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Forum / Young Life
Gibt es einen Gott?

Barbarossa80 - 46
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Geschrieben am: 24.05.2009 um 16:02 Uhr
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Zitat von MrRobot: Zitat von Barbarossa80: Zitat von MrRobot:
Mit System Error mein ich, dass er nixmehr macht. Wie der Bluescreen bei Windows etwa. Oder halt das entsprechende Programm abstürzt und beendet wird (mit Fehlermeldung). Man kennt das ja alles was so passieren kann vom PC wenns irgendwo n Fehler gibt. Egal was passiert, in jedem Fall wird er jedoch das konfliktverursachende Programm bzw. die Tätigkeit nicht weiter ausführen.
Ne, so klar ist das nicht. Der Bluescreen ist nämlich schon ein Notprogramm, der PC "merkt", dass etwas nicht stimmt, hat aber kein passendes Ersatzprogramm und macht deshalb sicherheitshalber garnix mehr. Der Roboter merkt aber nicht, dass er einen Konflikt hat. Was passiert also?
Der Bluescreen ist kein Notprogramm, nur ein Fehlerbericht des Betriebssystems, der dem Benutzer sagt wo und warum es einen Konflikt gegeben hat der zum Systemabsturz führte. Das funktioniert mit jedem Fehler, für den es kein Notprogramm gibt, gäbe es ein Notprogramm würde das ja dann anspringen und der PC nicht crashen. Im Prinzip sagst du das nach deinem ersten Satz ja auch selbst.
Der Roboter muss diesen Konflikt genauso bemerken wie der PC.
Wenn zwei Programme ihm widersprüchliche Befehle geben und kein Notprogramm da is wird er im besten Fall einfach diese Programme nicht weiter ausführen und normal weiterfunktionieren, im schlimmmsten kommts eben zu nem Systemcrash un der Roboter muss rebooten oder rebooted werden..
Du gehst von etwas aus, das der Roboter in unserem Beispiel nicht hat. Nur die Fehler, die ein Betriebssystem bemerkt, führen zu einem Bluescreen. Unbemerkte Fehler könnten aber zu allem Möglichen führen. Was passiert, wissen wir nicht genau. Das hängt sicherlich vom inneren Aufbau des Roboters ab und wie seine Steuerungsalgorythmen geschrieben wurden. Ich vermute aber, dass er in eine Art Endlosschleife geraten wird.
Jetzt übertrage das Roboterbeispiel aber auf die Natur. Ein Mensch hat durch die Evolution sicherlich viele Notprogramme von Haus aus und durch die Erziehung und das Umfeld kommen jede Menge hinzu, weil er lernfähig ist.
Die erste Lebensform war aber weder lernfähig, noch hatte sie Notprogramme (weil beides ja erst durch die Evolution entstanden sein muss). Warum musste man das erste Lebewesen nicht rebooten?
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Iluron - 38
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Geschrieben am: 24.05.2009 um 16:13 Uhr
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Zitat von Barbarossa80: Zitat von MrRobot: Zitat von Barbarossa80:
Ne, so klar ist das nicht. Der Bluescreen ist nämlich schon ein Notprogramm, der PC "merkt", dass etwas nicht stimmt, hat aber kein passendes Ersatzprogramm und macht deshalb sicherheitshalber garnix mehr. Der Roboter merkt aber nicht, dass er einen Konflikt hat. Was passiert also?
Der Bluescreen ist kein Notprogramm, nur ein Fehlerbericht des Betriebssystems, der dem Benutzer sagt wo und warum es einen Konflikt gegeben hat der zum Systemabsturz führte. Das funktioniert mit jedem Fehler, für den es kein Notprogramm gibt, gäbe es ein Notprogramm würde das ja dann anspringen und der PC nicht crashen. Im Prinzip sagst du das nach deinem ersten Satz ja auch selbst.
Der Roboter muss diesen Konflikt genauso bemerken wie der PC.
Wenn zwei Programme ihm widersprüchliche Befehle geben und kein Notprogramm da is wird er im besten Fall einfach diese Programme nicht weiter ausführen und normal weiterfunktionieren, im schlimmmsten kommts eben zu nem Systemcrash un der Roboter muss rebooten oder rebooted werden..
