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Gibt es einen Gott?

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Biebe_666 - 48
Champion (offline)

Dabei seit 05.2005
25297 Beiträge

Geschrieben am: 09.09.2009 um 23:19 Uhr

Zitat von tori80:


Wozu? Vielleicht verlangt das der Gott an den du glaubst garnicht von dir und er begnügt sich damit zu existieren und dass du an ihn glaubst.

Mensch, ich hasse es manchal dass ich mich nicht so klar und deutlich ausdrücken kann....aber das wollte ich eigentlcih auch sagen ;-)
ParraPinto - 33
Profi (offline)

Dabei seit 01.2006
997 Beiträge

Geschrieben am: 09.09.2009 um 23:19 Uhr

Zitat von ViolentFEAR:

Zitat von Biebe_666:


Stimme ich vollkommen zu (zum zweiten Teil). Zum ersten Teil: Ich hab nie gesagt "tief gläubig". Wobei das ja schon ne INteressante Frage ist: Gehen wir von einem Gott aus, egal welche Religion. Entweder man glaubt dass es ihn gibt oder eben nicht. Etwas wie "tief gläubig" gibt es doch hier gar nicht. entweder Theist, Atheist oder Agnostiker.

Tief gläubig lässt sich doch eigentlch nur durch die Religion bzw. deren Auslebung definieren oder seh ich das falsch?


Ich bin Deist und zugleich Agnostiker. ;)

War das Ironie?
Wenn nein, wie bringst du das unter einen Hut?

Freiheit

-ACAB- - 30
Halbprofi (offline)

Dabei seit 05.2009
244 Beiträge
Geschrieben am: 09.09.2009 um 23:20 Uhr

Nein..
Biebe_666 - 48
Champion (offline)

Dabei seit 05.2005
25297 Beiträge

Geschrieben am: 09.09.2009 um 23:20 Uhr

Zitat von imaxx:

tja die Ärzte haben aber nur gutes vorraus gesagt und eine absolut harmlose OP durgeführt und dann war es doch nicht so leicht und ich habe jede Stunde gebetet sie war das wichtigste in meinem Leben und sie ist einfach gestorben als wäre nichts dass sie aufgehalten hätte!
Deswegen glaub ich einfach nicht an einen Gott

menschen sterben auch an harmlosen OPs. UNd falls du es nciht weisst: viele Menschen beten und Ihnen widerfährt schlechtes.
Biebe_666 - 48
Champion (offline)

Dabei seit 05.2005
25297 Beiträge

Geschrieben am: 09.09.2009 um 23:22 Uhr

Zitat von ParraPinto:

Zitat von ViolentFEAR:


Ich bin Deist und zugleich Agnostiker. ;)

War das Ironie?
Wenn nein, wie bringst du das unter einen Hut?

Hab da mal mit nem Kumpel drüber geredet. Wenn man Agnostiker so interpretiert dass man zwar an sowas wie nen Gott glaubt, dieser Glaube aber aber im eigenen Rolle keine Rolle spielt so passt das schon.
ParraPinto - 33
Profi (offline)

Dabei seit 01.2006
997 Beiträge

Geschrieben am: 09.09.2009 um 23:24 Uhr

Zitat von Biebe_666:

Zitat von ParraPinto:

Zitat von ViolentFEAR:


Ich bin Deist und zugleich Agnostiker. ;)

War das Ironie?
Wenn nein, wie bringst du das unter einen Hut?

Hab da mal mit nem Kumpel drüber geredet. Wenn man Agnostiker so interpretiert dass man zwar an sowas wie nen Gott glaubt, dieser Glaube aber aber im eigenen Rolle keine Rolle spielt so passt das schon.

Käme das nicht eher dem Deismus gleich? Die Idee eines nicht eingreifenden Gottes, der also keinen Einfluss auf unser Leben hat, aber trotzdem da ist.

