8 - 25
Profi
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Geschrieben am: 22.04.2008 um 00:05 Uhr
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Es sind nicht die Lehrer, denen die Schuld zugeschoben werden sollte.
Ursache des ganzen ist die gesamte Gesellschaft (mal wieder), insbesondere das Umfeld der Schüler, welche als Kinder hauptsächlich von ihren Eltern, als jugendliche von ihren Freunden und nicht zu letzt von den Medien beeinflusst werden.
Wenn Eltern den Kindern keine Bücher zum Lesen geben, das Umfeld literarisch auch nicht besonders versiert ist und die Medien sich diesem Nievau anpassen, satt dem entgegenzuwirken sehe ich für die Zukunft schwarz.
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ennui - 42
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Geschrieben am: 22.04.2008 um 11:59 Uhr
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Zitat von entili: Solange an den Grundschulen Lehrkräfte nicht in der Lage sind, Kindern vernünftiges Deutsch beizubringen und sie zum Bücherlesen zu motivieren, wird es immer weniger Menschen geben, die einen verständlichen und grammatikalisch richtigen Satz formulieren können.
In der Grundschule haben mich meine Eltern dazu motiviert, Bücher zu lesen. Das ist m.E. nicht die primäre Verantwortung der Lehrer. Die Lehrer bringen den Kindern lesen und schreiben bei - sind aber nicht schuld, wenn die Kinder in ihrer Freizeit nicht lesen.
Let's just imitate the real until we find a better one.
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meshuggah
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Geschrieben am: 22.04.2008 um 16:22 Uhr
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um leute wie dich gehts, also les mal lieber den ganzen thread und nehm ein buch in die hand...
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Dein-Lakai - 33
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Geschrieben am: 22.04.2008 um 17:45 Uhr
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Zitat von meshuggah: Zitat von Dein-Lakai: Zitat von BaBii_ChicKa: tut mir leid woher weist du des alles ????
so was lernt man aber ned in der schule oder??? also ich mein so ausgepärgt...
Du kennst doch mein Alter nicht einmal? Ich könnte promovierter Germanist sein
Spaß beiseite. Ich lese extrem viel! Aber anspruchsvolles, wie zum Beispiel kafka, Hesse, Zweig etc. etc.
Und man bekommt ein Gefühl für die Sprache als Kunst.
dein problem scheint wohl eher zuviel freizeit zu sein... 
du bist kein promovierter germanist, weil du maximal 20 jahre alt bist, eher drunter...
aber das allgemein mehr gelesen werden sollte, kann man nur unterstützen.
Ich sagte, ich könnte rpomovierter Germanist sein. Das war ein Konjunktiv ^^
Ich wollte damit nur klar machen, dass man doch gar nichtw eiß, wie alt ich bin.
Und nur weil ich lese habe ich zuviel Freizeit? oO
Zitat von meshuggah:
um leute wie dich gehts, also les mal lieber den ganzen thread und nehm ein buch in die hand...
Ganz recht...um solche wie dich geht es hier.
"Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - das nennen sie ihren Standpunkt."
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SwEatybAbo - 31
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Geschrieben am: 22.04.2008 um 20:44 Uhr
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Da hast du recht, aber die meisten Menschen können kein richtiges Deutsch mehr. Schon in den Kindergärten sind Ausländerkinder und die deutschen Kinder nehmen dann dieses gebrochene Deutsch auf und lernen es falsch. Ich hab wirklich nichts gegen Ausländer, aber sie sollen dann wenigstens die Deutsche Sprache beherschen.
can´t live in a word where you don´t exit
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Dein-Lakai - 33
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Geschrieben am: 22.04.2008 um 20:51 Uhr
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Zitat von SwEatybAbo: Da hast du recht, aber die meisten Menschen können kein richtiges Deutsch mehr. Schon in den Kindergärten sind Ausländerkinder und die deutschen Kinder nehmen dann dieses gebrochene Deutsch auf und lernen es falsch. Ich hab wirklich nichts gegen Ausländer, aber sie sollen dann wenigstens die Deutsche Sprache beherschen.
Ich finde Ausdrücke wie "ma life" (siehe deine Fußzeile) auch nicht gerade erquickend.
"Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - das nennen sie ihren Standpunkt."
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xXTheaXx - 35
Halbprofi
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Geschrieben am: 24.04.2008 um 12:17 Uhr
Zuletzt editiert am: 24.04.2008 um 12:18 Uhr
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Ich gebe euch Recht. Ich finde es auch schade das die heutige Jungend nicht mehr in der Lage ist die Sprache als das zu sehen was sie ist: Nämlich eine der höchsten Künste eines jeden Landes. Früher war jedem Land eine unsagbare Vielfalt (an Wörtern) eigen die auch klug und bezaubernd genutzt wurde.
Heute werden Wörter nur noch dazu benutzt seinen Status zu vertretten: Je schlimmer die Wörter (bzw. die Sprache) desto besser.
Liebe Grüße...
