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Forum / Poesie und Lyrik
Sehnsucht

Benne_96 - 29
Anfänger
(offline)
Dabei seit 05.2007
10
Beiträge
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Geschrieben am: 28.03.2009 um 15:22 Uhr
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Ich finds echt toll ;) Alle beide Text. Also den Einleitungstext und das Gedicht :)
Ich versuch mich auch an einer Geschichte
Die Liebe ist ein Ring, und ein Ring hat kein Ende. - Und was ist mit dem Anfang?
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m-liesschen - 32
Anfänger
(offline)
Dabei seit 03.2006
14
Beiträge
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Geschrieben am: 29.03.2009 um 21:53 Uhr
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annika, du bist die beste :)
wenn du das lesen kannst .. danke deinem grundschullehrer :D
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Schwedenpete - 66
Fortgeschrittener
(offline)
Dabei seit 06.2007
80
Beiträge
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Geschrieben am: 04.04.2009 um 22:31 Uhr
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Nachdem Gott den Menschen aus dem Paradies vertrieb, blieb im Menschen die "Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies" über. Darüber gibt es eine Menge zu sagen.
Das drückt das Stück auch aus. Wir können uns ja gern mal drüber unterhalten.
Im Zweifelsfall gilt die Wahrheit
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shiningsun - 30
Anfänger
(offline)
Dabei seit 02.2007
8
Beiträge
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Geschrieben am: 21.04.2009 um 19:14 Uhr
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ich finds auch gut, so wie alle anderen! ( war aber nich so ganz bei der sache, wo ich es gelesen habe, jana versucht neben an cello zu spielen! )
ein ♥ für schwuchtel ! :D
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CraZziiGiRl - 30
Anfänger
(offline)
Dabei seit 10.2008
12
Beiträge
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Geschrieben am: 21.04.2009 um 19:36 Uhr
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Also ich fands erst beängstigend und ich hab mir sorgen um meine kleine gemacht.
Aber jetzt find ichs echt gut
Weiter so :)
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Ignat - 36
Profi
(offline)
Dabei seit 12.2005
637
Beiträge
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Geschrieben am: 21.04.2009 um 19:50 Uhr
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Zitat von CarribGirl: Ich hoffe ihr seid nicht zu Faul zum lesen  und gebt mir Auskunft, wie ihrs findet.
Früher sagte einmal eine Freundin zu mir, es würde sie umbringen, dass sie ihr großes Hollywood-Idol nie treffen würde. Früher habe ich nie verstanden, wenn Leute über irgendein Thema sagten, es bringe sie um. Ein Gedanke vielleicht, oder ein Gefühl.
Jetzt. Jetzt weiß ich es genau. Ich weiß genau was die Menschen damit meinen, wie sie sich fühlen. Ich hatte einen Traum, der alles in mir geändert hat. Einen Traum von einer Welt, wie jene, die mir bekannt war, die ich sehe, wenn ich aus dem Fenster Blicke, oder in die Zeitung, oder den Fernseher. Dennoch. Sie war fern. Etwas war anders, sie hatte etwas geheimnissvolles, wie tiefe Nadelwälder, die dunkle See, oder ein Sonnenuntergang. Still. Wie die Ruhe vor dem Sturm. Aber es musste ein wunderbarer Sturm sein, vool Leidenschaft und Inbrunst.
Ich kann mich nicht einmal erinnern. An ein paar Farben, ganz verwischt. Dunkelgrün. Ein Wesen, dass über die Bildfläche huscht, abe rich sehe es nur durch einen Schleier aus dem Dunst der Verzweiflung. Wenn man krampfhaft versucht, sich an etwas zu erinnern, rinnt es einem davon, wie Wasser durch die Finger und es ist unwiederbringlich im Sand verloren. Das weiß man. Vorher schon.
Jetzt weiß ich, was es bedeutet, denn es bringt mich um, da Wissen, dass all das nie real werden wird. All die Wesen, die ich sah, die wundervollen Kreaturen und die so wetvollen Menschen. Es is wie Heimweh, Fernweh, eine tiefe Sehnsucht nach Leben, denn es kommt mir vor, als wäre das Leben, das ich bisher gelebt habe, kein Leben gewesen.
Die Sehnsucht liegt schwer in meinem Herzen und ich möchte mehr wissen über die mir so vertraute, jedoch so unerforschte Welt. Ein Traum wird wohl nie ein ganzes Leben aufwiegen können.
Es ist meine Heimat, die nicht existiert, meine Liebe, meine Leidenschaft, an die ich mich nicht einmal genau erinnern kann. Es war ja doch ur ein Traum.
Jetzt, jetzt zerreisst es mein Herz, meine Seele, mein Bewusstsein. Ich werde nie dort sein, wie eine Kerze ohne Docht, verloren in einer Welt ohne Feuer. Das Feuer in mir kann nicht brennen. Mein Leben ist kalt un dohne Faszination.
