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Forum / Politik und Wirtschaft
Die Armen werden ärmer und die Reichen immer reicher

OMG_Ein_Alex - 33
Champion
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Dabei seit 04.2009
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Geschrieben am: 02.04.2011 um 14:16 Uhr
Zuletzt editiert am: 02.04.2011 um 14:16 Uhr
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Zitat von ade_war_sche: Wie sagt Samy Deluxe so schön:
Warum machen sie’s uns bloß so schwer
Und sag mir bitte wieso scheint es
als ob du hier nur reich wirst
wenn du schon reich bist
In einer Welt wo die Mehrheit arm ist
Und in der du ohne Bares nur ein Scheiß bist
Und so ist es und bleibt es
Und jeder weiß es
aber Ich sag es und mein es
Jeder hier hat eine Chance verdient
ich finde seine texte passen perfekt zur realität keiner sagt soviel wahrheit in einem lied aus...und das lied ist verdammt gut...
;)
Wie sagte schon unserer legendärer Legasteniker der Nation.. xD Wenn ich diesem Lied länger lausche, zweifel ich immer das Sammy Deluxe in Sozialkunde aufgepasst hat.
|~ |)~ |*)~ |-*)~ |*-*)~ |(*-*)~ |~(*-*)~
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doloresgomez
Profi
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Geschrieben am: 05.04.2011 um 00:33 Uhr
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Zitat von Cymru: Zitat von doloresgomez: Leider gibt es halt nicht die Arbeitsplätze, in denen sie die Schaufeln sinnvoller einsetzen könnten. Aber anstatt einzusehen, was seit Bismarck bekannt ist (nämlich, dass Arbeitslosigkeit ein Risiko ist, das jeden treffen kann, und nicht eine Wahl die man trifft) haust du lieber auf die Betroffenen ein. Ist ja einfacher, als Strukturen zu überdenken.
Es liegt aber ja nicht nur an Arbeitslosigkeit. Die ist ein Faktor, doch ist der größte Frustfaktor doch der, wenn man den ganzen Monat hart arbeitet, aber dann doch nicht genug zum Leben (also auf deutschem Niveau) hat.
Arbeitsplätze werden teilweise geschickt geschaffen über Zeitarbeit und dergleichen, nur die Bezahlung ist nicht immer gut und die Perspektive, wieder in einen geregelten Beruf mit guter Bezahlung zu kommen ist relativ schlecht. Aber man hat einen Arbeitsplatz.
Hast natürlich recht. Sowas nehm ich in arbeitsmarktpolitischen Debatten ja schon gar nicht mehr ernst...
Ich rede natürlich von Arbeitsplätzen, von denen mensch leben kann...
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Cymru - 36
Champion
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Dabei seit 07.2005
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Geschrieben am: 05.04.2011 um 15:10 Uhr
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Zitat von doloresgomez: Ich rede natürlich von Arbeitsplätzen, von denen mensch leben kann...
Ich glaube, dass genau das der Politik momentan abhanden gekommen ist. Da geht es manchmal mehr um Arbeitbeschaffungsmaßnahmen. Hauptsache, der Hartz IV-Empfänger liegt nicht den ganzen Tag faul rum (so ja das Klischee). Denke schon, dass manchem auch eine nur halb-sinnvolle Tätigkeit helfen kann, wieder einem geregelten Tagesablauf nachzugehen. Insgesamt ist es aber für die meisten keine Lösung, wenn man nicht davon leben kann.
„Handle so, dass jeder Zeit dein Handeln zur Maxime des Handelns erhoben werden kann.“
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hamma241 - 73
Fortgeschrittener
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Dabei seit 09.2011
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Geschrieben am: 26.09.2011 um 00:05 Uhr
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die armen sind doch meist auch selbst schuld daran und wenn die nicht weiter beschenkt werden, dann werden die hoffentlich auch ihre lektion lernen.
reiche arbeiten meistens hart und haben es auch verdient dass sie so immer reicher werden. warum solltesn sie auch sonst noch so hart arbeiten?
