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Forum / Young Life
Gibt es einen Gott?

Iluron - 38
Champion
(offline)
Dabei seit 06.2008
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Geschrieben am: 16.01.2010 um 16:43 Uhr
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Zitat von Staudi1982: Zitat von Iluron: Zitat von Staudi1982: Gott ist allgegenwärtig.
2 junge Fische schwimmen durch das Wasser, kommt ein alter Fisch vorbei und frägt die beiden: "Na Jungs, gefällt euch das Wasser?"
Sagt der eine junge Fisch zum anderen: "Was zum Geier ist Wasser?"
Problem an deiner schönen Metapher ist.
Selbst wenn die jungen Fische keine Definition des Wassers haben. Sie erleben es aktiv. Sie verändern es sogar. Sie verschieben Atome, Moleküle, erfahren Wiederstand, Auftrieb. Alles quantifizierbar.
Solange du also nicht in den Raum stellst, Gott sei quantifizierbar, vergleichst du Apfelwein mit Glühbirnen.
Ohne Wasser kann kein Fisch überleben und ebenso kann kein mensch ohne Gott leben, man muss nicht immer die wissenschaftlich interpretierbare Seite eines Satzes suchen um etwas damit aussagen zu können.
Doch muss man, wenn eine verifizierbare Sache, einer nicht falsifizierbaren gegenübergestellt wird, und dann behauptet wird das sei das Selbe.
Auf die Art könnten wir auch wieder gelbe Einhörner implementieren. Die Metapher ist einfach ungeeignet.
Alle Programmierern eingesperrt, jede Software pantentiert. Jetzt merkt ihr: Anwälte proggen nicht.
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ZEEROO - 36
Fortgeschrittener
(offline)
Dabei seit 09.2007
70
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Geschrieben am: 16.01.2010 um 16:46 Uhr
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Zitat von TrashFan: In der Apostelgeschicht steht übrigens schon von einem Mann der auf jede Theologische Frage eine Antwort wusste.
Er wurde schliesslich aufgrund dessen hingerichtet, was wie ich finde ziemlich beispielhaft der Situation hier im Forum gegenüber steht
und du glaubst es, nur weil es da steht...
Fuck the Reds...!
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ZEEROO - 36
Fortgeschrittener
(offline)
Dabei seit 09.2007
70
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Geschrieben am: 16.01.2010 um 16:47 Uhr
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Zitat von Iluron: Zitat von ZEEROO: gott = erfindung der menschen
Keine Begründung = Kein Argument.
meine meinung = kann dir ja egal sein
Fuck the Reds...!
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TrashFan - 32
Halbprofi
(offline)
Dabei seit 08.2009
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Geschrieben am: 16.01.2010 um 17:23 Uhr
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Zitat von ZEEROO: Zitat von TrashFan: In der Apostelgeschicht steht übrigens schon von einem Mann der auf jede Theologische Frage eine Antwort wusste.
Er wurde schliesslich aufgrund dessen hingerichtet, was wie ich finde ziemlich beispielhaft der Situation hier im Forum gegenüber steht
und du glaubst es, nur weil es da steht...
Genau ich glaube es nur weil es "da" steht. Das scheint doch auch nicht wirklich unrealistisch zu sein?!
Ich suche Mitglieder für meine "Der Pate" Gruppe
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Iluron - 38
Champion
(offline)
Dabei seit 06.2008
8878
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Geschrieben am: 16.01.2010 um 17:38 Uhr
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Zitat von TrashFan: Zitat von ZEEROO: Zitat von TrashFan: In der Apostelgeschicht steht übrigens schon von einem Mann der auf jede Theologische Frage eine Antwort wusste.
Er wurde schliesslich aufgrund dessen hingerichtet, was wie ich finde ziemlich beispielhaft der Situation hier im Forum gegenüber steht
und du glaubst es, nur weil es da steht...
Genau ich glaube es nur weil es "da" steht. Das scheint doch auch nicht wirklich unrealistisch zu sein?!
Nur weil etwas nicht unrealistisch ist, heißt das nicht, dass es real ist.
Ein Beispiel:
Ich esse einen Kuchen. Denkbar? Auf alle Fälle. Es existiert Kuchen. Ich kann ihn essen, weil ich ein Verdauungsapparat habe.