Die Sehnsucht bringt mich um, weil ich nie sehn werde, was ich suche.
Meine tiefste Anerkennung für eine solch gelungene Sprachwahl und Struktur, und das mit 14 Jahren. Du beschreibst die, deine?, Sehnsucht so ausführlich, fast schon frei und doch überlegt, und sprichst es doch nicht an, worum es eigentlich geht.
Ich bin echt fasziniert. Es heißt ja, dass nur dann etwas gut ist, wenn es einem selbst gefällt, und nicht wenn es andere sagen, aber loben will ich dich trotzdem.
Was den Wöchentlichen Eintrag betrifft. Übereile es nicht, sondern stelle nur dann etwas rein, wenn du in einer "Schreibphase" warst, und nicht weil es die Zeit von dir verlangt. Es kann nur dann etwas gutes bei etwas herauskommen, wenn man es wirklich schreiben will, und nicht aus Zwang. Einige Autoren sind daran schon zu Grunde gegangen.
Ein kluger Mann widerspricht nie einer Frau. Er wartet, bis Sie es selbst tut.
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CarribGirl - 30
Fortgeschrittener
(offline)
Dabei seit 04.2008
51
Beiträge
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Geschrieben am: 21.04.2009 um 21:39 Uhr
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@ Ami und Mamii^^: danke, dass ihr was geschrieben habt! hier wars so still. Und wichtig: niemand muss sich deswegen Sorgen machen, oder beängstigt sein- mir geht's gut!
@ Ignat: Die Sehnsucht! Es ist nicht meine, obwohl ich mich während des schreibens durchaus mit dem Gefühl identifizieren kann. Andere Leute lesen sich in eine Geschichte, ich schreibe mich hinein, aber wie gesag tnur während dem schreiben.
Das mit dem Wöchentlichen schreiben hab ich jetzt auch eingesehen, eingehalten hab ichs ja auch nicht. Aber den 2. Teil hab ich heute geschrieben, das heißt, er wird wahrscheinlich bald hier zu finden sein.
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Wiewaldo - 41
Halbprofi
(offline)
Dabei seit 03.2009
271
Beiträge
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Geschrieben am: 22.04.2009 um 18:33 Uhr
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die sehnsucht treibt mich/treibt mich zu dir/
ich überwinde/und ich reskier/
ich will dich haben/dich schmecken/
dich spührn/
du bist mein wollen/
mein lenken/mein führn/
die tür zur freiheit/in einklang mit dir/
geschmiedetes glück/
im jetzt und im hier/
ein offener brief/
eine offene tür/
verschwenden ist wachstum/
wachstum bei dir/
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CarribGirl - 30
Fortgeschrittener
(offline)
Dabei seit 04.2008
51
Beiträge
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Geschrieben am: 24.04.2009 um 19:14 Uhr
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Zitat von Wiewaldo: die sehnsucht treibt mich/treibt mich zu dir/
ich überwinde/und ich reskier/
ich will dich haben/dich schmecken/
dich spührn/
du bist mein wollen/
mein lenken/mein führn/
die tür zur freiheit/in einklang mit dir/
geschmiedetes glück/
im jetzt und im hier/
ein offener brief/
eine offene tür/
verschwenden ist wachstum/
wachstum bei dir/
wow das ist schön gesagt, gefällt mir
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CarribGirl - 30
Fortgeschrittener
(offline)
Dabei seit 04.2008
51
Beiträge
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Geschrieben am: 24.04.2009 um 19:17 Uhr
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So, die Fortsetzung. Die is länger und ganz anders und der 5. Teil wäre wieder ganz anders, abe rich hätte gerne eure Meinung.
Sehnsucht 2, oder: Der Traum
Seit dem Traum liege ich oft einfach auf meinem Bett und starre Löcher in die Luft, versuche mich zu erinnern, auch wenn ich weiß es klappt nicht. Etwas Besseres fällt mir nicht ein. Ich habe keine Wahl. Es ist ein Zwang, ein Fluch, zu süß um es zu lassen und zu bitter um es zu hassen.
Auch jetzt liege ich auf meinem Bett. 10 Minuten, 20 Minuten, 30 Minuten- regungslos. Dann kann ich nicht mehr. Ich stehe auf und gehe an mein Fenster. Ich blicke hinaus und sehe auf eine Landschaft des herbstlichen Mitteleuropa. Den größten Teil des Bildes nimmt der Wald ein, der Nadelwald, dessen Baumspitzen im Winter immer mit Schnee wie Puderzucker überzogen sind. Die Bäume stehen sehr dicht und lassen nur wenig Licht durch, sodass dort Tagsüber Dämmerlicht herrscht. Es ist ein friedlicher Ort, ein stiller Ort. Man kann zwar von überall Tierstimmen hören, aber es ist still.
Der Wald ist der einzige Ort, der mir etwas von der Atmosphäre wiedergibt. Bei einem Sturm klettere ich gern in den Wipfel einer der Bäume. Ich liebe es, wenn mir der Wind ins Gesicht bläst und mir die Haare verweht.