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Cymru - 36
Champion
(offline)
Dabei seit 07.2005
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Geschrieben am: 26.09.2011 um 00:07 Uhr
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Zitat von hamma241: reiche arbeiten meistens hart und haben es auch verdient dass sie so immer reicher werden.
Oh ja, die hart arbeitende Paris Hilton. Hat sie doch tatsächlich einige Komparsenrollen in Filmen gespielt und die ein oder andere CD aufgenommen. Nicht zu vergessen, dass sie Fotos von sich machen ließ, die ihr Vermögen mehren...
„Handle so, dass jeder Zeit dein Handeln zur Maxime des Handelns erhoben werden kann.“
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MackieMesser - 42
Champion
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Dabei seit 08.2007
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Geschrieben am: 26.09.2011 um 14:58 Uhr
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Zitat von Cymru: Zitat von hamma241: reiche arbeiten meistens hart und haben es auch verdient dass sie so immer reicher werden.
Oh ja, die hart arbeitende Paris Hilton. Hat sie doch tatsächlich einige Komparsenrollen in Filmen gespielt und die ein oder andere CD aufgenommen. Nicht zu vergessen, dass sie Fotos von sich machen ließ, die ihr Vermögen mehren... 
Wie war das mit der Bild Zeitung und Pauschalisierung?
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Cymru - 36
Champion
(offline)
Dabei seit 07.2005
11505
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Geschrieben am: 26.09.2011 um 15:00 Uhr
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Zitat von MackieMesser: Wie war das mit der Bild Zeitung und Pauschalisierung?
Man muss diese Sprücheklopfer einfach mit ihren eigen Waffen schlagen
„Handle so, dass jeder Zeit dein Handeln zur Maxime des Handelns erhoben werden kann.“
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sonne-strahl - 70
Profi
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Dabei seit 10.2010
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Geschrieben am: 26.09.2011 um 16:50 Uhr
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Ein typisches Beispiel sind die Lohnerhöhungen. Bei jeder Tariflichen Lohnerhöhung schnappt die Prozent falle gnadenlos gegen die unteren Lohngruppen zu.
Beispiel 3% Erhöhung von einem Bruttolohn von 1500€ ergibt nun mal nur Lohnzuschlag von 45€
3% Erhöhung von einem Bruttolohn von 6000€ ergibt schon mal Lohnzuschlag von 180€
Gut, es kommt dann die Steuer-Progression und kassiert dann wieder relativ viel mit der erhöhten Lohnsteuer.
Es ist trotzdem gegenüber den unteren Lohngruppen absolut nicht fair.
Warum kann eine Lohnerhöhung nicht mal Linear für alle z.B. 100€ betragen.
Der Staat hätte eben mal weniger Steuer Mehreinnahmen.
Unser Staat wird nichts dagegen tun, weil im Prinzip jede Tarifrunde eine Wundervolle Steuererhöhung ohne öffentliche Diskussion ist.
Diese Lohnspirale dreht sich fortlaufend weiter, biss dann in der zweiten oder dritten Legislaturperiode mit großem tam tam kurz vor den Wahlen eine sogenannte Steuerreform angekündigt wird. Diese Steuerreform danach ist ziemlich ernüchtert nach den Wahlen weil die Gelder schon längst verplant wurden.
Ich vermisse diesbezüglich sehr Aktivitäten unserer Linken.
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Laser87 - 58
Champion
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Dabei seit 11.2006
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Geschrieben am: 26.09.2011 um 16:55 Uhr
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Zitat von sonne-strahl: Ein typisches Beispiel sind die Lohnerhöhungen. Bei jeder Tariflichen Lohnerhöhung schnappt die Prozent falle gnadenlos gegen die unteren Lohngruppen zu.
