|
Community
Szene & News
Locations
Impressum
|
Forum / Young Life
Gibt es einen Gott?

Iluron - 38
Champion
(offline)
Dabei seit 06.2008
8878
Beiträge
|
Geschrieben am: 04.06.2009 um 05:34 Uhr
Zuletzt editiert am: 04.06.2009 um 06:18 Uhr
|
|
Zitat von Kilka: Zitat von Iluron: Zitat von nadl28: Hey Iluron, mir scheints als hättest Du Angst davor, das es der Warheit entsprechen könnte. Gott enttäuscht niemanden, wenn Du ihn kennenlernen willst. Hast Du Angst davor das sich Dein Leben dan ändern könnte odedr sonstwas? Das aber nur zum guten. Ich sag auch, versuchs doch einfach. Du gehst so vehemennt dagegen vor, laß es doch und probiers aus. da bricht Dir nix ab ehrlich.tolles Sprichwort, probieren geht über studieren.
Es ist amüsant zu sehen, wie ein neuer Aspekt der menschlichen Psyche in Erscheinung tritt. und das offenbar simultan bei unabhängigen Individuen.
Die Idee, dass ein Idee als unlogisch verworfen wird, wird von dem Anhänger dieser Idee als so falsch empfunden, dass er krankhaft versucht eine einleuchtende Erklärung dafür zu finden.
Da alles andere, was irgendwie einem Argument gleich käme, an dieser Stelle nicht mehr greift, wird dem Bestreiter dieser These Angst vorgeworfen, um so auf der Ebene des Stolzes anzugreifen.
Eine rein emotional geprägte Polemik, die es eigentlich nicht weiter wert ist, beachtet zu werden.
Möglicherweise kam uns diese Möglichkeit als sehr möglich vor (  ) , da uns offensichtlich durch deine Beiträge veranlasst hast, davon auszugehen, da du allem Anschein nach nicht gerade sehr davon angetan bist, dich je in deinem Leben auf unseren (bzw Staudis) Vorschlag einzugehen.
Ich bin nicht darauf gekommen, weil ich vor Ratlosigkeit zu diesem Mittel greifen wollte, sondern da ich davon ausging, dass es logisch ist, dass man eine (bis jetzt) unbeweisbareTheorie erst verwirft, wenn man sie von allen Seiten betrachtet hat und sich auf sie eingelassen hat, um dann zu entdecken, dass sie entweder relativ wahrscheinlich oder unwahrscheinlich ist u.ä..
Lass uns doch einen Wahrscheinlichkeitstest machen, eingeschlossen alle Möglichkeiten, die mit der Existenz oder Nicht-Existenz eines (christlichen) Gottes in Beziehung gebracht werden. Wäre interessant, was dabei rauskommt^^
(Wenn du es schon so logisch und wissenschaftlich haben möchtest)
Zitat von Iluron:
Rein aus dem Spaß an dieser Unterhaltung spiele ich mit.
@Kilka. Das Ergebnis dieses Treffens, sofern es denn stattfindet, decken nicht die Kosten an Zeit, die ich aufwenden muss. Dein Gott ist mir unsympathisch und sollte es ihn geben, mag ich ihn nicht. :)
Als ob das so viel Zeit kosten würde. Zeit, in der du entweder deine jetztige Position verstärken oder ändern würdest.
Ich denke, du kennst ihn nicht wirklich, um das sagen zu können 
Du bist voll von Vorurteilen, sowas sollte man bei einem Blinddate nicht haben
Ich habe etwa die gleichen Vorurteile, die jede Frau hat, die ein Pfefferspray in der Handtasche hat 
Ok machen wir eine logische Rechnung auf.
Was ist am chrstlichen Gott unwahrscheinlich.
1. Laut Definition ist er unendlich komplex aufgebaut, hat sich aber nie entwickelt. Dass unendlich Komplexes einfach so ist. ist doch mehr als unwahrscheinlich. Betrachtet man sich zum Beispiel das menschliche Gehirn, was laut unserem jetzigen Wissen das komplizierteste ist, was dieses Universum hervorgebracht hat. Was stellen wir fest? Es hat sich aus einfacheren Formen entwickelt. Im Laufe der Menschheitsgeschichte, aus einfacheren Hirnen. Im Verlaufe des Menschen aus einem Embryo, der eifrig Zellteilung betreibt.
