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Gibt es einen Gott?

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kifferkind - 34
Profi (offline)

Dabei seit 12.2005
686 Beiträge

Geschrieben am: 17.05.2009 um 01:43 Uhr

Zitat von Kilka:

Zitat von kifferkind:

Zitat von Kluegoe:



Dawkins lässt Busse mit Sloagens fahren. Dawkins tritt in der Öffentlichkeit bewusst als Kreuzritter des Atheismus auf. Nein nein, das ist längst versuchte Einflussnahme.


Dawkins übertreibt es manchmal ein bischen aber bei weitem nicht so wie die Christen.


Inwiefern übertreiben es Christen?


Religion ist Pflichtfachh und geht in die Abiturnote ein.
Dann noch ein Beispiel aus meinem Leben:
Ich habe das Glück auf eine katholische Schule zu gehen (das einzige Gymnasium in meiner Stadt) in deren Schulordnung steht, dass man dich von der Schule verweisen kann falls du aus der Kirche austrittst.
Was mich auch noch stört sind die Hürden die es gibt beim Wechsel des Religionunterricht.

Wir sind der singende, tanzende Abschaum dieser Erde.

Kluegoe - 35
Halbprofi (offline)

Dabei seit 11.2007
273 Beiträge
Geschrieben am: 17.05.2009 um 01:45 Uhr

Zitat von kifferkind:


Das fängt schon in der Kindheit an.
Gläubige Eltern erziehen ihre Kinder nach dem Glauben.
Kinder können sich gegen eine solche Indoktrination kaum zu Wehr setzen.


Und? Ich bin auch dazu erzogen worden, dass ich keine Unterschiede von Menschen mache. JEder ist gleich, egal welche Hautfarbe, welche Sexualität oder welcher Glaube. Das ist auch nichts anderes als Indoktrination, Eltern erziehen ihre Kinder so wie sie es für am besten halten.
Meienr Erziehung hat enormen Einfluss auf meien Entscheidungen. Das ich gegen die Todesstrafe bin. Das ich ein Demokrat bin. Das ich gern lese und das ich Vegetarier bin. Wenn Eltern bei der Religionsfrage "neutraler" sein sollen, dann doch bitte auch im Rest. Dann ist es aber weniger Erziehung als...Gleichgültigkeit?

Was sicher zu wünschen ist: Weitsichtigkeit. Ich denke, dass du auch darauf indirekt hinauswillst.
kifferkind - 34
Profi (offline)

Dabei seit 12.2005
686 Beiträge

Geschrieben am: 17.05.2009 um 01:45 Uhr

Zitat von Kluegoe:

Zitat von kifferkind:



Dawkins übertreibt es manchmal ein bischen aber bei weitem nicht so wie die Christen.


Missionierung ist IMMER überzogen. "die Christen" ist verallgemeinert. Da Dawkins dazu kein ganz dummer Mensch ist nehm ich ihm das besonders übel.


Ich finds trotzdem gut was er macht.
So sind die Extreme wenigsten etwas balanciert.

Wir sind der singende, tanzende Abschaum dieser Erde.

kifferkind - 34
Profi (offline)

Dabei seit 12.2005
686 Beiträge

Geschrieben am: 17.05.2009 um 01:46 Uhr

Zitat von Kluegoe:

Zitat von kifferkind:


Das fängt schon in der Kindheit an.
Gläubige Eltern erziehen ihre Kinder nach dem Glauben.
Kinder können sich gegen eine solche Indoktrination kaum zu Wehr setzen.


Und? Ich bin auch dazu erzogen worden, dass ich keine Unterschiede von Menschen mache. JEder ist gleich, egal welche Hautfarbe, welche Sexualität oder welcher Glaube. Das ist auch nichts anderes als Indoktrination, Eltern erziehen ihre Kinder so wie sie es für am besten halten.
Meienr Erziehung hat enormen Einfluss auf meien Entscheidungen. Das ich gegen die Todesstrafe bin. Das ich ein Demokrat bin. Das ich gern lese und das ich Vegetarier bin. Wenn Eltern bei der Religionsfrage "neutraler" sein sollen, dann doch bitte auch im Rest. Dann ist es aber weniger Erziehung als...Gleichgültigkeit?

