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Gibt es einen Gott?

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Kilka - 11
Champion (offline)

Dabei seit 07.2005
5514 Beiträge

Geschrieben am: 01.07.2009 um 23:35 Uhr

Zitat von Barbarossa80:



Damit drückt man sich aber nur um das Problem herum, denn jemand, der nie von Jesus und dem Christentum gehört hat, wächst auch mit völlig anderen Wertmaßstäben auf, allein schon ans 1. Gebot kann er sich nicht halten. Wenn ein Indianer im südamerikanischen Urwald lebt, dessen Stamm seit hunderten von Jahren nie Kontakt zu anderen Menschen hatte (die gibts heute noch), wie soll er dann z.B. wissen was christliche Wertvorstellungen sind?
Es wäre ein sehr ungerechter Gott, würde er diesen Menschen genauso beurteilen wie einen christlich erzogenen Mitteleuropäer.


Da es nicht in meiner Macht steht, über Menschen zu urteilen, und ich auch nicht weiß, wie genau das gehandhabt wird, wenn es so weit ist, kann man darüber eben nur spekulieren.
Und da ich davon ausgehe, dass Gott gerecht ist, wird es bestimmt so sein, dass jeder Fall einzeln behandelt wird. In diesem Fall kann man doch nur um den heißen Brei reden, weil man eben nicht genau weiß, wie das sein wird.

Ich mach Ragü aus dir!

Barbarossa80 - 45
Profi (offline)

Dabei seit 03.2009
953 Beiträge

Geschrieben am: 01.07.2009 um 23:41 Uhr

Zitat von Kilka:

Zitat von Barbarossa80:



Damit drückt man sich aber nur um das Problem herum, denn jemand, der nie von Jesus und dem Christentum gehört hat, wächst auch mit völlig anderen Wertmaßstäben auf, allein schon ans 1. Gebot kann er sich nicht halten. Wenn ein Indianer im südamerikanischen Urwald lebt, dessen Stamm seit hunderten von Jahren nie Kontakt zu anderen Menschen hatte (die gibts heute noch), wie soll er dann z.B. wissen was christliche Wertvorstellungen sind?
Es wäre ein sehr ungerechter Gott, würde er diesen Menschen genauso beurteilen wie einen christlich erzogenen Mitteleuropäer.


Da es nicht in meiner Macht steht, über Menschen zu urteilen, und ich auch nicht weiß, wie genau das gehandhabt wird, wenn es so weit ist, kann man darüber eben nur spekulieren.
Und da ich davon ausgehe, dass Gott gerecht ist, wird es bestimmt so sein, dass jeder Fall einzeln behandelt wird. In diesem Fall kann man doch nur um den heißen Brei reden, weil man eben nicht genau weiß, wie das sein wird.


Hm, ist dann nicht die ganze Diskussion um Gott schon ein Herumgerede um den heißen Brei? Da kann man sich schließlich auch nicht sicher sein.
Kilka - 11
Champion (offline)

Dabei seit 07.2005
5514 Beiträge

Geschrieben am: 01.07.2009 um 23:44 Uhr

Zitat von Biebe_666:

Zitat von Kilka:

Der Punkt ist, dass man nicht wegen den Taten in den Himmel kommt - denn dann würde da keiner reinkommen - sondern wegen dem Glauben

Was wieder zum Punkt führt: Dann isses ja scheissegal was man auf erden tut wenn man bereut.

Zitat von Kilka:

Jedoch sollten sich Christen bemühen, "Jesus ähnlicher zu werden". Wie und warum das so ist, erklärt Luther sehr gut.. da ich leider zur Zeit gedanklich gern abschweife, kann ich es nicht so gut erklären :-D.
Um ein guter Mensch zu sein bruach ich aber keinen Jesus. Es gibt genug andere Vorbilder!

Ist es nicht. Es heißt schließlich so schön: "Wir ernten, was wir sähen."

Genug andere Vorbilder, ja. Doch trotzdem nur Menschen wie du und ich.





Ich mach Ragü aus dir!