2.Es gibt viele andere Götter, die alle von sich behaupten real zu sein.
Es gab zu jeder Zeit, nach der kulturellen Entwicklung des Menschen Götter, die alleinherrschend sein wollten. Der Christliche/jüdische Gott ist nicht besonders einfallsreich. Die revolutionäre Idee an ihm war, dass er der einzige war. Ein Umstand, den vorher nur Amon für sich beanspruchen konnte. Die Vorteile eines Monotheismus, habe ich dabei schon einige Seiten zuvor beschrieben.
Aber darum geht es hier nicht.
Es geht darum, wie wahrscheinlich es ist, dass von 33 Mio. Göttern genau dieser eine der richtige sein soll.
Nehmen wir an, es gäbe genau einen Gott, dann bestände eine Chance von 33.000.000 : 1, dass wir richtig geraten haben.
3. Es gibt das Phänomen der imaginären Freunde. Wir wissen also aus der Psychatrie, dass ein Mensch prinzipiell dazu fähig ist, sich ein Wesen komplett in seinem Kopf zu erschaffen und es sogar visuell wahrzunehmen. Diese Tatsache lässt den Umstand, dass es auch visuelle Elemente einer Gotteserscheinung in ein wissenschaftlich verdächtiges Bild rücken.
4. Es ist ebenfalls aus der Psychatrie bekannt, dass Kinder manchmal Probleme damit haben, die verschiedenen geistigen Haltungen ihrer Persönlichkeit allen sich selbst zuzuordnen. Es funktioniert nicht ganz so einfach wie bei Freud mit dem Es/ Ich/ Über-Ich, aber zumindest kann beobachtet werden, dass Kinder verschiedene "Stimmen" hören, die einen Teilaspekt ihrer Psyche repräsentieren.
Diese Stimmen vermischen sich in der Regel zu einer, sobald das Kind einen bestimmten Reifegrad erlangt hat. Bei einigen bilden sich diese Stimmen auch nicht zurück, oder sie treten erst später als eigenständige Persönlichkeit in Erscheinung. In diesem Fall spricht man von Persönlichkeitsstörung.
Dieser Umstand lässt die Tatsache, dass es Menschen gibt, die behaupten, Gott spreche mit ihrer Stimme zu ihnen, in einem fraglichen Licht erscheinen.
5.Aus der Hirnforschung wissen wir, dass ab einem bestimmten Grad des Sich-Versenkens bestimmte Hirnareale einfach ausgeschaltet werden.
Das geschieht beim christlichen Beten genauso wie beim buddhistischen Meditieren. Dabei wird zum Beispiel die geistige Trennung zwischen dem Ich und der Umwelt aufgehoben, wodurch das Gefühl auftreten kann, dass sich der Körper auflöst. Dieser Zustand ist mit einem besonderen Grad der Ruhe und Zufriedenheit verbunden, was wiederrum mit bestimmten Hirnarealen zusammenhängt. Die "Wärme" und "Liebe" die ein Mensch also durch Gott zu spüren glaubt, ist in den meisten Fällen einfach nur eine herabgesetzte Leistungsfähigkeit des Gehirns.
6.Autosuggestion: Es ist allgemein bekannt, dass man sich bestimmte Informationen nur lange genug vorsagen muss, um sie zu glauben. In der Kindheit wird es sogar noch leichter, denn dort ist es so, dass unser Gehirn so stark mit der Phantasie zusammenarbeitet, dass ein Kind sich schwer tut, die Wahrheit von erfundenen Geschichten zu trennen. Später lernen wir, Umstände möglichst Realitätsgetreu festzuhalten, aber das klappt nicht immer. Jedesmal wenn wir eine Erinnerung aufrufen wird sie ein wenig anders. Unwichtige Details fallen weg, wichtige werden besonders betont, überbetont, überhöht. Da war der Pudel, der einen in die Wade gebissen hat, plötzlich ein blutrünstiger Schäferhund,...
Das Gehirn merkt sich nicht die Wirklichkeit sondern eine Geschichte, die bestimmte Aspekte der vergangenen Wirklichkeit festhält, um sich für künftige Momente zu wappnen.
Wir wissen bis hier her also, dass wir uns etwas einreden können, und es trotzdem für wahr halten.
