get over it ;-).

Aha
Wenn dem so ist dann erzähl doch einfach mal wie du hier alles in Ordnung bringen willst
Bin gespannt wie du alle Meinungen unter einen Hut bringen willst
Erkläre mal ;-)


Du lenkst davon gekonnt hab, dass du kein demokratisches Grundverständnis akzeptierst. So. Was stört dich jetzt daran, dass man auch den priviligierten Bauern aus Schwaben kritisieren darf? Leg mal los;-).

Desweiteren: Ich glaube meine Lebens Situation ist mit deiner nicht vergleichbar. Weil mit Typen wie dir habe ich gott sei Dank sehr wenig zu tun. Aber hey: Sag mir mal: Wie viele Flüchtlinge haben dir schon etwas weg genommen? Mir kommt es nämlich so vor, dass Leute aus der Peripherie einfach nur Angst haben, dass man ihnen etwas weg nehmen könnte. Oder liege da etwa falsch?

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"Nope".

TH0R - 32
Halbprofi (offline)

Dabei seit 04.2018
157 Beiträge
Geschrieben am: 07.09.2018 um 18:03 Uhr

Mir nimmt niemand mein Job weg weil ich selbständig bin ;-)
Und dem sparsamen schwäbischen Bauern kann man gerne noch mehr wegnehmen weil er net unbedingt am Wochenende mit nem dicken Mercedes in die Stadt fahren muss
Warum bist du so aggressiv?
Du hast noch nicht auf die Frage geantwortet die ich dir gestellt hab

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Prof_Matze - 27
Champion (offline)

Dabei seit 03.2006
6896 Beiträge

Geschrieben am: 07.09.2018 um 18:17 Uhr
Zuletzt editiert am: 07.09.2018 um 18:18 Uhr

Zitat von Roddi:

@Prof Matze: Ach du meine Güte. Politisches Wissen via Google?

Ja, selbstverständlich! Mein Studium hat recht gut gezeigt, dass falls es eine namhafte Theorie gibt, dass man die auf Google unter den ersten Ergebnissen findet. Woran es wohl liegt, dass das bei der "Extremismusideologie" nicht der Fall war...? ;-)

Zitat von Roddi:


So. Dann nehme ich dich jetzt an dein Patsche Händchen und schreibe dir: Tipp Jesse und Backes der TU Dresden ein. Ansonsten ist jeglicher Diskurs obsolet. Das ist einfach nur noch peinlich.

Jetzt mal ohne Scheiß: weißt du, was peinlich ist? Dass du mich auf die kindliche Schiene schiebst, um mich zu diskreditieren und die ganze Zeit "von ober runter" schreibst. Falls dir das noch Niemand gesagt hat: Jemanden zu diskreditieren ist KEIN guter Argumentationsstil. Du beschwerst dich, dass "keine differenzierte Debatte" geschieht und wirfst mit solchen Erniedrigungen um dich. Bitte fass dir mal an die eigene Nase. Denn so kann eine Diskussion auf Augenhöhe unmöglich stattfinden.

Zitat von Roddi:

Edit: Jepp. Du hast keinen blassen Schimmer von der linken Szene. Da wird die RAF die ganze Zeit kritisiert und das zu Recht. Aber dein Fordern nach Bekenntnis zu einem reinem Selbstzweck der sog. freiheitlich demokratischen Grundordnung ist einfach lächerlich.

Ja, und in der gesamten "rechten" Landschaft wird die NSU geschlossen bejubelt, oder wie stellst du dir das vor? Unter den Linken wird es auch Extreme geben, die die RAF voll super und klasse fanden, so wie es unter den Rechten Extreme gibt, die die Taten der NSU tolerieren. Idioten gibt es nunmal überall. Das ändert aber nichts daran, dass es nichts bringt, das Problem auf diese Idioten zu reduzieren.

Zitat von Roddi:

Und dein Beiß Reflex, dass ich "dich in die rechte Ecke stellen möchte", ist auch wieder typisch.

Ja, ich bin ganz bestimmt ein richtig krasser Nazi, oder? Jemand, der unter anderem rechte Gewalt kritisiert, das kann ja nur ein Nazi sein.