Kilka - 11
Champion (offline)

Dabei seit 07.2005
5514 Beiträge

Geschrieben am: 01.07.2009 um 23:45 Uhr

Zitat von Barbarossa80:

Zitat von Kilka:



Da es nicht in meiner Macht steht, über Menschen zu urteilen, und ich auch nicht weiß, wie genau das gehandhabt wird, wenn es so weit ist, kann man darüber eben nur spekulieren.
Und da ich davon ausgehe, dass Gott gerecht ist, wird es bestimmt so sein, dass jeder Fall einzeln behandelt wird. In diesem Fall kann man doch nur um den heißen Brei reden, weil man eben nicht genau weiß, wie das sein wird.


Hm, ist dann nicht die ganze Diskussion um Gott schon ein Herumgerede um den heißen Brei? Da kann man sich schließlich auch nicht sicher sein.


Deswegen heißt es auch glauben. Wenn sich jeder zu 100% sicher sein würde / könnte, wäre das doch wissen.

Ich mach Ragü aus dir!

Barbarossa80 - 45
Profi (offline)

Dabei seit 03.2009
953 Beiträge

Geschrieben am: 01.07.2009 um 23:48 Uhr
Zuletzt editiert am: 01.07.2009 um 23:54 Uhr

Zitat von Kilka:

Zitat von Barbarossa80:

Zitat von Kilka:



Da es nicht in meiner Macht steht, über Menschen zu urteilen, und ich auch nicht weiß, wie genau das gehandhabt wird, wenn es so weit ist, kann man darüber eben nur spekulieren.
Und da ich davon ausgehe, dass Gott gerecht ist, wird es bestimmt so sein, dass jeder Fall einzeln behandelt wird. In diesem Fall kann man doch nur um den heißen Brei reden, weil man eben nicht genau weiß, wie das sein wird.


Hm, ist dann nicht die ganze Diskussion um Gott schon ein Herumgerede um den heißen Brei? Da kann man sich schließlich auch nicht sicher sein.


Deswegen heißt es auch glauben. Wenn sich jeder zu 100% sicher sein würde / könnte, wäre das doch wissen.


Es geht gerade darum, dass du dich um die Beantwortung der Frage drückst, was mit den Unwissenden passiert. Du hast keine Antwort und ignorierst die Frage deshalb, sprich du tust so als sei sie nicht existent, weil es für dich keine Rolle spielt. Konsequenterweise müsstest du dieses Schema auch auf Gott anwenden, sprich du müsstest so tun, als hättest du nie von ihm gehört.
BeneSausO - 36
Experte (offline)

Dabei seit 06.2005
1702 Beiträge

Geschrieben am: 01.07.2009 um 23:58 Uhr
Zuletzt editiert am: 01.07.2009 um 23:59 Uhr

Ihr diskutiert wirklich zu den unchristlichsten Zeiten. :-D

(Sorry für das schlchte Wortspiel.)


Was passiert mit den Unwissenden?
Nun, da "Gott" nur eine Bezeichnung für die Quelle und das Transzendente ist - ebenso wie "Senseo" nur die Bezeichnung für ne Kaffeemaschiene ist - und jede Kultur an eine Quelle bzw. etwas transzendentes glaubt gibt es schlichtweg keine Unwissenden.





Edit: Ich hoff mal jemand versteht was ich sagen will, ich werds genauer formulieren wenn ich nüchtern bin.

Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden.

Barbarossa80 - 45
Profi (offline)

Dabei seit 03.2009
953 Beiträge

Geschrieben am: 02.07.2009 um 00:01 Uhr
Zuletzt editiert am: 02.07.2009 um 00:09 Uhr

Zitat von BeneSausO:

Ihr diskutiert wirklich zu den unchristlichsten Zeiten. :-D

(Sorry für das schlchte Wortspiel.)


Was passiert mit den Unwissenden?
Nun, da "Gott" nur eine Bezeichnung für die Quelle und das Transzendente ist - ebenso wie "Senseo" nur die Bezeichnung für ne Kaffeemaschiene ist - und jede Kultur an eine Quelle bzw. etwas transzendentes glaubt gibt es schlichtweg keine Unwissenden.


Es geht hier um die christlichen Maßstäbe und den christlichen Gott. Und Jesus spricht: "Niemand kommt zum Vater als durch mich...".

Edit: Übrigens sind die meisten Religionen intolerant und sehen sich als die einzig seeligmachenden an.