Wenn uns von unseren Eltern nur lange genug eingeredet wird, dass es einen Gott gibt, dann wird bei einem Goßteil der Menschen eine unterbewusste Gewissheit erzeugt, dass es diesen Gott geben muss,,
Der knappe Rest, der es noch wagt, kritisch zu hinterfragen, stößt bei der Beschäftigung mit diesem Gott an einen der obigen Punkte, und glaubt sich dann in der Annahme bestätigt, dass er einen Beweis für diesen Gott gefunden habe.
Wie falsch diese Annahme ist, zeigt sich, wenn dieser Mensch die Glaubensinhalte einer anderen Religion hört und sie geistig gleich als "Blödsinn" abtut. Warum ist das Blödsinn, wenn ein bengalischer Eingebohrener daran glaubt, dass böse Zauberer ein Organ haben, das Menschen die Lebensenergie aussaugt? Der einzige Unterschied ist, dass wir nicht mit diesem Glauben aufgewachsen sind. Die Menschen hier glauben an ein unsichtbares etwas, das alles gemacht haben soll.
Die Menschen in Indien glauben, dass wir auf einem Lotus sitzen.
Warum gibt es weniger Menschen, die sich vom Atheismus zur Religion wenden, als anders herum? Weil die Vorstellung eines Gottes nur deswegen so erfolgreich ist, weil sie von Kindesbein an eingeimpft wurde.
7.Gott ist für eine Erklärung des Weltgeschehens nicht nötig. Ich denke jeder hier (bis auf Nadl) wird mir zustimmen, dass die Welt wie sie jetzt ist, durch Naturgesetze funktioniert.
Menschen leben, weil sie gezeugt wurden, und sterben, weil sie lange genug gelebt haben, nicht weil Gott sie gerichtet hat.
Erdbeben entstehen durch Plattentektonik, Gezeiten durch den Mond, Polarlichter durch die Sonneneinstrahlung,...
Die Himmelsphysik basiert auf berechenbaren Prozessen und erlauben es, mathematisch in die Zukunft zu sehen, Dahinter steckt keine Magie,
Nun kann die Mathematik nicht nur in die Zukunft schauen, sondern auch in die Vergangeheit. Das Zauberwort heißt da Modell. Wir bilden ein Modell rechnen durch, wie es sich unter den gegeben Umständen verhalten hätte und überprüfen es an der Realität. Nun wissen wir ziemlich genau wie unser Sonnensystem entstanden ist. Sogar Überbleibsel aus der Zeit haben wir noch als kleine Einschlüsse (Condrulen) in Meteoriten vorliegen. Auch das entstehen von Galaxien lässt sich bestimmen.
Wir waren sogar schon so gut, dass wir Dinge voraussagen konnten, die noch nicht gefunden worden waren. Da wären zum einen die schwarzen Löcher im Goßen zum anderen die Neutrinos im kleinen.
Selbst die Hintergrundstrahlung, die uns den Blick in die Zeit vor dem Jahr 300.000 verwehrt, wurde erklärt. Sobald wir es schaffen, bei der Weltraumbeobachtung nicht mehr von Licht oder Materie abhängig zu sein, können wir sogar beinahe bis zum Urknall sehen.
Es braucht dafür also keinen Gott. Das ist keine Magie, Es geht alles mit rechten Dingen zu.
8.Was für einen Gott zu sprechen scheint, ist der Umstand dass es uns gibt. Wie unwahrscheinlich es doch ist, dass sich sowas wie wir überhaupt entwickeln konnte. Nunja sehen wir uns das Universum mal an. Allein unsere Galaxie hat etwa 100.000.000 Sterne und es gibt etwa 100.000.000 Galaxien, das sind also grob überschalgen 1.000.000.000.000.000.000 Sterne. Jeder habe für unsere Schätzung 2 Planeten oder Planetoide. Die Zone die ein Planet einnehmen darf ist begrenzt und auch die Art der Sterne ist auf wenige begrenzt, aber selbst wenn man das in Betracht zieht, bleibt immer noch eine gigantische Zahl möglicher Planeten die allein schonmal in der richtigen Lage sind, Leben überhaupt hervorbringen zu können. Nun brauchen wir Wasser. Wasser an sich ist nichts besonderes im Universum Es schwirrt in Form von Eis als Kometen durchs All. bildet sich nach Supernova und ist allgemein ein recht häufiger chemischer Abfallstoff.
