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Forum / Young Life
Gibt es einen Gott?

ParraPinto - 33
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Geschrieben am: 06.12.2009 um 16:49 Uhr
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Zitat von BeneSausO: Nun, das Meer, in dem diese Inseln sich befinden - sprich der ganze Raum, der die Realitäten verbindet, jedoch nicht Teil davon ist - nenn ich Wirklichkeit.Jede Realität ist nur eine Möglichkeit der Wirklichkeit.
Es muss aber auch die Möglichkeit geben, dass etwas in einer Realität existiert, aber in der Wirklichkeit nicht. Dann darf das Meer eine solche Insel nicht ganz umfassen. Ich stell mir das eher wie Kreise vor, die sich an bestimmten Stellen schneiden. Die Schnittflächen kommen dann in mehreren Realitäten vor und gegebenenfalls auch im "Kreis" der Wirklichkeit. Aber das ist nicht zwingend. Auch mehrere Menschen zusammen können sich Dinge einbilden, die es gar nicht gibt. Es könnte trotzdem alles Täuschung sein. Auch die Möglichkeit, dass sich mehrere Realitäten schneiden, aber die Schnittfläche nicht im Bereich der Wirklichkeit liegt, sollte nicht vernachlässigt werden. Eindrücke und Realitäten bleiben subjektiv.
Freiheit
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Iluron - 38
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Geschrieben am: 06.12.2009 um 17:14 Uhr
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Ich sehe die Wirklichkeit wie ein Gemälde. Es wurde nicht mit Farben gemalt noch mit irgendetwas, das wir wahrnehmen könnte. Evtl besteht es sogar nur aus Virbation.
wir sind die Vernisage-Besucher die diletantisch versuchen, dieses Bild zu interpretieren, obwohl wir fast blind sind. wir sehen alles verschwommen, hören fast nichts und sehen Dinge, die gar nicht existieren.
Dieses verschwommene Bild der Wirklichkeit ist die Realität jedes Einzelnen.
Jetzt gibt es bei jedem Bild Dinge, die so grob gefasst sind, dass selbst jemand der halbblind ist, sie erkennt. (Man stelle sich mal ein Weißes Haus auf blauem Grund vor, das erkennt man noch, wenn man die Augen zusammenkneift).
Solche Dinge sind Teil unserer Konsensrealität. Schwerkraft, Materie,...
Alle Programmierern eingesperrt, jede Software pantentiert. Jetzt merkt ihr: Anwälte proggen nicht.
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DerRedl - 32
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Geschrieben am: 06.12.2009 um 17:14 Uhr
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Zitat: Auch die Möglichkeit, dass sich mehrere Realitäten schneiden, aber die Schnittfläche nicht im Bereich der Wirklichkeit liegt, sollte nicht vernachlässigt werden.
zum beispiel der glaube kann so etwas sein. um mal einen bezug zum thema herzustellen.
Zitat: Es muss aber auch die Möglichkeit geben, dass etwas in einer Realität existiert, aber in der Wirklichkeit nicht.
man kann dann höchstens von subjektiver realität = einbildung reden.
Es sind die Erbsen. Und zwar nur die Erbsen. //Woyzeck.
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Iluron - 38
Champion
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Geschrieben am: 06.12.2009 um 17:19 Uhr
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Zitat von DerRedl: Zitat: Auch die Möglichkeit, dass sich mehrere Realitäten schneiden, aber die Schnittfläche nicht im Bereich der Wirklichkeit liegt, sollte nicht vernachlässigt werden.
zum beispiel der glaube kann so etwas sein. um mal einen bezug zum thema herzustellen.
Zitat: Es muss aber auch die Möglichkeit geben, dass etwas in einer Realität existiert, aber in der Wirklichkeit nicht.
man kann dann höchstens von subjektiver realität = einbildung reden.
Warum kann Einbildung nicht real sein?
Nur weile eine Existenz im Rahmen einer Einbildung verweilt, muss sie doch nicht weniger Unecht sein. Wenn mich die Angst vor dem Schicksal dazu bringt, panisch vor einen Zug zu laufen, war dann die Angst vor dem Schicksal nicht real? Und war damit nicht auch ein Teil des Schicksals real, in Form einer selbsterfüllenden Prophezeihung? Anders betrachtet ist alles was erdacht wird real, und sei esnur als elektrisches Signal hinterlegt in einem menschlichen Gehirn.
