les_Paul_88 - 37
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Geschrieben am: 01.11.2009 um 23:01 Uhr
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Willst du darauf hinaus, dass ich das mit der Tötungshemmung mir ausgedacht habe? Der Mensch ist ein von Geburt an soziales Wesen, ohne die Gemeinschaft geht er ein, stell dir vor es gäbe sowetwas wie eine Tötungshemmung nicht, jeder wäre bereits in der Grundschule ein mehrfacher Mörder, töten ist nicht angeboren es ist erlernt.
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atheist_vgg - 37
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Geschrieben am: 02.11.2009 um 09:15 Uhr
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Zitat von Isyan: Stellen wir uns vor das ein Mensch behauptern würde das es keine Äpfel gibt. Dieser Mensch müsste die ganze Welt abgesucht haben um jenes behaupten zu können. Da er aber nicht in jedem Garten dieser Welt nachgeforscht hat, hat er keine beweise für die Nichtexistens von Äpfeln,
Ich will ja die Nicht-Existenz Gottes ("der Äpfel" ) garnicht beweisen.^^
Von mir aus darf es sogar einen Gott geben,
ich bezweifle allerdings dass er für das menschliche Leben irgendeine Rolle spielt.
Die Tatsache, DASS die Frage nach Gott das menschliche Leben beeinflusst, liegt darin begründet,dass der Mensch im Laufe seines Lebens mit verschiedenen Komplexen zu kämpfen hat- und "Gott" hier ganz gut aushelfen kann -meist ohne negative Nebenwirkungen 
Was will man denn eine Nicht-Existenz beweisen? Ich müh mich mit der Zweckmäßigkeit der Hypothese an sich ab!
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Sandreo - 33
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Geschrieben am: 02.11.2009 um 09:26 Uhr
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Zitat von les_Paul_88: Der Mensch ist ein von Geburt an soziales Wesen, ohne die Gemeinschaft geht er ein, stell dir vor es gäbe sowetwas wie eine Tötungshemmung nicht, jeder wäre bereits in der Grundschule ein mehrfacher Mörder, töten ist nicht angeboren es ist erlernt.
Töten muss genauso erlernt werden wie das Nicht-Töten. Es gibt Völker bei denen schon die Kinder bei der Nahrungssuche töten, weil ihnen gesagt wird: Tu das! Und wir töten eben keine Kleintiere, weil man uns gesagt hat: Tu das nicht! Ich glaube nicht dass man alle Menschen in einen Topf werfen kann und dann sagen, das töten ist allen/keinem Menschen angeboren. Verallgemeinerung ist hier (für mich) fehl am Platz.
Suppe ohne Bass ist wie Musik ohne Salz. Ceterum censeo Carthaginem esse delendam.
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atheist_vgg - 37
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Geschrieben am: 02.11.2009 um 09:45 Uhr
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achja, und da ich mal wieder mitmische...
Jemand hatte mich mal gefragt, ob ich die Bibel denn selbst gelesen habe- der Zusammenhang war,dass ich schrieb, Leute wollten aus der Bibel Attribute und co von Gott rauslesen...
Also auf die Frage ob ich die Bibel gelesen habe:
ja, mit Einschränkungen.
1) Das Alte Testament hab` ich nicht ganz gelesen
und das, was ich gelesen habe, hab ich nicht in einem Satz gelesen, sondern Stück für Stück immer mal wieder...
2) Das, was ich gelesen hab, ist...nicht ganz klar vorhanden... das heist, ich weis zwar ungefähr, was im Neuen Testament geschrieben steht (Plot) aber ich weiß nicht aus dem Stehgreif den genauen Kontext von einigen Passagen oder die genauen Unterschiede der einzelnen Evangelien; geschweige denn deren historischen Hintergrund.
Das müsste ich vielleicht wissen,wenn ich die Bibel ernsthaft beurteilen wollte.
