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Forum / Poesie und Lyrik

Trauer und andere gedichte

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beaaaaa - 33
Halbprofi (offline)

Dabei seit 05.2007
175 Beiträge
Geschrieben am: 02.06.2007 um 21:33 Uhr

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Ein paar Schritte zur Schublade und ihr geht’s wieder besser…
Nur ein paar Schritte und sie ist ihrem Ziel näher…
Wie so oft in den letzten Tagen waren diese Schritte Bestandteil ihres Tages.
Warum sie es machte wusste sie nicht. Zu leer war es in ihr drin.
Ihr Herz, zu empfindlich für die Welt, umgeben von einem Stacheldrahtzaun.
Äußerlich umgeben von einer Mauer die niemand zum einstürzen brachte…
Die einfachsten Schritte… Die Schritte zur Schublade… Ganz oben in der Ecke lagen sie.
Die Tabletten… Sie schmeckten bitter aber das war ihr egal.
Sie fühlt sich schlecht nimmt eine. Nimmt zwei immer mehr und mehr…
Alles wurde leichter. Jeden Tag steigert sie die Dosis. Niemand wusste davon.
Bis zum letzten Tag dachte jeder sie sei ein fröhliches Mädchen.
Aber sie war Krank. Tablettenabhängig. Die letzten Schritte zur Schublade sie öffnete schluckte eine, dann zwei, dann drei, immer mehr bis alles ganz leicht wurde und schwarz für die Ewigkeit….
___________________________________________________________________________


★ .. Sternliis : ]

beaaaaa - 33
Halbprofi (offline)

Dabei seit 05.2007
175 Beiträge
Geschrieben am: 02.06.2007 um 21:37 Uhr

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Sie saß am PC wie fast jeden Abend. Immer wenn sie nach hause kam,
setzte sie sich an den PC, wählte sich ins Internet ein und blieb so lange drin,
bis sie ihre Mutter ins Bett scheuchte. Aber an diesem Tag war es anders.
Sie hatte sich verliebt… Es verging kaum eine Minute, wo sie nicht an ihn dachte.
Sie hatte nur seinen Nick im kopf und seine Beschreibung.
Andauernd dachte sie darüber nach, wie er wohl aussehen würde.
Sie hatte nie so richtig über sich selbst geredet, nie über persönliche Details wie genauer Wohnort oder so. Sie wusste nur, dass er in Deutschland wohnte wie sie selbst,
aber etwa 400km weit entfernt; zu weit zum besuchen. Sie konnte ihm vertrauen,
konnte sich loslassen, konnte sich fallen lassen, wenn sie mit ihm chattete,
was sie sonst nicht konnte. In real war sie sehr schüchtern, traute sich kaum etwas zu.
Doch im Chat, wen sie mit ihm sprach, dann konnte sie sich richtig fallen lassen und ihren Gehfühlen freien lauf lassen. Doch dass sie sich in ihn verlieben würde, daran dachte sie nie. Sie hielt es nicht für möglich, sich in einem Chat zu verlieben, doch nun war es passiert,
sie konnte nichts mehr dagegen machen. Es vergingen einige Tage.
Sie dachte pausenlos an ihn; war schon öfters so nah dran, es ihm zu gestehen,
aber sie schaffte es nie. Doch dann kam der Tag, an dem sie beschloss, es ihm zu sagen.
Als sie sich nach der Schule an den PC hockte und in der Chat ging, war er nicht da.
Sie wartete lange, doch er kam nicht. Sonst war er immer da. Jeden Tag um dieselbe Zeit. Doch heute nicht. Sie hatte keine Ahnung was dazwischengekommen war
und befürchtete schon das schlimmste. Und da kam ihr die Idee, ihre E-Mails nachzulesen. Sie hatte Post; es war eine Mail von ihm. Als sie den Betreff las, stieg in ihr ein eigenartiges Gefühl auf. Ein mulmiges Gefühl in ihrem Bauch… Ein Gefühl, dass ihr die Luft wegblieben ließ. Im Betreff stand: Es tut mir leid, ich mag dich nicht… Sie machte die Mail auf…

Na du! Es tut mir leid, ich hätte es dir schon viel eher sagen sollen, hätte es niemals so weit gehen kommen lassen dürfen. Ich bin nicht der, den du denkst. Ich bin nur ein gewöhnlicher Mensch, kann mit dir ehrlich gesagt nichts anfangen. Ich habe dich die ganze zeit belogen.
In Wirklichkeit wollte ich nur jemanden verarschen. In Wirklichkeit kann ich dich nicht leiden. Du mit deinem ewigen Gejammer, du, mit deiner völlig abartigen Sicht zum Leben und allem. Ich habe mitgespielt, weil es das war, was du wolltest.
Aber ich kann dich nun mal nicht leiden, des wegen werde ich dich jetzt auch in Ruhe lassen. Das ist das letzte was du von mir hörst.

