Ravenhead - 82
Halbprofi
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Geschrieben am: 13.10.2009 um 19:01 Uhr
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Oha! Ein Ketzer, einer, der einer 2000 Jahre alten Glaubenstradition widerspricht!
Auf den Scheiterhaufen mit ihm!
Spass bei Seite
Das größte Problem der Gläubigen: Die Toleranz bzw. Akzeptanz anderer Gedankenströme. Aber was sollen diese armen intoleranten Kreaturen anderes annehmen, als dass ihr Glaube, der sich schon seit 2000 Jahre "bewährt" hat, der einzig richtige sei?
Andere Frage: Hast du jemals ein Schuldeingeständnis eines Papstes gehört, in dem er die dunklen Jahrhunderte seines Glaubens bis ins Tiefste verurteilt (vll. auch entschuldigt, aber das wäre zu viel verlangt)?
Wie gesagt: Früher waren es die Scheiterhaufen und der Hexenhammer. Heute ist es verdrehte psychologische Kriegsführung...
793 - a glory year in history!
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Elli91 - 34
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Geschrieben am: 13.10.2009 um 19:09 Uhr
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Zitat von maxpower89:
Toleranz (das schreibt man übrigens mit einem "l") hört auf, sobald eine Partei die universelle Wahrheit für sich beansprucht. Doch was ist Wahrheit?
Herrje, ich häng immernoch an dem guten, alten Doppel- l. ^^
Wahrheit? Wenn sich etwas ganz klar beweisen lässt und es schlicht keine Irrtümer geben kann. So definier ich's zumindest.
Someday we gonna dance with those lions
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maxpower89 - 36
Profi
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Geschrieben am: 13.10.2009 um 19:39 Uhr
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Zitat von Elli91: Zitat von maxpower89:
Toleranz (das schreibt man übrigens mit einem "l") hört auf, sobald eine Partei die universelle Wahrheit für sich beansprucht. Doch was ist Wahrheit?
Herrje, ich häng immernoch an dem guten, alten Doppel- l. ^^
Wahrheit? Wenn sich etwas ganz klar beweisen lässt und es schlicht keine Irrtümer geben kann. So definier ich's zumindest.
Aber der Beweis basiert auf menschlicher Logik und auf Annahmen, die man aufgrund des bisher vorhandenen Wissens trifft. Das führt uns wieder auf die Frage zurück: Gibt es eine universell gültige Logik? Denn ihre Gültigkeit ist zunächst nur auf uns Menschen bezogen ...
Hart aber unfair!
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tori80 - 45
Halbprofi
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Geschrieben am: 13.10.2009 um 19:45 Uhr
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Zitat von maxpower89: Zitat von Elli91: Zitat von maxpower89:
Toleranz (das schreibt man übrigens mit einem "l") hört auf, sobald eine Partei die universelle Wahrheit für sich beansprucht. Doch was ist Wahrheit?
Herrje, ich häng immernoch an dem guten, alten Doppel- l. ^^
Wahrheit? Wenn sich etwas ganz klar beweisen lässt und es schlicht keine Irrtümer geben kann. So definier ich's zumindest.
Aber der Beweis basiert auf menschlicher Logik und auf Annahmen, die man aufgrund des bisher vorhandenen Wissens trifft. Das führt uns wieder auf die Frage zurück: Gibt es eine universell gültige Logik? Denn ihre Gültigkeit ist zunächst nur auf uns Menschen bezogen ...
Die Logik ist so lange auf andere Dinge übertragbar, wie diese keinen Widerspruch zur Logik liefern. Gott an sich ist nur ein vermeindlicher Widerspruch, denn der Widerspruch existiert nur dann, wenn man von seiner Existenz schon im Voraus ausgeht, also die Logik gar nicht erst benutzt.
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Flori777 - 32
Fortgeschrittener
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Geschrieben am: 13.10.2009 um 20:23 Uhr
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nee ich glaube es gibt kainen gott sondern es ist nur eine erfidung irgendeines typen vor was weis ich wie fielen jahren um geld zu machen
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ViolentFEAR - 33
Champion
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Geschrieben am: 13.10.2009 um 20:24 Uhr
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Zitat von Flori777: nee ich glaube es gibt kainen gott sondern es ist nur eine erfidung irgendeines typen vor was weis ich wie fielen jahren um geld zu machen
Klar....auch wenns noch kein Geld gab. Erst hat er Gott und dann Geld erfunden.
Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit
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paul-otto
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Geschrieben am: 13.10.2009 um 20:30 Uhr
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Zitat von ViolentFEAR: Zitat von Flori777: nee ich glaube es gibt kainen gott sondern es ist nur eine erfidung irgendeines typen vor was weis ich wie fielen jahren um geld zu machen
Klar....auch wenns noch kein Geld gab. Erst hat er Gott und dann Geld erfunden.
öhm wann kamen eigl die ersten anbetungen an gott?
Fuck all this lies and fuck all this ignorance =)
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tori80 - 45
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Geschrieben am: 13.10.2009 um 20:36 Uhr
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Zitat von paul-otto: Zitat von ViolentFEAR: Zitat von Flori777: nee ich glaube es gibt kainen gott sondern es ist nur eine erfidung irgendeines typen vor was weis ich wie fielen jahren um geld zu machen
Klar....auch wenns noch kein Geld gab. Erst hat er Gott und dann Geld erfunden.
öhm wann kamen eigl die ersten anbetungen an gott?
Wahrscheinlich fast zeitgleich zum Augenblick, wo der Mensch sich über sowas Gedanken machen konnte.