Meine Äußerungen fußen also einzig auf dem Wissen um den ungefähren Inhalt der Bibel und dem (grob vereinfachten) Wissen, dass die Texte des AT lange b.c. geschrieben wurden und das NT "kurz" a.c.
Die Verfasser finden sich also so ungefähr zwischen "vor 6000Jahren und 1500Jahren" ganz grob abgeschätzt... und die Modifikationen und Übersetzungen außer Acht gelassen.
Und jetzt noch (weitere) Äußerungen:
Jedesmal, wenn mir jemand vorhalten will, dass ich doch Gott in der Bibel wiederfinden sollte und damit an Gott glauben soll, oder dass die Bibel eine Art Beweis für die Existenz "Gottes" oder generell "eines Gottes" sein soll,
frag ich mich, welche Informationsquellen hatten denn die zu dieser Urzeit, welche heute verloren gegangen sein soll???
Irgendwas muss ja verloren gegangen sein, sodass man sich auf ein Buch von vor 2000Jahren berufen soll...oder ganz generell auf Ereignisse in der Vergangenheit.
Dann überleg ich...(naturwissenschaftlich geprägt)...
Was für ein Naturbild können die Menschen denn damals gehabt haben, welches Verständnis über die Zusammenhänge in der Natur.
...und ihr Wissen war sehr beschränkt...
Newton wurde 16XX nicht so hochgelobt über seine Entdeckungen in der Physik, weil das bereits altbekanntes Wissen war(;obwohl deren Anwendung in der Architektur bereits Eindrucksvoll zu beobachten war)
Bis Darwin war die Sache mit der Evolution noch ein großes Rätsel- und man stritt sich bestenfalls um heute ganz abwegige Thesen. (und auch Heute noch^^)
Die Genetik und Vererbungslehre wurde erst im 19-20Jh. entschlüsselt (obwohl die Viehzüchter wohl schon so eine ungefähre Ahnung hatten).
Die Kenntnis über die Elemente war...sagen wir "sehr beschränkt". Man denke nur an die Ausgeburten der Alchemie xD
Sogar über die Funktionsweise des menschlichen Körpers wusste man von heutiger Sicht betrachtet nahezu nichts (einiges, aber dann doch recht wenig).
...Magnetfelder, Vorgänge beim Sehen, Sinnesreize, Verdauung, Wahrnehmung,..
Bei vielen Themen wissen wir auch jetzt nicht annähernd Alles, aber wir verstehen schon einmal deutlich mehr als zu biblischer Zeit.
Es stimmt. Auch Heute könnte jeder dahergelaufene Typ dir etwas erzählen... aber wenn er sich mit Dr. oder Prof. ausweisen kann,hat man zumindest den Hinweis, dass er wissen könnte wovon er erzählt.
Der 08/15 Mensch weiß immernoch nicht viel mehr als die Menschen zu Jesu Zeiten über die Natur ,aber wenn mir heute jemand etwas von Schleifentheorie im Universum etc erzählt, das ich (selbstredend) nicht begreife, so trau ich IHM immernoch mehr zu,aus dem einfachen Vertrauen heraus,dass unser System mit Bildung und wissenschaftlicher Forschung in den Grundzügen sicher ist.
(Trotz Krise im Bildungssystem )
Wenn jetzt aber ein Autor vor X hundert Jahren mir erzählt, ich solle an "Gott" glauben, dann heg ich da doch berechtigte Zweifel über die Glaubwürdigkeit des Urteilsvermögens dieser Person,oder?
Und wenn mir Heute Menschen begegnen, die mir sagen, ich solle an Gott glauben, weil da eine Gruppe von Menschen (unabhängig voneinander) Texte geschrieben haben,die jetzt im Buch die "Bibel" zusammengefasst sind...und die erzählen da von Gott...
naja...da bin ich skeptisch =)
(Man könnte die Bibel natürlich auch in der Weise relativieren,dass man sich den historischen Kontext der Verfasser und der Texte genauer anschaut und anschliesend in Frage stellt,ob das heute noch Relevanz besitzt, oder die Autoren im Entferntesten das beabsichtigt haben,was man jetzt mit der Bibel anstellt. Aber dazu fehlt mir -wie oben geschrieben- ausreichend Fachwissen-und stattdessen zuviel Halbwissen.