Kohlenstoff ist als Lebensgrundlage auch sehr praktisch wenn auch nicht unbedingt erforderlich, da auch Silizium oder ähnliches herhalten kann. Beides wird bei Supernova zu genüge erzeugt. Wir sind in der Tat wirklich alle Sternenstaub.
Nun kommt die Evolution zum tragen. Wir brauchen am Anfang nur einen kleinen molekularen Apparat der sich replizieren kann, nicht mehr. Rein Theoretisch würde dazu schon ein Molekül ausreichen, dass aus 2 Ionen aufgebaut ist, und dessen einzige Aufgabe es ist, andere Moleküle herzustellen, die genauso aufgebaut ist. Das geht immer so weiter, allerdings ist dieser Vorgang nicht perfekt, denn das ist in unserem Universum nichts,... Naja den Rest des Liedes kennt ihr aus dem Biounterricht, und ich denke nicht, dass ich ihn nochmal erläutern muss.
Auf jedenfall gibt es auch dort keine Stelle, wo es eines Gottes bedarf, um einzugreifen.
Zitat von maxpower89: Zitat von -Loki: Dunkle Energie ist ein Steuerelemt. Ich glaube dass man dabei noch weiter greifen kann und gleich von Antienergie sprechen kann.
Allerdings musste diese Steuerelement erst einmal zu seinen eigenschaften oder zu seiner bedeutung eingesetzt werden.
Selektion ist ein biologisch festgelgter vorgang der auf Reaktion beruht. Die Evolution funktioniert also demnach nur wenn es eine Umwelt, bzw. ein verhalten gibt auf das man reagieren kann.
Bevor hier weiter über dunkle Materie etc. diskutiert wird, sollte man sich im Klaren darüber sein, dass sie keine (!) Tatsache ist, sondern nur eine Annahme, die vielleicht durch neue Erkenntnisse (ich verweise hier nur mal auf die neusten Ergebnisse bezüglich der messtechnischen Quasi-Widerlegung von Newtons Gravitationsgesetz) unbrauchbar wird.
Die Theorie des Urknalls ist weiterhin eine Theorie, die es gemäß dem Credo der Wissenschaft stets zu hinterfragen gilt, zumindest die vielen ungesicherten Fragmente davon. Um mich nicht falsch auszudrücken: Ich bin kein Gegner der Urknall-Theorie, sondern unterstütze lediglich den Grundgedanken der Wissenschaft, nämlich alles zu hinterfragen. Dieser Gedanke läuft womöglich darauf hinaus, dass man keine Überzeugungen hat bezüglich der Entstehung der Welt. Aber ist es wirklich verwerflich, Einsicht walten zu lassen, anstelle von blindem Glauben, egal an welche "Theorie"?
Es ist aber aus der Sicht der Wissenschaft sinnvoll sich an dem derzeit logischsten Modell festzuhalten, bis neue Indizien auftauchen, die einen anderen Schluss zulassen könnten. Und bisher deutet das meiste, was wir über das Universum wissen, auf dem Urknall hin.
Ich hab auch schon öfter an anderer Stelle gesagt, dass ich meine Meinung revidieren würde, wenn es einen objektiven Hinweis auf Gott geben würde.
Alle Programmierern eingesperrt, jede Software pantentiert. Jetzt merkt ihr: Anwälte proggen nicht.
|
|
white_squall - 40
Halbprofi
(offline)
Dabei seit 06.2005
101
Beiträge
|
|
Geschrieben am: 04.06.2009 um 10:07 Uhr
|
|
Zitat von Omes: Zitat von Kilka: Zitat von Omes: Hat schon mal irgendjemand bewiesen dass Gott irgendwo irgendwas gemacht hat? Würde mich mal interessieren
Nein, aber es gibt diese Verrückte Idee, das er der Schöpfer des Universums ist - wie dumm, nicht wahr?!
Um dir den Beweis liefern zu können, dass er schon mal irgendwann man irgendwas gemacht hat müsste man erstmals seine Existenz wissenschaftlich 100% beweisen können.. womit auch gleich etwas bewiesen wäre, was er schon mal irgendwann irgendwo gemacht hat: existieren.