Zitat von Roddi:

Du lebst in einer Gesellschaft, die Pogrome und den NSU reproduzierte. Ich habe nur gefordert darüber mal nach zu denken. Die Reflexion gesellschaftlicher Zustände habe ich gefordert. Was kommt als nächstes? Dass ich dir vorschreiben möchte vegan zu leben? Weißt du warum ich dein Zeugs nicht durchlese? Weil es von vorne rein aus Anschuldigungen gegen Linke besteht. Du kannst dich einfach entschuldigen und zugeben, dass du keinerlei Ahnung von der sog. linken Szene hast. Dann erbarme ich mich vielleicht und kehre zu einer differenzierten Debatte zurück.

Wann hast du je gefordert, über Dinge nachzudenken? Alles, was ich bisher von dir gehört habe ist "ist alles bullshit, didn't read, lol". Aber das interessiert mich jetzt: an welcher Stelle habe ich ausschließlich Linke beschuldigt?
Weißt du, was witzig ist? Meine Freundin ist Veganerin und ich esse mittlerweile häufig vegan. Das musst du mir also schon mal nicht mehr nahe bringen.

Leider wird fehlendes Wissen missverständlicherweise (zu) oft durch blinden Schreibwahn ersetzt...

-miep-
Champion (offline)

Dabei seit 03.2006
3465 Beiträge

Geschrieben am: 07.09.2018 um 19:26 Uhr

Zitat von snickerz777:

die linken Extremisten sind ganz schlimm was Sachschäden angeht!
Es ist auch nicht auszuschließen, dass Menschen durch die Steinwerfer verletzt wurden.

Ach da ist der Kommentar der diese ganze Diskussion ausgelöst hat. Eieiei.
Hab das meiste nur überflogen, geb aber mal einfache meinen Senf dazu. Hab ich woanders auch mal geschrieben, daher nur copypasta, but well...

Zitat:

Die ewige Diskussion: sind zerstörte Autos genausoschlimm wie 100 ermordete Menschen?
Die Antwort: Nein.
Wenn ich entscheiden könnte ob mein Auto abfackelt oder mein.Bruder umgebracht wird, dann gäbe es gar keine Wahl. Die Entscheidung wäre klar. Wer Links gleichzeitig mit rechts kritisiert, disqualifiziert sich dadurch selbst. Links zu kritisieren ist in Ordnung und an manchen Stellen auch wichtig, aber im Vergleich zu rechter Gewalt ist die linke Gewalt wie ein furz in nem Orkan.
Noch zur RAF:
Schlimmes und dunkles Kapitel. Trotzdem kann man es nicht mit Rechten morden vergleichen. Nazis morden willkürlich aus niederen Motiven. Die RAF hatte einen relativ klar definierten Feind. Außerdem handelte sie mit weiterreichenden Motiven. Die Morde sollten etwas bewirken. Klassischer Terrorismus. Tödliche Gewalt um politische Ziele durchzusetzen.
Der weg, den die RAF ging war offensichtlich und undiskutabel falsch. Aber es war etwas komplett anderes als die allmonatlichen Morde, die in Deutschland von Nazis verübt werden.


Zusammengefasst: Rechtsextremismus und linksextremismus lässt sich nicht vergleichen. Es gibt an beidem Kritikpunkte, aber relativieren ist einfach lächerlich. Wohlgemerkt in beide Richtungen. Es gibt einfach keine Schnittmenge


PS.: hab mein mündliches Abi über die RAF gehalten. Daher finde ich die Entstehung interessant. Es ist wahrscheinlich, dass es die RAF nie gegeben hätte ohne 1. rechtsextremistische Morde und 2. die BILD-"Zeitung"

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There are two things to help you dance: love and drugs. best, you get both.

snickerz777 - 27
Halbprofi (offline)

Dabei seit 09.2010
127 Beiträge

Geschrieben am: 07.09.2018 um 20:05 Uhr

Niemand von uns setzt rechte und linke Gewalt gleich!
Wenn ich mich täusche, dann beweist mir das bitte!
Ich finde es bloß schon ziemlich krass wie einige sich gleich getriggert fühlen, wenn man die Existenz linker Gewalt erwähnt!