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DerRedl - 32
Profi
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Geschrieben am: 06.12.2009 um 17:56 Uhr
Zuletzt editiert am: 06.12.2009 um 17:56 Uhr
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Zitat von Iluron: Zitat von DerRedl: Zitat: Auch die Möglichkeit, dass sich mehrere Realitäten schneiden, aber die Schnittfläche nicht im Bereich der Wirklichkeit liegt, sollte nicht vernachlässigt werden.
zum beispiel der glaube kann so etwas sein. um mal einen bezug zum thema herzustellen.
Zitat: Es muss aber auch die Möglichkeit geben, dass etwas in einer Realität existiert, aber in der Wirklichkeit nicht.
man kann dann höchstens von subjektiver realität = einbildung reden.
Warum kann Einbildung nicht real sein?
Nur weile eine Existenz im Rahmen einer Einbildung verweilt, muss sie doch nicht weniger Unecht sein. Wenn mich die Angst vor dem Schicksal dazu bringt, panisch vor einen Zug zu laufen, war dann die Angst vor dem Schicksal nicht real? Und war damit nicht auch ein Teil des Schicksals real, in Form einer selbsterfüllenden Prophezeihung? Anders betrachtet ist alles was erdacht wird real, und sei esnur als elektrisches Signal hinterlegt in einem menschlichen Gehirn.
ich habe niemals behauptet das einbildung für einzelnde menschen keine realität bilden kann. jedoch lässt einbildung die wirklichkeit in den meisten fällen kalt.
Es sind die Erbsen. Und zwar nur die Erbsen. //Woyzeck.
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ViolentFEAR - 33
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Geschrieben am: 06.12.2009 um 17:58 Uhr
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Zitat von BeneSausO:
Ich versuch mal eine bildliche Beschreibung:
Jeder Mensch existiert auf einer Insel. Die Insel ist geprägt von Einflüssen, Erfahrungen, Erziehung, Bildung, etc. Diese Insel ist die Realität des Menschen.
Jeder Mensch hat eine solche Insel. Manche Inseln überschneiden sich - nämlich dort, wo Einflüsse oder Erfahrungen nahezu identisch oder zumindest ähnlich sind (z.B. Schule).
Andere Inseln berühren sich nur, wieder andere überschneiden und berühren sich gar nicht.
Bei sich nicht berührenden Inseln kann man zwar eine Brücke bauen, aber das erfordert die Bereitschaft beider Menschen (ich akzeptiere deine Insel, lass dich aber auch nen Blick auf meine werfen).
Nun, das Meer, in dem diese Inseln sich befinden - sprich der ganze Raum, der die Realitäten verbindet, jedoch nicht Teil davon ist - nenn ich Wirklichkeit.
Jede Realität ist nur eine Möglichkeit der Wirklichkeit.
Es verletzt mich, dass du tatsächlich denkst, dass ich nicht wüsste was du meinst. Es mag an meiner mangelnde Eloquenz liegen, dass ich meine Erläuterung nur schwach darlegen kann...aber das du wirklich denkst, dass ich dich nicht verstanden habe....
Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit
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Iluron - 38
Champion
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Geschrieben am: 06.12.2009 um 18:02 Uhr
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Zitat von DerRedl: Zitat von Iluron: Zitat von DerRedl:
man kann dann höchstens von subjektiver realität = einbildung reden.
Warum kann Einbildung nicht real sein?
Nur weile eine Existenz im Rahmen einer Einbildung verweilt, muss sie doch nicht weniger Unecht sein. Wenn mich die Angst vor dem Schicksal dazu bringt, panisch vor einen Zug zu laufen, war dann die Angst vor dem Schicksal nicht real? Und war damit nicht auch ein Teil des Schicksals real, in Form einer selbsterfüllenden Prophezeihung? Anders betrachtet ist alles was erdacht wird real, und sei esnur als elektrisches Signal hinterlegt in einem menschlichen Gehirn.
ich habe niemals behauptet das einbildung für einzelnde menschen keine realität bilden kann. jedoch lässt einbildung die wirklichkeit in den meisten fällen kalt.
Ich hab mich nur an dem Begriff subjektiver Realität gestoßen, da für mich Realität generell subjektiv ist.
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DerRedl - 32
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Geschrieben am: 06.12.2009 um 18:12 Uhr
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Zitat von Iluron: Zitat von DerRedl: Zitat von Iluron:
Warum kann Einbildung nicht real sein?