Wenn also bewiesen wird, dass es Gott gibt, gibt es ihn. soweit bin ich einverstanden.
Aber solange er nicht bewiesen ist, ist seine Existenz ebenso eine Theorie wie der Urknall.
also mal um mal kurz was festzuhaltej: der urknall ist eine theorie, die schöpfung der erde durch einen gott ist keine theorie sondern geschichte
und naja sowas wie geschichte haben wir ja auch in der schule oder willste sagen dass des alles quatsch ist?
(also urnkall-theorie
schöpfungs-geschichte)
Nicht Gott ist relativ und nicht das Sein, sondern unser Denken. (Alber Einstein) JESUS RETTET!!!
|
|
white_squall - 40
Halbprofi
(offline)
Dabei seit 06.2005
101
Beiträge
|
|
Geschrieben am: 04.06.2009 um 10:13 Uhr
|
|
Zitat von Kilka: Zitat von Omes:
Wenn also bewiesen wird, dass es Gott gibt, gibt es ihn. soweit bin ich einverstanden.
Aber solange er nicht bewiesen ist, ist seine Existenz ebenso eine Theorie wie der Urknall.
Da hast du recht. Aber es gibt Menschen, die eindeutige (vllt auch zwei- oder mehrdeutige) Hinweise als hinreichend betrachten, um sagen zu können, dass es diesen Gott gibt. Was nicht unbedingt etwas mit Dummheit oder "geistiger Blindheit" zu tun hat oder ähnlichem.
Dem muss man entgegenhalten, dass sehr viele die Meinung vertreten, dass die Evolutionstheorie in dem Sinen wahr ist, obwohl das ebenfalls noch nicht ausreichend bewiesen worden ist ( also Makroevolution). Nur um ein Beispiel zu nennen, denn es gibt viele Theorien, die, weil angeblich logisch verpackt, unbewiesen geglaubt werden.
die Urknalltheorie kann nie wissenschaftlich bewiesen werden weil wissenschaft auf empirischer forschung beruht und diese aus beobachten, experimentieren und befragen besteht und versuche mal eines dieser prinzipien auf den urknall anzuwenden- unmöglich.
also ist diese theorie nicht beweisbar im positiven sinne (also dass es so gewesen sein könnte)
Nicht Gott ist relativ und nicht das Sein, sondern unser Denken. (Alber Einstein) JESUS RETTET!!!
|
|
MrRobot
Champion
(offline)
Dabei seit 05.2006
6418
Beiträge
|
|
Geschrieben am: 04.06.2009 um 10:22 Uhr
|
|
Zitat von white_squall:
also mal um mal kurz was festzuhaltej: der urknall ist eine theorie. die schöpfung der erde durch einen gott ist keine theorie sondern geschichte
Bitte was? Also die Schöpfungeschichte ist ja wohl alles andere als Geschichte. Sie ist EINE Geschichte die in einem Buch steht, ja, mehr aber nicht.
Zitat von white_squall:
und naja sowas wie geschichte haben wir ja auch in der schule oder willste sagen dass des alles quatsch ist?
(also urnkall-theorie
schöpfungs-geschichte)
Also von der Schöpfungsgeschichte will ich das auf jeden Fall sagen, ja. Von der Urknalltheorie nicht, auch wenn sie unbewiesen ist, so ist sie zumindest nicht widerlegt.
|
|
cfl - 31
Champion
(offline)
Dabei seit 02.2007
6160
Beiträge
|
|
Geschrieben am: 04.06.2009 um 10:25 Uhr
|
|
Wie erklärt man sich denn als Christ die ganzen Moslems , Juden whatever .. die sind doch in euren Augen mehr oder weniger ungläubig , da es ja nur einen Gott geben kann , und sie nicht an diesen glauben. Ergo , sie glauben nicht an Gott. Wurden die vom Teufel in Versuchung geführt , oder wie ? Dann müsste der aber ganz schön mächtig sein .. wenn man mal das Verhältnis anschaut , wieviele Christen/Muslime/Juden usw. [eben eine dieser Religionen] und dann wieviele andersgläubige es gibt.
Und wenn es den Gott gibt , und soviel schlechtes passiert (gut , er gibt uns unseren freien Willen , das verstehe ich) dann müssen diese Menschen doch bestraft , eben von Gott gerichtet werden (richtender Gott und so). Aber das würde dann ja heißen er gibt uns einen freien Willen , und wenn wir davon Gebrauch machen , werden wir von diesem Gott bestraft ..