Sie konnte es nicht glauben. Jedes Wort fühlte sich so an, als würde ein Messer in ihr Herz stechen. Es tat so fürchterlich weh, als sie das las. Die Tränen konnte sie nicht mehr zurückhalten. Sie rollten über ihre Wangen, bis zum Kinn. Es fühlte sich an, wie Dornen die sich in sie hineinfraßen. Sie war alleine daheim; zum Glück. So hätte sie es sich nie getraut, aus dem Zimmer zu gehen. Und das Weinen konnte sie auch nicht mehr unterdrücken.
Es kam aus ihr heraus, als hätte sie seit Jahren nicht mehr geweint. Sie hatte das Gefühl,
als würden diese Worte alles in ihr zerstört, verbrennen… Sie wollte nicht mehr.
Er war die einzige Person, der sie vertraut hatte. Der sie alles über sich erzählt hatte.
Doch es war alles nur Show… Er war nicht real, diese Person die sie liebte, hasste sie.
Sie wollte nicht mehr leben. Alles, woran sie geglaubt hatte, war eine Lüge.
Und das schlimmste war immer noch, dass er es ihr so sagen musste. Er hätte es auch anderst tun können… Aber wieso so? Und wieso gerade sie, und nicht eine andere naive Chatterin? Sie sah nicht mehr richtig, ihre Augen waren voller Tränen. Und in ihr brannte es förmlich. Sie konnte sich noch daran erinnern, dass ihre Mutter einmal Schlaftabletten gekauft hatte… Im Bad mussten sie sein, wie vor einigen tagen auch noch, als sie sie per Zufall gefunden hatte. Sie setzte sich wieder an den PC, vor ihr der Posteingang – Keine neuen nachrichten…. Der Deckel des Röhrchens spickt weg, als sie es aufmachte. Darin hatte es einige weiße Tabletten. So klein und doch so gefährlich. Sie nahm sich eine raus und schluckte sie.
Es war ekelhaft; es schmeckte fürchterlich bitter, aber die Tablette verschwand sofort in ihrem Magen. Der Rest kann ja nicht schlimm sein, gleich ist es eh vorbei dachte sie sich,
und schluckte den Rest der Tabletten auch. Wie lange sie da saß und auf Post von ihm wartete konnte man nicht sagen. Es mussten Stunden gewesen sein.
Ihr Kopf wurde immer schwerer, die Augenlieder waren so schwer wie Blei.
In ihrem Magen brannte es, doch sie spürte es nicht mehr. Alles war wie durch Watte gedämpft. Der Kopf sank auf die Tastatur, ihre Augen schlossen sich…. das Herz wurde immer langsamer, alles schlief ein. Für immer. Man fand sie am nächsten Morgen tot vor dem PC, in der hand das leere Röhrchen. Und auf dem Bildschirm, eine Nachricht.
Irgendwer musste sie geöffnet haben. Darin stand:

Hallo! Gott, was hat denn mein Bruder fürn Mist geschrieben?
Tut mir leid, ich habe das nicht geschrieben…. Glaube mir bitte…
Ich könnte dir niemals weh tun…
Denn ich liebe dich…
___________________________________________________________________________



★ .. Sternliis : ]

friendly_w - 35
Halbprofi (offline)

Dabei seit 05.2006
110 Beiträge
Geschrieben am: 02.06.2007 um 21:45 Uhr

Zitat von tami_92:

Zitat von beaaaaa:

Zitat von friendly_w:

Wie mag es wohl aussehen, da wo Du jetzt bist?
Dass Du irgendwo sein musst, das weiß ich, denn manchmal bist Du ganz nah bei mir. Ganz leise schleichst Du dich in mein Herz hinein. Dann geht es mir gut. So gut wie es mir damals immer ging, wenn Du bei mir warst.
Aber es tut auch so weh, wenn ich daran denken muss, dass ich nicht einmal Abschied von dir nehmen konnte.
Viel zu plötzlich, unerwartet bist Du aus meinem Leben gerissen worden. Dabei hätte ich Dir so gerne gesagt, dass ich Dich so lieb habe und Dich vermissen werde.
Und jetzt wirst Du nie wieder kommen, Du wirst für immer weg sein.
Nie wieder mit dir quatsch machen, nie wieder mit Dir lachen, nie wieder können wir als Geschwister auftreten, all das, und noch viel mehr, nie wieder!
Wie soll es den jetzt weiter gehen ohne Dich.
Gott, Hast du je an mich gedacht, als Du ihn mir in dieser Nacht für immer fort nahmst?
Ich werde noch lange um Dich Trauern. In Frieden sollst Du nun ruhen.


des is schöööön...


jaaaa...