Und wie willst du ohne Religion an Gott glauben? Irgendeine Art mit ihm umzugehen musst du dir ausdenken, und das ist zwangsläufig immer etwas verschieden zur Vorstellung eines anderen Menschen.
Kilka - 11
Champion (offline)

Dabei seit 07.2005
5514 Beiträge

Geschrieben am: 02.07.2009 um 00:08 Uhr

Zitat von Barbarossa80:

Zitat von Kilka:



Deswegen heißt es auch glauben. Wenn sich jeder zu 100% sicher sein würde / könnte, wäre das doch wissen.


Es geht gerade darum, dass du dich um die Beantwortung der Frage drückst, was mit den Unwissenden passiert. Du hast keine Antwort und ignorierst die Frage deshalb, sprich du tust so als sei sie nicht existent, weil es für dich keine Rolle spielt. Konsequenterweise müsstest du dieses Schema auch auf Gott anwenden, sprich du müsstest so tun, als hättest du nie von ihm gehört.


Wie soll ich eine Frage beantworten, dessen ( genaue) Antwort ich nicht weiß? Wennich es wüsste, dann würde ich es sagen.
Nein, das, was ich tun kann ist, anderen davon zu erzählen, wogegen sich aber viele sträuben.

Ich mach Ragü aus dir!

Barbarossa80 - 45
Profi (offline)

Dabei seit 03.2009
953 Beiträge

Geschrieben am: 02.07.2009 um 00:16 Uhr
Zuletzt editiert am: 02.07.2009 um 00:23 Uhr

Zitat von Kilka:

Zitat von Barbarossa80:

Zitat von Kilka:



Deswegen heißt es auch glauben. Wenn sich jeder zu 100% sicher sein würde / könnte, wäre das doch wissen.


Es geht gerade darum, dass du dich um die Beantwortung der Frage drückst, was mit den Unwissenden passiert. Du hast keine Antwort und ignorierst die Frage deshalb, sprich du tust so als sei sie nicht existent, weil es für dich keine Rolle spielt. Konsequenterweise müsstest du dieses Schema auch auf Gott anwenden, sprich du müsstest so tun, als hättest du nie von ihm gehört.


Wie soll ich eine Frage beantworten, dessen ( genaue) Antwort ich nicht weiß? Wennich es wüsste, dann würde ich es sagen.
Nein, das, was ich tun kann ist, anderen davon zu erzählen, wogegen sich aber viele sträuben.


Du weißt aber auch nicht genau ob es Gott gibt, hast dir aber ein Bild einer Religion aufgegriffen. In deinem Fall das christliche, weil du zufällig im christlichen Kulturraum groß geworden bist. Bestandteil deiner Religion ist aber der berüchtigte Satz von Jesus, dass nur diejenigen in den Himmel kommen, die an ihn glauben. Wir sind also genauso weit wie zuvor: Was passiert mit denjenigen, die nichts von Jesus wissen können?

Edit: Du drückst dich immer noch. Entweder du stehst zu deiner Religion, dann musst du auch sagen, dass Andersgläubige und Nichtwissende in die Hölle kommen, oder du stellst deine Religion in Frage. Rosinenpickerei gibts nicht.
BeneSausO - 36
Experte (offline)

Dabei seit 06.2005
1702 Beiträge

Geschrieben am: 02.07.2009 um 00:16 Uhr

Zitat von Barbarossa80:

Jesus spricht: "Niemand kommt zum Vater als durch mich...".


:nixblicker:
Wo sagt Jesus das? Hast ihm aber echt gut zugehört...

Ach nein? .... Bibel meinst du? .... ja, voll glaubhaft die Quelle...

...

Geil, Super, Juhuuuu, Steinbruchexegese FTW!! :vogel:

Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden.

Barbarossa80 - 45
Profi (offline)

Dabei seit 03.2009
953 Beiträge

Geschrieben am: 02.07.2009 um 00:26 Uhr
Zuletzt editiert am: 02.07.2009 um 00:35 Uhr

Zitat von BeneSausO:

Zitat von Barbarossa80:

Jesus spricht: "Niemand kommt zum Vater als durch mich...".


:nixblicker:
Wo sagt Jesus das? Hast ihm aber echt gut zugehört...

Ach nein? .... Bibel meinst du? .... ja, voll glaubhaft die Quelle...

...