Beispiel 3% Erhöhung von einem Bruttolohn von 1500€ ergibt nun mal nur Lohnzuschlag von 45€
3% Erhöhung von einem Bruttolohn von 6000€ ergibt schon mal Lohnzuschlag von 180€
Gut, es kommt dann die Steuer-Progression und kassiert dann wieder relativ viel mit der erhöhten Lohnsteuer.
Es ist trotzdem gegenüber den unteren Lohngruppen absolut nicht fair.
Warum kann eine Lohnerhöhung nicht mal Linear für alle z.B. 100€ betragen.
Der Staat hätte eben mal weniger Steuer Mehreinnahmen.
Unser Staat wird nichts dagegen tun, weil im Prinzip jede Tarifrunde eine Wundervolle Steuererhöhung ohne öffentliche Diskussion ist.
Diese Lohnspirale dreht sich fortlaufend weiter, biss dann in der zweiten oder dritten Legislaturperiode mit großem tam tam kurz vor den Wahlen eine sogenannte Steuerreform angekündigt wird. Diese Steuerreform danach ist ziemlich ernüchtert nach den Wahlen weil die Gelder schon längst verplant wurden.
Ich vermisse diesbezüglich sehr Aktivitäten unserer Linken.
Und was hat das mit Staat oder Parteien zu tun?
Tarifautonomie und so...
Zudem gibt es immer mehr Tarif-Abschlüsse, die eine prozentuale Lohnerhöhung - aber mindestens <Betrag> - haben. Aber wie gesagt, das ist eine Sache zwischen Arbeitnehmern (Gewerkschaften) und Arbeitgebern - da hat die Politik nichts drin rumzupfuschen.
Gruß
Jochen
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sonne-strahl - 70
Profi
(offline)
Dabei seit 10.2010
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Geschrieben am: 26.09.2011 um 19:55 Uhr
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Zitat von Laser87: Zitat von sonne-strahl: Ein typisches Beispiel sind die Lohnerhöhungen. Bei jeder Tariflichen Lohnerhöhung schnappt die Prozent falle gnadenlos gegen die unteren Lohngruppen zu.
Beispiel 3% Erhöhung von einem Bruttolohn von 1500€ ergibt nun mal nur Lohnzuschlag von 45€
3% Erhöhung von einem Bruttolohn von 6000€ ergibt schon mal Lohnzuschlag von 180€
Gut, es kommt dann die Steuer-Progression und kassiert dann wieder relativ viel mit der erhöhten Lohnsteuer.
Es ist trotzdem gegenüber den unteren Lohngruppen absolut nicht fair.
Warum kann eine Lohnerhöhung nicht mal Linear für alle z.B. 100€ betragen.
Der Staat hätte eben mal weniger Steuer Mehreinnahmen.
Unser Staat wird nichts dagegen tun, weil im Prinzip jede Tarifrunde eine Wundervolle Steuererhöhung ohne öffentliche Diskussion ist.
Diese Lohnspirale dreht sich fortlaufend weiter, biss dann in der zweiten oder dritten Legislaturperiode mit großem tam tam kurz vor den Wahlen eine sogenannte Steuerreform angekündigt wird. Diese Steuerreform danach ist ziemlich ernüchtert nach den Wahlen weil die Gelder schon längst verplant wurden.
Ich vermisse diesbezüglich sehr Aktivitäten unserer Linken.
Und was hat das mit Staat oder Parteien zu tun?
Tarifautonomie und so...
Zudem gibt es immer mehr Tarif-Abschlüsse, die eine prozentuale Lohnerhöhung - aber mindestens <Betrag> - haben. Aber wie gesagt, das ist eine Sache zwischen Arbeitnehmern (Gewerkschaften) und Arbeitgebern - da hat die Politik nichts drin rumzupfuschen.
Gruß
Jochen
Die ursprüngliche Fragestellung ist doch warum die Armen immer ärmer werden und die Reichen immer reicher. Mache es dir nicht so einfach.
