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Forum / Young Life
Gibt es einen Gott?

Lerouxe - 46
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Geschrieben am: 16.12.2009 um 13:30 Uhr
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Zitat von atheist_vgg: Ich find's ja ganz lustig,dass ihr Parallelen zwischen Gott-Mensch und Mensch-Einzeller ziehen wollt...
Gerade der Vergleich Mensch-Einzeller ist bei so manch einem nicht allzuweit daneben gegriffen
...aber die Argumentation dahinter?
"guck mal...der Mensch glaubt an Gott..."
"kann es denn einen Gott geben, den wir nicht verstehen?"
"können einzeller uns verstehen?"
"..."
Amüsant: Der menschliche Körper beherbergt mehr Einzeller als Zellen  Denkt jetzt nochmal über die Metapher nach^^
Der Vergleich diente lediglich um ein eventuell vorhandenes Desinteresse darzustellen, es war eine direkte Antwort auf die Frage:
Zitat: Ich kenne im moment leider kein Wort, das jemanden beschreibt, der die Macht hätte Leiden zu ändern, aber nur zusieht.
Und die Tatsache, dass es auch Einzeller im menschlichen Körper gibt, macht den Vergleich nicht unsinniger. Die Frage lautet "Gibt es einen Gott" und nicht gibt es einen christlichen Gott.
Da es bei weitem genug Religionen gibt, die "Gott" in jedem und allem sehen (diverse Naturvölker, sofern man Gott mit einer überlegenen Macht übersetzt auch teilweise der Zen-Buddhismus uvm.) passt es ziehmlich genau in die Betrachtung.
Was mich persönlich eher etwas irritiert ist, dass sehr viele die Frage nach einem Gott automatisch mit dem Gott einer "Weltreligion" gleichsetzen und diesen über Passagen von mehr oder weniger "heiligen" Büchern zu beweisen oder zu widerlegen versuchen.
Meiner Meinung nach geht dies jedoch total an der Fragestellung vorbei.
Um zu zeigen, dass es den s.g. "Bibel-Gott" nicht gibt (zumindest auch in meinen Augen), muss man auch garnicht diverse Stellen der Bibel zitieren, es reicht schon auf die ursprüngliche Fragestellung der atheistischen Bewegung zu verweisen (Theodizee wurde in diesem Thread glaube ich schonmal angesprochen).
Just when I discovered the meaning of life, they change it.
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WW94 - 31
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Geschrieben am: 16.12.2009 um 13:35 Uhr
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nein
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schempi - 36
Fortgeschrittener
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Geschrieben am: 16.12.2009 um 13:49 Uhr
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Zitat:
Zuerst will ich kritisieren, dass man nirgends in der Bibel eine Antwort auf die Frage findet: Woher kommt Gott?
Anscheinend war er ja schon immer da. Aber wo war er, wenn es doch noch garnichts gab??
Woher hatte er seine "Allmacht"?
Gott MUSS irgendwo her gekommen sein. Ursache - Wirkung.
Er kann ja nicht plötzlich im Nichts erschienen sein -Puff- "Ich bin Gott und habe die Macht über alles und erschaffe jetzt die Erde!"
Klingt ein bisschen weit hergeholt und ziemlich dämlich.
Das ist eine durchaus berechtigte Frage, nur verkennst du die Eigenschaft der Bibel. Nicht Gott hat dieses Buch/Bücher geschrieben, sondern Menschen, Menschen wie du und ich.
Und da DU und ICH nicht wissen, wo genau Gott "herkommt", konnten es die Menschen damals natürlich auch nicht.
Der einzige Unterschied ist, dass Gott mit vielen dieser Menschen gesprochen hat, sie dazu bewegt hat, die Schöpfungsgeschichte aufzuschreiben. Dass man deshalb nicht alles wörtlich nehmen darf, hat wahrscheinlich jeder begriffen......ok, die Zeugen Jehovas ausgenommen 
Zitat:
Der verbotene Baum mit verbotenen Früchten klingt für mich auch sehr weit hergeholt.
Warum hat Gott überhaupt diesen besonderen verbotenen Baum erschaffen?