Aber andererseits heißt es , das er etwas gegen das böse hat , warum also gibt er uns einen freien Willen , wenn er wüsste das die Welt doch soviel besser wäre , wenn wir ihn nicht hätten. Wenn er jedem von uns einfach as gutes einpflanzt. Der Gott , der so mächtig , almmächtig , ist , müsste den Teufel doch besiegen können.
Das verstehe ich nicht.
Sie dürfen jetzt lachen.
|
|
maxpower89 - 37
Profi
(offline)
Dabei seit 12.2006
653
Beiträge
|
|
Geschrieben am: 04.06.2009 um 10:29 Uhr
|
|
Zitat von Iluron:
Es ist aber aus der Sicht der Wissenschaft sinnvoll sich an dem derzeit logischsten Modell festzuhalten, bis neue Indizien auftauchen, die einen anderen Schluss zulassen könnten. Und bisher deutet das meiste, was wir über das Universum wissen, auf dem Urknall hin.
Ich hab auch schon öfter an anderer Stelle gesagt, dass ich meine Meinung revidieren würde, wenn es einen objektiven Hinweis auf Gott geben würde.
Also soweit ich mich richtig erinnern kann, waren viele Versuche, die Vorgänge beim Urknall in ein mathematisches Modell zu zwängen nicht von Erfolg gekrönt. Es gäbe auch andere Modelle, die aber dem Urknall ähneln, nur dass sie teilweise logischer sind. Stephen Hawking beschreibt die "Alternativen" zum Urknall in seinen Büchern recht anschaulich, wenngleich es viel zu lesen ist. Der Urknall ist folglich nicht die einzige wissenschaftliche Theorie, was ich damit eigentlich nur anmerken wollte .
Hart aber unfair!
|
|
maxpower89 - 37
Profi
(offline)
Dabei seit 12.2006
653
Beiträge
|
|
Geschrieben am: 04.06.2009 um 10:34 Uhr
|
|
Zitat von white_squall: Zitat von Kilka: Zitat von Omes:
Wenn also bewiesen wird, dass es Gott gibt, gibt es ihn. soweit bin ich einverstanden.
Aber solange er nicht bewiesen ist, ist seine Existenz ebenso eine Theorie wie der Urknall.
Da hast du recht. Aber es gibt Menschen, die eindeutige (vllt auch zwei- oder mehrdeutige) Hinweise als hinreichend betrachten, um sagen zu können, dass es diesen Gott gibt. Was nicht unbedingt etwas mit Dummheit oder "geistiger Blindheit" zu tun hat oder ähnlichem.
Dem muss man entgegenhalten, dass sehr viele die Meinung vertreten, dass die Evolutionstheorie in dem Sinen wahr ist, obwohl das ebenfalls noch nicht ausreichend bewiesen worden ist ( also Makroevolution). Nur um ein Beispiel zu nennen, denn es gibt viele Theorien, die, weil angeblich logisch verpackt, unbewiesen geglaubt werden.
die Urknalltheorie kann nie wissenschaftlich bewiesen werden weil wissenschaft auf empirischer forschung beruht und diese aus beobachten, experimentieren und befragen besteht und versuche mal eines dieser prinzipien auf den urknall anzuwenden- unmöglich.
also ist diese theorie nicht beweisbar im positiven sinne (also dass es so gewesen sein könnte)
Rein theoretisch wäre es möglich, die Theorie des Urknalls zu beweisen. Praktisch wohl eher nicht, weil kein Mensch weiß, wo die Energie für eine derartige Verdichtung von Materie, die nötig wäre, um den Urknall in kleinem Maßstab "nachzuspielen", herkommen sollte. Wissenschaftliche Kenntnisse werden nunmal über Versuche verifiziert, aber es gäbe ja auch rein theoretisch die Möglichkeit, eines virtuellen Versuches, der eben auf Rechner-Simulationen beruht ...