Nur weile eine Existenz im Rahmen einer Einbildung verweilt, muss sie doch nicht weniger Unecht sein. Wenn mich die Angst vor dem Schicksal dazu bringt, panisch vor einen Zug zu laufen, war dann die Angst vor dem Schicksal nicht real? Und war damit nicht auch ein Teil des Schicksals real, in Form einer selbsterfüllenden Prophezeihung? Anders betrachtet ist alles was erdacht wird real, und sei esnur als elektrisches Signal hinterlegt in einem menschlichen Gehirn.
ich habe niemals behauptet das einbildung für einzelnde menschen keine realität bilden kann. jedoch lässt einbildung die wirklichkeit in den meisten fällen kalt.
Ich hab mich nur an dem Begriff subjektiver Realität gestoßen, da für mich Realität generell subjektiv ist.
wenn die realität aber die wirklichkeit ist?
Es sind die Erbsen. Und zwar nur die Erbsen. //Woyzeck.
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ParraPinto - 33
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Geschrieben am: 06.12.2009 um 18:13 Uhr
Zuletzt editiert am: 06.12.2009 um 18:14 Uhr
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Zitat von DerRedl: Zitat von Iluron: Zitat von DerRedl: ich habe niemals behauptet das einbildung für einzelnde menschen keine realität bilden kann. jedoch lässt einbildung die wirklichkeit in den meisten fällen kalt.
Ich hab mich nur an dem Begriff subjektiver Realität gestoßen, da für mich Realität generell subjektiv ist.
wenn die realität aber die wirklichkeit ist?
Dann ist das jedenfalls für die Menschen nicht feststellbar. Wie auch?
Freiheit
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Iluron - 38
Champion
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Geschrieben am: 06.12.2009 um 18:34 Uhr
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Zitat von DerRedl: Zitat von Iluron: Zitat von DerRedl:
ich habe niemals behauptet das einbildung für einzelnde menschen keine realität bilden kann. jedoch lässt einbildung die wirklichkeit in den meisten fällen kalt.
Ich hab mich nur an dem Begriff subjektiver Realität gestoßen, da für mich Realität generell subjektiv ist.
wenn die realität aber die wirklichkeit ist?
Das stößt sich schon am täglichen Leben.
Glaubst du, dass eine Mauer fest ist? Denkst du das ist real?
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Lerouxe - 46
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Geschrieben am: 06.12.2009 um 18:59 Uhr
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Zitat von Iluron:
Ich hab mich nur an dem Begriff subjektiver Realität gestoßen, da für mich Realität generell subjektiv ist.
Das sehe ich zum Teil anders 
Subjektive Realität bedeutet nichts weiter als das die Realität von Dir (oder einem anderen Individuum) ausgeht.
Wenn Du z.B. farbenblind bist, ist für Dich ein roter Apfel gelblich (subjektive Realität), obwohl er tatsächlich rot ist (objektive Realität).
Natürlich könnte man nun argumentieren, dass aus der eigenen Sicht objektiv = subjektiv ist, aber damit würde man wohl den Thread hier sprengen 
Einzig wenn man den Blinkwinkel auf die Gottesfrage (oder ähnliche Glaubensfragen) anwendet, kann nur eine subjektive Realität bestehen, da es objektiv keine Beweise oder Gegenbeweise gibt.
Allerdings gilt dies nur, wenn man Sachverhalte nicht empirisch untersuchen kann.
Just when I discovered the meaning of life, they change it.
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Iluron - 38
Champion
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Geschrieben am: 06.12.2009 um 21:17 Uhr
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Zitat von Lerouxe: Zitat von Iluron:
Ich hab mich nur an dem Begriff subjektiver Realität gestoßen, da für mich Realität generell subjektiv ist.
Das sehe ich zum Teil anders
Subjektive Realität bedeutet nichts weiter als das die Realität von Dir (oder einem anderen Individuum) ausgeht.
Wenn Du z.B. farbenblind bist, ist für Dich ein roter Apfel gelblich (subjektive Realität), obwohl er tatsächlich rot ist (objektive Realität).
Natürlich könnte man nun argumentieren, dass aus der eigenen Sicht objektiv = subjektiv ist, aber damit würde man wohl den Thread hier sprengen
Einzig wenn man den Blinkwinkel auf die Gottesfrage (oder ähnliche Glaubensfragen) anwendet, kann nur eine subjektive Realität bestehen, da es objektiv keine Beweise oder Gegenbeweise gibt.
Allerdings gilt dies nur, wenn man Sachverhalte nicht empirisch untersuchen kann.