Freiheit

Kilka - 10
Champion (offline)

Dabei seit 07.2005
5514 Beiträge

Geschrieben am: 09.09.2009 um 23:27 Uhr

Zitat von Biebe_666:

Zitat von Kilka:


Aber man möchte das doch irgendwie zum Ausdruck bringen, seinen Glauben. Nicht für die Menschen, sondern für Gott.. bzw auch für die Menschen, aber nicht wie eine Show.

Findest Du? Wenn man an einen Schöpfer glaubt der einfach nur will das man etwas aus seinem Leben macht und mit MItmenschen gut umgeht - dafür brauchts es keinen tiefen glauben. Wenn man dann noch der Ansicht ist dass man den anderen von seiner Überzeugung erst gar nciht erzählen muss...Das Leben an sich ist doch Ausdruck genug---in meinen Augen zumindest.


Wenn es aber Vorteile bringt, an einen Gott zu glauben, warum sollte man das anderen Vorenthalten? Allein schon deshalb, weil man dann meines Erachtens bewusster lebt und einen andern Bezug zu seinen Mitmenschen hat.. man achtet mehr auf die Werte, sowas wie Respekt oder Ehrlichkeit..etc.. Ich finde, es spricht nichts dagegen, wenn man es den andern mitteilt. Wenn sie es nicht hören wollen, dann lässt man sie einfach in Ruhe. Klar sollte man das einfach leben als einfach nur "daher schwätzen".


Ich mach Ragü aus dir!

Kilka - 10
Champion (offline)

Dabei seit 07.2005
5514 Beiträge

Geschrieben am: 09.09.2009 um 23:29 Uhr

Zitat von tori80:

Zitat von Kilka:



Aber man möchte das doch irgendwie zum Ausdruck bringen, seinen Glauben. Nicht für die Menschen, sondern für Gott.. bzw auch für die Menschen, aber nicht wie eine Show.


Wozu? Vielleicht verlangt das der Gott an den du glaubst garnicht von dir und er begnügt sich damit zu existieren und dass du an ihn glaubst.


Wie gesagt - ich weiß nicht, was daran schlecht wäre. Wenn jemand davon nichts wissen und hören möchte, lässt man ihn dann einfachi n Ruhe damit^^.

Ich mach Ragü aus dir!

tori80 - 45
Halbprofi (offline)

Dabei seit 08.2009
318 Beiträge
Geschrieben am: 09.09.2009 um 23:30 Uhr

Zitat von Biebe_666:

Zitat von tori80:


Wozu? Vielleicht verlangt das der Gott an den du glaubst garnicht von dir und er begnügt sich damit zu existieren und dass du an ihn glaubst.

Mensch, ich hasse es manchal dass ich mich nicht so klar und deutlich ausdrücken kann....aber das wollte ich eigentlcih auch sagen ;-)


Lass dir mehr Zeit beim Schreiben. Ich denk meist recht lange nach^^
Katij - 31
Halbprofi (offline)

Dabei seit 07.2009
343 Beiträge

Geschrieben am: 09.09.2009 um 23:31 Uhr

meine meinung: NEiN!

Umarmungen sind überlebenswichtig. Jawohl. #

Kilka - 10
Champion (offline)

Dabei seit 07.2005
5514 Beiträge

Geschrieben am: 09.09.2009 um 23:31 Uhr

Zitat von Biebe_666:

Zitat von tori80:


Wozu? Vielleicht verlangt das der Gott an den du glaubst garnicht von dir und er begnügt sich damit zu existieren und dass du an ihn glaubst.

Mensch, ich hasse es manchal dass ich mich nicht so klar und deutlich ausdrücken kann....aber das wollte ich eigentlcih auch sagen ;-)


Ich wünschte, es gäbe hier auch so einen Vertreter für mich, der sich für mich so ausdrückt, wie ich es denke und sagen möchte :-)

Ich mach Ragü aus dir!