Hart aber unfair!
|
|
Marodeur - 35
Champion
(offline)
Dabei seit 12.2006
2312
Beiträge
|
|
Geschrieben am: 04.06.2009 um 11:46 Uhr
|
|
![[verlinkte Grafik wurde nicht gefunden]](http://www.funpic.tv/wp-content/wochenpicdump45/41.jpg)
So denk ich persönlich über die ganze Geschichte mit dem Glauben an etwas "göttliches"
Science flies you to the moon – Religion flies you into buildings
|
|
Betonkunst
Fortgeschrittener
(offline)
Dabei seit 04.2009
65
Beiträge
|
|
Geschrieben am: 04.06.2009 um 12:23 Uhr
|
|
Zitat von cfl: Wie erklärt man sich denn als Christ die ganzen Moslems , Juden whatever .. die sind doch in euren Augen mehr oder weniger ungläubig , da es ja nur einen Gott geben kann , und sie nicht an diesen glauben. Ergo , sie glauben nicht an Gott. Wurden die vom Teufel in Versuchung geführt , oder wie ? Dann müsste der aber ganz schön mächtig sein .. wenn man mal das Verhältnis anschaut , wieviele Christen/Muslime/Juden usw. [eben eine dieser Religionen] und dann wieviele andersgläubige es gibt.
Und wenn es den Gott gibt , und soviel schlechtes passiert (gut , er gibt uns unseren freien Willen , das verstehe ich) dann müssen diese Menschen doch bestraft , eben von Gott gerichtet werden (richtender Gott und so). Aber das würde dann ja heißen er gibt uns einen freien Willen , und wenn wir davon Gebrauch machen , werden wir von diesem Gott bestraft ..
Aber andererseits heißt es , das er etwas gegen das böse hat , warum also gibt er uns einen freien Willen , wenn er wüsste das die Welt doch soviel besser wäre , wenn wir ihn nicht hätten. Wenn er jedem von uns einfach as gutes einpflanzt. Der Gott , der so mächtig , almmächtig , ist , müsste den Teufel doch besiegen können.
Das verstehe ich nicht.
ich denke das böse braucht es um zu verstehen was gut ist.
und gott richtet nicht er gibt uns die freiheit uns zu entwickeln.
und nur durch das schlechte lernt der mensch sich zu entwickeln.
nur die urteilerei oder rechthaberei sollte durch uns menschen aufhören.
das Röslein duftet noch
|
|
Phil_pscht - 33
Profi
(offline)
Dabei seit 04.2009
651
Beiträge
|
|
Geschrieben am: 04.06.2009 um 14:53 Uhr
|
|
Zitat von Marodeur:
So denk ich persönlich über die ganze Geschichte mit dem Glauben an etwas "göttliches"
Da muss ich dir vollkommen zustimmen-
|
|
Iluron - 38
Champion
(offline)
Dabei seit 06.2008
8878
Beiträge
|
|
Geschrieben am: 04.06.2009 um 20:59 Uhr
|
|
Zitat von maxpower89: Zitat von Iluron:
Es ist aber aus der Sicht der Wissenschaft sinnvoll sich an dem derzeit logischsten Modell festzuhalten, bis neue Indizien auftauchen, die einen anderen Schluss zulassen könnten. Und bisher deutet das meiste, was wir über das Universum wissen, auf dem Urknall hin.
Ich hab auch schon öfter an anderer Stelle gesagt, dass ich meine Meinung revidieren würde, wenn es einen objektiven Hinweis auf Gott geben würde.
Also soweit ich mich richtig erinnern kann, waren viele Versuche, die Vorgänge beim Urknall in ein mathematisches Modell zu zwängen nicht von Erfolg gekrönt. Es gäbe auch andere Modelle, die aber dem Urknall ähneln, nur dass sie teilweise logischer sind. Stephen Hawking beschreibt die "Alternativen" zum Urknall in seinen Büchern recht anschaulich, wenngleich es viel zu lesen ist. Der Urknall ist folglich nicht die einzige wissenschaftliche Theorie, was ich damit eigentlich nur anmerken wollte  .
Ja, es gäbe auch noch die Urdrall-Theorie, als Gegenbeispiel.
Dem will ich da auch gar nicht im Wege stehen. Bisher halte ich mich jedoch noch an den Knall, weil die Mehrheit der Wissenschaftler, die auf diesem Gebiet forschen von einem Knall ausgehen. Sollte jedoch eine wachsende Mehrheit zu dem Schluss kommen, dass ein Drall wahrscheinlicher ist, dann spiele ich gern als erster das Fähnchen im Winde.
