TrueRoman - 47
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Geschrieben am: 18.11.2006 um 19:31 Uhr
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Zitat von goldenI: Was bringt dich denn auf die Vorstellung einer "universellen Wahrheit"?
Hältst du nicht einfach nur eine Götze für den Gott? ´
Das war nur ein Ausdruck. Ich meinte damit eben "Das Gute", wie auch immer man es definieren will. Ich z.B. definiere es eben als das altbekannte: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!"
Das hat aber nicht allzuviel mit Gott zu tun. Das ist dann schon eher "Religion" im herkömmlichen Sinne.
Ob ich einfach einen Götzen für Gott halte kann ich dir wahrheitsgemäß nicht beantworten. Ich hoffe (und glaube) nicht.
Strange are the Ways of the Ravenhearted
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goldenI
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Geschrieben am: 18.11.2006 um 19:39 Uhr
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Ich würde sagen, dass ist einfach Ethik, wo weder Gott noch Religion eine Rolle spielt, ja, wo das sogar hinderlich ist.
No reason to live and that's the way I like it!
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TrueRoman - 47
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Geschrieben am: 18.11.2006 um 19:45 Uhr
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Zitat von goldenI: Ich würde sagen, dass ist einfach Ethik, wo weder Gott noch Religion eine Rolle spielt, ja, wo das sogar hinderlich ist.
Ethik ist für mich eigentlich nur ein anderer Begriff für Religion. Dass Gott dabei keine Rolle spielt, stimme ich jedoch nicht ganz zu und dass Gott dabei hinderlich sein soll, lehne ich völlig ab.
Aber das ist jetzt eben Überzeugungssache.
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EvMi - 45
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Geschrieben am: 18.11.2006 um 19:56 Uhr
Zuletzt editiert am: 18.11.2006 um 19:56 Uhr
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Zitat von TrueRoman: Zitat von goldenI: Ich würde sagen, dass ist einfach Ethik, wo weder Gott noch Religion eine Rolle spielt, ja, wo das sogar hinderlich ist.
Ethik ist für mich eigentlich nur ein anderer Begriff für Religion. Dass Gott dabei keine Rolle spielt, stimme ich jedoch nicht ganz zu und dass Gott dabei hinderlich sein soll, lehne ich völlig ab.
Aber das ist jetzt eben Überzeugungssache.
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goldenI
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Geschrieben am: 18.11.2006 um 20:02 Uhr
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Zitat von TrueRoman: Zitat von goldenI: Ich würde sagen, dass ist einfach Ethik, wo weder Gott noch Religion eine Rolle spielt, ja, wo das sogar hinderlich ist.
Ethik ist für mich eigentlich nur ein anderer Begriff für Religion. Dass Gott dabei keine Rolle spielt, stimme ich jedoch nicht ganz zu und dass Gott dabei hinderlich sein soll, lehne ich völlig ab.
Aber das ist jetzt eben Überzeugungssache.
Ethik und Religion sind für dich das Gleiche?! ![[verlinkte Grafik wurde nicht gefunden]](http://freigeisterhaus.de/images/smiles/pillepalle.gif)
Glaube sollte freiwillige Privatsache sein, während Ethik allgemein gültige Regeln sucht, um das Zusammenleben aller zu verbessern.
Ein wesenhafter Gott als Gesetzgeber ist dabei Unsinn, weil er ja letztlich doch nur als religiöses Druckmittel fungiert. Das funktioniert aber nicht mehr lange.
Nebenbei spielt er nicht mal bei Gläubigen eine solche Rolle, wie man an Volker Dittmars Interpretation von Euthyphrons Dilemma ziemlich gut sehen kann - wie ich finde.
Ich denke auch nicht, dass das nur Überzeugungssache ist.
