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Forum / Young Life
Gibt es einen Gott?

BeneSausO - 36
Experte
(offline)
Dabei seit 06.2005
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Geschrieben am: 23.06.2009 um 21:46 Uhr
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Zitat von seibe:
Weil GOTT weiß was morgen ist brauchen wir keine Angst zu haben!!!!!!!!!!!!!!!!
Brauchst nicht so rum zu schreien.
Durch den exzessiven Gebrauch von Ausrufezeichen wird deine Aussage nicht "ausrufender".
(Ach ich liebe Neologismen ^^)
Bringt mir viel wenn Gott das weiß.
Sagt er mir das dann auch?
Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden.
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-Remember- - 31
Profi
(offline)
Dabei seit 04.2009
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Geschrieben am: 23.06.2009 um 21:58 Uhr
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Zitat von Iluron: Er weis also, was morgen mit dir passier wird?
oder meint er es nur zu wissen
weil du dein eig schicksal selber besstimmen musst
Ich war mal so wie du, doch dann bin ich 10 geworden.
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seibe - 37
Anfänger
(offline)
Dabei seit 12.2007
9
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Geschrieben am: 23.06.2009 um 22:23 Uhr
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Zitat von -Remember-: Zitat von Iluron: Er weis also, was morgen mit dir passier wird?
oder meint er es nur zu wissen
weil du dein eig schicksal selber besstimmen musst
Ihr habt doch keine ahnung es gibt sehr wohl eien GOTT ich glaube auch an ihn und keine von euch kann mich davon abhalten
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kifferkind - 34
Profi
(offline)
Dabei seit 12.2005
686
Beiträge
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Geschrieben am: 23.06.2009 um 22:26 Uhr
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Zitat von seibe: Zitat von -Remember-: Zitat von Iluron: Er weis also, was morgen mit dir passier wird?
oder meint er es nur zu wissen
weil du dein eig schicksal selber besstimmen musst
Ihr habt doch keine ahnung es gibt sehr wohl eien GOTT ich glaube auch an ihn und keine von euch kann mich davon abhalten
Wir wollen dich auch nicht davon abhalten, wir haben dir nur ein paar Fragen gestellt.
Wir sind der singende, tanzende Abschaum dieser Erde.
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Iluron - 38
Champion
(offline)
Dabei seit 06.2008
8878
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Geschrieben am: 23.06.2009 um 22:27 Uhr
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Zitat von seibe: Zitat von -Remember-: Zitat von Iluron: Er weis also, was morgen mit dir passier wird?
oder meint er es nur zu wissen
weil du dein eig schicksal selber besstimmen musst
Ihr habt doch keine ahnung es gibt sehr wohl eien GOTT ich glaube auch an ihn und keine von euch kann mich davon abhalten
Was wäre, wenn ein Beweis die Existenz Gottes unmöglich machen würde?
Alle Programmierern eingesperrt, jede Software pantentiert. Jetzt merkt ihr: Anwälte proggen nicht.
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Barbarossa80 - 45
Profi
(offline)
Dabei seit 03.2009
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Beiträge
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Geschrieben am: 23.06.2009 um 22:48 Uhr
Zuletzt editiert am: 23.06.2009 um 22:58 Uhr
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Ich habe nochmal darüber nachgedacht, ob sich Gott selbst einen Sinn geben kann und meine Meinung geändert, er kann! Begründung:
Gott war zu Anbeginn sinnlos, das ist der einzige Zeitpunkt, wo man das zweifelsfrei sagen kann, denn es existierte nichts neben ihm und wenn er verschwunden wäre, ohne etwas getan zu haben, hätte sich nichts geändert.
Gott gab sich also einen Sinn, indem er das Universum schuf, welches den Menschen hervorgebracht hat, der quasi das sinngebende Werkzeug für Gott darstellt, denn der Mensch hätte dann eine objektive Aufgabe, die er mit seiner puren Existenz bereits erfüllt (vgl. Der Sinn des Lebens ist das Leben). Der Mensch ist also dazu da, Gott einen Sinn zu geben und gleichzeitig seinen Sinn in Gott zu haben.
Entgegen meiner ursprünglichen Annahme ist das glaube ich kein echter Zirkelschluss, ich war mir diesbezüglich schon bei "Sinn des Lebens ist das Leben" nicht sicher. Der Grund ist, dass dieser Schluss sich nicht selbst erklärt, sondern auf einer Art "Symbiose" basiert, die nicht Gottes Existenz an sich beweisen soll, sondern unter den Prämissen, dass er tatsächlich existiert (und allmächtig ist), aufgestellt wurde.
