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Forum / Poesie und Lyrik

Trauer und andere gedichte

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SaD_aNgEl - 35
Profi (offline)

Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 02.11.2005 um 10:24 Uhr

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SaD_aNgEl - 35
Profi (offline)

Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 02.11.2005 um 10:25 Uhr

Das Mädchen gegenüber
blickt traurig.
Ihre Augen sind leer.
Früher konnte man das Glück
in ihnen funkeln sehen.
Ihre Haut wirkt blass.
Sie presst ihre trockenen Lippen
zusammen.
Sie will schreien.
Sie fängt an zu zittern, zu beben.
Sie schaut mich an.
Und plötzlich rollt eine
Träne über ihr Gesicht.
Ich strecke meine Hand nach ihr aus,
will das Mädchen streicheln.
Doch das Einzige, was ich berühre
ist der kalte Spiegel
gegenüber von mir...






Wie gern würd ich schreien, ganz lange und schrill,
doch ich sag nicht ein Wort, bin wieder nur still.

Wie gern würd ich lachen, ganz ohne Bedenken,
doch es fällt mir schon schwer, Dir ein Lächeln zu schenken.

Doch ich werde nichts tun, werde wieder nur schweigen,
denn ich hab nie gelernt, meine Gefühle zu zeigen






Ungeweinte Tränen
die niemand sieht
und niemand merkt
was mit mir geschieht.

Ungeweinte Tränen
die mich nicht verlassen
mich dazu bringen
mich selber zu hassen.

Ungeweinte Tränen
die mich ertränken
mich in die ecke treiben
um mich zu kränken

SaD_aNgEl - 35
Profi (offline)

Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 02.11.2005 um 10:28 Uhr

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SaD_aNgEl - 35
Profi (offline)

Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 02.11.2005 um 10:28 Uhr

Liebe Mami,

jetzt bin ich im Himmel und sitze auf Jesu Schoß. Er liebt mich und ist mir ganz nah. Ich wäre so gerne Dein kleines Mädchen gewesen und verstehe eigentlich nicht so richtig, was passiert ist.

Ich war so aufgeregt, als ich feststellte, dass ich zu existieren begann. Ich befand mich in einem dunkeln, aber wohligen Raum. Ich merkte, dass ich Finger und Zehen hatte. Ich war schon ziemlich weit entwickelt, wenn auch noch nicht bereit, meine Umgebung zu verlassen. Die meiste Zeit verbrachte ich damit, nachzudenken und zu schlafen. Schon zu Anfang an fühlte ich mich ganz tief mit Dir verbunden..
Manchmal hörte ich Dich weinen und habe mit Dir geweint. Manchmal hast Du geschrieen oder sehr laut gesprochen und dann geweint. Und ich hörte, wie Papa zurückschrie. Ich war traurig und hoffte, es würde Dir bald besser gehen. Ich habe mich gefragt, warum Du wohl soviel weinen musstest. einmal hast du den ganzen Tag geweint. Es tat mir in der Seele weh. Ich konnte mir nicht vorstellen, was Dich so unglücklich machte.

An genau diesem Tag passierte etwas ganz schreckliches. Ein gemeines Monster kam in diesen warmen, bequemen Ort, an dem ich mich befand. Ich hatte schreckliche Angst und begann zu schreien, aber es kam kein Laut über meine Lippen. Das Monster kam immer näher und näher und ich schrie immer wieder:" Mami, Mami, hilf mir bitte, hilf mir!"

Entsetzliche Angst war alles, was ich fühlte. Ich schrie und schrie bis ich nicht mehr konnte. Dann riss das Monster mir den Arm aus. Es tat so weh, ein unbeschreiblicher Schmerz. Und es hörte gar nicht auf. Oh wie ich bettelte, es möge aufhören! Voller Entsetzen schrie ich, als das unerbittliche Monster mir ein Bein ausriss. Trotz unsäglicher Schmerzen wusste ich, dass ich im Sterben lag. Ich wusste, dass ich nie Dein Gesicht sehen oder von Dir hören würde, wie sehr Du mich liebst. Ich wollte alle Deine Tränen versiegen lassen und hatte so viele Pläne, Dich glücklich zu machen- nun konnte ich das nicht mehr, meine Träume wurden zerschlagen.

Obwohl ich schreckliche Schmerzen und Angst hatte, spürte ich vor allem mein Herz brechen. Mehr als alles andere wollte ich Deine Tochter sein. Doch nun war es vergebens, denn ich starb einen qualvollen Tod. Ich konnte nur ahnen, was für schlimme Dinge sie Dir angetan hatten. Bevor ich ging, wollte ich Dir sagen, dass ich Dich liebe, aber ich kannte die Worte nicht, die Du verstehen konntest. Und bald darauf hatte ich auch nicht mehr den Atem , um sie auszusprechen,. Ich war tot. Ich fühlte, wie ich in die Höhe stieg. Ich wurde von einem riesigen Engel zu einem großen, wunderschönen Ort hinaufgetragen. Ich weinte noch immer, aber der körperliche Schmerz war verschwunden. Der Engel brachte mich zu Jesus und setzte mich auf seinen Schoß. Jesus sagte mir, dass er mich liebt und dass Gott mein Vater ist.