Der Baum hatte Gott gehört aber wozu braucht der allmächtige Gott im Himmel einen Baum für sich auf der Erde, an den sowieso niemand ran darf?
Der verbotene Baum IST auch sehr weit hergeholt. Denn es geht ja im wesentlichen um das Streben des Menschen, wie Gott zu sein. (siehe auch Turmbau zu Babel).
Zitat:
Warum hat er ihnen nicht verziehen? Sie konnten schließlich nichts dafür.
Warum können Sie nichts dafür? wie heißt es im deutschen recht: Unwissenheit schützt vor strafe nicht, so ungefähr sieht es da auch aus. Oder der Spruch, der kindern vllt. manchmal gesagt wird: wenn .... springt, springst du dann hinterher?
Zitat:
Aber dabei wollen wir nicht vergessen, dass anscheinend die Menschen damals viel kräftiger und so waren und deshalb vieeeel länger lebten. -.-
Es gibt eine interessante Textstelle im AT, in der Gott das Lebensalter der Menschen auf 120 begrenzt....zufall, dass bis heute kein Mensch älter geworden ist???? Jetzt könnte man auch sagen, na prima wenn ich die Grenze nur hoch genug wähle, wird nie ein mensch das erreichen, ist ja logisch.....aber wieso liegt 120 dann so nah an dem, was (einzelne) Menschen erreichen können?
Zitat: Ist völliger Quatsch finde ich. Dann hätte Gott ja gleich selbst ein Schiff erscheinen lassen können. Oder die "guten" Menschen und Tiere für die Flut immunisieren können.
Aber nein, Gott muss es so kompliziert machen, dass jemand ein riesen Schiff bauen muss. (...)
Selbst wenn es viele "böse" Menschen damals gab, hätte Gott doch nur mit dem Finger schnippsen müssen und alle wären wieder "gut" gewesen.
Warum hat er das nicht? Er ist doch allmächtig!
Nein - er musste alle Menschen sterben lassen, die nicht auf der Arche waren. Und sowas nennt man dann einen liebenden und vergebenden Gott. -.-
Kurze Frage: Hast du früher Playmobil gespielt?
Ja?....Dann weißt du, dass man die Figuren aufstellt und das ganze irgendwann langweilig wird. Und Gott hat als Kind scheinbar auch Playmobil gespielt, denn er hat genau den Effekt vermieden und ist deshalb ein "sympathischer" Gott, ein (Übersetzung) "mitleidender" Gott.
Darin besteht übrigens der Unterschied zwischen Deisten und Theisten, die einen glauben an Gott den Schöpfer und die anderen daran, dass Gott seine Schöpfung auch begleitet, also eben jener mitleidende Gott ist.
Freue mich auf deine Antwort
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schempi - 36
Fortgeschrittener
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Dabei seit 10.2005
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Geschrieben am: 16.12.2009 um 13:49 Uhr
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Sorry, soviel zitate gehen nciht in einem Post -.- :
Zitat: Laut der Bibel haben nur 8 Menschen die Flut überlebt und sie vermehrten sich wieder. War das aber nicht lange nach dem "Sündenfall"??
Dann wäre es doch eine Sünde gewesen, sich in der Familie fortzupflanzen?!
Wo steht, dass es eine Sünde ist, sich in der eigenen Familie fortzupflanzen? Seine Cousine oder seinen Cousin zu heiraten???
Denn es geht ja nicht um Heirat zwischen Geschwistern.
Zitat:
(Aus der Bibel kann man es so herauslesen: Menschen die Gott gehorchen werden bei schlechten, tötlichen Ereignissen gerettet. Menschen die Gott nicht gehorchen sterben. Heute sterben aber Menschen die Gott gehorchen gleichermaßen wie Menschen, die das nicht tun.)
Eben nicht, les doch bitte mal Psalmen oder eben HIOB
Es geht sehr oft um die Theodizee-Frage etc.
Zitat:
Jetzt kommt diese äußerst amüsante Geschichte von Hiob, der Gott sehr Treu gewesen sein soll.
Der musste hinhalten, weil sich der "böse" Satan und der "gute" Gott gestritten haben 
Er wurde schrecklich Krank, Satan ließ Hiobs Tiere sterben und natürlich seine Kinder.