Mein ursprüngliches Gegenbeispiel mit dem Mensch, der eine Zahnbürste "erschafft", die ihren Zweck (Sinn) darin hat, dem Mensch die Zähne zu putzen, war zu kurz gegriffen, denn die Zahnbürste hätte dann zwar einen Sinn, aber der Sinn des Menschen wäre es nur gewesen, sich die Zähne zu putzen - kein wirklich befriedigendes "sinnliches" Ergebnis^^
Der Unterschied zu Gottes Schöpfung ist aber der, dass er kein "Zahnputzeug" erschuf, sondern ein sinngebendes Werkzeug, er hat sich also über den Menschen einen Sinn gegeben.
Mein zweites Gegenbeispiel kann auch nicht wirklich widerlegen, dass sich Gott selbst einen Sinn geben kann. Zwar endet jeder erreichbare subjektive Sinn, sobald er erreicht wurde, in Sinnlosigkeit (sofern man keinen neuen Sinn findet), aber das gilt nur für konkret abschließbare Vorgänge. In dem Moment, wo sich Gott einen Sinn gab, war der subjektive Sinn zwar eingetreten, aber nicht abgeschlossen, denn sobald entweder Gott oder der Mensch verschwindet, wird das andere Teil der Symbiose wieder sinnlos. Man kann das Ganze also als einen unendlichen Prozess ansehen, der sich selbst aufrecht erhält (wiederum vgl. der Sinn des Lebens ist das Leben).
Kurzum: Falls Gott existiert kann er sich tatsächlich selbst einen objektiven Sinn geben.
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Aus Sicht des Menschen stellt sich das folgendermaßen dar: Der subjektive Sinn des Menschen war schon immer frei wählbar, z.B. Familie, Karriere oder was auch immer. Der objektive Sinn hat bislang gefehlt, aber das wäre Gott, wenn man den Mensch als sinngebendes Werkzeug für Gott auffasst.
Das mag zwar net unbedingt befriedigend klingen, ist aber logisch korrekt (nehme ich zumindest mal an).
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Ziemlich schwere Kost dieser Gedankengang. Wer Fehler findet, darf sie gern diskutieren^^
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Kilka - 11
Champion
(offline)
Dabei seit 07.2005
5514
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Geschrieben am: 23.06.2009 um 22:58 Uhr
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Zitat von Barbarossa80: Ich habe nochmal darüber nachgedacht, ob sich Gott selbst einen Sinn geben kann und meine Meinung geändert, er kann! Begründung:
Gott war zu Anbeginn sinnlos, das ist der einzige Zeitpunkt, wo man das zweifelsfrei sagen kann, denn es existierte nichts neben ihm und wenn er verschwunden wäre, ohne etwas getan zu haben, hätte sich nichts geändert.
Gott gab sich also einen Sinn, indem er das Universum schuf, welches den Menschen hervorgebracht hat, der quasi das sinngebende Werkzeug für Gott darstellt, denn der Mensch hätte dann eine objektive Aufgabe, die er mit seiner puren Existenz bereits erfüllt (vgl. Der Sinn des Lebens ist das Leben). Der Mensch ist also dazu da, Gott einen Sinn zu geben und gleichzeitig seinen Sinn in Gott zu haben.
Entgegen meiner ursprünglichen Annahme ist das glaube ich kein echter Zirkelschluss, ich war mir diesbezüglich schon bei "Sinn des Lebens ist das Leben" nicht sicher. Der Grund ist, dass dieser Schluss sich nicht selbst erklärt, sondern auf einer Art "Symbiose" basiert, die nicht Gottes Existenz an sich beweisen soll, sondern unten Prämissen, dass er tatsächlich existiert (und allmächtig ist), aufgestellt wurde.
Mein ursprüngliches Gegenbeispiel mit dem Menschen, der eine Zahnbürste "erschafft", die ihren Zweck (Sinn) darin hat, dem Menschen die Zähne zu putzen, war zu kurz gegriffen, denn die Zahnbürste hätte dann zwar einen Sinn, aber der Sinn des Menschen wäre es nur gewesen, sich die Zähne zu putzen - kein wirklich befriedigendes "sinnliches" Ergebnis^^
Der Unterschied zu Gottes Schöpfung ist aber der, dass er kein "Zahnputzeug" erschuf, sondern ein sinngebendes Werkzeug, er hat sich also über den Menschen einen Sinn gegeben.
Mein zweites Gegenbeispiel kann auch nicht wirklich widerlegen, dass sich Gott selbst einen Sinn geben kann. Zwar endet jeder erreichbare sunjektive Sinn, sobald er erreicht wurde, in Sinnlosigkeit (sofern man keinen neuen Sinn findet), aber das gilt nur für konkret abschließbare Vorgänge. In dem Moment, wo sich Gott einen Sinn gab, war der Subjektive Sinn zwar eingetreten, aber nicht abgeschlossen, denn sobald entweder Gott oder der Mensch verschwindet, wird das andere Teil der Symbiose wieder sinnlos. Man kann das Ganze also als einen unendlichen Prozess ansehen, der sich selbst aufrecht erhält (wiederum vgl. der Sinn des Lebens ist das Leben).