Geil, Super, Juhuuuu, Steinbruchexegese FTW!! :vogel:


Achso, die Bibel ist nicht glaubhaft? Na dann^^ (sind wir ja mal einer Meinung)

Und was genau aus der Bibel ist denn nun glaubwürdig und was nicht? Die Schöpfungsgeschichte? Die Sintflut? Das Leben Jesu? Bitte entsprechendes mit [ ]ja [ ]nein [ ]vielleicht ankreuzen.

Worauf gründet sich denn dein christlicher Glaube wenn nicht auf die Bibel? Jesus kannst du nicht persönlich gekannt haben, so alt bist du nicht. Bei der Sintflut wärst du ertrunken, bei der Schöpfungsgeschichte waren selbst Adam und Eva nur beim letzten Akt Augenzeuge. Schriftliche Überlieferungen sind ja offenbar nicht glaubwürdig, hast eben selbst gesagt. Also, was am Christentum ist glaubwürdig?
BeneSausO - 36
Experte (offline)

Dabei seit 06.2005
1702 Beiträge

Geschrieben am: 02.07.2009 um 00:39 Uhr

Die Bibel ist eine Anthologie, die von Menschen zusammengestellt wurde.
Der Kanon der Bibel wurde am Konzil von Nicäa festgelegt.
Die Bücher, Briefe und Schriften - inklusive der Evangelien - sind von Menschen geschrieben.
Die Evangelien speziell sind nachösterlich!

Menschen sind nicht unfehlbar - also fehlbar. Das heißt, sie können keine unfehlbaren Werke schaffen. Dem zufolge sind alle Schriften der Bibel nichts, auf das man 1 zu 1 vertrauen darf.

Die Schriften der Bibel wurden mündlich überliefert, in der damals gängigen Sprache Aramäisch. Dies war eine gesprochene Sprache.
Dann wurden diese Schriften 'auf Papier gebracht' - aus der gesprochenen Sprache wurde eine Schriftsprache. Diese konnte jedoch auf keinen Fall alle Betonungen und Intensionen, die beim Sprechen deutlich werden, korrekt wiedergeben.

Diese "Erstfassung" der "Bibel" wurde übersetzt, überliefert, wieder übersetzt, nacherzählt, niedergeschrieben, wieder übersetzt, und bei jedem Übersetzen, Abschreiben oder Überliefern wurden Aspekte neu betont und/oder andere vergessen. Oder es schlichen sich Übersetzungsfehler ein (Beispiel: lat. malus = dt. Apfel anders betont lat. malus = dt. das Böse).

Die Bibel wie du sie liest (auf deutsch nehm ich an) ist mit Sicherheit nicht "Gottes Wort". Gott hat keinem Deutschen des 21. Jahrhunderts ins Ohr geflüstert, was er schreiben soll. (Mal abgesehn davon, dass seine Transzendenz dies nicht zulassen würde.)

Es gibt etwas, das nennt sich Exegese. Oder anders gesagt: die richtige Art die Bibel zu lesen.
Passagen wort wörtlich zu nehmen ist schlichtweg dumm.
Zu beachten sind die historischen und gesellschaftlichen Hingergründe, die Zeit, in der der Schreiber lebte, die Intension, die der Schreiber hatte und die Zielgruppe, die er ansprechen wollte, etc.

Dies zu beachten bringt dich der "Echtheit" noch am nächsten.


Auf was ich mein Christ-Sein Begründe: Auf den Menschen(!) Jesus.
Jesus hat das Mensch-Sein gelebt, und wenn er nun diese Verbindung zum Spirituellen Heiligen Geist und das Spirituelle selbst Gott oder Vater nennt ist im Grunde nicht relevant.

Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden.

__PORNST4R
Anfänger (offline)

Dabei seit 04.2009
2 Beiträge
Geschrieben am: 02.07.2009 um 00:47 Uhr

Keiner Weist es ob es einen gott gibt,weil noch keiner zurückgekehrt ist vom Tod !!!!!!
Barbarossa80 - 45
Profi (offline)

Dabei seit 03.2009
953 Beiträge

Geschrieben am: 02.07.2009 um 00:49 Uhr
Zuletzt editiert am: 02.07.2009 um 00:50 Uhr

Zitat von BeneSausO:

Die Bibel ist eine Anthologie, die von Menschen zusammengestellt wurde.
Der Kanon der Bibel wurde am Konzil von Nicäa festgelegt.
Die Bücher, Briefe und Schriften - inklusive der Evangelien - sind von Menschen geschrieben.
Die Evangelien speziell sind nachösterlich!