Und das alles musste er ertragen, damit Gott Satan beweisen konnte, dass er der Checker ist.
Schon komisch dass alles Leid, was im Namen Gottes geschah/geschieht seinen Grund hat und zu akzeptieren ist.
Wenn aber hingegen ein böser Pharao die Menschen quält und versklavt, müssen wieder die unschuldigen hinhalten und deren neugeborenen müssen sterben.
Fische im blutigen Wasser sterben,
Auch bei den Stechmücken mussten unschuldige leiden.
Bei der 5. Plage mussten unschuldige Tiere sterben.
Ebenso mussten bei der 6. Plage auch unschuldige leiden.
Jetzt mussten wieder die Tiere hinhalten und ihr Blut opfern um die Menschenkinder zu retten.
Nachdem all diese Plagen vorbei waren, bei der eine Menge unschuldige leiden mussten, schickte der Pharao endlich Moses Volk weg, aber natürlich nicht ohne finstere Hintergedanken.
Den Rest kennen wir ja, wie Moses das Meer teilte, dass sein Volk ungehindert hindurch konnte. Aber nicht nur Pharao's "böse" Männer mussten sterben als das Wasser wieder kam, nein, auch die Pferde die nichts dafür konnten.
Meine Frage ist nun: Warum braucht Gott immer Avatare um seinen Willen durchzusetzen?
Er ist doch allmächtig und hätte alles durch einen Fingerzeig zum guten wenden können. Da er dies nicht machte, ist für mich der Bibel-Gott NICHT allmächtig. Er hätte viele unschuldige Menschen und Tiere vor qualen und Tod bewahren können. Hat er aber nicht.
Ich könnte natürlich auch noch die anderen Geschichten aufzählen, aber das würde den Rahmen sprengen.
Es gibt irgendwie in jeder Geschichte in der Bibel unschuldige, treue Menschen und Tiere die sterben mussten.
Das einzige, was mich die Bibel lehrt ist, dass der Bibel-Gott überhaupt garnicht der Gott ist wie er darin beschrieben wird.
Ich merk schon, was dich hauptsächlich beschäftigt, ist genau diese Frage: Warum lässt Gott das zu? Warum bestraft Gott nicht Schlechtes und belohnt gutes? Wieso geht es bösen/schlechten Menschen oft besser als "guten"?
Und genau diese Frage stellt sich für Christen nicht mehr.
Warum? - Weil es ein Leben nach dem Tod, ein EWIGES Leben gibt. Hier gleicht sich alles aus. Lies bitte mal die Offenbarung, sehr interessant (aber auch sehr komplex).
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kifferkind - 34
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Geschrieben am: 16.12.2009 um 14:00 Uhr
Zuletzt editiert am: 16.12.2009 um 14:05 Uhr
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Zitat von schempi:
Ich merk schon, was dich hauptsächlich beschäftigt, ist genau diese Frage: Warum lässt Gott das zu? Warum bestraft Gott nicht Schlechtes und belohnt gutes? Wieso geht es bösen/schlechten Menschen oft besser als "guten"?
Und genau diese Frage stellt sich für Christen nicht mehr.
Warum? - Weil es ein Leben nach dem Tod, ein EWIGES Leben gibt. Hier gleicht sich alles aus. Lies bitte mal die Offenbarung, sehr interessant (aber auch sehr komplex).
Wenn man sein ganzes irdisches Leben aber auf das Leben nach dem Tod ausrichtet verliert dieses an Wert.
Gerade dieses Jenseitsstreben ist ein guter Nährboden für Leid/Krieg etc. da dem Leben auf Erden nur ein geringer Wert zugestanden wird.
Meiner Meinung nach kann man das Leben nur dann richtig wertschätzen, wenn man sich dessen Einzigartigkeit und auch die Endlichkeit immer wieder vor Augen hält.
Wir sind der singende, tanzende Abschaum dieser Erde.
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schempi - 36
Fortgeschrittener
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Geschrieben am: 16.12.2009 um 14:04 Uhr
Zuletzt editiert am: 16.12.2009 um 14:06 Uhr
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Da hast du vollkommen Recht und glaub mir, ich bin mir der Endlichkeit meines Lebens hier durchaus bewusst.