Ich habe jetzt eine Antwort gegeben und du stellst das schon in frage.
Dann schau mal wer noch von den sogenannten Gewerkschaften vertreten wird. Die Gewerkschaften vertreten nur einen Bruchteil der Arbeitnehmer.
Und diese Gewerkschaften fühlen sich doch letztendlich aus Resignation in erster Linie für ihre Klientel verantwortlich.
Die Gewerkschaften sind schon lange Machtlos. Schaue mal was sich alles herausgebildet hat. Christliche Gewerkschaften, Zeitarbeit, 400€ und der ganze Mist…
-Und da kommst du noch mit deiner Tarifautonomie-
Eine prozentuelle, also progressive Lohnerhöhung ist für die Arbeitnehmer geradezu Menschenverachtend. Wo soll den das noch hinführen.
Die jetzige sich herausgebildete progressive Lohnerhöhung ist Betrug und Menschenverachtend.
Genau so wie letztendlich ein Mindestlohn politisch gefordert wird, kann im Interesse einer gerechten Entlohnung eine lineare Lohnerhöhung seitens der Politik eingefordert werden.
Hier ist ein Missstand entstanden, dementsprechend sollten der Staat und die Gerichte regulierend eingreifen.
Wenn der alles vereinnahmende Moloch Staat nicht diesen Riesen Vorteil einer heimlichen Steuererhöhung hätte würde dies schon längst diskutiert werden.
PS: Ich dachte die Piraten wollen einen Neuanfang und wollen hinterfragen, ich erkenne dies bei dir nicht…
Gruß
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Laser87 - 58
Champion
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Dabei seit 11.2006
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Geschrieben am: 27.09.2011 um 10:52 Uhr
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Zitat von sonne-strahl:
Die ursprüngliche Fragestellung ist doch warum die Armen immer ärmer werden und die Reichen immer reicher. Mache es dir nicht so einfach.
Ich habe jetzt eine Antwort gegeben und du stellst das schon in frage.
Dann schau mal wer noch von den sogenannten Gewerkschaften vertreten wird. Die Gewerkschaften vertreten nur einen Bruchteil der Arbeitnehmer.
Und diese Gewerkschaften fühlen sich doch letztendlich aus Resignation in erster Linie für ihre Klientel verantwortlich.
Die Gewerkschaften sind schon lange Machtlos. Schaue mal was sich alles herausgebildet hat. Christliche Gewerkschaften, Zeitarbeit, 400€ und der ganze Mist…
-Und da kommst du noch mit deiner Tarifautonomie-
Eine prozentuelle, also progressive Lohnerhöhung ist für die Arbeitnehmer geradezu Menschenverachtend. Wo soll den das noch hinführen.
Die jetzige sich herausgebildete progressive Lohnerhöhung ist Betrug und Menschenverachtend.
Genau so wie letztendlich ein Mindestlohn politisch gefordert wird, kann im Interesse einer gerechten Entlohnung eine lineare Lohnerhöhung seitens der Politik eingefordert werden.
Hier ist ein Missstand entstanden, dementsprechend sollten der Staat und die Gerichte regulierend eingreifen.
Wenn der alles vereinnahmende Moloch Staat nicht diesen Riesen Vorteil einer heimlichen Steuererhöhung hätte würde dies schon längst diskutiert werden.
PS: Ich dachte die Piraten wollen einen Neuanfang und wollen hinterfragen, ich erkenne dies bei dir nicht…
Gruß
Du argumentierst aber falsch - Lohnerhöhungen sind immer Sache zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Ob die jetzt in Arbeitgeberverbänden oder Gewerkschaften organisiert sind, spielt dabei keine Rolle.
Auf was Du vermutlich hinauswillst, ist der gesetzliche Mindestlohn. Das ist aber etwas ganz anderes.
Btw. haben die Piraten im Bundesprogramm ReSet (Recht auf sichere Existenz und gesellschaftliche Teilhabe), zu dem gerade verschiedene Möglichkeiten (BGE, negative Einkommenssteuer...) durchgerechnet werden. Die Berliner haben sogar das BGE.