Danke es geht auch an einen besonderen Menschen den ich sehr vermisse!!

www.sebi-wir-vermissen-dich.de.tl

SaD_aNgEl - 35
Profi (offline)

Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 04.06.2007 um 20:07 Uhr

is jetzt eher n sprüch:

Wenn das Leben wirklich so
kostbar ist wie ihr sagt,
warum hassen es dann so viele Menschen?
SaD_aNgEl - 35
Profi (offline)

Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 04.06.2007 um 20:08 Uhr

un des is jetzt eher n bild :totlacher:

[verlinkte Grafik wurde nicht gefunden]
SaD_aNgEl - 35
Profi (offline)

Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 04.06.2007 um 20:12 Uhr

Spieglein, Spieglein an der Wand
Hälst das Schicksal in der Hand
Zeigst mir die reine Wahrheit

Nur das Spieglein sieht mich weinen
Die Tränen, die aus Angst erscheinen
Nur das kalte Glas versteht
Dass es nicht mehr weiter geht...


[verlinkte Grafik wurde nicht gefunden]
SaD_aNgEl - 35
Profi (offline)

Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 04.06.2007 um 20:14 Uhr

Manchmal vermisst man
die Vergangenheit
Und manchmal wünscht man
sie hätte nie stattgefunden....
SaD_aNgEl - 35
Profi (offline)

Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 04.06.2007 um 20:34 Uhr

Ich wollte perfekt sein für euch!
Ich habe gelächelt für euch!
Ich wollte stark sein für euch!
Doch es tut mir leid....
Ich kann nicht mehr!
SaD_aNgEl - 35
Profi (offline)

Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 04.06.2007 um 20:36 Uhr
Zuletzt editiert am: 04.06.2007 um 20:36 Uhr

Erst nach meinen Fehlern
merkte ich,
wer wirklich zu mir hält!
SaD_aNgEl - 35
Profi (offline)

Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 04.06.2007 um 20:38 Uhr

...Jede Träne erzählt eine Geschichte...
...Menschen weinen nicht ohne Grund...
friendly_w - 35
Halbprofi (offline)

Dabei seit 05.2006
110 Beiträge
Geschrieben am: 04.06.2007 um 20:48 Uhr

Zitat von SaD_aNgEl:

Manchmal vermisst man
die Vergangenheit
Und manchmal wünscht man
sie hätte nie stattgefunden....

ja das stimmt........leider kann man die uhr niht zurück drehn.........naja man kann nichts ändern

www.sebi-wir-vermissen-dich.de.tl

JaSsy_DeLuxe - 35
Anfänger (offline)

Dabei seit 04.2007
9 Beiträge
Geschrieben am: 04.06.2007 um 21:03 Uhr

Zitat von SaD_aNgEl:

Zitat:

genau so geht es mir gerade....du hast gerade meine gefühle wieder gespiegelt.....das ist echt schön und mir kommen gerade echt die :weiner: tränen..... :daumenhoch:



ja des leben is hart

Mir geht es absooolut genausoo..hammer hart...mir kommen ebenfalls echt die Tränen...:weiner:
Jana25 - 44
Anfänger (offline)

Dabei seit 04.2007
20 Beiträge

Geschrieben am: 04.06.2007 um 21:03 Uhr

Zitat von Freundin:

Sie war erst 4 als es gescha
Sie erschrack als sie ihn sah
Er war nackt und Tat ihr weh
Sie dachte an Blumen und grünen Klee.

Mit 6 wurde es nun noch fiel schlimmer
jetzt kam er jede nacht in Ihr Zimmer
jede Nacht musste sie ihm Dienen
Sie dachte an Hasen und Summende Bienen.

Mit 8 ging sie dan oft zur Mutter hin
doch leider hatte es keinen Sinn
die Mutter glaubte ihr kein Wort
sie wollte weg, einfach nur fort.

Mit 10 bekahm sie dan ganz fiel Mut
und starb in ihrem eigenen Blut.
sehr schön, kommt mir bekannt vor, hab auch so ein ähnliches geschrieben, sehr mutig sowas zu veröffentlichen

http://auftrag-leben.de

TripleM1 - 35
Halbprofi (offline)

Dabei seit 05.2007
148 Beiträge

Geschrieben am: 05.06.2007 um 02:49 Uhr

Tränen soll man vergießen,
aber sich nicht das Leben vermießen!
So wie die Träne fällt,
so sie die Trauer kennt!
Und wenn sie dann auf dem Boden platzt,
nur keine Haßt.
den sie verschwindet, die Last!

"Though lovers be lost love shall not and death shall have no dominion."

SaD_aNgEl - 35
Profi (offline)

Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 07.06.2007 um 09:19 Uhr

Zitat von TripleM1:

Tränen soll man vergießen,
aber sich nicht das Leben vermießen!
So wie die Träne fällt,
so sie die Trauer kennt!
Und wenn sie dann auf dem Boden platzt,
nur keine Haßt.
den sie verschwindet, die Last!



ich find des hört sich n bisschen abgehackt an
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