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-miep-
Champion (offline)

Dabei seit 03.2006
3465 Beiträge

Geschrieben am: 07.09.2018 um 21:57 Uhr
Zuletzt editiert am: 07.09.2018 um 21:58 Uhr

Ich hab kein Problem damit, dass linke Gewalt erwähnt und kritisiert wird. Ich find diese Randale auch beschissen, da sie nur kontraproduktiv ist. Wobei ich widerum die Motivation dahinter nachvollziehen kann.
Ich hab einfach ein Problem damit, dass jedes Mal, wenn es um absolut abscheuliche Gewalttaten von Neonazis geht, immer irgendwer mit Linksextremisten kommt.
Diese zwei Dinge lassen sich weder vergleichen noch verknüpfen, da sie
1. aus komplett unterschiedlichen Motivationen entstehen,
2. komplett unterschiedliche Arten der Gewalt sind und
3. komplett unterschiedliche Auswirkungen haben.

Es hat schlicht und einfach nichts miteinander zu tun. Deshalb disqualifiziert sich meiner Meinung nach jeder, der, wenn es um Rechte Gewalt geht, linke Gewalt anspricht. Das selbe auch umgekehrt.

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Prof_Matze - 27
Champion (offline)

Dabei seit 03.2006
6896 Beiträge

Geschrieben am: 07.09.2018 um 22:32 Uhr

Zitat von -miep-:

Ich hab kein Problem damit, dass linke Gewalt erwähnt und kritisiert wird. Ich find diese Randale auch beschissen, da sie nur kontraproduktiv ist. Wobei ich widerum die Motivation dahinter nachvollziehen kann.
Ich hab einfach ein Problem damit, dass jedes Mal, wenn es um absolut abscheuliche Gewalttaten von Neonazis geht, immer irgendwer mit Linksextremisten kommt.
Diese zwei Dinge lassen sich weder vergleichen noch verknüpfen, da sie
1. aus komplett unterschiedlichen Motivationen entstehen,
2. komplett unterschiedliche Arten der Gewalt sind und
3. komplett unterschiedliche Auswirkungen haben.

Es hat schlicht und einfach nichts miteinander zu tun. Deshalb disqualifiziert sich meiner Meinung nach jeder, der, wenn es um Rechte Gewalt geht, linke Gewalt anspricht. Das selbe auch umgekehrt.


Mein eigentlicher Standpunkt war ja, dass jede radikal motivierte Gewalt scheiße ist. Egal ob rechts, links, oder religiös. Manche hier scheinen ja davon Schnappatmung zu bekommen, was ich immer noch nicht ganz nachvollziehen kann. Wie soll ich denn meinen Standpunkt klar machen, ohne rechte und linke Gewalt zu erwähnen? Oder wie sähe es denn hier im Thread aus, wenn ich nur linke Gewalt erwähnt hätte?...
Gruß, Matze

Leider wird fehlendes Wissen missverständlicherweise (zu) oft durch blinden Schreibwahn ersetzt...

-miep-
Champion (offline)

Dabei seit 03.2006
3465 Beiträge

Geschrieben am: 07.09.2018 um 23:44 Uhr
Zuletzt editiert am: 07.09.2018 um 23:48 Uhr

