Du bist nicht eingeloggt.

Login

Pass

Registrieren

Community
Szene & News
Locations
Impressum

Saltatio Mortis im "Ulmer Zelt"

(ma_fia) - Das „ulmer zelt“ bebte am Freitag den 02.Juli unter den musikalischen Mächten mittelalterlicher Spielleute. Zu ihrem zehnjährigen Jubiläum machte die Band Saltatio Mortis nämlich auch in Ulm Halt, um dort ihre Rockshow zum Besten zu geben. Das war jedoch keinesfalls selbstverständlich, denn bei dieser Tour wechseln sich elektrische Gigs mit Akustik-Konzerten ab. Anlass für die Tour war das mittlerweile achte Album des Sextetts, welches im August 2009 erschien.
Wie auf jeder neuen Platte, ist auch hier die Weiterentwicklung der Band deutlich zu spüren. Das liegt vor allem daran, dass sich Saltatio Mortis seit dem 2005 erschienenen Album „Des Königs Henkers“ dem Rock verschrieben zu haben scheinen. So lässt Marktmusik aus dem Mittelalter, wie beispielsweise auf den Alben „Tavernakel“ und „Heptessenz“ zu hören, seitdem auf sich warten, was die Fans aber keineswegs zu stören scheint.

Vor allem den Fans im „ulmer zelt“ war anzusehen, dass ihnen der rockige Kurs der Band zu gefallen schien. Auch die wilden Sprünge, die Sänger Alea während des Auftritts hinlegte, begeisterten das Publikum und verliehen dem Wort „Rockshow“ mehr Bedeutung. Auf die Frage eines Fans, wie er das auf der Bühne so gut schaffe, gab er an, dass er „dreimal pro Woche Kong-Fu“ trainiere. Doch die Nebenwirkungen von so viel Power und Energie sind auch bei der Show nicht zu vermeiden: Schon nach kürzester Zeit glühte die Band und auch das mitgerissene Publikum war größtenteils stark verschwitzt. Ob das daran lag, dass es der heißeste Tag des Jahres werden sollte, oder am Tempo, das die Band vorgab, ist nicht ganz klar.

Trotzdem waren die Fans das ganze Konzert über mit Einsatz und Begeisterung dabei. Sei es nun bei Klassikern wie „Keines Herren Knecht“ oder einem der aktuelleren Stücke, wie beispielsweise „Vergessene Götter“. Das war jedoch nur einer der zehn Songs des aktuellen Albums, die im Set einen Platz gefunden hatten. So wurden zum Beispiel auch die Stücke „Ebenbild“, zu dem sogar ein Musikvideo gedreht wurde, sowie „Miststück“, das Lieblingslied von Bruder Frank, dem Bassisten, zum Besten gegeben.

Kleine Ruhepausen bekam das Publikum zwischendurch vom Schlagzeuger „Lasterbalk der Lästerliche“ gegönnt, indem er selbst erfundene Märchen erzählte. So beispielsweise vom eben genannten Bassisten, der scheinbar einen Glück bringenden Buddha-Bauch haben soll. Lasterbalk kündigte außerdem an, dass die Fans beim anschließenden Treffen mit der Band über Bruder Franks’ Bauch streicheln werden dürfen. Der Bassist selbst wirkte bei dieser Ankündigung ein wenig verschreckt - kein Wunder, denn das Konzert im „ulmer zelt“ war restlos ausverkauft!
Wer es leider verpasst hat und sich trotzdem seine Portion Glück abholen will, sollte den Kopf nicht hängen lassen. Die Tour ist nämlich noch lange nicht vorbei.

Nähere Infos zur Band und den weiteren Konzerten gibt es auf der offiziellen Homepage.

<<< zurück

(c) 1999 - 2021 team-ulm.de - all rights reserved - hosted by ibTEC Team-Ulm

- Presse - Blog - Historie - Partner - Nutzungsbedingungen - Datenschutzerklärung - Jugendschutz -