Du gehst von etwas aus, das der Roboter in unserem Beispiel nicht hat. Nur die Fehler, die ein Betriebssystem bemerkt, führen zu einem Bluescreen. Unbemerkte Fehler könnten aber zu allem Möglichen führen. Was passiert, wissen wir nicht genau. Das hängt sicherlich vom inneren Aufbau des Roboters ab und wie seine Steuerungsalgorythmen geschrieben wurden. Ich vermute aber, dass er in eine Art Endlosschleife geraten wird.
Jetzt übertrage das Roboterbeispiel aber auf die Natur. Ein Mensch hat durch die Evolution sicherlich viele Notprogramme von Haus aus und durch die Erziehung und das Umfeld kommen jede Menge hinzu, weil er lernfähig ist.
Die erste Lebensform war aber weder lernfähig, noch hatte sie Notprogramme (weil beides ja erst durch die Evolution entstanden sein muss). Warum musste man das erste Lebewesen nicht rebooten?
Ich denke da ist die Antwort relativ simpel.
Wie oft tritt ein Fehler in einem Programm auf, dass einzig und allein dazu dient, auf 10 zu zählen?
Der Alg. ist so einfach, dass jeder Fehler der da auftritt auf die Unfähigkeit des Programmierers hindeuten würde.
1. Beginne mit 1
2. zähle zu der Zahl die du dir gemerkt hast 1 dazu und merke dir das Ergebnis.
3. Überprüfe ob das Ergebnis 10 ist, wenn ja, höre auf, wenn nein springe zu 1.
Was musste das erste Ding haben, aus dem sich später ein komplexer Organismus entwickeln konnte? Es musste sich reproduzieren können. Im Grunde reichte ein einzelner Strang Erbsubstanz der sich bei günstigen Bedingungen duplizieren und wieder trennen konnte.
1. Suche dir passendes Material.
2. Ordne es so an, dass einer Kopie von dir entspricht.
3. Trennt euch und fangt bei 1. an.
Die einzigen Fehler die dabei auftreten können. sind so gestaltet, dass sie sich als Überschreibungsfehler zeigen.
Die Überschreibungsfehler häufen sich, und mit einem mal. muss der Strang nicht mehr darauf warte, günstige Umgebungen vorzufinden, sondern er kann sich gezielt darauf zubewegen,...
Sollte ein neues System nicht etablieren könne, fällt es eben weg. Punkt.
Es sind genug Individuen da, die ein anderes System haben ,das besser funktioniert.
Das Geheimnis liegt also darin ,dass in der sensiblen Phase, als es noch wenig "Leben" gab die Prozesse so einfach waren, dass es nicht schiefgehen konnte.
Später als genug Material da war, war genug Freiraum "Experimente" ohne Gefahr zulassen zu können.
Alle Programmierern eingesperrt, jede Software pantentiert. Jetzt merkt ihr: Anwälte proggen nicht.
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Barbarossa80 - 46
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Geschrieben am: 24.05.2009 um 16:46 Uhr
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Zitat:
Was musste das erste Ding haben, aus dem sich später ein komplexer Organismus entwickeln konnte? Es musste sich reproduzieren können. Im Grunde reichte ein einzelner Strang Erbsubstanz der sich bei günstigen Bedingungen duplizieren und wieder trennen konnte.
1. Suche dir passendes Material.
2. Ordne es so an, dass einer Kopie von dir entspricht.
3. Trennt euch und fangt bei 1. an.
Die einzigen Fehler die dabei auftreten können. sind so gestaltet, dass sie sich als Überschreibungsfehler zeigen.
Die Überschreibungsfehler häufen sich, und mit einem mal. muss der Strang nicht mehr darauf warte, günstige Umgebungen vorzufinden, sondern er kann sich gezielt darauf zubewegen,...
Sollte ein neues System nicht etablieren könne, fällt es eben weg. Punkt.
Es sind genug Individuen da, die ein anderes System haben ,das besser funktioniert.
Das Geheimnis liegt also darin ,dass in der sensiblen Phase, als es noch wenig "Leben" gab die Prozesse so einfach waren, dass es nicht schiefgehen konnte.
Später als genug Material da war, war genug Freiraum "Experimente" ohne Gefahr zulassen zu können.
Freier Wille war der Uppercut , Evolution ist der Leberhaken 
Wenn die Bibellogik in dieser Runde nicht KO gehen will, dann gehts nur noch über "Klammern".
Auf der heutigen Erde scheint kein neues Leben zu entstehen. Das bedeutet, dass entweder die Bedingungen nicht mehr günstig sind, oder Leben grundsätzlich nicht von allein entsteht.