Und das ist noch etwas gerechter, da nach Deiner Forderung dafür die Kluft zwischen "Arbeithabern" und Arbeitslosen größer werden würde.
Gruß
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Cymru - 36
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Geschrieben am: 27.09.2011 um 15:02 Uhr
Zuletzt editiert am: 27.09.2011 um 15:08 Uhr
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Zitat von sonne-strahl: Und diese Gewerkschaften fühlen sich doch letztendlich aus Resignation in erster Linie für ihre Klientel verantwortlich.
Die Gewerkschaften sind schon lange Machtlos. Schaue mal was sich alles herausgebildet hat. Christliche Gewerkschaften, Zeitarbeit, 400€ und der ganze Mist…
-Und da kommst du noch mit deiner Tarifautonomie-
Es ist wohl die Aufgabe der Gewerkschaft, für ihr Publikum verantwortlich zu sein. Im Gegensatz zur Politik müssen sie keine Entscheidungen treffen, die dem Allgemeinwohl dienen.
Gewerkschaften machtlos? Dann hast du dich aber lange nicht mehr informiert. Arbeitskämpfe wurden in den letzten Jahren genug geführt, teilweise sogar mit harten Streiks. Man erinnere sich an den Streik der Lokführer. Von Machtlosigkeit war da nicht viel zu merken.
Der Gesetzgeber hat die Kräfteverhältnisse da schon so ausgestaltet, dass in den meisten Fällen ein gutes Gleichgewicht besteht.
edit:
Zitat von sonne-strahl: Hier ist ein Missstand entstanden, dementsprechend sollten der Staat und die Gerichte regulierend eingreifen.
Die Gerichte können sich nicht in die Privatautonomie des Arbeitgebers einmischen. Sie können ihm weder vorschreiben, wie er seinen Betrieb zu führen hat, noch wie viele Mitarbeiter er dafür braucht und wie viel die im Detail verdienen. Schließlich haften die Richter ja auch nicht dafür, wenn der Betrieb in die Insolvenz schlittert.
Meiner Meinung nach hat auch der Staat kein Recht, hier so massiv einzugreifen. Ein Mindestlohn ja, aber keine allgemeine Lohnerhöhung für jeden. Das widerspräche dem Grundgedanken unseres Grundgesetzes, dass jeder mit seinem Eigentum frei verfügen darf.
„Handle so, dass jeder Zeit dein Handeln zur Maxime des Handelns erhoben werden kann.“
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Honig76 - 49
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Geschrieben am: 27.09.2011 um 18:47 Uhr
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Zitat von Der666Diablo: Zitat von doloresgomez: Reichtumsuhr
Allein das Privatvermögen der obersten 10% wächst ca. 5 mal so schnell wie die Staatsverschuldung Deutschlands. Das heißt, wenn man nur 25% auf den Vermögens_zuwachs_ der höchsten Vermögen an Steuern erheben würde, könnte man Schulden abbauen. Stattdessen senken wir die Spitzensteuer und zahlen Zinsen an diese Menschen - muss man das verstehen?
würde sich otto hartz ivler mal die hemdärmel hochkempeln und statt der ps3 ne schaufel in die hand nehmen würde sich der trend evtl umkehren. Sicherlich, von nichts kommt nichts.
Könnt ich kotzen wenn ich deinen geistigen dünschiss hier durchlese. alle hartz 4 empfänger sind faule säcke! bullshit. ich kenn genügend leute die wegen krankheit und hohem alter keinen job mehr bekommen auch wenn sie sich noch so sehr bemühen. und das sind dann alles faule säcke? klar gibts leute die keinen bock haben zum arbeiten. aber das ist bestimmt nicht die mehrheit.