Da war ich glücklich. Ich frage ihn, was denn dieses Ding war, das mich getötet hatte. Er antwortete: " Abtreibung. Es tut mir so leid, mein Kind, denn ich weiß, wie sich das anfühlt." Ich weiß nicht was Abtreibung ist; vermutlich ist das der Name des Monsters.

Ich schreibe, um Dir zu sagen, dass ich Dich liebe und wie gerne ich Dein kleines Mädchen gewesen wäre. Ich habe mit aller Kraft versucht, zu leben. Ich wollte leben. Den Willen hatte ich, aber ich konnte nicht, das Monster war zu stark. Es war unmöglich zu leben. Ich wollte nur, dass Du weißt, dass ich es versucht habe, bei Dir zu bleiben. Ich wollte nicht sterben. Also, Mami, bitte hüte Dich vor diesem Monster Abtreibung. Mami, ich liebe Dich und will auf keinen Fall, dass Du dieselben Schmerzen durchmachen musst, wie ich.
bitte pass auf Dich auf! In Liebe,

Dein Baby.

SaD_aNgEl - 35
Profi (offline)

Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 02.11.2005 um 10:33 Uhr

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SaD_aNgEl - 35
Profi (offline)

Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 02.11.2005 um 10:35 Uhr

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SaD_aNgEl - 35
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Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 02.11.2005 um 10:35 Uhr

DiE sPrAcHe IsT dIe QuElLe DeR mIsSvErStÄnDnIsSe
SaD_aNgEl - 35
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Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 02.11.2005 um 10:36 Uhr

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SaD_aNgEl - 35
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Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 02.11.2005 um 10:37 Uhr

Die Zeit heilt alle Wunden!"
So heißt es doch, oder?
Aber hinterlässt eine verheilte Wunde
nicht immer auch eine Narbe?
Eine Narbe,
die uns jedesmal aufs Neue
die Erinnerung ins Gedächtnis ruft?
Eine Erinnerung
an eine schmerzliche Erfahrung?
Eine Erfahrung,
die wir lieber nicht gemacht hätten,
die wir nur zu gerne
aus unserem Gedächtnis
löschen würden?

Es mag schon sein,
dass die Zeit
alle Wunden heilt.
Doch bleibt immer
eine Narbe zurück,
und mit ihr
die Erinnerung ...




SaD_aNgEl - 35
Profi (offline)

Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 02.11.2005 um 10:41 Uhr

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SaD_aNgEl - 35
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Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 02.11.2005 um 10:42 Uhr

Sterne und Träume

Weißt Du noch,
wie ich Dir die Sterne vom Himmel
holen wollte,
um uns einen Traum zu erfüllen?
Aber
Du meintest,
sie hingen viel zu hoch ...!
Gestern
streckte ich mich zufällig
dem Himmel entgegen,
und ein Stern fiel
in meine Hand hinein.
Er war noch warm
und zeigte mir,
daß Träume vielleicht nicht sofort
in Erfüllung gehen;
aber irgendwann ...?!



SaD_aNgEl - 35
Profi (offline)

Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 02.11.2005 um 10:43 Uhr

WeNn DiE kLüGeReN iMmEr NaChGeBeN,
gEsChIeHt NuR nOcH wAs DiE dUmMeN wOlLeN.



IhR lAcHt ÜbEr MiCh WeIl IcH aNdErS bIn AlS iHr,
IcH lAcHe ÜbEr EuCh WeIl IhR aLlE gLeIcH sEiT.




ERINNERN,
DAS IST VIELLEICHT DIE QUALVOLLSTE ART DES VERGESSENS
UND VIELLEICHT DIE FREUNDLICHSTE ART ZUR LINDERUNG
DIESER QUAL!!!


J_oha
Anfänger (offline)

Dabei seit 05.2005
2 Beiträge
Geschrieben am: 12.03.2006 um 16:00 Uhr

Zitat:

Du schaust mich an und siehst mich lächeln.
Du schaust mich an und siehst mich lachen.
Du schaust mich an und siehst wie ich mich freu.
Du schaust mich an und siehst wie glücklich ich bin.
Aber wenn du genau hinschaust siehst du die Träne.
Die Träne die zeigt, wie einsam ich bin.
Die Träne die zeigt das ich Schmerzen habe.
Die Träne die bittet erkannt zu werden.
Doch alle schaun nur in mein lachendes Gesicht.
Und niemand sieht die Träne, die soviel bedeutet


voll der hammer man :weiner: respekt....
SaD_aNgEl - 35
Profi (offline)

Dabei seit 10.2005
940 Beiträge
Geschrieben am: 13.03.2006 um 13:58 Uhr

dangeschön

blacksoul - 36
Anfänger (offline)

Dabei seit 11.2005
21 Beiträge
Geschrieben am: 13.03.2006 um 22:10 Uhr

Sie saßen sich gegenüber
Beiden schwiegen
Nur ihr Blick sprach
Er sprach 1000 Worte
Von Glück und Liebe
Sie saßen da
Keiner wusste was der andere dachte
Doch wie man sie so sitzen sah
Dachte man sie würden reden
Beide lächelten
So vollkommen zufrieden und ohne Sorgen
Sie saßen sich gegenüber
Sie lieben sich
Man sah es am Blick
Auch wenn die Augen aus Stein
Und ihre Füße noch nie anderen Boden berührten
Wusste man sie lieben sich


und wie findet ihr das?

Wer stirbt schreibt nur das Buch seines Lebens zu Ende

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