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TrueRoman - 47
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Geschrieben am: 18.11.2006 um 20:12 Uhr
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Zitat von goldenI: Zitat von TrueRoman: Zitat von goldenI: Ich würde sagen, dass ist einfach Ethik, wo weder Gott noch Religion eine Rolle spielt, ja, wo das sogar hinderlich ist.
Ethik ist für mich eigentlich nur ein anderer Begriff für Religion. Dass Gott dabei keine Rolle spielt, stimme ich jedoch nicht ganz zu und dass Gott dabei hinderlich sein soll, lehne ich völlig ab.
Aber das ist jetzt eben Überzeugungssache.
Ethik und Religion sind für dich das Gleiche?!
Glaube sollte freiwillige Privatsache sein, während Ethik allgemein gültige Regeln sucht, um das Zusammenleben aller zu verbessern.
Ein wesenhafter Gott als Gesetzgeber ist dabei Unsinn, weil er ja letztlich doch nur als religiöses Druckmittel fungiert. Das funktioniert aber nicht mehr lange.
Nebenbei spielt er nicht mal bei Gläubigen eine solche Rolle, wie man an Volker Dittmars Interpretation von Euthyphrons Dilemma ziemlich gut sehen kann - wie ich finde.
Ich denke auch nicht, dass das nur Überzeugungssache ist.
Deine Beschreibung von Ethik deckt sich dummerweise 100% mit meiner Definition von Religion. Gott gibt keine Gesetze und übt keinen Druck aus.
Aber wie schon mehrfach gesagt: Andere Gläubige mögen das anders sehen. Ich bin weder fanatisch noch Kirchenangehöriger. Ich lebe meinen Glauben.
Und zu dem Link habe ich mich ja schon weiter oben geäußert.
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goldenI
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Geschrieben am: 18.11.2006 um 20:32 Uhr
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Religion definiert sich selbst aber anders. Sie sieht sich bereits mit der absoluten Wahrheit und dem perfekten Heilsweg ausgestattet. Und das führt mE sogar zum Gegenteil ethischen Verhaltens. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das überhaupt nicht auf dich zutrifft, aber ich rede ja auch vom Großteil der Gläubigen.
Menschen geben im Namen von Gott Gesetze und üben in seinem Namen Druck aus.
Du lebst deinen Glauben, aber warum? Gibt es dafür einen erkennbaren Grund oder hast du einfach das Gefühl, auf der "Seite der Wahrheit" zu stehen?
Hast du den Link denn gelesen?
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TrueRoman - 47
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Geschrieben am: 18.11.2006 um 21:09 Uhr
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Zitat von goldenI: Religion definiert sich selbst aber anders. Sie sieht sich bereits mit der absoluten Wahrheit und dem perfekten Heilsweg ausgestattet. Und das führt mE sogar zum Gegenteil ethischen Verhaltens. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das überhaupt nicht auf dich zutrifft, aber ich rede ja auch vom Großteil der Gläubigen.
Menschen geben im Namen von Gott Gesetze und üben in seinem Namen Druck aus.
Du lebst deinen Glauben, aber warum? Gibt es dafür einen erkennbaren Grund oder hast du einfach das Gefühl, auf der "Seite der Wahrheit" zu stehen?
Hast du den Link denn gelesen?
Gebe ich dir in allen Punkten Recht, deswegen habe ich mich ja auch so aus der Antwort rausgewunden - ich will da lieber nicht für andere sprechen oder zu predigen anfangen. Was ich persönlich als Religion ist eben etwas anderes und ähnelt eher deiner Definition von Ethik als deiner Definition von Religion.
Was du als "das Gefühl haben, auf der Seite der Wahrheit zu stehen" beschreibst, ist für mich eben Glauben (=ich bin gar nicht in der Lage, 100%ig zu wissen, aber ich bin mir eben sicher darin).
Den Link habe ich inzwischen gelesen. Hab meine Meinung dazu nicht geändert, es ist für mich irgendwie wie eine ältere (und weniger überzeugende) Version der Theodize-Frage.