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germany90 - 35
Fortgeschrittener
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Geschrieben am: 13.10.2009 um 23:37 Uhr
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für mich ist gott eine entschuldigung für schwache menschen
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Iluron - 38
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Geschrieben am: 14.10.2009 um 02:22 Uhr
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Zitat von germany90: für mich ist gott eine entschuldigung für schwache menschen
Kann man so auch nicht gelten lassen.
1. Ist ein Mensch sicher nicht schwach, wenn er der Ermordung tausender Frauen zustimmt.
2. Ist ein Mensch nicht automatisch schwach, weil er an die Existenz eines höheren Wesens glaubt, ob dieses nun logisch ist oder nicht.
Alle Programmierern eingesperrt, jede Software pantentiert. Jetzt merkt ihr: Anwälte proggen nicht.
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Ravenhead - 82
Halbprofi
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Geschrieben am: 14.10.2009 um 14:31 Uhr
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Ich denke seine Aussage bezieht sich auf folgendes:
Ein Mensch ist insofern schwach, indem er seine Existenz, sein Handeln etc. einem Gotte zuschreibt - nicht Fähig, unabhängig sein eigenes Leben zu meistern und jegliche Konsequenzen seines Handelns zu übernehmen (körperlich und geistig). Denn durch "Beichte und Busse" gegenüber einem Gotte lassen sich viele selbstverschuldete Fehltritte "herunterspielen" bzw. "aus der Welt schaffen"...
so habe ich das interpretiert...
793 - a glory year in history!
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Iluron - 38
Champion
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Geschrieben am: 14.10.2009 um 14:57 Uhr
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Zitat von Ravenhead: Ich denke seine Aussage bezieht sich auf folgendes:
Ein Mensch ist insofern schwach, indem er seine Existenz, sein Handeln etc. einem Gotte zuschreibt - nicht Fähig, unabhängig sein eigenes Leben zu meistern und jegliche Konsequenzen seines Handelns zu übernehmen (körperlich und geistig). Denn durch "Beichte und Busse" gegenüber einem Gotte lassen sich viele selbstverschuldete Fehltritte "herunterspielen" bzw. "aus der Welt schaffen"...
so habe ich das interpretiert...
Das trifft dann auch nur für den christlichen Gott zu.
Alle Programmierern eingesperrt, jede Software pantentiert. Jetzt merkt ihr: Anwälte proggen nicht.
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Bellaisadona
Profi
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Geschrieben am: 14.10.2009 um 15:04 Uhr
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Zitat von Iluron: Zitat von Ravenhead: Ich denke seine Aussage bezieht sich auf folgendes:
Ein Mensch ist insofern schwach, indem er seine Existenz, sein Handeln etc. einem Gotte zuschreibt - nicht Fähig, unabhängig sein eigenes Leben zu meistern und jegliche Konsequenzen seines Handelns zu übernehmen (körperlich und geistig). Denn durch "Beichte und Busse" gegenüber einem Gotte lassen sich viele selbstverschuldete Fehltritte "herunterspielen" bzw. "aus der Welt schaffen"...
so habe ich das interpretiert...
Das trifft dann auch nur für den christlichen Gott zu.
warum? die götter der maya, atzteken, kelten, allah, jahwe,...
wo sind die anders zum christlichen gott?
Veritas,Sapientia,Fides___ Wahrheit,Weisheit,Treue
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Homiboy - 30
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Geschrieben am: 14.10.2009 um 15:12 Uhr
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Wenn es einen Gott geben würde, dann würde er sich doch um uns kümmern,
er würde die Welt nicht einfach unseren Händen überlassen!
Während wir die Welt zerstören, Tiere töten und die Luft verpesten, sitzt da oben ein alter Mann, der uns vor tausenden Jahren aus Knete gemacht hat und guckt einfach nur zu.
Das kann nicht sein...
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Iluron - 38
Champion
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Geschrieben am: 14.10.2009 um 15:12 Uhr
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Zitat von Bellaisadona: Zitat von Iluron: Zitat von Ravenhead: Ich denke seine Aussage bezieht sich auf folgendes:
Ein Mensch ist insofern schwach, indem er seine Existenz, sein Handeln etc. einem Gotte zuschreibt - nicht Fähig, unabhängig sein eigenes Leben zu meistern und jegliche Konsequenzen seines Handelns zu übernehmen (körperlich und geistig). Denn durch "Beichte und Busse" gegenüber einem Gotte lassen sich viele selbstverschuldete Fehltritte "herunterspielen" bzw. "aus der Welt schaffen"...
so habe ich das interpretiert...
Das trifft dann auch nur für den christlichen Gott zu.
warum? die götter der maya, atzteken, kelten, allah, jahwe,...
wo sind die anders zum christlichen gott?
Es findet sich in jeder Kultur mindestens einen Gott, der die gleichen Eigenschaften erfüllt, aber je mehr Götter es in einem glauben gibt, desto weniger Verantwortung wird ihnen zugemesse, und desto weniger kann man auch seine eigene Verantwortung darauf abwälzen.
Was ist dagegen einzuwenden wenn ich einem Gott der Jagt meine Respekt ausspreche, wenn ich ein Tier erlegt habe? Es ist in diesem Fall für mich weder ein Danksagung, dass er so gnädig war, mich das Tier erlegen zu lassen, noch ein um Vergebung bitten, weil man ein Tier getötet hat. Es ist schlicht und einfach das Würdigen des Kreislauf des Lebens. Nicht mehr und nicht weniger. Ob ich diesen Kreislauf nun personalisiere oder nicht, ist in meinen Augen gleichgültig für die eigene Verantwortung.
Alle Programmierern eingesperrt, jede Software pantentiert. Jetzt merkt ihr: Anwälte proggen nicht.
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