ViolentFEAR - 33
Champion (offline)

Dabei seit 01.2006
13295 Beiträge

Geschrieben am: 09.09.2009 um 23:32 Uhr
Zuletzt editiert am: 09.09.2009 um 23:34 Uhr

Zitat von ParraPinto:


War das Ironie?
Wenn nein, wie bringst du das unter einen Hut?


Freut mich, dass du fragst. VIelleicht wirst du an der Definition von "Deist" etwas auszusetzen haben.
Bei "Deismus" will ich es auch kurz halten, weil ich damit bisher gut gefahren bin: Deismus: Der Glaube an einen nichteingreifenden Gott.
Agnostizismus verstehe ich als die Annahme, dass die Existenz eines Gottes, oder dessen Nichtexistenz nicht beweisbar oder erfassbar ist. Es spielt aber in Sachen Glauben keine Rolle. So würde ich jeden Menschen, ob Atheist oder nicht, als Agnostiker bezeichnen. Niemand WEISS um dessen Existenz.

Bertrand Russel ist wahrlich ein Schritt weiter gegangen. Er gab bekanntlich an Agnostiker zu sein, weil es freilich nicht bewiesen werden könne, dass es keinen Gott gäbe, somit der Glaube an die Nichtexistezn Gottes (Atheismus) nicht richtig wäre. Nur verstehe ich Atheismus nicht nur als "Glaube an die Nichtexistenz" sondern schlicht auch als "das Fehlen (ohne Wertung) von Glaube".


Theismus (usw.) und Atheismus als Glaubensdimension, und Agnostizismus als rationale Feststellung.

Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit

tori80 - 45
Halbprofi (offline)

Dabei seit 08.2009
318 Beiträge
Geschrieben am: 09.09.2009 um 23:33 Uhr

Zitat von Kilka:

Zitat von tori80:

Zitat von Kilka:



Aber man möchte das doch irgendwie zum Ausdruck bringen, seinen Glauben. Nicht für die Menschen, sondern für Gott.. bzw auch für die Menschen, aber nicht wie eine Show.


Wozu? Vielleicht verlangt das der Gott an den du glaubst garnicht von dir und er begnügt sich damit zu existieren und dass du an ihn glaubst.


Wie gesagt - ich weiß nicht, was daran schlecht wäre. Wenn jemand davon nichts wissen und hören möchte, lässt man ihn dann einfachi n Ruhe damit^^.


Du gehst gerade davon aus, dass der Gott, an den du glaubst, dir irgendwelche Vorteile beschert. Das ist aber garnicht notwendig um an einen (bestimmten) Gott zu glauben.
ParraPinto - 33
Profi (offline)

Dabei seit 01.2006
997 Beiträge

Geschrieben am: 09.09.2009 um 23:42 Uhr
Zuletzt editiert am: 09.09.2009 um 23:43 Uhr

Zitat von ViolentFEAR:

Zitat von ParraPinto:


War das Ironie?
Wenn nein, wie bringst du das unter einen Hut?


Freut mich, dass du fragst. VIelleicht wirst du an der Definition von "Deist" etwas auszusetzen haben.
Bei "Deismus" will ich es auch kurz halten, weil ich damit bisher gut gefahren bin: Deismus: Der Glaube an einen nichteingreifenden Gott.
Agnostizismus verstehe ich als die Annahme, dass die Existenz eines Gottes, oder dessen Nichtexistenz nicht beweisbar oder erfassbar ist. Es spielt aber in Sachen Glauben keine Rolle. So würde ich jeden Menschen, ob Atheist oder nicht, als Agnostiker bezeichnen. Niemand WEISS um dessen Existenz.

Bertrand Russel ist wahrlich ein Schritt weiter gegangen. Er gab bekanntlich an Agnostiker zu sein, weil es freilich nicht bewiesen werden könne, dass es keinen Gott gäbe, somit der Glaube an die Nichtexistezn Gottes (Atheismus) nicht richtig wäre. Nur verstehe ich Atheismus nicht nur als "Glaube an die Nichtexistenz" sondern schlicht auch als "das Fehlen (ohne Wertung) von Glaube".


