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Gibt es einen Gott?

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Feuer82 - 43
Profi (offline)

Dabei seit 03.2008
688 Beiträge

Geschrieben am: 09.12.2009 um 11:57 Uhr
Zuletzt editiert am: 09.12.2009 um 11:58 Uhr

Du kannst nicht davon ausgehen das deiner Theorie "Glauben" geschenkt wird wen du sie nicht beweisen kannst. Nettes Wortspiel.

Jetzt stell dir mal vor es gäbe noch keine Religionen und morgen MIttag taucht in Ulm aufm Münsterplatz ein Mann auf der sagt er sei vom sogenannten Gott geschickt und erzählt dir was von Erlösung und Leben nach dem Tod und und und.

Ich vermute mal das der großteil der Menschen ihn belächeln würden und ihm ein paar Euro aus Mitleid geben, aber sicherlich würde mit dem heutigen Wissensstand der Menschheit keine globale Religion draus werden, weil viel zu wenig "Wunder" er für seinen Gott beanspruchen kann, weil es schlichtweg nicht mehr so viele "Wunder" gibt.

P.S. Die Erde ist nicht zufällig entstanden, beim Urknall hat ein sehr genaues Verhältnis zwischen Gas, Materie und Energie bestanden. Das Toleranz ist da sehr eng, sonst hätte das Universum nicht so gehalten wie es jetzt ist sonder wäre in sich zusammengefallen, was möglicherweise vor "unserem" Urknall schon passiert ist.
Quelle: "Alpha Centauri auf BR Alpha"

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Blackmore - 39
Halbprofi (offline)

Dabei seit 05.2005
393 Beiträge
Geschrieben am: 09.12.2009 um 11:59 Uhr
Zuletzt editiert am: 09.12.2009 um 12:00 Uhr

Früher war Gott vielleicht ein "Platzhalter"...

Aber wenn man heutzutage an Gott glaubt, kann man nicht mehr behaupten, sein wissenschaftlicher Horizont wäre beschränkt.

Das Gottesbild hat sich nämlich gewandelt. Früher dachte (überspitzt ausgedrückt) man, der hockt da oben in den Wolken und zaubert ein bisschen rum rum. Manche Ungläubige denken heute immer noch, die Kirche würde so etwas behaupten.

Gott kann man nicht in menschliche Vorstellungen einordnen.

Ich bin lediglich der Meinung, dass ich es für weitaus wahrscheinlicher halte, dass "irgendwas" (Manche nennen es Gott, manche nennen es eine universelle Kraft,...) für die entwicklung des Universums verantwortlich ist. Alles purer Zufall? Das zu behaupten, halte ich für zu einfach.
[edit] die frage ist doch, WARUM sich die Gase so entwickelt haben?
Nessi_91 - 34
Anfänger (offline)

Dabei seit 08.2006
7 Beiträge
Geschrieben am: 09.12.2009 um 12:03 Uhr

Was ist denn das für eine Frage?
Warum macht ihr euch über so etwas Gedanken?
Ich bin Atheist, weil ich genau weiß dass ich mich immerhin auf mich selbst verlassen kann. Alles was ich erreichen möchte geschieht nur aus meiner eigenen Kraft. Und das kann jeder. Also ist das für mich so eine Frage wie: Was war zuerst da: das Ei oder das Huhn?
Denkt mal drüber nach^^
atheist_vgg - 37
Halbprofi (offline)

Dabei seit 04.2009
152 Beiträge
Geschrieben am: 09.12.2009 um 12:04 Uhr

Zitat von Blackmore:

Früher war Gott vielleicht ein "Platzhalter"...

Aber wenn man heutzutage an Gott glaubt, kann man nicht mehr behaupten, sein wissenschaftlicher Horizont wäre beschränkt.