Solange ich also nicht Theologie studiert habe-und im Moment bin ich mit Biologie beschäftigt (man erkennt's glaub ich ganz gut an meiner Argumentation xD), bleib ich von *dieser* Argumentation fern, und bleibe lieber so allgemein wie oben)
Oder bin ich mit meinen Überlegungn komplett auf dem falschen Weg?
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atheist_vgg - 37
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Geschrieben am: 02.11.2009 um 09:51 Uhr
Zuletzt editiert am: 02.11.2009 um 09:52 Uhr
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Oh,ja...und in diesem Zusammenhang "Religion und Gott und Christentum im Speziellen"...
Heute Morgen wurden mir die Augen geöffnet bezüglich der Jungfrauengeburt Christi:
Die Geburt eines Lebewesens ohne Befruchtung der Eizelle (...also Kopulation,Besamung,Befruchtung)...
Das kennt man ja schon aus dem Tierreich zB bei Ameisen und Komowaranen.
In der Biologie nennt man dieses Phänomen Parthenogenese.--etwas ganz natürliches 
Da musst` ich auflachen. Lässt es die Geschichte um Jesu Geburt in einem ganz amüsanten Licht erscheinen 
--naja, aber das ist nicht ganz ernst
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-NoRules- - 32
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Geschrieben am: 02.11.2009 um 09:55 Uhr
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Ja.
» Ich bin dankbar, deshalb glaubt dieser Mann an Gott
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dark_kitty
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Geschrieben am: 02.11.2009 um 21:13 Uhr
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ich glaube da ist mehr wie man sieht ...
an Jesus oder so glaube ich nicht
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iTzMee_ - 31
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Geschrieben am: 02.11.2009 um 21:42 Uhr
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seh ich auch so!
schon wieder nen beitrag :D
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Musicdream
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Geschrieben am: 02.11.2009 um 22:25 Uhr
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nein.seh.ich.nicht.so
vielleicht.ja.aber.nicht.immmer.!!
Hururururu
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ParraPinto - 33
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Geschrieben am: 02.11.2009 um 22:36 Uhr
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Zitat von Musicdream: nein.seh.ich.nicht.so
vielleicht.ja.aber.nicht.immmer.!!
Ein Gott existiert nur zeitweise?
Freiheit
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les_Paul_88 - 37
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Geschrieben am: 02.11.2009 um 22:37 Uhr
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ja nur solange es Menschen gibt ^^
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ParraPinto - 33
Profi
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Geschrieben am: 02.11.2009 um 22:45 Uhr
Zuletzt editiert am: 02.11.2009 um 22:49 Uhr
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Zitat von les_Paul_88: ja nur solange es Menschen gibt ^^
Warum sollte Gott nur existieren, wenn es Menschen gibt?
Ist er ein Produkt ihrer Gedankenkraft?
Freiheit
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les_Paul_88 - 37
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Geschrieben am: 02.11.2009 um 22:50 Uhr
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ja genau das ist er
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les_Paul_88 - 37
Halbprofi
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Geschrieben am: 02.11.2009 um 22:58 Uhr
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Gott ist das was sich die Menschheit in früheren Zeiten nicht erklären konnte. Er ist im besten Fall ein Naturphänomen.
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ParraPinto - 33
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Geschrieben am: 02.11.2009 um 23:01 Uhr
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Zitat von les_Paul_88: Gott ist das was sich die Menschheit in früheren Zeiten nicht erklären konnte. Er ist im besten Fall ein Naturphänomen.
Und was ist, wenn er mehr als das ist, bzw. wenn er nicht mal das ist?
Freiheit
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