Tu ich es? Nein. Also? Realistisch aber nicht real.
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Iluron - 38
Champion
(offline)
Dabei seit 06.2008
8878
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Geschrieben am: 16.01.2010 um 17:39 Uhr
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Zitat von ZEEROO: Zitat von Iluron: Zitat von ZEEROO: gott = erfindung der menschen
Keine Begründung = Kein Argument.
meine meinung = kann dir ja egal sein
Wenn es dir egal wäre, ob es mir egal ist, hättest du sie nicht in ein Forum gepostet. Also ist mir nicht egal. Ob dir das Egal ist? mir egal.
Alle Programmierern eingesperrt, jede Software pantentiert. Jetzt merkt ihr: Anwälte proggen nicht.
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Dickerchen23 - 41
Anfänger
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Dabei seit 02.2008
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Geschrieben am: 16.01.2010 um 17:45 Uhr
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Gott gibt es nur in den menschen ihrere köpfe eine reale person oder ähnliches ist er net!!
ihn gibt es nur in den menschen ihrere köpfe bzw in den köpfen die auch an ihn glauben!!!
den wenn es ihn wirkich geben würde dann würden wir alle auf der welt den gleichen gott haben und net so viele verschiedene!!! den schliesslich kann es nur einen gott geben auf dieser welt (wenn es ihn geben würde)
meine ansicht ist es das es ihn nicht gibt und er nur eine einbildung von uns menschen ist wenn es uns schlecht geht und man rat sucht dann sucht man rat bei gott
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TrashFan - 32
Halbprofi
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Dabei seit 08.2009
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Geschrieben am: 16.01.2010 um 17:55 Uhr
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@ Iluron
Ich hab meine Aussage auf die Ironie meines Vorschreibers bezogen.
Diese Situation ist aber nicht deshalb Real weil sie realistisch ist, sondern weil sie in der Bibel - Gottes Wort steht
Sicher kann man mir vorwerfen das dies eine ziemlich subjektive Sicht der Dinge ist, aber das muss doch jetzt wirklich keine Beweise hin-her Diskussion werden
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Staudi1982 - 43
Profi
(offline)
Dabei seit 12.2006
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Geschrieben am: 16.01.2010 um 18:18 Uhr
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Zitat von Iluron: Zitat von Staudi1982: Zitat von Iluron:
Problem an deiner schönen Metapher ist.
Selbst wenn die jungen Fische keine Definition des Wassers haben. Sie erleben es aktiv. Sie verändern es sogar. Sie verschieben Atome, Moleküle, erfahren Wiederstand, Auftrieb. Alles quantifizierbar.
Solange du also nicht in den Raum stellst, Gott sei quantifizierbar, vergleichst du Apfelwein mit Glühbirnen.
Ohne Wasser kann kein Fisch überleben und ebenso kann kein mensch ohne Gott leben, man muss nicht immer die wissenschaftlich interpretierbare Seite eines Satzes suchen um etwas damit aussagen zu können.
Doch muss man, wenn eine verifizierbare Sache, einer nicht falsifizierbaren gegenübergestellt wird, und dann behauptet wird das sei das Selbe.
Auf die Art könnten wir auch wieder gelbe Einhörner implementieren. Die Metapher ist einfach ungeeignet.
Dann frage ich mich allerdings, wenn du recht ahst, wie ich und millionen andere Menschen es anderst verstehen als du?
www.jugend.mzi-neu-ulm.de
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_poolice08_ - 33
Halbprofi
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Dabei seit 11.2008
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Geschrieben am: 16.01.2010 um 18:49 Uhr
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Zitat von ZEEROO: Zitat von TrashFan: In der Apostelgeschicht steht übrigens schon von einem Mann der auf jede Theologische Frage eine Antwort wusste.
Er wurde schliesslich aufgrund dessen hingerichtet, was wie ich finde ziemlich beispielhaft der Situation hier im Forum gegenüber steht
und du glaubst es, nur weil es da steht...
Wenn man alles niedergeschriebene anzweifelt dreht man sich doch komplett im Kreis...