Auf die erste Möglichkeit geh ich garnet erst ein, es ist erwiesen, dass die Erde nicht nur ein paar Tausend Jahre als ist und sie früher anders ausgesehen hat.
Möglichkeit zwei bietet realistischere Angriffsfläche. Es ist bis heute nicht gelungen, künstliches Leben aus den vermuteten Ausgangssubstanzen zu erschaffen. Das bedeutet zwar nicht, dass es unmöglich ist, aber solange es nicht bewiesen wurde, ist es nur ein Postulat, dass Leben von allein entstehen kann. Wenn es aber nur ein Postulat ist, dann muss man auch das Postulat der Bibel anerkennen, dass Gott der Urheber war.
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Iluron - 38
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Geschrieben am: 24.05.2009 um 16:54 Uhr
Zuletzt editiert am: 24.05.2009 um 17:14 Uhr
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Zitat von Barbarossa80: Zitat:
Was musste das erste Ding haben, aus dem sich später ein komplexer Organismus entwickeln konnte? Es musste sich reproduzieren können. Im Grunde reichte ein einzelner Strang Erbsubstanz der sich bei günstigen Bedingungen duplizieren und wieder trennen konnte.
1. Suche dir passendes Material.
2. Ordne es so an, dass einer Kopie von dir entspricht.
3. Trennt euch und fangt bei 1. an.
Die einzigen Fehler die dabei auftreten können. sind so gestaltet, dass sie sich als Überschreibungsfehler zeigen.
Die Überschreibungsfehler häufen sich, und mit einem mal. muss der Strang nicht mehr darauf warte, günstige Umgebungen vorzufinden, sondern er kann sich gezielt darauf zubewegen,...
Sollte ein neues System nicht etablieren könne, fällt es eben weg. Punkt.
Es sind genug Individuen da, die ein anderes System haben ,das besser funktioniert.
Das Geheimnis liegt also darin ,dass in der sensiblen Phase, als es noch wenig "Leben" gab die Prozesse so einfach waren, dass es nicht schiefgehen konnte.
Später als genug Material da war, war genug Freiraum "Experimente" ohne Gefahr zulassen zu können.
Freier Wille war der Uppercut  , Evolution ist der Leberhaken
Wenn die Bibellogik in dieser Runde nicht KO gehen will, dann gehts nur noch über "Klammern".
Auf der heutigen Erde scheint kein neues Leben zu entstehen. Das bedeutet, dass entweder die Bedingungen nicht mehr günstig sind, oder Leben grundsätzlich nicht von allein entsteht.
Auf die erste Möglichkeit geh ich garnet erst ein, es ist erwiesen, dass die Erde nicht nur ein paar Tausend Jahre als ist und sie früher anders ausgesehen hat.
Möglichkeit zwei bietet realistischere Angriffsfläche. Es ist bis heute nicht gelungen, künstliches Leben aus den vermuteten Ausgangssubstanzen zu erschaffen. Das bedeutet zwar nicht, dass es unmöglich ist, aber solange es nicht bewiesen wurde, ist es nur ein Postulat, dass Leben von allein entstehen kann. Wenn es aber nur ein Postulat ist, dann muss man auch das Postulat der Bibel anerkennen, dass Gott der Urheber war.
Ich denke aber, da kann mathematisches Rasierzeug zum tragen kommen lassen.
Wenn ein Baum im Wald umfällt, glaube ich an den Wind nicht an Aliens.
Wenn ich ein komplexes Molekül sehe, glaube ich an den sehr unwahrscheinlichen Fall, dass dieses im Laufe von Jahrmillionen entstanden ist und definiere mir kein Wesen, das nicht entstanden ist und eine so komplexe Komplexität (ich entschuldige mich schonmal für dieses hässliche Wort"spiel"), dass es in etwa vergleichbar damit wäre, dass ich mir einen Kran kaufe, um ein Puppenhaus zu bauen.
Das Problem in meinen Augen ist, dass man mit Gott nicht löst, sondern nur auf eine andere Ebene verlagert.
Nehmen wir an, unser Postulat, das Leben sei von selbst entstanden sei richtig. Dann wird man im Laufe der Zeit einen Weg finden, diesen Prozess zumindest als Modell zu kopieren.