Was sicher zu wünschen ist: Weitsichtigkeit. Ich denke, dass du auch darauf indirekt hinauswillst.


Ja, ich war gerade etwas zu sehr auf die Religion fixiert.

Wir sind der singende, tanzende Abschaum dieser Erde.

MrRobot
Champion (offline)

Dabei seit 05.2006
6418 Beiträge

Geschrieben am: 17.05.2009 um 01:49 Uhr

Zitat von bastinio:


Ohne Beweise kannst du doch etwas schlecht anzweifeln? Oder holst du dir deine Meinung von irgendwelchen billigen Anzweiflungstheorien? :D

@ Kheltu: Schon mal was von Posthunt gehört? :D Ne Spaß :>


Doch, grade wenn etwas nciht bewiesen werden kann sollte es bezweifelt werden..
Kluegoe - 35
Halbprofi (offline)

Dabei seit 11.2007
273 Beiträge
Geschrieben am: 17.05.2009 um 01:50 Uhr

Zitat von kifferkind:



Religion ist Pflichtfachh und geht in die Abiturnote ein.
Dann noch ein Beispiel aus meinem Leben:
Ich habe das Glück auf eine katholische Schule zu gehen (das einzige Gymnasium in meiner Stadt) in deren Schulordnung steht, dass man dich von der Schule verweisen kann falls du aus der Kirche austrittst.
Was mich auch noch stört sind die Hürden die es gibt beim Wechsel des Religionunterricht.


Was aber eindeutig an deienr Schule liegt.
Ich hatte weder Probleme in den Ehtik Unterricht zu kommen, noch Probleme mit den Lehrern die Theologie studiert haben. Im Gegenetil; diese waren die Menschen die mich an die Philosophie und an die Aufklärung gebrach thaben.

Was aber nicht heißt, dass mich nicht zu genügend Christen zum "glauben führen wollten". Aber meistens von Freikirchlern...und dies auch nie in alltäglich Situationen.
Kluegoe - 35
Halbprofi (offline)

Dabei seit 11.2007
273 Beiträge
Geschrieben am: 17.05.2009 um 01:51 Uhr

Zitat von kifferkind:



Ja, ich war gerade etwas zu sehr auf die Religion fixiert.


Ist ja auch nicht unberechtigt. Den Fundi scheiß in Amerika haben wir der Erziehung der dämlichen Eltern zu verdanken.
kifferkind - 34
Profi (offline)

Dabei seit 12.2005
686 Beiträge

Geschrieben am: 17.05.2009 um 01:53 Uhr

Zitat von Kluegoe:

Zitat von kifferkind:



Ja, ich war gerade etwas zu sehr auf die Religion fixiert.


Ist ja auch nicht unberechtigt. Den Fundi scheiß in Amerika haben wir der Erziehung der dämlichen Eltern zu verdanken.


Der starke Nationalismus in Amerika trägt aber auch eine Teilschuld.

Wir sind der singende, tanzende Abschaum dieser Erde.

Kluegoe - 35
Halbprofi (offline)

Dabei seit 11.2007
273 Beiträge
Geschrieben am: 17.05.2009 um 01:54 Uhr

Zitat von kifferkind:

Zitat von Kluegoe:

Zitat von kifferkind:



Ja, ich war gerade etwas zu sehr auf die Religion fixiert.


Ist ja auch nicht unberechtigt. Den Fundi scheiß in Amerika haben wir der Erziehung der dämlichen Eltern zu verdanken.


Der starke Nationalismus in Amerika trägt aber auch eine Teilschuld.