Das Gottesbild hat sich nämlich gewandelt. Früher dachte (überspitzt ausgedrückt) man, der hockt da oben in den Wolken und zaubert ein bisschen rum rum. Manche Ungläubige denken heute immer noch, die Kirche würde so etwas behaupten.

Gott kann man nicht in menschliche Vorstellungen einordnen.

Ich bin lediglich der Meinung, dass ich es für weitaus wahrscheinlicher halte, dass "irgendwas" (Manche nennen es Gott, manche nennen es eine universelle Kraft,...) für die entwicklung des Universums verantwortlich ist. Alles purer Zufall? Das zu behaupten, halte ich für zu einfach.
[edit] die frage ist doch, WARUM sich die Gase so entwickelt haben?


1) ich bezweifle aber dass Gott *nur* Platzhalter war...sonst hätte sich der Glaube zunehmend aufgelöst (und in Anbetracht der Tatsache,dass der 08/15-Mensch heute die meisten Naturphänomene und Gesetzmäßigkeiten immernoch nicht versteht, scheint das auch keine Rolle zu spielen)
zumindest im Verlauf der Zeit bekam Gott immer weiter soziale Relevanz
Darum: vom Wissenshorizont einmal abgesehen,was veranlasste den Menschen dazu, zu glauben es gäbe "Gott", oder "Gott" jene Merkmale zuzuschreiben?

2)Laut Wissenschaft ist die Welt *immernoch nicht* rein zufällig entstanden,sondern gewissen Gesetzen folgend...
atheist_vgg - 37
Halbprofi (offline)

Dabei seit 04.2009
152 Beiträge
Geschrieben am: 09.12.2009 um 12:06 Uhr

Zitat von Nessi_91:

Was ist denn das für eine Frage?
Warum macht ihr euch über so etwas Gedanken?
Ich bin Atheist, weil ich genau weiß dass ich mich immerhin auf mich selbst verlassen kann. Alles was ich erreichen möchte geschieht nur aus meiner eigenen Kraft. Und das kann jeder. Also ist das für mich so eine Frage wie: Was war zuerst da: das Ei oder das Huhn?
Denkt mal drüber nach^^


Antwort: das Ei! warum? Bevor der 'Prototyp' eines Huhns evolviert ist, gab es das Konstrukt "Ei"
;-)
Feuer82 - 43
Profi (offline)

Dabei seit 03.2008
688 Beiträge

Geschrieben am: 09.12.2009 um 12:07 Uhr

Zitat von Blackmore:


[edit] die frage ist doch, WARUM sich die Gase so entwickelt haben?

Jaha.... das ist die Frage 8-)
Zitat Prof. Harald Lesch:
".... Die Voraussetzungen waren optimal, wie vorgegen, aber ich will hier keine theologische Sendung machen. Um Gottes Willen. Oh, nettes Wortspiel...."

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Blackmore - 39
Halbprofi (offline)

Dabei seit 05.2005
393 Beiträge
Geschrieben am: 09.12.2009 um 12:07 Uhr
Zuletzt editiert am: 09.12.2009 um 12:09 Uhr

Bevor ich zum Mittagessen wandere, noch ein kleiner Gedanke:

Heutzutage hält sich der Großteil der Menschheit für seeehr klug. Wenn dann jemand ankommt und von Gott erzählt, wird dieser belächelt. Es wird vermutet, der wäre dumm, da ja niemand Gott bewiesen hat, und da die Kirche Jahrhunderte lang doofes Zeug gemacht hat. Also warum sollte ein kluger Mensch an Gott glauben?
Viele Naturwissenschaftler waren trotz ihrer revolutionären Gedanken sehr gläubig.
Warum?
Ich glaube einfach, dass der Mensch (und von mir aus auch andere Lebewesen) "mehr" ist, als nur eine Ansammlung von Molekülen, in der biochemische Prozesse ablaufen.
Wenn ihr anderer Meinung seid, akzeptiere ich das, ich will nicht missionieren.
Aber anscheinend können halt viele Atheisten nicht akzeptieren, dass es imemr noch gläubige Menschen gibt, stattdessen werden jene schief angeguckt...
Feuer82 - 43
Profi (offline)