Kurzum: Falls Gott existiert kann er sich tatsächlich selbst einen objektiven Sinn geben.
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Aus Sicht des Menschen stellt sich das folgendermaßen dar: Der Subjektive Sinn des Menschen war schon immer frei wählbar, z.B. Familie, Karriere oder was auch immer. Der objektive Sinn hat bislang gefehlt, aber das wäre Gott, wenn man den Menschen als sinngebendes Werkzeug für Gott auffasst.
Das mag zwar net unbedingt befriedigend klingen, ist aber logisch korrekt (nehme ich zumindest mal an).
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Ziemlich schwere Kost dieser Gedankengang. Wer Fehler findet, darf sie gern diskutieren^^
Also ich muss zwar noch mal drüber nachdenken, aber ich finds gut
Ich mach Ragü aus dir!
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Barbarossa80 - 45
Profi
(offline)
Dabei seit 03.2009
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Geschrieben am: 23.06.2009 um 23:01 Uhr
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Das dir das gefällt war klar^^
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kifferkind - 34
Profi
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Dabei seit 12.2005
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Geschrieben am: 23.06.2009 um 23:05 Uhr
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Mir kommt das irgendwie doch recht kreisförmig vor.
Was für ein Motiv hätte Gott denn die Menschheit zu erschaffen?
Und was wäre mit seinem Sinn falls die Menscheit aussterben würde?
Außerdem, wenn wir Gottes Sinngeber sind, erhöhen wir uns dann nicht auf eine moralische Weise über ihn?
Wir sind der singende, tanzende Abschaum dieser Erde.
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Texhex - 45
Champion
(offline)
Dabei seit 12.2002
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Geschrieben am: 23.06.2009 um 23:10 Uhr
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Zitat von Iluron:
Was wäre, wenn ein Beweis die Existenz Gottes unmöglich machen würde?
Dann zeig mal her, deinen Beweis
like no other
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Barbarossa80 - 45
Profi
(offline)
Dabei seit 03.2009
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Geschrieben am: 23.06.2009 um 23:10 Uhr
Zuletzt editiert am: 23.06.2009 um 23:12 Uhr
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Zitat von kifferkind: Mir kommt das irgendwie doch recht kreisförmig vor.
Was für ein Motiv hätte Gott denn die Menschheit zu erschaffen?
Und was wäre mit seinem Sinn falls die Menscheit aussterben würde?
Außerdem, wenn wir Gottes Sinngeber sind, erhöhen wir uns dann nicht auf eine moralische Weise über ihn?
Die Menschheit ist notwendig, denn das Universum kann sich nicht die Sinnfrage stellen. Gott erlangt erst dann Sinn, wenn jemand ihn als Sinn akzeptiert, genauso wie der Mensch erst dann Sinn erlangt, wenn er etwas anderem Sinn gibt. Gott und Mensch ist demzufolge gleichberechtigt (könnte man als Gottes Ebenbild auffassen).
Wenn die Menschheit aussterben würde, dann wäre Gott wieder sinnlos, sofern es keine anderen Wesen gibt, die sich über den Sinn des Lebens gedanken machen müssen (und können).
Wegen der Kreisfrage muss ich eingestehen, an dieser Stelle überfordert zu sein, mir kommt das auch komisch vor, aber ich finde keinen Ansatzpunkt, den Kreis als Zirkelschluss anzugreifen, deshalb muss ich davon ausgehen, dass es keiner ist.
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kifferkind - 34
Profi
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Dabei seit 12.2005
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Geschrieben am: 23.06.2009 um 23:14 Uhr
Zuletzt editiert am: 23.06.2009 um 23:14 Uhr
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Zitat von Barbarossa80: Zitat von kifferkind: Mir kommt das irgendwie doch recht kreisförmig vor.
Was für ein Motiv hätte Gott denn die Menschheit zu erschaffen?
Und was wäre mit seinem Sinn falls die Menscheit aussterben würde?
Außerdem, wenn wir Gottes Sinngeber sind, erhöhen wir uns dann nicht auf eine moralische Weise über ihn?
Die Menschheit ist notwendig, denn das Universum kann sich nicht die Sinnfrage stellen. Gott erlangt erst dann Sinn, wenn jemand ihn als Sinn akzeptiert, genauso wie der Mensch erst dann Sinn erlangt, wenn er etwas anderem Sinn gibt. Gott und Mensch ist demzufolge gleichberechtigt (könnte man als Gottes Ebenbild
auffassen).
Ich hoff ich hab das richtig verstanden:
mir bleibt also die Wahl ob ich Gott als meinen Sinn annehme?