Es gibt ne interessante Bibelstelle dazu, ich liefer sie nach 
edit: Hier ist sie:
Du junger Mensch, genieße deine Jugend, und freu dich in der Blüte deines Lebens! Tu, was dein Herz dir sagt und was deinen Augen gefällt! Aber sei dir bewußt, daß Gott dich für alles zur Rechenschaft ziehen wird!
Laß dich nicht von Kummer und Sorgen beherrschen, und schütze dich vor Krankheit! Denn Jugend und Schönheit sind vergänglich. Denk schon als junger Mensch an deinen Schöpfer, bevor die
beschwerlichen Tage kommen und die Jahre näherrücken, in denen du keine Freude mehr am Leben hast.
Steht im AT, bei Prediger
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44TOBI44
Halbprofi
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Geschrieben am: 16.12.2009 um 14:14 Uhr
Zuletzt editiert am: 16.12.2009 um 14:15 Uhr
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definitiv nein...
EDIT: und wenn es einen gab/gibt glaube ich nicht an ihn und werde dass auch nie tun...
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Arkadia - 31
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Geschrieben am: 16.12.2009 um 14:39 Uhr
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da wir über EINEN gott reden denke ich mir ja es gibt sicherlich einen
aber dieser wird sich nicht sonderlich groß in das leben der menschen einmischen wie es der herr Bibelgott so gerne tut was meiner meinung auch gar nicht nötig ist.
Fazit: wenn es einen gott gibt dann ist der papst der letzte der weiß wie er so ist und was er für die menschen geplant hat
Not Pessimist Simply Realist
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Marcey - 30
Halbprofi
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Geschrieben am: 16.12.2009 um 14:57 Uhr
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Gott hat eine große nase
Life's more painless for the brainless.
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__Icebox__ - 31
Fortgeschrittener
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Geschrieben am: 16.12.2009 um 14:57 Uhr
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Zitat von Marcey: Gott hat eine große nase
wie die nase des mannes so sein johannes .....
Es bringt nichts seine Sorgen zu ersäufen. Sorgen sind verdammt gute Schwimmer.
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Gol_D_Roger - 37
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Geschrieben am: 16.12.2009 um 15:00 Uhr
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Leute, wendet euch einfach der Agnostik zu ^^
Ihr braucht keine Kirche, und könnt trotzdem glauben das es irgendwo was "größeres" gibt
"Allegiance to one's male comrades comes before women who sell their bodies for money." Sheldon
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Imp_Officer - 32
Experte
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Geschrieben am: 16.12.2009 um 17:31 Uhr
Zuletzt editiert am: 16.12.2009 um 17:31 Uhr
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Zitat von Gol_D_Roger: Leute, wendet euch einfach der Agnostik zu ^^
Ihr braucht keine Kirche, und könnt trotzdem glauben das es irgendwo was "größeres" gibt 
Eben nicht!
....und dann werden wir ihn haben unseren Frieden.
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BlackEvil - 34
Halbprofi
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Geschrieben am: 17.12.2009 um 12:35 Uhr
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Zitat von Arkadia: da wir über EINEN gott reden denke ich mir ja es gibt sicherlich einen
aber dieser wird sich nicht sonderlich groß in das leben der menschen einmischen wie es der herr Bibelgott so gerne tut was meiner meinung auch gar nicht nötig ist.
Fazit: wenn es einen gott gibt dann ist der papst der letzte der weiß wie er so ist und was er für die menschen geplant hat
du hast recht! der bibel gott lässt jeden menschen seinen eigenen weg gehen, aber er warnt auch davor, was passiert wenn man das opfer jesus christi nicht animmt und daran glaubt. gott respektiert den willen des menschen.
garnicht nötig ist? tja dann hast du wohl den grundkern der christlichen lehre nicht verstaden. gott hat jesus auf die erde geschickt damit wir sünder nicht verloren gehen. die bedienung dafür ist buße und glaube an den hernn jesus. gott ist es nicht egal das die menschen blin in ihr verderben laufen....