Theismus (usw.) und Atheismus als Glaubensdimension, und Agnostizismus als rationale Feststellung.

Durchaus nicht. Die Definition liegt mir sogar sehr nahe. Wie auch meinem Glauben.
Ja, auch mit dem Agnostizismus hast du recht, wenn ich so darüber nachdenke. Jetzt verstehe ich aber auch den Witz dahinter. Wenn jeder Agnostiker ist, wird das Erwähnen, man sei Agnostiker sinnlos. :D
Und auch wenn ich ebenfalls an einen nicht eingreifenden Gott glaube, drängt sich mir da noch eine Frage auf, die ich mir und die mir sehr oft gestellt wurde/gestellt habe. Aber ich würde gerne deine Meinung dazu hören.
Für was brauchst du dann einen Gott, wenn du davon ausgehst, dass er nicht eingreift?


Freiheit

Iluron - 38
Champion (offline)

Dabei seit 06.2008
8878 Beiträge

Geschrieben am: 09.09.2009 um 23:46 Uhr

Zitat von ParraPinto:

Zitat von ViolentFEAR:

Zitat von ParraPinto:


War das Ironie?
Wenn nein, wie bringst du das unter einen Hut?


Freut mich, dass du fragst. VIelleicht wirst du an der Definition von "Deist" etwas auszusetzen haben.
Bei "Deismus" will ich es auch kurz halten, weil ich damit bisher gut gefahren bin: Deismus: Der Glaube an einen nichteingreifenden Gott.
Agnostizismus verstehe ich als die Annahme, dass die Existenz eines Gottes, oder dessen Nichtexistenz nicht beweisbar oder erfassbar ist. Es spielt aber in Sachen Glauben keine Rolle. So würde ich jeden Menschen, ob Atheist oder nicht, als Agnostiker bezeichnen. Niemand WEISS um dessen Existenz.

Bertrand Russel ist wahrlich ein Schritt weiter gegangen. Er gab bekanntlich an Agnostiker zu sein, weil es freilich nicht bewiesen werden könne, dass es keinen Gott gäbe, somit der Glaube an die Nichtexistezn Gottes (Atheismus) nicht richtig wäre. Nur verstehe ich Atheismus nicht nur als "Glaube an die Nichtexistenz" sondern schlicht auch als "das Fehlen (ohne Wertung) von Glaube".


Theismus (usw.) und Atheismus als Glaubensdimension, und Agnostizismus als rationale Feststellung.

Durchaus nicht. Die Definition liegt mir sogar sehr nahe. Wie auch meinem Glauben.
Ja, auch mit dem Agnostizismus hast du recht, wenn ich so darüber nachdenke. Jetzt verstehe ich aber auch den Witz dahinter. Wenn jeder Agnostiker ist, wird das Erwähnen, man sei Agnostiker sinnlos. :D
Und auch wenn ich ebenfalls an einen nicht eingreifenden Gott glaube, drängt sich mir da noch eine Frage auf, die ich mir und die mir sehr oft gestellt wurde/gestellt habe. Aber ich würde gerne deine Meinung dazu hören.
Für was brauchst du dann einen Gott, wenn du davon ausgehst, dass er nicht eingreift?


Ich denke man sollte seinen Glauben, ob es einen Gott gibt, nicht davon abhängig machen, ob man einen nutzen davon hat.

Schließlich glaubst du ja auch nicht an mich, weil ich dir nutze, sondern weil du denkst, dass die Konversation mit mir wirklich stattfindet.

Wenn du nun davon überzeugt bist, dass Gott das Universum gemacht hat, weil du es dir anders nicht erklären kannst, dieser Gott aber ansonsten nicht in Erscheinung tritt, dann ist es "nachvollziehbar" einen solchen Gott als real anzusehen.

Alle Programmierern eingesperrt, jede Software pantentiert. Jetzt merkt ihr: Anwälte proggen nicht.

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