Gibt es für den Menschen auch andere Möglichkeiten einen Sinn zu erlangen oder kann man auch etwas anderen als Gott einen sinn geben?
Wenn die Menschheit aussterben würde, dann wäre Gott wieder sinnlos, sofern es keine anderen Wesen gibt, die sich über den Sinn des Lebens gedanken machen müssen (und können).
Wir sind der singende, tanzende Abschaum dieser Erde.
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Kilka - 11
Champion
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Geschrieben am: 23.06.2009 um 23:16 Uhr
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Zitat von Barbarossa80: Zitat von Kilka: Zitat von Barbarossa80:
Ums kurz zu machen: Ich wills einfach mal ausprobieren. Es ist zwar nicht logisch, Vegetarier zu sein, aber es schadet auch nicht und man kann wenigstens so tun, als hätte man ein besseres Gewissen dabei - wobei das bei mir net so funktioniert^^. Ist wohl wie mit dem Rauchen Aufhören. Man kann sich viel vornehmen, aber wenn mans eigentlich garnet will, dann klappts wohl net dauerhaft.
Wennich mich kurz auch dazu äußern darf, auch wenns zu spät ist: Ich habe heute ein Schnitzel gegessen und jeden Bissen davon genossen :)
 NEIN! Führe mich nicht in Versuchung und erlöse mich von den Schnitzeln!
Da sage noch einer Christen wären nicht zu seelischen Grausamkeiten fähig
Moment, demzufolge musst du auch Masochist sein! Das Himmelreich wird dir gehören

Ich weiß nicht, was daran grausam ist, dem sinnlosen Tod von nem Schwein oder Rind einen Sinn zu geben, in dem ich ess esse ..?! 
Somit habe ich also nicht grausam gehandelt, nein, vllt kommt ja durch mich ein Teil davon in den Himmel 
Und wie schließt du darauf, dass ich dann Masochistin wäre? 

Ich mach Ragü aus dir!
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Barbarossa80 - 45
Profi
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Dabei seit 03.2009
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Geschrieben am: 23.06.2009 um 23:21 Uhr
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Zitat von kifferkind: Zitat von Barbarossa80: Zitat von kifferkind: Mir kommt das irgendwie doch recht kreisförmig vor.
Was für ein Motiv hätte Gott denn die Menschheit zu erschaffen?
Und was wäre mit seinem Sinn falls die Menscheit aussterben würde?
Außerdem, wenn wir Gottes Sinngeber sind, erhöhen wir uns dann nicht auf eine moralische Weise über ihn?
Die Menschheit ist notwendig, denn das Universum kann sich nicht die Sinnfrage stellen. Gott erlangt erst dann Sinn, wenn jemand ihn als Sinn akzeptiert, genauso wie der Mensch erst dann Sinn erlangt, wenn er etwas anderem Sinn gibt. Gott und Mensch ist demzufolge gleichberechtigt (könnte man als Gottes Ebenbild
auffassen).
Ich hoff ich hab das richtig verstanden:
mir bleibt also die Wahl ob ich Gott als meinen Sinn annehme?
Gibt es für den Menschen auch andere Möglichkeiten einen Sinn zu erlangen oder kann man auch etwas anderen als Gott einen sinn geben?
Wenn die Menschheit aussterben würde, dann wäre Gott wieder sinnlos, sofern es keine anderen Wesen gibt, die sich über den Sinn des Lebens gedanken machen müssen (und können).
Ja, ich glaube es geht um die Wahl als solche. Ein Mensch, der Gott nicht als Sinn akzeptiert, gibt Gott keinen Sinn, denn Gott hat alles ja nur Geschaffen, um Sinn zu erlangen. Du bist zwar ein sinngebendes Werkzeug, aber du hast die Wahl, ob du es tatsächlich sein willst.
Gott als symbiontischer Sinngeber ist bisher das einzige Beispiel, dass keinen Widerspruch bezüglich objektivem und subjektivem Sinn liefert. Bisher ist mir sonst keines eingefallen mit Ausnahme, dass der Mensch "Vehikel" des Lebens ist, wenn man von der Annahme ausgeht, dass der Sinn des Lebens das Leben sei. Falls du nicht genau weißt, was ich mit objektiv und subjektiv meine, dann blättere ein paar Seiten zurück, da hab ichs nochmal geschrieben.
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Kilka - 11
Champion
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Dabei seit 07.2005
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Geschrieben am: 23.06.2009 um 23:22 Uhr
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Zitat von kifferkind:
Und was wäre mit seinem Sinn falls die Menscheit aussterben würde?
Gott hat den Menschen doch eine Seele gegeben, die meines Wissens unsterblich ist, bzw beim körperlichen Tod nicht stirbt. Also verliert Gott erst dann seinen Sinn, wenn er es will und die Seelen zerstört und auch alle anderen geistigen Wesen.
Ich mach Ragü aus dir!
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