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Lerouxe - 46
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Geschrieben am: 17.12.2009 um 13:32 Uhr
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Zitat von BlackEvil: du hast recht! der bibel gott lässt jeden menschen seinen eigenen weg gehen, aber er warnt auch davor, was passiert wenn man das opfer jesus christi nicht animmt und daran glaubt. gott respektiert den willen des menschen.
garnicht nötig ist? tja dann hast du wohl den grundkern der christlichen lehre nicht verstaden. gott hat jesus auf die erde geschickt damit wir sünder nicht verloren gehen. die bedienung dafür ist buße und glaube an den hernn jesus. gott ist es nicht egal das die menschen blin in ihr verderben laufen....
Deiner Argumentation folgend, sind also alle negativen Erlebnisse die Folge von fehlender Buße und/oder Glauben an Gott.
Wie passt diese Theorie nun zu dem Tod eines Säuglings?
Hat er seinen eigenen Weg gewählt?
Hat er gesündigt?
Ist "Gott" das Leben des kleinen egal?
Was ist mit den Menschen die nicht an den biblischen Gott, sondern an einen anderen glauben?
Als Glaube mag Dein Ansatz durchaus funktionieren, aber nicht als Tatsachenbehauptung, hierfür gibt es einfach zu viele fundamentale Punkte die zeigen, dass die Bibel (wie auch die anderen "heiligen Bücher") nicht all zu viel mit Wahrheit zu tun haben.
Just when I discovered the meaning of life, they change it.
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Staudi1982 - 43
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Geschrieben am: 17.12.2009 um 17:22 Uhr
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Zitat von Lerouxe: Zitat von BlackEvil: du hast recht! der bibel gott lässt jeden menschen seinen eigenen weg gehen, aber er warnt auch davor, was passiert wenn man das opfer jesus christi nicht animmt und daran glaubt. gott respektiert den willen des menschen.
garnicht nötig ist? tja dann hast du wohl den grundkern der christlichen lehre nicht verstaden. gott hat jesus auf die erde geschickt damit wir sünder nicht verloren gehen. die bedienung dafür ist buße und glaube an den hernn jesus. gott ist es nicht egal das die menschen blin in ihr verderben laufen....
Deiner Argumentation folgend, sind also alle negativen Erlebnisse die Folge von fehlender Buße und/oder Glauben an Gott.
Wie passt diese Theorie nun zu dem Tod eines Säuglings?
Hat er seinen eigenen Weg gewählt?
Hat er gesündigt?
Ist "Gott" das Leben des kleinen egal?
Was ist mit den Menschen die nicht an den biblischen Gott, sondern an einen anderen glauben?
Als Glaube mag Dein Ansatz durchaus funktionieren, aber nicht als Tatsachenbehauptung, hierfür gibt es einfach zu viele fundamentale Punkte die zeigen, dass die Bibel (wie auch die anderen "heiligen Bücher") nicht all zu viel mit Wahrheit zu tun haben.
1. Was lässt dich entscheiden ob eine Situation positiv oder negativ ist? Eine Situation kann für einen negativ für den anderen aber positiv sein!
Für dich persönlich kann sich die Situation nach Änderung von Rahmenbedingungen auch apprupt ändern.
2. Ein Mensch der keine Möglichkeit hat sich für Jesus zu entscheiden wird auch nicht verdammt von Gott.
Der Tod eines Säuglings ist durchaus eine schreckliche Vorstellung aber wenn ich bedenke wie manche Menschen mit einer Schwangerschaft umgehen, wundert es mich nicht dass man danach immer die Schuld bei Gott sucht wenn etwas nicht ist wie es sein sollte.
Die Menschen wollen von Gott nichts wissen und verachten ihn, geben ihm aber die Schuld an schlechten Situationen?
Gott als Gentleman lässt die in Ruhe welche nichts von ihm wissen wollen, allen anderen steht er bei.
Römer 3 Vers 23
Alle Menschen haben gesündigt und das Leben in der Herrlichkeit Gottes verloren.
Römer 6 Vers 23
Das unverdiente Geschenk Gottes ist das ewige Leben durch Jesus Christus unseren Herrn.
Jesus allein ist der Schlüssel zum ewigen leben mit Gott.
www.jugend.mzi-neu-ulm.de
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