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Klosterhof Söflingen: End of Green & In Extremo


Ungewohnte Töne erfüllten am 3. Juni den Klosterhof in Söflingen, denn der Klang der Glocken der Klosterkirche wurde von In Extremo mit Special Guest End of Green übertönt. Ob das Wetter bis zum Ende gehalten hat und ob sich das Ausharren gelohnt hat, erfahrt ihr hier!

In Extremo

 

Sobald die Pforten des Open Air-Geländes um 18 Uhr geöffnet wurden, füllte sich der Klosterhof am Meinlohforum schnell mit Gästen. Einer eindeutigen Altersklasse ließ sich das bunt gemischte Publikum nicht zuordnen - wobei “bunt” nicht ganz die passende Beschreibung für die zumeist schwarzgewandten Musikfans war. Wer Glück hatte, konnte noch mit einigen der Bandmitgliedern sprechen und erste Fotos schießen, bevor es um 19 Uhr pünktlich mit End of Green los ging. Die Band mit Mitgliedern aus Göppingen und Stuttgart kennt Ulm noch aus ihren Anfangstagen in Jugendhäusern und hatte seit über einem halben Jahr zum ersten Mal wieder einen Auftritt. Schon seit 25 Jahren stehen sie zusammen auf der Bühne und etablierten sich mit dem sogenannten “Depressed Subcore”. Dank freundschaftlicher Kontakte zu In Extremo wurden sie zur Burgentour eingeladen.

Noch war das Publikum vor der Bühne allerdings überschaubar, als “Goodnight Insomnia” erklang. Doch jene, die sich schon versammelt hatten, waren textsicher bei Liedern aus den vergangenen Jahren, mit Klassikern wie “Dead City Lights”, “Hurter”, “Killhoney” und “Drink myself to sleep”. 45 Minuten und acht Songs später verabschiedeten sich End of Green “aus Los Angeles”, wie man laut Sänger Michael “Michelle Darkness” Huber an der Aussprache hört auch schon wieder von der Bühne, und der Umbau für den Hauptact began.

Für das leibliche Wohl war auch bestens gesorgt, mit Getränken und Bratwurst. Die Plätze vor der Bühne waren schnell belegt als In Extremo diese um etwa 20 Uhr 15 betraten. Nach “Feuertaufe”, “Frei zu sein” und “Vollmond” spielten sie auch Lieder aus ihrem aktuellen Album “Quid pro Quo”, wie beispielsweise den Titelsong und “Störtebeker”. Frontmann Michael Robert Rhein erinnert sich noch an Auftritte im Ulmer Roxy - allerdings mit der Frage, ob es dieses überhaupt noch gibt. Den Special Guest End of Green nennt er als eine seiner deutschen Lieblingsbands zwischen den Liedern, und befindet Ulm für schön. Das erfreute das heimische Publikum natürlich - auch wenn es gegen 21 Uhr kurz zu regnen began.

Bei “Lieb Vaterland” wurde ein einzelnes Feuerzeug in die Luft gereckt, doch für richtige Flammen und Funkenregen sorgte die Pyrotechnik auf der Bühne. Die Setlist war bunt gemischt aus den verschiedenen Alben, von “Roter Stern” über “Küss mich”, “Zigeunerskat”, “Sängerkrieg” bis zur Zugabe von “Himmel und Hölle”. Eine Pause gab es nicht, da es passend zu “Sternhagelvoll” auch von oben zu gießen begann - was das Ulmer Publikum allerdings nicht vom Singen abhielt.

Sympathisch zeigte sich die Band auch gegenüber den Kleinsten, da zwei Jungs, die von der Security vor die Absperrung gelassen wurden, für ein Selfie auf die Bühne kommen durften. Anstatt vor dem Regen zu fliehen, sang das Publikum den Refrain von “Spielmannsfluch” - auch wenn dieser Song nicht teil der Setlist war. Blut regnete es letztendlich nicht, doch trotz des Wolkenbruchs gingen wohl die meisten Besucher zufrieden nach Hause.

Weitere Bilder vom Konzert finder ihr hier in unserer Galerie.

Fotos: Michael Vogt

Veröffentlicht in den Kategorien:Kultur, Musik und Region
Tags: End of Green, In Extremo, Klosterhof Söflingen, Konzert

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