Was ist hingegen mit dem biblischen Postulat, alles sei von Gott gemacht worden? Es beantwortet zwar, den Anfang der Dinge, doch verschleiert es dabei geschickt, wie es den Anfang von Allem unter den Tisch fallen lässt.
Es definiert Gott als schon immer dagewesen.
Das ist ein Totschlagargument, dass sich nicht beweisen lässt, da Gott nicht begreifbar ist, und nicht widerlegen lässt, weil das die Natur von Nicht-Existenzen ist.
Und wenn ich die Wahl zwischen einer logischen, wenn auch unwahrscheinlichen Aussage, die sich überprüfen lässt, und einer noch unlogischeren Aussage, die Abseits jeder vernünftigen Denkweise liegt, habe,dann ist es in meinen Augen eine logische Konsequenz sich an die Version zu halten, die ich überprüfen kann.
Alle Programmierern eingesperrt, jede Software pantentiert. Jetzt merkt ihr: Anwälte proggen nicht.
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Barbarossa80 - 46
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Geschrieben am: 24.05.2009 um 17:14 Uhr
Zuletzt editiert am: 24.05.2009 um 17:15 Uhr
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Zitat von Iluron:
Ich denke aber, da kann mathematisches Rasierzeug zum tragen kommen lassen.
Wenn ein Baum im Wald umfällt, glaube ich an den Wind nicht an Aliens.
Wenn ich ein komplexes Molekül sehe, glaube ich an den sehr unwahrscheinlichen Fall, dass dieses im Laufe von Jahrmillionen entstanden ist und definiere mir kein Wesen, das nicht entstanden ist und eine so komplexe Komplexität (ich entschuldige mich schonmak für dieses hässliche Wort"spiel"), dass es in etwa vergleichbar damit wäre, dass ich mir einen Kran kaufe, um ein Puppenhaus zu bauen.
Das Problem in meinen Augen ist, dass man mit Gott nicht löst, sondern nur auf eine andere Ebene verlagert.
Nehmen wir an, unser Postulat, das Leben sei von selbst entstanden sei richtig. Dann wird man im Laufe der Zeit einen Weg finden, diesen Prozess zumindest als Modell zu kopieren.
Was ist hingegen mit dem biblischen Postulat, alles sei von Gott gemacht worden? Es beantwortet zwar, den Anfang der Dinge, doch verschleiert es dabei geschickt, wie es den Anfang von Allem geschickt unter den Tisch fallen lässt.
Es definiert Gott als schon immer dagewesen.
Das ist ein Totschlagargument, dass sich nicht beweisen lässt, da Gott nicht begreifbar ist, und nicht widerlegen lässt, weil das die Natur von Nicht-Existenzen ist.
Und wenn ich die Wahl zwischen einer logischen, wenn auch unwahrscheinlichen Aussage, die sich überprüfen lässt, und einer noch unlogischeren Aussage, die Abseits jeder vernünftigen Denkweise liegt, dann ist es in meinen Augen eine logische Konsequenz sich an die Version zu halten, die ich überprüfen kann.
Der Ausgangspunkt dieser ganzen Diskussionskette war die Frage, ob das Leid der Menschen auf der Erde laut Bibellogik konsistent ist. Ich muss mich also auf die Argumentation der Bibel beziehen und ihr einen Logikfehler bezüglich der Ausgangsfage nachweisen. Ob Evolution plausibler ist als Gottes Existenz spielt dabei keine Rolle, denn Plausibilität ist keine Falsifizierung.
Dein Argument hier ist richtig, aber hat eher etwas mit Gottes Existenz selbst zu tun.
Edit: DIe Bibellogk geht ja davon aus, dass es einen Gott gibt.
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Iluron - 38
Champion
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Geschrieben am: 24.05.2009 um 17:15 Uhr
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Oh, dann muss ich mich wohl entschuldigen.
Wie gesagt, ich bin noch nicht ganz dazu gekommen, das Versäumnis der letzten Tage aufzuholen.
Na dann räum ich mal wieder Feld, bis ich wieder aktell bin :)
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matze1990 - 35
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Geschrieben am: 24.05.2009 um 19:25 Uhr
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Zitat von Barbarossa80: Zitat:
Was musste das erste Ding haben, aus dem sich später ein komplexer Organismus entwickeln konnte? Es musste sich reproduzieren können. Im Grunde reichte ein einzelner Strang Erbsubstanz der sich bei günstigen Bedingungen duplizieren und wieder trennen konnte.
