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Forum / Poesie und Lyrik

Trauer und andere gedichte

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SaD_aNgEl - 35
Profi (offline)

Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 01.11.2005 um 23:19 Uhr

Manchmal steckst Du
voller Energie,
aber manchmal
fühlst Du Dich leer.
Du siehst keinen Ausweg mehr,
hast keine Hoffnung,
hast keine Kraft mehr zum Leben.
Du willst die Zeit anhalten.
Das Leben geht weiter,
aber Du denkst, es geht an Dir vorbei.
Du bist so unendlich traurig,
aber Du kannst nicht mehr weinen.
Du willst nur noch vergessen,
doch Gedanken quälen Dich.
Du atmest ein und aus,
aber Du hasst Dein Leben.
Du vergisst alles um Dich herum
und bist nur noch Schmerz.
Und das alles nur,
weil du liebst,
und geliebt werden willst!

NachoCheese
Profi (offline)

Dabei seit 11.2004
704 Beiträge

Geschrieben am: 01.11.2005 um 23:33 Uhr

genau so geht es mir gerade....du hast gerade meine gefühle wieder gespiegelt.....das ist echt schön und mir kommen gerade echt die :weiner: tränen..... :daumenhoch:
SaD_aNgEl - 35
Profi (offline)

Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 01.11.2005 um 23:37 Uhr

Zitat:

genau so geht es mir gerade....du hast gerade meine gefühle wieder gespiegelt.....das ist echt schön und mir kommen gerade echt die :weiner: tränen..... :daumenhoch:



ja des leben is hart
SaD_aNgEl - 35
Profi (offline)

Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 01.11.2005 um 23:38 Uhr

unsere toten...

Unsere Toten sind nicht abwesend,
sondern nur unsichtbar.
Sie schauen mit ihren Augen voller Licht
in unsere Augen voller Trauer


SaD_aNgEl - 35
Profi (offline)

Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 01.11.2005 um 23:39 Uhr

Nicht alle Schmerzen sind heilbar,
denn manche schleichen sich tiefer ins Herz hinein,
und während Tage und Jahre verstreichen,
werden sie Stein.
Du sprichst und lachst,
wie wenn nichts wär,
sie scheinen zeronnen wie Schaum.
Doch du spürst ihre lastende Schwere
bis in den Traum.
Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Helle,
die Welt wird ein Blütenmeer.
Doch in meinem Herzen, da ist eine Stelle,
da blüht nichts mehr.


Es gibt Momente im Leben,
da steht die Welt für einen Augenblick still.
Und wenn sie sich dann weiterdreht,
ist nichts mehr wie es war.




SaD_aNgEl - 35
Profi (offline)

Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 01.11.2005 um 23:39 Uhr

MaN kAnN dIe TrAuEr EiNeS mEnScHeN mEißT nIcHt SeHn
MaN kAnN sIe AuCh NiChT rIeChEn
MaN kAnN sIe NuR fÜhLeN


SaD_aNgEl - 35
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Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 01.11.2005 um 23:40 Uhr

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SaD_aNgEl - 35
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Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 01.11.2005 um 23:42 Uhr

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SaD_aNgEl - 35
Profi (offline)

Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 01.11.2005 um 23:43 Uhr

Du schaust mich an und siehst mich lächeln.
Du schaust mich an und siehst mich lachen.
Du schaust mich an und siehst wie ich mich freu.
Du schaust mich an und siehst wie glücklich ich bin.
Aber wenn du genau hinschaust siehst du die Träne.
Die Träne die zeigt, wie einsam ich bin.
Die Träne die zeigt das ich Schmerzen habe.
Die Träne die bittet erkannt zu werden.
Doch alle schaun nur in mein lachendes Gesicht.
Und niemand sieht die Träne, die soviel bedeutet
SaD_aNgEl - 35
Profi (offline)

Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 01.11.2005 um 23:44 Uhr

Man hat das Gefühl man versinkt,

man versinkt in ein tiefes schwarzes Loch,

am Ende ein Licht, ein Hoffnungsschimmer.

Das was uns nicht für immer versinken lässt, ein winziges Licht am Ende,

ein Hoffnungsschimmer, es gibt uns Kraft und Energie,

ohne es sind wir verloren, verloren im dunklen der Trauer.

Das Leben erscheint uns Sinnlos, zum Glück ein Licht,

der Hoffnungsschimmer, das was uns noch hält,

ansonsten würden wir fallen, und nicht könnte uns halten.

Zum Glück gibt es das winzige Licht, es lässt uns noch einmal nachdenklich werden, und wir kehren wieder um in Richtung Licht, das Licht gibt uns die Kraft.

Doch was ist wenn das Licht, der Hoffnungsschimmer,

am ende doch nur ein Trick des Todes war,

um euch erneut unendliche Qualen und Leiden auszusetzen?

achtet auf das Licht aber passt auf das es nicht das falsche ist


SaD_aNgEl - 35
Profi (offline)

Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 01.11.2005 um 23:45 Uhr

Es ist ein Verzweifeltes Tun, die Verzweiflung, herunter zu machen.

Denn die Verzweiflung, macht unser Leben zu dem was es ist.

Sie denkt das aus, vor dem wir Ausflüchte suchen.

Sie sieht dem ins Gesicht, vor dem wir die Augen verschließen.

Keiner der, weniger oberflächlicher wäre als sie.

Keiner der, bessere Argumente hätte als sie.

Keiner der, in Erwägung all dessen wäre, was sie und wir wissen.