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meshuggah
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Geschrieben am: 24.04.2008 um 12:21 Uhr
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Zitat von xXTheaXx: Ich gebe euch Recht. Ich finde es auch schade das die heutige Jungend nicht mehr in der Lage ist die Sprache als das zu sehen was sie ist: Nämlich eine der höchsten Künste eines jeden Landes. Früher war jedem Land eine unsagbare Vielfalt (an Wörtern) eigen die auch klug und bezaubernd genutzt wurde.
Heute werden Wörter nur noch dazu benutzt seinen Status zu vertretten: Je schlimmer die Wörter (bzw. die Sprache) desto besser.
Liebe Grüße...
ich find dein profil super! wenn man bedenkt was sonst bei deinen altersgenossen drinsteht...*schauder* daumen hoch! achja, vertreten schreibt man nicht mit drei t :D
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xXTheaXx - 35
Halbprofi
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Geschrieben am: 24.04.2008 um 12:35 Uhr
Zuletzt editiert am: 24.04.2008 um 12:36 Uhr
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Danke schön...Ich muss leider zugeben das Grammatik nie eine meiner hervorragenden Stärken war.
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meshuggah
Experte
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Geschrieben am: 24.04.2008 um 12:36 Uhr
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passiert :D
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EternalLove - 33
Halbprofi
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Geschrieben am: 18.10.2008 um 11:41 Uhr
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Traurig aber wahr...
Habe jetzt auch schon vieles von Wissenschaftlern gehört, dass die deutsche Sprache dem Untergang geweiht sei.
In wenigen Jahren soll diese Sprache Vergangenheit sein. Immer mehr englische Wörter greifen in unsere Alltagssprache mitein... Mich erschreckt es... aber selber verwende ich sie...
Wenn ich schau, wie meine Klassenkameraden in Diktaten abschneiden, wird mir schlecht. Auch viele Erwachsene, die außer Übung sind, sollte man besser kein Diktattest schreiben lassen.
Dann kommt noch diese schreckliche Umgangssprache dazu..
Oder wenn ich auf Profilen schaue von Türken stellen sich meine Nackenhaare... grauenhaft! Sind größtenteils hier aufgewachsen und besuchen unsere Schulen und ihre Grammatik kannst in die Mülltonne kicken. Klar ist es ihnen egal.. aber wenn es nach mir ginge, und ich lege sehr viel Wert darauf, sollten solche Leute, die die deutsche Sprache nicht beherrschen, keinen Job bekommen, sondern erst mal lernen. Weil ich finds grauenhaft, das man hier jahrelang lebt, sich nicht bereit erklärt und weiterhin seine Sprache spricht und das soll auch noch okay sein?
C'est la vie... ^^
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ViolentFEAR - 33
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Geschrieben am: 18.10.2008 um 13:33 Uhr
Zuletzt editiert am: 18.10.2008 um 13:33 Uhr
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Zitat von EternalLove:
Habe jetzt auch schon vieles von Wissenschaftlern gehört, dass die deutsche Sprache dem Untergang geweiht sei.
In wenigen Jahren soll diese Sprache Vergangenheit sein.
Natürlich. Und Hitler soll wieder auferstehen.
Zitat von EternalLove: Traurig aber wahr...
Immer mehr englische Wörter greifen in unsere Alltagssprache mitein... Mich erschreckt es... aber selber verwende ich sie...
Pah. Das war früher mit französischen Ausdrücken ähnlich. Mit dem Unterschied, dass die einzelnen Sprachen nicht mehr als Ausdruck selbst verstanden werden, als individuelle Künste, sondern ausschließlich als Mittel zum Zweck (wie es Dein-Lakai richtig geschrieben hat).
Wenn du dich doch davor erschreckst, und dennoch sie selbst benutzt....ist das nicht Scheinheiligkeit?
Zitat von EternalLove:
Wenn ich schau, wie meine Klassenkameraden in Diktaten abschneiden, wird mir schlecht. Auch viele Erwachsene, die außer Übung sind, sollte man besser kein Diktattest schreiben lassen.
Ganz großer Fehler. Liebe zur Sprache ist nicht jedes Wort penible auswendig zu wissen. Für mich sogar Pedanterie. Es geht mehr um den Umgang. Dazu gehört Grammatik. Bei einem Diktat wird mir etwa vorgeschrieben. Sprache wird wieder nur als Mittel vermittelt, dass (hier) nur zur Notengebung dient. Wieder verfällt die Sprache als Ausdruck selber. Ein Diktat ist wie eine passende Formel, wo man nur noch die Werte einfügen muss.
Zitat von EternalLove:
Dann kommt noch diese schreckliche Umgangssprache dazu..
Oder: Das Elixier der lebendigen Sprache. Sprache ist nicht starr.
Zitat von EternalLove:
Oder wenn ich auf Profilen schaue von Türken stellen sich meine Nackenhaare... grauenhaft! Sind größtenteils hier aufgewachsen und besuchen unsere Schulen und ihre Grammatik kannst in die Mülltonne kicken
Jaja, aber trotzdem bleiben sie für dich "die Türken"...