Roddi wäre Amok gelaufen ^^
Dein Standpunkt ist durchaus legitim. Ich finde jedoch auch die Bezeichnung "extremistische Gewalt" schwierig. Die meisten extremistischen Gewaltakte (Rassisten, Islamisten, andere Religiöse Extremisten,...) richten sich gegen Menschen. Gegen Menschen, die nach der eigenen Ansicht weniger wert sind, bzw eine Unterrasse, Ungläubige oder was auch immer sind. Da passt der linke Extremismus nicht rein. Oben genannte Gewalt ist nur möglich, wenn man Menschenhass hat. Der Feind der Linken Extremisten ist jedoch keine Bevölkerungsgruppe, sondern eine abstrakte Struktur, das System an sich. Eine Struktur, die man nicht angreifen kann. Leidtragende sind die Dinge/Menschen(Polizisten) die als Teil des Systems gesehen werden. Ein weiterer Punkt im linken Extremismus ist ja, dass sie menschenverachtenden Extremismus bekämpfen (wollen). Dass die Polizei bis hoch zum Verfassungsschutz viele Nazis beherbergt, ist allgemein bekannt. Was auch zu den tätlichen Angriffen gegen Polizisten beiträgt. Umgekehrt haben die Nazis unter den Polizisten auch Bock, Linke zu verprügeln, weshalb bei solchen Begegnungen die Agression höchstwahrscheinlich von beiden Seiten gleichermaßen kommt, weshalb man die Art der linken Gewalt in Klammern setzen müsste. Übrig bleiben die Sachbeschädigungen. Und die kann ich einfach nicht mit Attentaten, Morden und Brandstiftungen gleichsetzen.

E.:
Ich denke es wäre Sinnvoller, diese linksextremistische Gewalt nicht im Extremismus zusammenzuschließen, sondern dafür eine weitere Gruppe/Bezeichnung dafür aufmacht. Autonome Gewalt zum Beispiel.

E2.: Der linke Extremismus passt einfach technisch nicht zu den anderen. Ich denke, es fehlt der Fanatismus.

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LionAwakeS - 32
Fortgeschrittener (offline)

Dabei seit 02.2018
46 Beiträge
Geschrieben am: 08.09.2018 um 17:21 Uhr

Also fassen wir mal zusammen

Besorgte Bürger in Chemnitz organisieren aus eigener Kraft und ohne Mainstream-Medien eine Demonstration, an der tausende engagierte Mitmenschen aus ganz Deutschland teilnahmen, die gegen unsere Politik und NICHT GEGEN FLÜCHTLINGE/AUSLÄNDER gerichtet war. Leider waren auch einige Rechtsradikale unter den Besuchern.

Was zeigen/sagen/erfinden die Mainstream-Medien?

- Hetzjagden durch Chemnitz gegen Flüchtlinge und Ausländer (was zur Folge hat, dass es viele dieser Menschen nun mit der Angst zu tun bekommen und das Vertrauen gegenüber uns massiv geschädigt wurde)
- Nazi Aufmärsche, denen sich im Anschluss tausende Menschen angeschlossen haben
- Gewaltbereite Menschen gegenüber allem und jedem
- Und selbstverständlich ist jeder ein Nazi, der sich der Demo angeschlossen hat oder auch sonst nur etwas gegen die Politik auszusetzen haben

Was hat sich der TV-Konsument und/oder Leser dieser Schlagzeilen-Presse wohl gedacht, bzw. in welche Richtung wurde er gelenkt?
Nehmen wir doch als Beispiel mal dieses Mainstream-Video
https://www.facebook.com/vicede/videos/2099030413692880/?q=VICE%20chemnitz

- Demonstrationen sind mittlerweile nur noch mit Gewalt überhäuft und werden fast ausschließlich von Rechtsradikalen und Faschisten, sog. Antifaschisten besucht
- Demonstrationen werfen ein schlechtes Licht auf die Gesellschaft, daher halte ich Abstand davon und folglich auch von Menschen, die solche Veranstaltungen besuchen. Schließlich sind sie ja den Bildern zufolge der Abschaum der Gesellschaft, bzw. Scheingesellschaft

Nun, wenn man sich dieses Video jetzt mal nicht wie ein typischer Konsument solcher abgestumpfter Medien anschaut, sondern wie ein aufmerksamer Mensch, dann denkt man sich doch:

- Wieviele Rechtsradikale waren denn da vor Ort? 50? 100?
Im Vergleich zu den schätzungsweise 10.000 friedlichen Demonstranten war das schon ein mächtiger Nazi Aufmarsch! Kann man als Schlagzeilen-Schreiber gar nicht besser formulieren, Hut ab ;)
Dazu fehlt nur noch ein Foto aus dem „richtigen“ Blickwinkel.