God bless America. :-)

Gute Nacht.
kifferkind - 34
Profi (offline)

Dabei seit 12.2005
686 Beiträge

Geschrieben am: 17.05.2009 um 01:55 Uhr

Zitat von Kluegoe:

Zitat von kifferkind:



Religion ist Pflichtfachh und geht in die Abiturnote ein.
Dann noch ein Beispiel aus meinem Leben:
Ich habe das Glück auf eine katholische Schule zu gehen (das einzige Gymnasium in meiner Stadt) in deren Schulordnung steht, dass man dich von der Schule verweisen kann falls du aus der Kirche austrittst.
Was mich auch noch stört sind die Hürden die es gibt beim Wechsel des Religionunterricht.


Was aber eindeutig an deienr Schule liegt.
Ich hatte weder Probleme in den Ehtik Unterricht zu kommen, noch Probleme mit den Lehrern die Theologie studiert haben. Im Gegenetil; diese waren die Menschen die mich an die Philosophie und an die Aufklärung gebrach thaben.

Was aber nicht heißt, dass mich nicht zu genügend Christen zum "glauben führen wollten". Aber meistens von Freikirchlern...und dies auch nie in alltäglich Situationen.


Ich list hier mal ein paar Zitate eines Religionslehrer an unserer Schule auf:
1. Jeder kluge Mensch erkennt, dass der Katholizismus der richtige weg ist. - Heißt das dann das alle evangelisch und Moslems dumms sind? - Im Prinzip schon.
2. Selbstmordattentäter sind feige Mörder. Das damals in Jerusalem war etwas anderes, es herrschte Krieg und da werden nuneinmal Menschen getötet.
usw.....

So viel zu Toleranz und Nächstenliebe.

Wir sind der singende, tanzende Abschaum dieser Erde.

matze1990 - 35
Halbprofi (offline)

Dabei seit 01.2006
326 Beiträge
Geschrieben am: 17.05.2009 um 01:57 Uhr

Zitat von Kilka:


Nur wer Gott ernst nimmt, der erkennt ihn überhaupt. Niemand sonst.



Das spricht nicht gerade für ihn.
Nur wer LSD nimmt, erkennt die wahren Fabeltiere. Spräche das für die Existenz von Fabeltieren?



Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben. Friedrich Hebbel

Kilka - 11
Champion (offline)

Dabei seit 07.2005
5514 Beiträge

Geschrieben am: 17.05.2009 um 01:57 Uhr

Zitat von kifferkind:

Zitat von Kilka:



Wie kann man jemandem einen Glauben aufzwängen, wenn eine Person für sich selber entscheiden kann, was sie glaubt und was nicht? Es stimmt, dass jeder die Wahrheit in sich selbst findet, was aber nciht heißt, dass man dann dafür Beweise hat.


Das fängt schon in der Kindheit an.
Gläubige Eltern erziehen ihre Kinder nach dem Glauben.
Kinder können sich gegen eine solche Indoktrination kaum zu Wehr setzen. Ich kenne niemanden der erst später zum Glauben gefunden hat.
Das nächste ist der Religionsunterricht in der Grundschule: das was der Lehrer sagt wird als Wahrheit akzeptiert, und wenn der Lehrer sagt es gibt Gott dann gibt es ihn auch.

Zu der Wahrheitsfindung:
Wenn jeder die Wahrheit in sich selber finden würde wären solche Instituitionen wie die Kirche überflüssig.
Die meisten Wahrheit sind Wahrheiten die jemand anderes uns eingeflüstert hat.


Nanana, übertreib mal nicht :-D
Nicht jeder, dem die Eltern als Kind erzählt haben, es gäbe einen Weihnachtsmann, glaubt später noch an ihn. Nur weil man christlich erzogen wird und "eingetrichtert" bekommt, es gäbe einen Gott, ist man später auch Christ/ glaubt an Gott. Ich kann dir aus sehr zuverlässigen Quellen sagen, dass es eben nicht so ist, es tritt sogar häufiger das Gegenteil ein. Es finden sogar mehr Menscehn zum Glauben, die erst später so wirklich von Gott bzw der Bibel gehört haben.

Wie viele Relilehrer sagen heutzutage, dass sie an einen Gott glauben? Solche Relilehrer bleiben meist nicht lang, wenn sie mit Glauben, Bibel,etc. ankommen, weil sich viele Eltern daran stoßen.