Objektiv gesehen ist er weder rot noch grün, sondern hat keine Farbe. Die Farbe definiert sich erst durch das Licht das reflektiert/absorbiert.
Er ist nichtmal ein Festkörper. denn man sich mal die Ausmaße der Zwischenräume, zwischen den Nukleonen ansieht, ist es verwunderlich, dass er nicht durchsichtig ist.
Und nichtmal die Nukleonen sind wirklichda, denn wenn die Stringtheorie so zutriffft, wie man heute annimmt, sind sie nichts weiter als von uns wahrgenommenene Schwingung eindimensionaler Fäden,
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Lerouxe - 46
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Geschrieben am: 06.12.2009 um 22:15 Uhr
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Zitat von Iluron: Objektiv gesehen ist er weder rot noch grün, sondern hat keine Farbe. Die Farbe definiert sich erst durch das Licht das reflektiert/absorbiert.
Nun, ich definiere objektiv als unabhängig von einem bestimmten Subjekt (z.B. mir).
Deiner Aussage nach bist Du ein Anhänger des "radikalen Konsturktivismus" (was ich nicht bin). Dieser Aussage nach könnte also garkeine objektive Beobachtung stattfinden, da alles durch subjektive Eindrücke "belastet" ist.
Ich vertrete hingegen die Meinung, dass objektivität gegeben ist, sofern ein Tatbestand unabhängig vom Beobachter (jedoch mit gleichen Voraussetzungen) als "gleich" eingestuft wird.
Zitat:
Er ist nichtmal ein Festkörper. denn man sich mal die Ausmaße der Zwischenräume, zwischen den Nukleonen ansieht, ist es verwunderlich, dass er nicht durchsichtig ist.
Dem widerspreche ich komplett.
Rein wissenschaftlich definiert ist es ein Festkörper, da seine Bestandteile durch deren Wechselwirkung in der Beständigkeit geordnet bleiben.
Zitat:
Und nichtmal die Nukleonen sind wirklichda, denn wenn die Stringtheorie so zutriffft, wie man heute annimmt, sind sie nichts weiter als von uns wahrgenommenene Schwingung eindimensionaler Fäden,
Das eine genaue Definition bzw. sogar Beobachtung von Objekten in der "Quantenwelt" nicht möglich ist, stimmt. Aber bei der Definition von objektiver und subjektiver Realität geht es eher um eine philosophische bzw. zumindest selbst erfahrbare (gibts das Wort überhaupt?) Betrachtung.
Just when I discovered the meaning of life, they change it.
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Iluron - 38
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Geschrieben am: 06.12.2009 um 22:25 Uhr
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[quote=494927][quote=460891]Objektiv gesehen ist er weder rot noch grün, sondern hat keine Farbe. Die Farbe definiert sich erst durch das Licht das reflektiert/absorbiert.
[/quote]
Nun, ich definiere objektiv als unabhängig von einem bestimmten Subjekt (z.B. mir).
Deiner Aussage nach bist Du ein Anhänger des "radikalen Konsturktivismus" (was ich nicht bin). Dieser Aussage nach könnte also garkeine objektive Beobachtung stattfinden, da alles durch subjektive Eindrücke "belastet" ist.
Ich vertrete hingegen die Meinung, dass objektivität gegeben ist, sofern ein Tatbestand unabhängig vom Beobachter (jedoch mit gleichen Voraussetzungen) als "gleich" eingestuft wird.
[/quote]
Das ist für mich einfach Konsensrealität. Dort wird die Subjektivität nur auf eine Menschengruppe ausgeweitet, Das funktioniert auch nicht ewig, denn Schmertterlinge sehen ein anderes Farbspektrum als Menschen, du wirst mit ihnen in Punkt Farbe also nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen.
[quote=494927]
[quote]
Er ist nichtmal ein Festkörper. denn man sich mal die Ausmaße der Zwischenräume, zwischen den Nukleonen ansieht, ist es verwunderlich, dass er nicht durchsichtig ist.
[/quote]
Dem widerspreche ich komplett.
Rein wissenschaftlich definiert ist es ein Festkörper, da seine Bestandteile durch deren Wechselwirkung in der Beständigkeit geordnet bleiben.[/quote]Stimmt ich habe mich falsch Ausgedrückt. Es ging mir um die Wahrnehmung des Festkörpers als solides Objekt, und das ist er eben nicht.