Mehr recht darauf, hätte als sie so zu sein, wie sie ist.

Früh am Morgen, fühlt sie sich fast noch happy.

Erst langsam, findet sie zu sich selbst, den ersten Worten die sie wechselt.

Beginnt sie zu wissen, sie ist nicht froh, sie ist immer noch sie selbst.

Die Verzweiflung ist nicht frei, von Launen und Schwächen.

Ob ihr Witz, eine stärke oder Schwäche ist, weiß sie selbst nicht.

Sie kann zornig sein, sie kann, bissig und ungerecht sein.

Sie kann, zu besorgt sein, um ihre eigene Würde.

Aber ohne den Mut, zur Verzweiflung, wäre noch weniger, Würde zu finden.

Noch weniger Ehrlichkeit, noch weniger Macht, zur Ohnmacht.

Gegen die Macht!

Es ist ungerecht, die Verzweiflung zu verbannen.

Ohne die Verzweiflung, müssten wir alle verzweifeln

SaD_aNgEl - 35
Profi (offline)

Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 01.11.2005 um 23:45 Uhr

WiR mÜsSeN lErNeN nIcHt NuR dIe ÄuSeRlIcHkEiTeN eInEs MeNsChEn Zu SeHeN sOnDeRn In IhN hInEiN,
aUf DiE pErSöNlIcHkEiT zU aChTeN dIe JeDeN mEnScHeN eInZiGaRtIg MaChT!!!
DeNn WeNn EiNeM dAs GeLiNgT sTeLlT mAn ViElLeIcHt FeSt,
dAsS mAn EiNeM gAnZ aNdErEn MeNsChEn BeGeGnEt.

UnD gAnZ wIcHtIg DaBeI iSt, DaSs WiR nIcHt AuF aNdErE lEuTe
HöReN dIe EiNeM wEiß MaChEn WoLlEn DaSs DeR mEnScH sO iSt WiE mAn IhN aUf DeN eRsTeN bLiCk ErkEnNt.

DeNn Um DiE pErSöNlIcHkEiT eInEs MeNsChEn HeRaUsZuFiNdEn
BeNöTiGt MaN mEhR aLs EiNeN bLiCk.
DeNn DeR mEnScH iSt In DeR lAgE sEiNe PeRsÖnLiChKeIt SeHr GuT zU vErStEcKeN
----------------------------------------------------------

So des war jetzt mal meine Meinung
weil viele denken sie kennen mich richtig.

Aber Leute denkt mal nach,
habt ihr irgendeine Ahnung
über meine Persönlichkeit?!????



SaD_aNgEl - 35
Profi (offline)

Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 01.11.2005 um 23:47 Uhr

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SaD_aNgEl - 35
Profi (offline)

Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 01.11.2005 um 23:48 Uhr

Die meisten wissen gar nicht wie ich wirklich bin
sie sehen nur wie ich z.B. in der Schule bin.
Doch das bin nicht wirklich ich, wisst ihr?
Ich bin so weil ihr mich verletzt
mit vielen Dingen die ihr sagt.
Man könnte sagen ich bin überempfindlich
doch ich hab meine Gründe!
Ihr wisst nicht was ich durchmache!
Also ich bitte euch denkt nicht ihr kennt mich,
wenn es gar nicht so ist!



SaD_aNgEl - 35
Profi (offline)

Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 01.11.2005 um 23:48 Uhr

Warum urteilt ihr über mich,
wenn ihr mich gar nicht richtig kennt?
Warum kritisiert ihr wie ich bin,
wenn ihr keine Ahnung habt warum ich so bin?
Warum sagt ihr schlimme Dinge zu mir,
wenn ihr genau wisst das sie mich verletzen?

Warum könnt ihr mich nicht einfach
so akzeptieren wie ich bin
Ist das so schwer?
Wenn ihr mich nicht Leiden könnt!?
Ich hab damit kein Problem.
Doch tut mir nicht noch zusätzlich weh!




SaD_aNgEl - 35
Profi (offline)

Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 01.11.2005 um 23:49 Uhr

Ich verstecke mich hinter Mauern,
wie dick sie sind,
selbst wütende Riesen
könnten nicht zu mir durch dringen.
Immer sitze ich
auf der anderen Seite,
zwischen zwei Welten,
die beide unwirklich erscheinen.
Die Wirklichkeit ist,
etwas vor dem ich davonlaufe.
Ich schaffe meine eigene Welt,
voll Lachen und Freude.
Doch im Inneren weine ich ununterbrochen.
Und so verstecke ich mich,
hinter meinen Wänden.
Warum soll ich Menschen hinein lassen,
um mich kennen zu lernen?
Freundschaften enden nur mit Schmerzen.
Ein gebrochenes Herz
lässt sich nicht mit Pflaster und Verband heilen!
Innen sind die Wunden immer noch da.
Und so verstecke ich mich,
hinter meinen Mauern.
Ein Clown mit gemaltem Gesicht.
Die Schminke verdeckt die verweinten Wangen.
Aber auch so kann ich die Tränen nicht weg wischen.
Ich sitze in meiner Ecke,
ein Kokon.
Weder das was ich bin,
oder von dem man meint,
dass ich es sei.
Aber irgendwo tief in meiner Seele.
Vergraben im Schutt der Erinnerungen,
entdecke ich,
dass ich,
jeden winzigen Teil dessen verlor,
was einmal ICH war.
Mein Versteckspiel passte gut zu mir.
Doch jetzt verwandelt es sich
in meine eigene Private Hölle.
Ohne Wirklichkeit.



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