Wie soll man eine Wahrheit finden, bzw etwas als für wahr erklären können, wenn man noch nicht mal davon weiß? Erst mal hört man sich das doch an, bevor mal daran glaubt. Und nur wiel man das hört, glaubt man doch auch nicht gleich automatisch, dass es stimmt.
Im Übrigen hört man als Kind heutzutage eher, dass es keinen GOtt gibt oder von einem Wünshce erfüllenden Gott, also gleiche Ebene wie der Weihnachtsmann.

Ich mach Ragü aus dir!

Kilka - 11
Champion (offline)

Dabei seit 07.2005
5514 Beiträge

Geschrieben am: 17.05.2009 um 02:01 Uhr

Zitat von matze1990:

Zitat von Kilka:


Nur wer Gott ernst nimmt, der erkennt ihn überhaupt. Niemand sonst.



Das spricht nicht gerade für ihn.
Nur wer LSD nimmt, erkennt die wahren Fabeltiere. Spräche das für die Existenz von Fabeltieren?



Das ist ja wohl kein Vergleich, oder??!

Ich mach Ragü aus dir!

Iluron - 38
Champion (offline)

Dabei seit 06.2008
8878 Beiträge

Geschrieben am: 17.05.2009 um 02:01 Uhr

Zitat von Kluegoe:

Zitat von kifferkind:


Das fängt schon in der Kindheit an.
Gläubige Eltern erziehen ihre Kinder nach dem Glauben.
Kinder können sich gegen eine solche Indoktrination kaum zu Wehr setzen.


Und? Ich bin auch dazu erzogen worden, dass ich keine Unterschiede von Menschen mache. JEder ist gleich, egal welche Hautfarbe, welche Sexualität oder welcher Glaube. Das ist auch nichts anderes als Indoktrination, Eltern erziehen ihre Kinder so wie sie es für am besten halten.
Meienr Erziehung hat enormen Einfluss auf meien Entscheidungen. Das ich gegen die Todesstrafe bin. Das ich ein Demokrat bin. Das ich gern lese und das ich Vegetarier bin. Wenn Eltern bei der Religionsfrage "neutraler" sein sollen, dann doch bitte auch im Rest. Dann ist es aber weniger Erziehung als...Gleichgültigkeit?

Was sicher zu wünschen ist: Weitsichtigkeit. Ich denke, dass du auch darauf indirekt hinauswillst.


Es ist ein Unterschied, ob du humanistische Werte abstellen willst, oder die Religion.

Religion ist ein sehr künstliches Gebilde. Selbst Gläubige einer bestimmten Religion können nicht abstreiten, dass ihre Religion (nicht ihr Glaube) zu 95% aus Traditionen und Förmlichekiten besteht.
Lässt man dieses Weg, bliebe beim Christentum das Skelett übrig, das (laut den Soft-Christen) aus Nächstenliebe besteht.
Das ist an und für sich ein humanistischer Wert für den man nicht extra das Christentum herumbauen. Wenn Gott etwas allmächtiges ist, das man anbeten sollte, dann kann das das Kind immernoch später herausfinden, wenn es mit 14 (mein Vorschlag für das Mindestalter für das lesen "heiliger" Bücher") immernoch selbst herausfinden.

Alle Programmierern eingesperrt, jede Software pantentiert. Jetzt merkt ihr: Anwälte proggen nicht.

Der666Diablo
Champion (offline)

Dabei seit 04.2006
23736 Beiträge

Geschrieben am: 17.05.2009 um 02:01 Uhr

Zitat von Kilka:

Zitat von matze1990:

Zitat von Kilka:


Nur wer Gott ernst nimmt, der erkennt ihn überhaupt. Niemand sonst.



Das spricht nicht gerade für ihn.
Nur wer LSD nimmt, erkennt die wahren Fabeltiere. Spräche das für die Existenz von Fabeltieren?



Das ist ja wohl kein Vergleich, oder??!

wieso nicht?

Bei Geld, Sex und Kunst gibt es keinen abnehmenden Grenznutzen. http://shortlinks.de/oee9

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