[quote= 494927]
[quote]
Und nichtmal die Nukleonen sind wirklichda, denn wenn die Stringtheorie so zutriffft, wie man heute annimmt, sind sie nichts weiter als von uns wahrgenommenene Schwingung eindimensionaler Fäden,[/quote]
Das eine genaue Definition bzw. sogar Beobachtung von Objekten in der "Quantenwelt" nicht möglich ist, stimmt. Aber bei der Definition von objektiver und subjektiver Realität geht es eher um eine philosophische bzw. zumindest selbst erfahrbare (gibts das Wort überhaupt?) Betrachtung.[/quote]
ICh würde vllt erllebbare sage, um sicher zu gehen^^
Es stellt sich eben die Frage obn Philosophie bei Wahrheitsfragen, und nichts anderes ist die Suche nach Wirklichkeit, der Physik übergeordnet sein kann. Man wird sie nie widerlegen oder bestätigen können, aber das ist auch gar nicht nötig. Die Physik selbst sagt ja schon von sich selbst, dass sie Grenzen hat, was sie überhaupt entdecken kann. Grob gesagt, kann Physik keine Antwort auf Fragen liefern, die nicht gestellt wurden. Feiner gesagt, gibt es Grenzen, die nie erfragt werden können.
das geschehen in Räumen ohne lineare Zeit. Singularitäten...
Wenn man davon ausgeht, dass sie real sind, wir aber nie eine Antwort darauf finden können, da sie schlicht nicht zu beschreiben sind, haben wir damit nicht automatisch einen übergeordneten Wirklichkeitsbegriff gefunden? Insofern wir das wissen, Wird dann die Philosophische Fragem wie auch immer nun die Antwort lauten mag, nicht ein harter Wissenschaftlicher Fakt?
Wir wissen dass es eine Antwort gibt, wir kennen nur die richtige Frage nicht. Dass das so ist, kann jeder selbst nachprüfen und er wird zum selben schluss kommen, :)
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Murderbass - 33
Halbprofi
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Dabei seit 05.2006
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Geschrieben am: 07.12.2009 um 15:57 Uhr
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Zitat von Iluron: Ich sehe die Wirklichkeit wie ein Gemälde. Es wurde nicht mit Farben gemalt noch mit irgendetwas, das wir wahrnehmen könnte. Evtl besteht es sogar nur aus Virbation.
wir sind die Vernisage-Besucher die diletantisch versuchen, dieses Bild zu interpretieren, obwohl wir fast blind sind. wir sehen alles verschwommen, hören fast nichts und sehen Dinge, die gar nicht existieren.
Dieses verschwommene Bild der Wirklichkeit ist die Realität jedes Einzelnen.
Jetzt gibt es bei jedem Bild Dinge, die so grob gefasst sind, dass selbst jemand der halbblind ist, sie erkennt. (Man stelle sich mal ein Weißes Haus auf blauem Grund vor, das erkennt man noch, wenn man die Augen zusammenkneift).
Solche Dinge sind Teil unserer Konsensrealität. Schwerkraft, Materie,...
Da kann ich nur zustimmen, aber ich glaube das dinge (Weises Haus; blauer Grund) auch wenn sie scheinbar eindeutig sind, genauso eine Vereinfachung der Umgebung sind, die wir Menschen nicht anderst sehen/verstehen können. Ein Geschöpf mit einer komplett anderen Wahrnehmung würde dies auf eine andere Weise sehen,und sich damit eine eigene Realität aufbauen, die ab er genauso relativ ist wie unsere... Dazu passt gut das Beispiel mit dem Schmetterling, der Farben anderst warnimmt. Realität kommt also auf den Blickwinkel des Betrachters des "Gemäldes" an.
Deswegen glaub ich das es Dimensionen gibt die parallel zu uns existieren, die wir zwar nicht warnehmen, uns aber vieleicht stärker beinflussen als wir denken. Wenn man sich vor Augen hält das unsere Realität aus Energie besteht, die auch fließen kann wenn wir es nicht sehen, dann stellt sich mir natürlich auch die Frage ob diese Energie gelenkt wird oder aus einer Notwendigkeit entspringt.., Ich bin mir ziemlich sicher das die Phisk Grenzen hat, nämlich genau da wo unsere Warnehmung/Vorstellungskraft aufhört, aber wie tief es weiter geht lässt sich nur philosovieren..
Also ist meiner Meinung nach die Philosophie die Ware Wissenschaft.
...sind die Augen rot, mach ich blau bis ich schwarz seh'..
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