Menschen sind nicht unfehlbar - also fehlbar. Das heißt, sie können keine unfehlbaren Werke schaffen. Dem zufolge sind alle Schriften der Bibel nichts, auf das man 1 zu 1 vertrauen darf.

Die Schriften der Bibel wurden mündlich überliefert, in der damals gängigen Sprache Aramäisch. Dies war eine gesprochene Sprache.
Dann wurden diese Schriften 'auf Papier gebracht' - aus der gesprochenen Sprache wurde eine Schriftsprache. Diese konnte jedoch auf keinen Fall alle Betonungen und Intensionen, die beim Sprechen deutlich werden, korrekt wiedergeben.

Diese "Erstfassung" der "Bibel" wurde übersetzt, überliefert, wieder übersetzt, nacherzählt, niedergeschrieben, wieder übersetzt, und bei jedem Übersetzen, Abschreiben oder Überliefern wurden Aspekte neu betont und/oder andere vergessen. Oder es schlichen sich Übersetzungsfehler ein (Beispiel: lat. malus = dt. Apfel anders betont lat. malus = dt. das Böse).

Die Bibel wie du sie liest (auf deutsch nehm ich an) ist mit Sicherheit nicht "Gottes Wort". Gott hat keinem Deutschen des 21. Jahrhunderts ins Ohr geflüstert, was er schreiben soll. (Mal abgesehn davon, dass seine Transzendenz dies nicht zulassen würde.)

Es gibt etwas, das nennt sich Exegese. Oder anders gesagt: die richtige Art die Bibel zu lesen.
Passagen wort wörtlich zu nehmen ist schlichtweg dumm.
Zu beachten sind die historischen und gesellschaftlichen Hingergründe, die Zeit, in der der Schreiber lebte, die Intension, die der Schreiber hatte und die Zielgruppe, die er ansprechen wollte, etc.

Dies zu beachten bringt dich der "Echtheit" noch am nächsten.


Auf was ich mein Christ-Sein Begründe: Auf den Menschen(!) Jesus.
Jesus hat das Mensch-Sein gelebt, und wenn er nun diese Verbindung zum Spirituellen Heiligen Geist und das Spirituelle selbst Gott oder Vater nennt ist im Grunde nicht relevant.


Gut, dann bist du aber der falsche Diskussionspartner, denn du beziehst deinen Glauben nicht auf die Bibel, sondern auf den Menschen Jesus. Die Diskussion hier geht aber um Christen, deren Glauben auf der Bibel basiert.
Im Übrigen bist du damit noch lange nicht aus dem Schneider, denn wie willst du deinen Glauben auf Jesus aufbauen, wenn du garnichts von ihm wissen kannst, außer dem, was in der Bibel drin steht?
BeneSausO - 36
Experte (offline)

Dabei seit 06.2005
1702 Beiträge

Geschrieben am: 02.07.2009 um 00:55 Uhr

Zitat von Barbarossa80:


Gut, dann bist du aber der falsche Diskussionspartner, denn du beziehst deinen Glauben nicht auf die Bibel, sondern auf den Menschen Jesus. Die Diskussion hier geht aber um Christen, deren Glauben auf der Bibel basiert.
Im Übrigen bist du damit noch lange nicht aus dem Schneider, denn wie willst du deinen Glauben auf Jesus aufbauen, wenn du garnichts von ihm wissen kannst, außer dem, was in der Bibel drin steht?


Wie du lesen kannst: einen Glauben auf ein Buch zu fixieren, welches von Menschen gemacht wurde, ist reichlich naiv in meinen Augen.

Dann könnt ich auch sagen "Ich geh jede Woche in die Kirche, also bin ich ein guter Christ".
Oder nicht?

Ich mache - im Gegensatz zu den meisten hier - nicht den Fehler und nehme alles wörtlich. Ich schau auf das, was hinter den Worten steht, was ausgedrückt werden wollte.
Was die Person Jesus angeht: historisch bewiesen ist, dass es zur Zeit des Herodes einen Menschen unter den Juden gab mit Namen Jesos (Lautverschiebung ftw), welcher die Menschen in Aufruhr versetzt hat durch das Verbreiten einer unerwünschten Geisteshaltung.

Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden.

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