Ich werfe einen letzten Blick aus dem Fenster und mit einem tiefen Seufzer löse ich mich vom Fennsterbrett und verlasse mein Zimmer. Ich will dieser Welt, wenn ich schon nicht dort sein kann, wenigstens so nahe wie möglich sein. Beim Türrahmen bleibe ich stehen und ziehe mir meine Schuhe an, dann geh ich zur Tür hinaus ohne meiner Mutter auch nur mit einem Wort zu sagen, wohin ich gehe. Sie ist das schon von mir gewohnt. Ich gehe ein und aus wie eine Katze. Am liebsten würde ich manchmal nur zum Essen und schlafen nach Hause kommen. Ich habe nichts gegen meine Familie, aber mich kann man nirgends halten. Ich bin wild, das war ich schon immer. Meine Schwester macht sich über mich lustig, aber meine Mutter versteht mich. Sie sagt, sie war früher auch so.
Die frische Luft tut meinen Lungen gut. Ich hätte früher raus gehen sollen. Die Luft ist auch kalt, obwohl es ein sonniger Herbst ist. Ich friere, aber ich will keine Jacke, weil sich die Kälte echter anfühlt, intensiver.
Ich gehe den schmalen, matschigen Feldweg entlang. Vor mir ragen die großen Bäume majestätisch in die Höhe. Es sieht so aus, als würden sie sich gen Himmel strecken. Als ich ein kleines Mädchen war flüsterte meine Mutter mir einmal ins Ohr, sie würden sich so strecken, weil sie versuchten die Wolken zu kitzeln.
Die letzten Meter. Wahrscheinlich sieht mir meine Mutter jetzt wieder mit traurigem Blick hinterher. Es tut mir leid, dass ich ihr Kummer bereite, aber ich kann es auch nicht lassen.
Im Wald. So nahe daheim wie möglich. Ich versuche den Pfad durch die Bäume entlang zu schreiten und plötzlich erinnere ich mich. Ich erinnere mich an den Traum! Nein, es ist nur ein kleines Puzzleteil von sehr vielen, aber immerhin ein Anfang.
Ich war schon einmal hier, genau so. Die Temperatur stimmt, der Lichtblitz durch die Baumkrone schräg über mir, auch meine Bewegungen. Es ist wie bei einem Déjà-vu. Ich war hier in meinem Traum. Nein, nicht hier, viel mehr in einer unsichtbaren Welt, parallel zu dieser.
Das besondere war, dass bei jedem meiner Schritte rechts und links... ja was denn eigentlich? Man kann es vielleicht Waldgeister, oder -feen, oder -elfen nennen. Bei jedem meiner Schritte wichen die Wesen, die mir am nächsten standen in die Bäume zurück und tiefer in den Wald hinein.
Ich bin mir jetzt sicher, dass es nicht nur ein Traum war. Was wenn das alles auch jetzt geschieht. Ich glaube, dieser Traum war mehr eine Art Zukunftsvision, die mir zeigte was meinen Augen jetzt verborgen bleibt.
Ich bleibe stehen und ein weiteres Detail erscheint vor meinem inneren Auge. Auch in meinem Traum blieb ich stehen und die Geschöpfe hielten ebenfalls inne und sahen mich ruhig und berechnend an.
Ich gehe weiter und erinnere mich, dass die Elfen sich weiter zurückgezogen hatten.
Der Traum hat mir nicht eine andere, sondern die wirkliche Welt gezeigt. Mit meinen eigenen Augen kann ich sie nicht sehen, aber im Traum schon. All das, was ich gleich nicht sehen werde, wenn ich tiefer ins Dickicht komme, habe ich bereits gesehen, werde mich aber erst erinnern, wenn die Zeit dafür gekommen ist und so ist es, als würde ich alles durch meine eigenen Augen und gerade im Moment, da es geschieht sehen.
Mein Leben ist gerettet und die Musik in meinem Kopf spielt lauter und klarer denn je.
Vielleicht habt ihr euch Gedanken gemacht über die Klaviermusik. Ich habe. In meinem Kopf hatte ich eine ziemlich genaue Vorstellung davon. Bei einer Freizeit hat eine Freundin von mir ein Stück gespielt und ich dachte: “Wow, das is’ es”. Es heißt “Comptine d’un autre été” von Yann Tiersen. Ich hatte es noch nie vorher gehört.
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shiningsun - 30
Anfänger
(offline)
Dabei seit 02.2007
8
Beiträge
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Geschrieben am: 30.04.2009 um 16:41 Uhr
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ich find den zweiten teil sogar noch besser als den ersten! :D
ziemlich guut! Tata findets auch toll! :)
ein ♥ für schwuchtel ! :D
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Craze - 31
Halbprofi
(offline)
Dabei seit 01.2009
146
Beiträge
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Geschrieben am: 30.04.2009 um 20:58 Uhr
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ich find das echt gut respekt
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