Dabei seit 03.2008
688 Beiträge

Geschrieben am: 09.12.2009 um 12:12 Uhr

Ich selbst bin sehr sehr sehr religiös aufgewachsen.
Ich halte gläubige Menschen nicht für dumm. Gar nicht. Ich diskutiere nur sehr gerne mit ihnen. Da man bei den Argumentationen immer wieder die selben Muster beobachten kann.


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atheist_vgg - 37
Halbprofi (offline)

Dabei seit 04.2009
152 Beiträge
Geschrieben am: 09.12.2009 um 12:35 Uhr

Zitat von Feuer82:

Ich selbst bin sehr sehr sehr religiös aufgewachsen.
Ich halte gläubige Menschen nicht für dumm. Gar nicht. Ich diskutiere nur sehr gerne mit ihnen. Da man bei den Argumentationen immer wieder die selben Muster beobachten kann.


hehehe...dasselbe sagen sie auch über dich :-D Du argumentierst auch immer nach dem gleichen Muster...
Blackmore - 39
Halbprofi (offline)

Dabei seit 05.2005
393 Beiträge
Geschrieben am: 09.12.2009 um 12:38 Uhr

Ja, das mein ich ;-)

Wollen wir uns nicht einigen, dass Atheisten und Theisten gleichauf liegen?
atheist_vgg - 37
Halbprofi (offline)

Dabei seit 04.2009
152 Beiträge
Geschrieben am: 09.12.2009 um 12:48 Uhr

Zitat von Blackmore:

Ja, das mein ich ;-)

Wollen wir uns nicht einigen, dass Atheisten und Theisten gleichauf liegen?


:-D als nicht representativer Teil jedweder Partei stimme ich dem Antrag auf Beilegung bei :-D
(bin ich dabei auf Seiten der Theisten oder der Atheisten? xD)
Feuer82 - 43
Profi (offline)

Dabei seit 03.2008
688 Beiträge

Geschrieben am: 09.12.2009 um 13:39 Uhr

Neee. Gleich aufliegen ist ja langweilig. Dann brauchen wir kein Forum :-D
Klar argumentiere ich nach dem selben Muster, sind ja auch immer wieder die selben Gespräche.

Den Ansatz das sich die Figur Gott gewandelt hat fand ich ziemlich gut, aber es sind einfach ein paar Dinge in der Bibel die so nicht stimmen und an denen die Kirche aber krampfhaft festhält oder festhalten muss.
Es besteht halt die Gefahr wen einzelne Punkte nicht richtig sind das andere auch nicht richtig sind...

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Betonklassik - 37
Anfänger (offline)

Dabei seit 12.2009
21 Beiträge

Geschrieben am: 09.12.2009 um 15:52 Uhr

Ich habe beobachtet das viele christen zu atheisten werden weil
ihnen in ihrer religion viele Fragen unbeantwortet bleiben.

Meine Frage an solche: könnte es nicht sein das ihr die antworten in einer anderen religion findet?
ne6on - 36
Champion (offline)

Dabei seit 02.2005
3314 Beiträge

Geschrieben am: 09.12.2009 um 16:19 Uhr

Manche Fragen beziehen sich eben grundsätzlich auf das Konstrukt Religion, also findet man in keiner Religion entsprächende Antworten..

gottfrei

Betonklassik - 37
Anfänger (offline)

Dabei seit 12.2009
21 Beiträge

Geschrieben am: 09.12.2009 um 17:15 Uhr

Zitat von ne6on:

Manche Fragen beziehen sich eben grundsätzlich auf das Konstrukt Religion, also findet man in keiner Religion entsprächende Antworten..

hmm.. Was für Fragen wären das zum Beispiel?
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