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BadAngel92 - 33
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Geschrieben am: 19.11.2006 um 00:51 Uhr
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ganz ehrlich ich glaub nicht dran..
als ob es adam und eva gab.. wenn wir doch in geschichte was anderes lernen..!!
also warum soll es dann gott geben..?
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Wicht1 - 38
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Geschrieben am: 19.11.2006 um 01:57 Uhr
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Deine Beweisführung ist Schwachsinn. Du gehst von der Bibel aus, also vom Christlichen glauben. Das ist natürlich sehr Engstirnig gedacht, da es ja noch andere Religionen gibt, udn man auch ohne Religion an einen Gott glauben kann.
Ich selber glaube an eine höhere kraft.
VERITAS
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imulf - 38
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Geschrieben am: 19.11.2006 um 02:18 Uhr
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Zitat von TrueRoman: Zitat von ne6on: wenn das AT von Gott stammt, dann hätte ja Gott durch Jesus seine Meinung geändert?
Darf er das denn nicht?
Ernsthaft: Ich hab noch keine von Gott handgeschrieben, beurkundete Version des Alten Testaments gesehen. Außerdem: Von welchem Gott? Der Anfang der Genesis spricht von den (Plural) Elohim, später wird der dann zu Jahwe (der ursprünglich ein früher, semitischer Regen- und Donnergott war).
Nehmen wir doch mal das Alte Testament aus der Diskussion (die ja irgendwann Mal "gibt es einen Gott" genannt wurde) heraus. Das taugt nicht zur Argumentation (für beide Seiten), weil es eben ein quellenloser, über Jahrtausende veränderter und verfälschter Wischi-Waschi-Text ist.
also ich bin nun etwas verwirrt.
das thema heißt "gibt es einen gott"
die bibel ist gottes wort (AT)
und du glaubst an gott.
also wenn die bibel das wort gottes ist und du an gott glaubst dann muß diese doch der wahrheit entsprechen und kein wischi-waschi text sein. sie wurde umgeschrieben und geschönt über die jahrtausende, doch die grundaussage ist doch vorhanden..
an was haben sich dann die menschen 2000 jahre gehalten, doch nicht nur an das NT. denn die zehn gebote stehen eindeutig im AT. und darauf ist doch die religion aufgebaut.
natürlich wirst du nie etwas handschriftliches von "gott" finden da er nicht existiert.wobei wir wieder beim thema wären
nun kommen wir zum neuen testament.
was hat jesus schriftlich hinterlassen?
Ein gebildeter und weitblickender Mensch hat uns nicht eine einzige Zeile seiner angeblich so heilsbringenden und die Welt bewegenden Botschaft hinterlassen..
delete gibts im rl nicht...
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Leander - 36
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Geschrieben am: 19.11.2006 um 02:23 Uhr
Zuletzt editiert am: 19.11.2006 um 02:24 Uhr
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Zitat von imulf: an was haben sich dann die menschen 2000 jahre gehalten
hier will ich einschränken: die israelien, und erst seit "neuestem" die uns bekannte kath kirche!!
man wird als individuum geboren, und stirbt als kopie!!!!
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DerFledderer - 82
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Geschrieben am: 19.11.2006 um 08:38 Uhr
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Zitat von imulf: Zitat von TrueRoman: Zitat von ne6on: wenn das AT von Gott stammt, dann hätte ja Gott durch Jesus seine Meinung geändert?
Darf er das denn nicht?
Ernsthaft: Ich hab noch keine von Gott handgeschrieben, beurkundete Version des Alten Testaments gesehen. Außerdem: Von welchem Gott? Der Anfang der Genesis spricht von den (Plural) Elohim, später wird der dann zu Jahwe (der ursprünglich ein früher, semitischer Regen- und Donnergott war).