Die höchste Vollkommenheit der Seele ist ihre Fähigkeit zur Freude. 'Marquis de Vauvenargues'
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_poolice08_ - 33
Halbprofi
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Geschrieben am: 16.01.2010 um 18:52 Uhr
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Zitat von Iluron: Zitat von Staudi1982: Gott ist allgegenwärtig.
2 junge Fische schwimmen durch das Wasser, kommt ein alter Fisch vorbei und frägt die beiden: "Na Jungs, gefällt euch das Wasser?"
Sagt der eine junge Fisch zum anderen: "Was zum Geier ist Wasser?"
Problem an deiner schönen Metapher ist.
Selbst wenn die jungen Fische keine Definition des Wassers haben. Sie erleben es aktiv. Sie verändern es sogar. Sie verschieben Atome, Moleküle, erfahren Wiederstand, Auftrieb. Alles quantifizierbar.
Solange du also nicht in den Raum stellst, Gott sei quantifizierbar, vergleichst du Apfelwein mit Glühbirnen.
Wie du selbst so schön sagst, die jungen Fische kennen keine Definition des Wasser trotzdessen, dass es da ist.
Wieso kann es dann nicht auch sein, dass Gott allgegenwärtig ist, wir nur noch nicht seine Definition kennen. Ihn praktisch nicht als Gott erkennen, genauso wie die Fische das Wasser nicht erkennen, aber als selbstverständlich ansehen...?
Die höchste Vollkommenheit der Seele ist ihre Fähigkeit zur Freude. 'Marquis de Vauvenargues'
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Bam_
Profi
(offline)
Dabei seit 04.2009
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Geschrieben am: 16.01.2010 um 19:47 Uhr
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wie bitte stellt ihr euch gott vor?
als ein mann mit vollbart , langen haaren auf einer wolke?
Hier könnte ihre Werbung stehen!!!
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manuoli - 30
Halbprofi
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Geschrieben am: 16.01.2010 um 22:20 Uhr
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ja
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-JeN- - 30
Halbprofi
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Geschrieben am: 16.01.2010 um 22:42 Uhr
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mich
heididei war des geil ;DD
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Iluron - 38
Champion
(offline)
Dabei seit 06.2008
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Geschrieben am: 17.01.2010 um 01:06 Uhr
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Zitat von _poolice08_: Zitat von Iluron: Zitat von Staudi1982: Gott ist allgegenwärtig.
2 junge Fische schwimmen durch das Wasser, kommt ein alter Fisch vorbei und frägt die beiden: "Na Jungs, gefällt euch das Wasser?"
Sagt der eine junge Fisch zum anderen: "Was zum Geier ist Wasser?"
Problem an deiner schönen Metapher ist.
Selbst wenn die jungen Fische keine Definition des Wassers haben. Sie erleben es aktiv. Sie verändern es sogar. Sie verschieben Atome, Moleküle, erfahren Wiederstand, Auftrieb. Alles quantifizierbar.
Solange du also nicht in den Raum stellst, Gott sei quantifizierbar, vergleichst du Apfelwein mit Glühbirnen.
Wie du selbst so schön sagst, die jungen Fische kennen keine Definition des Wasser trotzdessen, dass es da ist.
Wieso kann es dann nicht auch sein, dass Gott allgegenwärtig ist, wir nur noch nicht seine Definition kennen. Ihn praktisch nicht als Gott erkennen, genauso wie die Fische das Wasser nicht erkennen, aber als selbstverständlich ansehen...?
Ich nehme einfach mal im Rahmen einer überschaubaren Diskussion an, dass wir gerade nur über den christlichen Gott reden (was im Grunde eins zu eins auf die monotheistischen Brüder nicht aber auf die polytheistischen Cousins übertragen werden kann).
Nun sehen wir mal was wir hier haben. Die Eckpunkte dieses Gottes sind doch. Er ist überall. Er ist nirgends. Er kann alles, er weiß alles. Er hat keinen Körper im eigentlichen Sinne, muss aber eine komplexe Lebensform sein (Lebensform nicht im Sinne einer stoffwechselnden sich reproduzierenden Biomasse einheit, sondern in einem intelligenten, mit der Umwelt interagierenden Organismus).