Auchwohl du das selbe Urteil gerade noch über viele Deutsche ausgesprochen hast.
Zitat von EternalLove:
Klar ist es ihnen egal.. aber wenn es nach mir ginge, und ich lege sehr viel Wert darauf, sollten solche Leute, die die deutsche Sprache nicht beherrschen, keinen Job bekommen, sondern erst mal lernen.
Niedlich. Oben hast du noch geschrieben, dass du selbst Anglizismen verwendest. Aber natürlich...du legst viel Wert darauf.
Zitat von EternalLove:
Weil ich finds grauenhaft, das man hier jahrelang lebt, sich nicht bereit erklärt und weiterhin seine Sprache spricht und das soll auch noch okay sein?
Und wieder verspottest du die Sprache. Für dich ist sie eben doch nur ein Mittel zum Zweck.
Elende Heuchelei.
Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit
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Morrigane
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Geschrieben am: 18.10.2008 um 20:21 Uhr
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Zitat von Dein-Lakai: Über den Zerfall unserer schönen Sprache
Kaum einer ist noch in der Lage recht zu konjugieren, Dinge wie Kasus, Partizipien und Konjunktive sind als Worte kaum mehr im allgemeinen Sprachgebrauch zu finden und werden erst recht nicht beim Anwenden unserer Sprache verwandt.
Verben der starken Art werden zunehmen schwach konjugiert, der Dativ hält Einzug und Perfektformen haben das Präteritum beinahe schon abgelöst.
Doch auch von Außen drängen Feinde. Anglizismen aller Art! In jeder Ecke lauern sie. Kritiker machen auch dem Gallizismus Vorwürfe. Doch bin ich nicht der Globalisierung abgeneigt, nein! Ich bin dem Verfall des deutschen Klanges abgeneigt.
Ist Sprache etwa nur Hilfsmittel zur Verständigung, so wie man den Besen benötigt um eine saubere Straße vorzufinden? Oder kann sie auch Kunst sein? Kann sie selbst tiefen Sinn besitzen und nicht nur da sein um Auszudrücken, sondern auch Ausdruck selbst sein?
Das bitte ich zu überdenken!
Natürlich ist Sprache auch selbst Ausdruck! Wenn nicht, wäre das schade und es würde auch nicht die ganzen Wortspiele geben.Was ich aber noch einen wichtigen Punkt finde ist, in wieweit es sinnvoll ist, Sprache als starres etwas zu betrachten. Sprache entwickelt sich schließlich, verändert sich. Inwieweit ist es sinnvoll, diese Entwicklung aufzuhalten?
Lecker Senf für alle!
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EternalLove - 33
Halbprofi
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Dabei seit 04.2008
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Geschrieben am: 20.10.2008 um 13:44 Uhr
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Lustig das man gegen alles ein Gegenkommentar finden MUSS. Wie langweilig muss es dir nur sein...
Ich finds nur lächerlich, wie du ständig betonst, dass ich selber ja solche Begriffe verwende... Dann sag mir doch, wie man es denn heutzutage noch anders lernt?
Nur weil ich (wie viele andere eben auch) gegen den Zerfall unserer Sprache bin, heißt das nicht, das ich deswegen nur die deutschen Begriffe verwende.
Wie naiv muss man sein? Als hätte ich dies irgendwo behauptet?
Naja ich merke schon, du hast recht.. alle anderen nicht. Oder soll ich besser sagen, Gott?
Und nein, das selbe Urteil galt nicht den Deutschen. Ich erkenn den Unterschied, wenn ein Deutscher die Grammatik nicht beherrscht und ein Ausländer. Zum Teil (wie ich oben schon erwähnt habe, aber Gott es i-wie verschluckt hat) können sie ja nicht mal ein Wort Deutsch!
C'est la vie... ^^
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ViolentFEAR - 33
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Geschrieben am: 20.10.2008 um 16:53 Uhr
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Zitat von EternalLove: Lustig das man gegen alles ein Gegenkommentar finden MUSS. Wie langweilig muss es dir nur sein...
Ich finds nur lächerlich, wie du ständig betonst, dass ich selber ja solche Begriffe verwende... Dann sag mir doch, wie man es denn heutzutage noch anders lernt?
Nur weil ich (wie viele andere eben auch) gegen den Zerfall unserer Sprache bin, heißt das nicht, das ich deswegen nur die deutschen Begriffe verwende.
Wie naiv muss man sein? Als hätte ich dies irgendwo behauptet?
Naja ich merke schon, du hast recht.. alle anderen nicht. Oder soll ich besser sagen, Gott?
Und nein, das selbe Urteil galt nicht den Deutschen. Ich erkenn den Unterschied, wenn ein Deutscher die Grammatik nicht beherrscht und ein Ausländer. Zum Teil (wie ich oben schon erwähnt habe, aber Gott es i-wie verschluckt hat) können sie ja nicht mal ein Wort Deutsch!
Welch argumentative Schlagkraft. Wie konnte ich dich nur für eine fähige Diskussionspartner halten. Verzeih Gott nochmal.
Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit
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