Nehmen wir doch mal das Alte Testament aus der Diskussion (die ja irgendwann Mal "gibt es einen Gott" genannt wurde) heraus. Das taugt nicht zur Argumentation (für beide Seiten), weil es eben ein quellenloser, über Jahrtausende veränderter und verfälschter Wischi-Waschi-Text ist.
also ich bin nun etwas verwirrt.
das thema heißt "gibt es einen gott"
die bibel ist gottes wort (AT)
und du glaubst an gott.
also wenn die bibel das wort gottes ist und du an gott glaubst dann muß diese doch der wahrheit entsprechen und kein wischi-waschi text sein. sie wurde umgeschrieben und geschönt über die jahrtausende, doch die grundaussage ist doch vorhanden..
an was haben sich dann die menschen 2000 jahre gehalten, doch nicht nur an das NT. denn die zehn gebote stehen eindeutig im AT. und darauf ist doch die religion aufgebaut.
natürlich wirst du nie etwas handschriftliches von "gott" finden da er nicht existiert.wobei wir wieder beim thema wären 
nun kommen wir zum neuen testament.
was hat jesus schriftlich hinterlassen?
Ein gebildeter und weitblickender Mensch hat uns nicht eine einzige Zeile seiner angeblich so heilsbringenden und die Welt bewegenden Botschaft hinterlassen..
so ist es
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goldenI
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Dabei seit 12.2004
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Geschrieben am: 19.11.2006 um 17:54 Uhr
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Ok Leute, ich habe festgestellt, dass ich in letzter Zeit viel zu viel Zeit am PC und im Internet verbringen und werde mich deswegen vorübergehend aus diesem Thread verabschieden. 
Noch was Schönes zum Abschied:
"Atheismus akzeptiert die natürliche Welt als alles, was es gibt. Ohne den Glauben an Gott zu leben ist intellektuell stimulierend. Es ist aufregend, seinen eigenen Sinn des Lebens zu finden und Verantwortung für sein Leben zu übernehmen. Das Ende der imaginären Überwachung durch gute und böse Geister macht uns frei. Die Suche nach einer friedlichen Welt durch Arbeit, Freundschaft und politisches Handeln ist lebensbejahend."
Marie Alena Castle
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Rockerlissy - 18
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Geschrieben am: 19.11.2006 um 18:54 Uhr
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ich finde die frage "gibt es einen gott" kann man so nicht beantworten!
es ist die sache von jedem einzelnen an was und vor allem wie intensiv man glaubt.
ob sich alle geschichten aus dem at wirklich zugetragen haben ist fraglich . ich persönlich glaube auch nicht daran,aber ich glaube, dass uns jede dieser " geschichten" etwas sagen will,gott "spricht" dadurch mit uns.er gibt uns ein beispiel von dem wir lernen sollen, und ich lerne daraus. natürlich stellt man sich oft die frage ob dieser ganze schwachsinn wirklich sein kann,(auferstehung usw.) und diverse sendungen (www) bekräftigen diesen verirrten gedanken auch noch ,aber wie denkt ihr über den tod???
im moment eures todes,wenn euer gehirn "ausschaltet" ist dann alles vorbei???
schluss aus,nichts mehr übrig von dir!!!!!!!!!!
diesen inneren kampf habe ich auch gekämpft und mein glaube hat ihn gewonnen!!! nach meinem tod komme ich in die herrlichkeitund lebe ewig!!!
wer weiß was da auf mich wartet aber ich bin mir sicher das ich nicht wie weggeblasen bin wenn ich sterbe!!!
ohne glauben kann man nicht leben on moslem oder christ usw.
(trotzdem bin ich keine verklemmte und zugeknöpfte nonne (nicht als beleidigung gedacht) und lebe mein leben wie jader andere teenager auch aber ich weiß, dass ich jemanden habe, der auf mich aufpast, alles andere ist nebensächlich)
puh! jetzt ist aber gut. ich hoffe ich hab euch was zum nachdenken gegeben^^
Bises, die Wand höchstpersönlich....!!!Rock or die trying!!!
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