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sonne-strahl - 70
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Geschrieben am: 27.09.2011 um 19:12 Uhr
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Ihr müsst alle besser lesen, was ich geschrieben habe. Es bringt auch nichts schnell etwas lesen, und dann mit flinken Fingern die Standartantwort abgeben.
Eure Äußerungen kann ich nicht nachvollziehen. Lest noch einmal mein erstes Beispiel.
Die Fragestellung war weshalb die Reichen immer Reicher werden und die Armen immer arm bleiben.
Mir geht es lediglich um Vermeidung von allgemeinen progressiven Lohnerhöhungen.
Und hier kann, und sollte das Gleichheitsgesetz angesetzt werden.
Ich habe nur als Beispiel den Mindestlohn genannt, der in vielen anderen Ländern akzeptiert wird. Also auch hier hat der Staat in die Tarifgestaltung eingegriffen. Es wird übrigens allseits akzeptiert, und der freiheitliche Grundgedanke wird auch nicht dadurch zerstört.
Ich empfinde progressive Lohnerhöhungen die nur den gutverdienenden Arbeitnehmern bei Tarifverhandlungen auf Grund der Prozentfalle mehr Lohn zukommen lassen sogar als sittenwidrig. In diese Ungerechtigkeit muss unser Parlament eingreifen. Lohnerhöhungen dürfen nur linear erfolgen, es bekommt ja dadurch niemand weniger.
Ich kann nur wiederholen, wenn der alles vereinnahmende Moloch Staat nicht diesen Riesen Vorteil einer heimlichen Steuererhöhung hätte würde dies schon längst diskutiert werden.
Dies war übrigens meine letzte Antwort zu dieser Sache. Ich antworte aus Prinzip
nur einmal, höchstens zweimal....
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Cymru - 36
Champion
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Dabei seit 07.2005
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Geschrieben am: 27.09.2011 um 20:08 Uhr
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Zitat von sonne-strahl: Und hier kann, und sollte das Gleichheitsgesetz angesetzt werden.
Meinst du Art. 3 GG oder worauf beziehst du dich genau?
Zitat von sonne-strahl: Ich habe nur als Beispiel den Mindestlohn genannt, der in vielen anderen Ländern akzeptiert wird. Also auch hier hat der Staat in die Tarifgestaltung eingegriffen.
Der Mindestlohn ist eine gute Sache. Wobei du nicht vergessen darfst, dass die Tarifautonomie dabei nicht völlig ausgeschlossen ist. Tarifparteien dürfen sich natürlich auch auf höhere Bezahlung einigen.
Zitat von sonne-strahl: Ich kann nur wiederholen, wenn der alles vereinnahmende Moloch Staat nicht diesen Riesen Vorteil einer heimlichen Steuererhöhung hätte würde dies schon längst diskutiert werden.
Der "alles verinnahmende" Staat? Das mag teilweise auf den Bürger so wirken mit all der Bürokratie. Aber gerade bei den Finanzmärkten sieht man ja die Machtlosigkeit.
Insgesamt sollte sich der Staat natürlich für eine Bezahlung einsetzen, die es Arbeitnehmern ermöglicht, ein gutes Leben zu führen. Für einen Millionär ist es meist unerheblich, ob er nun 2000 € mehr im Monat hat oder nicht. Für einen Arbeitnehmer mit einem Gehalt um die 2000 € Brutto ist das schon erheblicher.
Der Staat kann aber nur begrenzt in den Markt eingreifen. Wenn Firmen hohe Personalkosten haben, werden sie weniger Menschen einstellen, miese Qualität produzieren oder schlicht die Preise erhöhen. Gerade bei Preiserhöhungen sind die Käufer meist nicht so erfreut...
(Eine Diskussion lebt von Argumenten, die man austauscht. Einfach auszusteigen, zeigt in meinen Augen, dass es nur um Profilierung geht. Aber sei es drum, wenn du das brauchst...)
„Handle so, dass jeder Zeit dein Handeln zur Maxime des Handelns erhoben werden kann.“
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