- Wieso waren diese kleinen Gruppen von Rechtsradikalen immer zwischen großer Gruppen „normaler“ Menschen zu sehen - Oma und Opa mit Gehstock, z.B..
- Bzw., wenn es größere Gruppen Rechtsradikaler gegeben hätte, warum hat man sie nicht gefilmt?

- Warum distanzieren sich viele dieser „normalen“ Bürger, schauen entsetzt oder sogar ganz erschrocken, sobald die Rechtsradikalen mit ihren Parolen anfangen. Wenn es ein Nazi Aufmarsch war, warum stört das Verhalten dann so viele?

- Warum zeigt ein Rechtsradikaler auf mehreren Szenen den Hitler-Gruß, zufällig im Verlauf des Drehs eingefangen, egal auf welcher Seite der Demo man sich aufhielt - Zufälle gibt´s?!

- Kann es nicht sein, dass sie sogar dafür engagiert wurden?
Frei nach dem Motto: „Sauf Dir 10 Halbe rein und dann laberst deinen Nazi Bullshit in die Kamera. Spesen geh´n auf´s Haus und 500 Euro wandern noch heute auf Deinem Konto. Den Hitler Gruß zeigen zu dürfen gibt´s noch als Leckerli oben drauf. Selbstverständlich wird auch das Anstiften zum Mord nicht weiter verfolgt, wir brauchen nur schleunigst gutes Material, das wir gegen die - noch nicht zur Vernunft gekommenen - Bürger anwenden können.
Natürlich ist es typisch Nazi, Lügenpresse zu rufen, bzw. nur der „dumme“ Teil der Bevölkerung tut das.
Unsere Konsumenten vertrauen uns ja. Daher brauchen wir hiervon unbedingt auch eine Szene.

Wenige Tage später findet ein „Gratiskonzert“ statt. Dass dies nicht gratis ist, müsste eigentlich auch dem Dümmsten klar sein. Bezahlt von Steuergeldern und Zwangsbeiträgen.
Auch die Werbung hierfür bezahlt der Steuerzahler.

Auf der Bühne zu sehen war mal wieder dieser alte, versoffene Opa, der seine schlechten Reime runterleiert und noch ein paar weitere, gut bezahlte Künstler.

Schon klar, dass man es so schafft „mehr zu sein“. Übrigens war Dummheit schon immer in der Überzahl.

Erinnert mich alles stark an die Generation von Nachläufern, die vor knapp 100 Jahren ähnlich manipuliert wurden. Allerdings kann man denen nicht den Vorwurf machen, dass sie sich nicht hätten informieren können.

Ich würde auch überhaupt nichts einwenden, wenn diese verblendeten Menschen mal selbst eine Demo o.ä. organisieren würden oder auch sonst mal auf die Straßen gehen, wenn es sich um wichtige Themen handelt.
Aber sich jetzt damit zu rühmen, dass man eine kommerzielle Veranstaltung besuchte (oder auch nicht), auf der mehr Menschen waren, als auf dem Trauermarsch ist einfach nur armselig und ein Beweis dafür, wie kaputt diese Gesellschaft eigentlich ist.

[verlinkte Grafik wurde nicht gefunden]

Der neue Faschismus wird nicht sagen:Ich bin der Faschismus.Er wird sagen:Ich bin der AntiFaschismus

LionAwakeS - 32
Fortgeschrittener (offline)

Dabei seit 02.2018
46 Beiträge
Geschrieben am: 08.09.2018 um 18:18 Uhr

passend zum Thema und wie link(s) die "LINKEN" wirklich sind.

Schicken ihre eigens bezahlten Akteure nach Chemnitz, die sich als Rechte ausgeben, um dann im Nachhinein über die pösen, pösen "Nazis" zu schimpfen.

So langsam aber sicher erhärtet sich der Verdacht, dass die neuen Nazis von Links kommen...



