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"Rund und Bunt"

lautete das Motto der 2. Kulturparcours in Biberach.

(ma_fia) - Nach dem großen Erfolg der Premiere des „Kulturparcours“ im Jahr 2009, ging die Veranstaltung gestern, am 10. September, in die zweite Runde. Die Besucher hatten dabei die Möglichkeit, sich ihr individuelles Programm aus Angeboten in neun unterschiedlichen Biberacher Einrichtungen zusammenzustellen. Mit dabei waren dieses Jahr unter anderem die Städtischen Archive, das Wieland-Museum, die Bruno-Frey-Musikschule und die Bücherei.
Im Folgenden haben wir drei Locations für euch herausgepickt, um über jeweils einen Programmpunkt dort zu berichten.


Stadthalle


Los ging es hier um 19:30 Uhr, mit einem A-Cappella- Auftritt. Für alle, die das bisher noch nicht kennen: Bei dieser Art von Musik wird unbegleitet, also ohne Instrumente, gesungen. Klar, unter der Dusche trällern kann jeder, aber dass A-Cappella etwas anderes ist, zeigten die vier Jungs die am Freitag in Biberach zu Gast waren. Ihre Gruppe „Assonanz“ gründeten die Bamberger bereits 2003, in der aktuellen Besetzung treten sie allerdings erst seit 2008 auf.
Mit ihrem neuen Programm „ZAPPING – Abschalten könnt ihr woanders“ sollten sie einen Ausblick auf die A-Cappella-Night im Oktober in Biberach geben, bei der sie selbst allerdings nicht teilnehmen werden.
Trotzdem oder gerade deshalb, begeisterte sich das Publikum für die Interpretation bekannter Klassiker im „Assonanz“-Stil. In gut schwäbischer Tradition wurde zu Anfang zwar beim Klatschen und Mitmachen gespart, doch das änderte sich noch während des ersten Lieds. In diesem entschuldigten die vier Sänger sich im Voraus für Ihr Tanzen und stellen sich gegenseitig mit amüsanten Reimen vor. Anschließend folgten Coverversionen von bekannten Musikern wie Queen oder ABBA. Auch das selbst zusammengestellte „Comedian Harmonists – Medley“ mit Hits wie „Veronika der Lenz ist da“ oder „Mein kleiner grüner Kaktus“ wurde von den Biberachern mit jeder Menge Applaus belohnt.
Das sich die Einstellung im Bezug auf A-Cappella beim Publikum geändert hatte, zeigte auch das Lied „Caravan of Love“, mit dem „Assonanz“ am Ende ihre „Hochzeitstauglichkeit“ unter Beweis stellten.
Für alle die den Auftritt verpasst haben gibt’s Hörproben und Infos zur Band auf der offiziellen Website.


Volkshochschule


Ein ganz anderes Programm als in der Stadthalle wurde am vergangenen Freitag im Rahmen des Kulturparcours ins der Stadtmitte geboten. Der vielseitige Unterhalter Jo Brösele zeichnete dort ab 21:00 Uhr Schnellkarikaturen mit Unterhaltungswert. Auch wenn die Karikaturen leider wenig Ähnlichkeit mit den abgebildeten Zuschauern hatten, amüsierten sich alle köstlich über die Darstellungen.
Auch der Künstler kam sicher einigen Besuchern bekannt vor, da er seit 2003 jährlich einmal bei „Wetten, dass..?“ zu Gast war.
Außerdem stellte Jo bisher einige Weltrekorde auf. So stellte er beispielsweise 2001 den Rekord „24-Stunden Tischtennis“ auf, welchen er 2005 mit 25 Stunden toppte. Er schlug außerdem sich selbst sowie einen Schweden, als er im Jahr 2006 in Shanghai 84 Bananen in einer Minute zerbrach. Auskünfte über Jo Brösele’s weitere Rekorde und ihn selbst finden Sie hier.

Während Jo die Menge mit seinen Zeichnungen zum Lachen brachte, musizierte außerdem die Band „AL JOVO“. Die Musiker präsentierten eine Mischung aus Eigenkompositionen und eine veränderte Interpretation von Klassikern im brasilianischen Stil. Das erfahrene Trio begeistert bereits seit 20 Jahren mit Gitarre und Gesang. Die meisten Stücke des Freitag Abends waren laut Sängerin Lea Knudsen von „Antonio Carlos Jobim“.
Ausführlichere Informationen zur Band und ihrem Repertoire erhalten Sie auf der Internetseite der Band.




Kunstverein


Bei dem Kunstparcours hatte man ebenfalls die Möglichkeit, einen Blick auf die Werke von Ulf König zu werfen. Der Künstler verband das Element Architektur mit Skulpturen, indem er sich bei den Plastiken auf die Darstellung von Gebäuden konzentrierte.
Außerdem hielt er seine Werke fotografisch fest und installierte die Bilder in einer Show. Mit 3D-Brillen hatten die Besucher der Vernissage die Chance, drei verschiedene Variationen der Bilder zu sehen. Dabei kamen einem die Projektionen immer näher, sodass man spätestens bei der letzten Stufe den Eindruck hatte, sich gleich den Kopf zu stoßen.
Eine weitere interessante Erfahrung auf die Dr. Uwe Degreif, Leiter der Ausstellung im Komödienhaus am Viehmarktplatz, hinwies, ist die, vor dem Bild auf und ab zu laufen. Durch den Aufbau der Werke hat man bei einigen den Eindruck, dass sie sich dadurch aufstellen oder hinlegen würden.
Eine Chance auf dieses faszinierende Erlebnis gibt es an den Wochenenden 11./12. September sowie am 2./3. Oktober.

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