1. Suche dir passendes Material.
2. Ordne es so an, dass einer Kopie von dir entspricht.
3. Trennt euch und fangt bei 1. an.
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Die Überschreibungsfehler häufen sich, und mit einem mal. muss der Strang nicht mehr darauf warte, günstige Umgebungen vorzufinden, sondern er kann sich gezielt darauf zubewegen,...
Sollte ein neues System nicht etablieren könne, fällt es eben weg. Punkt.
Es sind genug Individuen da, die ein anderes System haben ,das besser funktioniert.
Das Geheimnis liegt also darin ,dass in der sensiblen Phase, als es noch wenig "Leben" gab die Prozesse so einfach waren, dass es nicht schiefgehen konnte.
Später als genug Material da war, war genug Freiraum "Experimente" ohne Gefahr zulassen zu können.
Freier Wille war der Uppercut  , Evolution ist der Leberhaken
Wenn die Bibellogik in dieser Runde nicht KO gehen will, dann gehts nur noch über "Klammern".
Auf der heutigen Erde scheint kein neues Leben zu entstehen. Das bedeutet, dass entweder die Bedingungen nicht mehr günstig sind, oder Leben grundsätzlich nicht von allein entsteht.
Auf die erste Möglichkeit geh ich garnet erst ein, es ist erwiesen, dass die Erde nicht nur ein paar Tausend Jahre als ist und sie früher anders ausgesehen hat.
Möglichkeit zwei bietet realistischere Angriffsfläche. Es ist bis heute nicht gelungen, künstliches Leben aus den vermuteten Ausgangssubstanzen zu erschaffen. Das bedeutet zwar nicht, dass es unmöglich ist, aber solange es nicht bewiesen wurde, ist es nur ein Postulat, dass Leben von allein entstehen kann. Wenn es aber nur ein Postulat ist, dann muss man auch das Postulat der Bibel anerkennen, dass Gott der Urheber war.
Nach nem Leberhaken ist klammern aber nicht mehr drin 
Immerhin ist es der Wissenschaft schon gelungen (Dummerweise hab ich den Namen dieses Versuchs vergessen) in einem simulierten Zustand der Erde kurz nach ihrer Entstehung, das Entstehen von Aminosäuren zu beobachten.
Auch wenn das kein Beweis ist, zeigt dies auf falzifizierbare Weise Hinweise, dass die chemische Evolution stimmig ist.
Die Bibellogik dagegen bleibt reine Hypothese.
Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben. Friedrich Hebbel
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Barbarossa80 - 46
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Geschrieben am: 24.05.2009 um 19:53 Uhr
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Zitat von matze1990: Zitat von Barbarossa80: Zitat:
Das Argument ist in etwa so gut, als ob ich sagen würde, du seist unsterblich. Und da du noch lebst, ist es nicht widerlegt. Dennoch kann man, wenn man deinen Körper anschaut und vergleicht, durchaus erkennen, dass du es bist, außer man bezieht sich auf übersinnliches, womit wir jedoch den Boden der Wissenschaft verlassen.
Eben, das ist das Dilemma. So tief will ich eigentlich net sinken, deshalb muss ich nach nen anderen Ansatz suchen.
Zurück zum Roboter, der sich gerade im "moralischen" Konflikt befindet, aber kein Ersatzprogramm und keine Prioritätenliste hat. Was passiert da eigentlich? Wie äußert sich dieser System Error? Macht der Roboter überhaupt noch irgendwas? Dreht er durch? Bekommt er einen Kurzschluss? Liest hier ein Informatiker mit, der sich mit sowas auskennt?
Das ist ein nicht definierter Zustand wie 1 / 0. Das heißt also, das wieder Logik II gebraucht wird...
Und jetzt?
Wenn er auf Nichtdefinitionen stößt und das nicht extra definiert ist, passiert nichts. Wenn programmiert ist, eine Errormeldung herauszugeben oder sich selbst zu zerstören, wird er das tun.
...denk ich auf jeden Fall mal, studierter Programmierer bin ich nicht.
Ich hab keine Lust mehr 
Vielleicht finde ich mit viel Nachdenken noch irgendwas, aber letztendlich ist der freie Wille nicht zu knacken, ohne die Logik in der realen Welt wegzuwerfen, wo sie aber auf jeden Fall existiert.
Wer noch was findet, möge an meiner Stelle weiterdiskutieren.
