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Was schlucke ich da eigentlich?


Finasterid, Aspirin, Ephedra - in Deutschland werden jährlich zwischen 30.000 und 40.000 Tonnen Medikamente verschrieben. Wie behalten Ärzte da den Überblick? Woher wissen Sie, was wogegen hilft und woher kommen die Medikamente überhaupt?

Auf genau diese Fragen und noch viele mehr will die Ausstellung "Ein Medikament entsteht" im Biberacher Museum Antworten geben. Nicht ganz neutral, dafür aber mit Fachkenntnissen informiert das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim in zwei Ausstellungsräumen über den Weg eines Medikaments. In der Ausstellung, die bereits seit dem 10. Juni geöffnet ist, wird jeder Schritt von der Idee über die Herstellung bis zur Produkt anschaulich erklärt. Viele  Modelle sollen beim Verständnis für die komplexe Thematik helfen. Außerdem führen Mitarbeiter von Boerhinger Ingelheim persönlich durch die Räumlichkeiten und bieten den Besuchern so die Möglichkeit, alles detaillierterklärt zu bekommen und bei Bedarf direkt bei den Fachleuten nachfragen zu können.

Nachvollziehbar fängt die Ausstellung in einem Krankenhaus an, bei einem auf die Bettdecke gemalten Patienten. Er benötigt auf Grund von Herzrythmusstöhrungen, welche einen Schlaganfall hervorrufen können, ein Medikament zur Eindämmung dieser Gefahr. Das bisher verwendete Mittel hat zahlreiche Nebenwirkungen und ist extrem genau zu dosieren, weshalb Boerhinger Ingelheim diesen Sommer Pradaxa, ein neues Medikament zu genau dieser Problematik, auf den Markt brachte. Anhand dieses Arzneimittels ist die Herstellung eines Medikaments in der Ausstellung erläutert.

Von der Suche nach dem richtigen Wirkstoff, passenden Hilfsstoffen und einer geeigneten Verpackung wird alles ausführlich genannt und erklärt. Auch auf das kritische Thema der Tierversuche wird eingegangen. So ist die Einführung eines Mittels nur dann möglich, wenn es an Tieren, wie auch an Menschen getestet wurde.

Hinzu kommen interessante Nebeninfos, wie beispielsweise die Tatsache, dass die Herstellung eines Medikaments meist zwischen zwölf und 14 Jahren dauert. Da ein Patent aber oft schon am Anfang angemeldet wird und nur für 20 Jahre gilt, sind neue Medikamente in den ersten Jahren immer sehr teuer. Dies und vieles mehr kann man im Biberacher Museum noch bis einschließlich dem 6. November 2011 lernen. Familien sei jedoch gesagt: Für Kinder ist die Ausstellung, selbst mit Führung, zu kompliziert.

 

 

Veröffentlicht in den Kategorien:Kultur und Region
Tags: Ausstellung, Biberach, Böringer Ingelheim, Medikamente

4 Kommentare zu "Was schlucke ich da eigentlich?"

Sommerlicht
26.10.2011 um 11:00 Uhr
Sicher ne gute Ausstellung, ich werd hingehen.

Aber bitte den Text überarbeiten, im letzten Absatz hats ne Doppelung.

Kashyyk - 28
26.10.2011 um 15:06 Uhr
Vielen Dank für den Hinweis. Habe den Text überarbeitet.
Ein gelöschter Benutzer
02.11.2011 um 16:57 Uhr
kann nıcht bın ın der Türkei
Ein gelöschter Benutzer
29.10.2011 um 22:27 Uhr
Gut zu wissen...mal schauen was da alles dicht macht
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