Alle Programmierern eingesperrt, jede Software pantentiert. Jetzt merkt ihr: Anwälte proggen nicht.
|
|
der_wahre_O - 33
Experte
(offline)
Dabei seit 10.2006
1485
Beiträge
|
|
Geschrieben am: 04.06.2009 um 22:17 Uhr
|
|
das Problem ist nur das wenn man Beweisen würde das Gott existiert er nicht mehr existieren könnte da er ja eigentlich durch glauben existiert und wissen ist nicht glauben
Work is stealing from workers. Workers have a whole world to steal back from work!
|
|
Iluron - 38
Champion
(offline)
Dabei seit 06.2008
8878
Beiträge
|
|
Geschrieben am: 04.06.2009 um 22:19 Uhr
|
|
Zitat von der_wahre_O: das Problem ist nur das wenn man Beweisen würde das Gott existiert er nicht mehr existieren könnte da er ja eigentlich durch glauben existiert und wissen ist nicht glauben
Wer sagt, dass Gott nur durch Glauben existiert? Wie hätte er etwas erschaffen können? Schließlich war er damals noch allein , also war niemand da, der an ihn hätte glauben können.
Alle Programmierern eingesperrt, jede Software pantentiert. Jetzt merkt ihr: Anwälte proggen nicht.
|
|
der_wahre_O - 33
Experte
(offline)
Dabei seit 10.2006
1485
Beiträge
|
|
Geschrieben am: 04.06.2009 um 22:49 Uhr
|
|
Zitat von cfl: Wie erklärt man sich denn als Christ die ganzen Moslems , Juden whatever .. die sind doch in euren Augen mehr oder weniger ungläubig , da es ja nur einen Gott geben kann , und sie nicht an diesen glauben. Ergo , sie glauben nicht an Gott. Wurden die vom Teufel in Versuchung geführt , oder wie ? Dann müsste der aber ganz schön mächtig sein .. wenn man mal das Verhältnis anschaut , wieviele Christen/Muslime/Juden usw. [eben eine dieser Religionen] und dann wieviele andersgläubige es gibt.
Und wenn es den Gott gibt , und soviel schlechtes passiert (gut , er gibt uns unseren freien Willen , das verstehe ich) dann müssen diese Menschen doch bestraft , eben von Gott gerichtet werden (richtender Gott und so). Aber das würde dann ja heißen er gibt uns einen freien Willen , und wenn wir davon Gebrauch machen , werden wir von diesem Gott bestraft ..
Aber andererseits heißt es , das er etwas gegen das böse hat , warum also gibt er uns einen freien Willen , wenn er wüsste das die Welt doch soviel besser wäre , wenn wir ihn nicht hätten. Wenn er jedem von uns einfach as gutes einpflanzt. Der Gott , der so mächtig , almmächtig , ist , müsste den Teufel doch besiegen können.
Das verstehe ich nicht.
wenn er uns etwas gutes einppflanzen würde hätten wir ja keinen freien willen mehr
natürlich stellen sich einem solche Fragen aber ich glaube wichtiger als wie ich meinen Gott/Jahwe/Allah nenne ist das was ich tue
Work is stealing from workers. Workers have a whole world to steal back from work!
|
|
der_wahre_O - 33
Experte
(offline)
Dabei seit 10.2006
1485
Beiträge
|
|
Geschrieben am: 04.06.2009 um 22:53 Uhr
|
|
Zitat von Iluron: Zitat von der_wahre_O: das Problem ist nur das wenn man Beweisen würde das Gott existiert er nicht mehr existieren könnte da er ja eigentlich durch glauben existiert und wissen ist nicht glauben
Wer sagt, dass Gott nur durch Glauben existiert? Wie hätte er etwas erschaffen können? Schließlich war er damals noch allein , also war niemand da, der an ihn hätte glauben können.
Verdammt hast du dir sokarates als Vorbild genommen du bist verdammt gut
Gut okay wenn wir unterm Strich mal beides zusammen nehmen ergibt sich das gott erst ab dann existieren würdce ab dem Punkt ab dem jemand an ihn glaubt damit aber jemand glaubt muss er erst von ihm geschaffen sein
was beweist das ich Schwachsinn gelabert habe
Work is stealing from workers. Workers have a whole world to steal back from work!
|
|
Forum / Young Life
|