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Barbarossa80 - 46
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Geschrieben am: 24.05.2009 um 20:08 Uhr
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Mir hat diese Diskussion echt Spaß gemacht, auch wenn ich auf der für mich "falschen" Seite argumentiert habe.
Ich finde es aber auch sehr interessant, bei welchen Themen man letztendlich landet, wenn man eine Diskussion bis zum logischen KO konsequent zuende führt.
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matze1990 - 35
Halbprofi
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Geschrieben am: 24.05.2009 um 20:18 Uhr
Zuletzt editiert am: 24.05.2009 um 20:18 Uhr
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Zitat von Barbarossa80:
Ich hab keine Lust mehr
Vielleicht finde ich mit viel Nachdenken noch irgendwas, aber letztendlich ist der freie Wille nicht zu knacken, ohne die Logik in der realen Welt wegzuwerfen, wo sie aber auf jeden Fall existiert.
Wer noch was findet, möge an meiner Stelle weiterdiskutieren.
Schade, das hat Spaß gemacht... kanns dir aber nicht verübeln 
Evtl könntest du es mal mit Hiob versuchen, aber weit kommt man damit glaub auch nicht...
Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben. Friedrich Hebbel
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Nase_weiss - 41
Halbprofi
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Geschrieben am: 24.05.2009 um 20:24 Uhr
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@ Matze
du meinst das Miller-Urey-Experiment
"Nenn mir deine Kampfkunst! Wenn du artig bist, kannst du mein Jünger sein."
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matze1990 - 35
Halbprofi
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Geschrieben am: 24.05.2009 um 20:27 Uhr
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jap
Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben. Friedrich Hebbel
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-burnout- - 33
Fortgeschrittener
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Geschrieben am: 24.05.2009 um 20:48 Uhr
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jeder hat da seine eigene meinung darüber
Lehrer erzählen uns dass wir vom affen abstammen (geschichte lehrer)
bio lehrer hingegen sagen uns das das unsinn ist und wir nur ähnlichkeiten mit affen haben ...???!!! Das wir aber nicht von gott abstammen glaub irgendwie fast jeder jugendliche es gibt wenige die noch die worte der bibel glauben, es gibt jah auch zum glück meinungsfreiheit (oder wie das gesetz nochmal heißt). Irgendwie glauben aber viele an gott aber nicht an das was in der bibel steht das find ich lustig ..njah ich bin nur ein stiler beobachter des ganzen geschehens und finde das jeder an etwas glaubt das noch nicht bewiesen ist egal ob es die wissenschaft odr gott ist
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Crcssnn
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Geschrieben am: 24.05.2009 um 20:53 Uhr
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Zitat von -burnout-: Irgendwie glauben aber viele an gott aber nicht an das was in der bibel steht das find ich lustig ..njah ich bin nur ein stiler beobachter des ganzen geschehens und finde das jeder an etwas glaubt das noch nicht bewiesen ist egal ob es die wissenschaft odr gott ist 
Putzig: warum sind "Gott" und "heilige Bücher" aneinander gekoppelt? Oder "Kirchen", "heilige Schriften" und "Götter"?
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matze1990 - 35
Halbprofi
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Dabei seit 01.2006
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Geschrieben am: 24.05.2009 um 20:56 Uhr
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Zitat von -burnout-: jeder hat da seine eigene meinung darüber
Lehrer erzählen uns dass wir vom affen abstammen (geschichte lehrer)
bio lehrer hingegen sagen uns das das unsinn ist und wir nur ähnlichkeiten mit affen haben ...???!!! Das wir aber nicht von gott abstammen glaub irgendwie fast jeder jugendliche es gibt wenige die noch die worte der bibel glauben, es gibt jah auch zum glück meinungsfreiheit (oder wie das gesetz nochmal heißt). Irgendwie glauben aber viele an gott aber nicht an das was in der bibel steht das find ich lustig ..njah ich bin nur ein stiler beobachter des ganzen geschehens und finde das jeder an etwas glaubt das noch nicht bewiesen ist egal ob es die wissenschaft odr gott ist 
Menschen und Affen haben die gleichen Vorfahren. Übrigens haben auch Menschen, Hunde und Katzen die gleichen Vorfahren, wenn man nur weit genug zurückgeht.
Es gibt leider Lehrer, die das nicht begriffen haben oder du hast es falsch verstanden...
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