Wenn wir also etwas haben, was in einem Rahmen existiert, der vollkommen von allem enthoben ist, was der Mensch erfassen kann, liegt alles was wir von dem "dahinter" wissen allein an dem was wir von diesem "Wesen gesagt bekommen". Dieses Wesen spricht aber nicht mit jedem.Es sucht sich Propheten. Das Wasser in der Metapher ist also schon nicht mehr so allgegenwärtig, da es lange nicht überall erfahrbar ist, sondern nur an speziellen Anlaufstellen. Jetzt ist es aber so, Je weniger Quellen man besitzt, desti unsicherer ist die Aussage. Noch dazu, ist die Ansiedlung dieser Quellen nicht diffus sondern klar abgegrenzt. Kein afrikanischer Ureinwohner hatte plötzlich eine christliche Epiphanie. Das ist ein Luxus, den sich nur Leute leisten konnten, die bereits im Einflussgebiet des Christentums /reformierten Judentums lagen.
Aber zurück zur Metapher. Warum hatten die jungen Fische keine Definition für Wasser? Nun wieder zurückübertragen auf den menschlichen Verstand, nehmen wir "normales" nicht wahr. Das merkt man zum Beispiel daran, dass wir nicht in jedem Moment die Kleidung spüren die wir tragen.
Doch mit Gott ist das etwas ganz anderes. Er behauptet nicht einmal, dass er überall ist. Er behauptet man könnte ihn überall finden, aber das ist ein kleiner aber feiner Unterschied. Man kann es mit einem Telefonanschluss vergleichen. Man könnte denken ich sei omnipräsent, weil jeder Mensch der weiß wie er mich zu erreichen hat, mich zu jedem Augenblick erreichen kann. Dennoch bin ich hier, und nirgends anders.
Wie vorher schon festgehalten ist Gott nicht durch jeden "kontaktierbar". Sicher man kann ihn anbeten, aber zurückgerufen. Das ist einigen wenigen vorbehalten.
Was wir also haben, ist ein Meer voll mit Wasser, das ber nicht gleichmäßig verteilt ist, sondern bestenfalls so gut verteilt ist, dass man von jedem Ort dieses Meeres, irgendwie Wasser erreichen kann.
Doch nun wieder der Knackpunkt. Wasser kann ich direkt erfahren. Das ist direkte Interaktion. Selbst mit einer liberalen Gottesdefinition, kann mir kein Christ erzählen, er habe einen Dialog mit Gott. Sicher es gibt den ein oder anderen, der in seinem Leben seine Gebete erfüllt sieht, aber das ist kein Dialog. sondern bestenfall as Sprechen in einen Drive-in-Lautsprecher. ICh bestelle bei Gott und er liefert. Echter Dialog erfordert aber ein geben und nehmen, Ich reagiere auf mein Gegenüber und er tut es mir gleich. Der Mensch reagiert aber nicht auf Gott. Er reagiert auf seine Umwelt, von der Gott selbst sagt, dass er sich weitestgehend heraushält (zumindest seit dem neuen Testament).
Was bleibt ist also ein Mensch, der Gott durch einen Mittelsmann erfährt, und keinen Einfluss auf diesen nehmen kann. Wir sind in diesem Modell bestenfalls eine Rate, die auf einen roten Knopf drückt, um Futter zu erhalten und keinesfalls von Wissenschaflter umgeben, die uns mit Futter versorgen (ein wenig verwirrendes Bild ich weiß, aber die Brücke zu den Fischen und dem Wasser fiel hier ein wenig schwer).
Ich glaube ein Conclusio wäre angebracht, da meine Ausführung ein wenig wirr ist:
Gott ist nicht wie das Wasser, er ist wie der PC eines sehr trickreichen Hackers. Er übermittelt eine Botschaft. Will man diese aber zurückverfolgen wird man auf immer mehr Router geleitet, die es unmöglich machen ein eindeutiges Ziel zu bestimmen.
Natürlich hinkt der Vergleich dahingehend, da er voraussetzt, dass der Gott-PC existiert und keine Möglichkeit zulässt, dass die Router die Botschaft selbst generieren. Aber ich hoffe, der Kern meiner Aussage trag zum Vorschein. Andernfalls muss ich morgen ein besseres Bild suchen.
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