Der neue Faschismus wird nicht sagen:Ich bin der Faschismus.Er wird sagen:Ich bin der AntiFaschismus

LionAwakeS - 32
Fortgeschrittener (offline)

Dabei seit 02.2018
46 Beiträge
Geschrieben am: 08.09.2018 um 18:23 Uhr

Zitat von -miep-:

Ich hab kein Problem damit, dass linke Gewalt erwähnt und kritisiert wird. Ich find diese Randale auch beschissen, da sie nur kontraproduktiv ist. Wobei ich widerum die Motivation dahinter nachvollziehen kann.
Ich hab einfach ein Problem damit, dass jedes Mal, wenn es um absolut abscheuliche Gewalttaten von Neonazis geht, immer irgendwer mit Linksextremisten kommt.
Diese zwei Dinge lassen sich weder vergleichen noch verknüpfen, da sie
1. aus komplett unterschiedlichen Motivationen entstehen,
2. komplett unterschiedliche Arten der Gewalt sind und
3. komplett unterschiedliche Auswirkungen haben.

Es hat schlicht und einfach nichts miteinander zu tun. Deshalb disqualifiziert sich meiner Meinung nach jeder, der, wenn es um Rechte Gewalt geht, linke Gewalt anspricht. Das selbe auch umgekehrt.


Naja, solange linksextreme Gewalt gegen Frauen und Kinder, sowie tägliches Vergewaltigen und Ermorden von Frauen, sowie importierter Antisemitismus durch Facharbeiter keine abscheulichen Gewalttaten in deiner heilen, grünen Welt darstellen, ist in Deutschland ja alles nach wie vor "Banane". Richtig?

Pöser, Pöser Nazi ich. Hab ich schon wieder die Realität ausgesprochen. PFUI PFUI PFUI

Der neue Faschismus wird nicht sagen:Ich bin der Faschismus.Er wird sagen:Ich bin der AntiFaschismus

LionAwakeS - 32
Fortgeschrittener (offline)

Dabei seit 02.2018
46 Beiträge
Geschrieben am: 08.09.2018 um 18:26 Uhr

Auch passend zur momentanen, politischen Lage im Bananenland

[verlinkte Grafik wurde nicht gefunden]

Sehr passend wie ich finde...
Jetzt wäre es doch eigentlich wieder Zeit für eine Meinungszensur durch wirre TU-Moderatoren... Hatten wir schon lange nicht mehr ;-)

Der neue Faschismus wird nicht sagen:Ich bin der Faschismus.Er wird sagen:Ich bin der AntiFaschismus

snickerz777 - 27
Halbprofi (offline)

Dabei seit 09.2010
127 Beiträge

Geschrieben am: 08.09.2018 um 18:39 Uhr

Das Problem ist auch unserem Bildungssystem geschuldet!
Im Geschichtsunterricht wird zum Beispiel wenig auf die geschichte der vertriebenen Deutschen eingegangen.Die Deutschen waren sehr oft selber auf der Flucht oder wurden vertrieben.
Diese Sachen müssen meiner meinung nach im Unterricht deutlich stärker aufgearbeitet werden!
Erstens kann man dafür allgemein die Menschen auf Flüchtlinge sensibilisieren, und zweitens instrumentalisieren Nazis die Vertreibungen von Deutschen zu ihren Gunsten weil die Menschen zu wenig geschichtlich aufgeklärt wurden!
snickerz777 - 27
Halbprofi (offline)

Dabei seit 09.2010
127 Beiträge

Geschrieben am: 08.09.2018 um 19:02 Uhr

@Mindcontrol:
Nein, die Nazis sind leider echt, mit echtem Hass und echter Gewaltbereitschaft!
Wo ich nämlich unserem herrn roddi leider Recht geben muss, ist dass Deutschland ein massives Problem mit den Rechtsextremisten hat!

Solche Sachen wie die NSU-Morde sind eine große Schande für unser Land!
Das Versagen der Justiz und des Verfassungsschutzes lässt mich zwar nicht gleich drauf
schließen, dass die Polizei/Behörden völlig durch Nazis indoktriniert sind, aber schon zu Schulzeiten sagte mein Lehrer uns immer dass die deutsche Justiz auf dem rechten Auge blind sei!


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Roddi, -miep-, _BlackLight_, ... mehr anzeigen

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