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Forum / Computer- und Konsolenspiele

Monster Hunter: World

Annemy - 22
Experte (offline)

Dabei seit 12.2015
1230 Beiträge

Geschrieben am: 03.02.2018 um 11:45 Uhr
Zuletzt editiert am: 04.02.2018 um 14:40 Uhr

Ich habe mir jüngst 'Monster Hunter: World' näher angeschaut, wobei ich es schon länger auf dem Radar hab'.
Als absolute Novizin kenne ich Monster Hunter hauptsächlich vom Hörensagen, daher kann ich in puncto Einstieg, Komplexität und Tiefe keinen würdigen Vergleich machen. Dementsprechend beurteile ich nur den jüngsten Ableger, der zugegebenermaßen für meinen Geschmack extrem viel hermacht, allen voran in puncto Design und 'Flow'.

[verlinkte Grafik wurde nicht gefunden]

Dass es sich hierbei um ein MMO-orientiertes bzw. kooperatives ARPG handelt (mit bis zu 4 Spielern), stört mich schon 'ne Weile nicht, auch weil ich 'Monster Hunter: World' von Anfang an nicht für seine Storyline beneidet hab bzw. mein Augenmerk nicht darauf ausgerichtet war.

Wie auch immer


Wirklich neugierig wurde ich aber erst durch die Beans (siehe RocketbeansTV / Let's Play), die neulich das Spiel gezeigt haben.



Die Monsterjagd gestaltet sich zumindest oder vor allem auf High Rank recht anspruchsvoll. Auch weil Planung und Strategie eine gewichtige Rolle spielen. Die Technik an sich ist nicht sonderlich spektakulär, punktet aber glanz klar bei den Animationen, die ein nahtloses Spielgefühl generieren. Allg. wird ein sehr stimmiges Bild vermittelt (imo)
Sociopath - 21
Fortgeschrittener (offline)

Dabei seit 07.2016
60 Beiträge

Geschrieben am: 03.02.2018 um 22:26 Uhr

Monster Hunter Fanboy seit MH Freedom 2.
Hatte noch nicht die Gelegenheit MH World zu spielen, da ich kein PS4 / Xbox Spieler bin, aber werde mir demnächst eine PS4 für das Game zulegen.
Von dem was ich bisher gesehen habe, ist es vermutlich einer der besten Teile der Reihe.
Vom Gameplay her ein klassischer Grinder, wie die Vorgänger auch. Finde Grinding in den meisten Games ziemlich öde, konnte in Monster Hunter aber stundenlang das gleiche Monster für die jeweilige Rüstung bzw. Waffe farmen.
Gerade, dass die Gebiete nun zusammenhängen und keine Ladezeiten zwischen den Gebietwecheln vorhanden sind, finde ich sehr gut. Die Wasserkämpfe vermisse ich leider doch.
Ich hoffe, dass der Schwierigkeitsgrad weiterhin relativ hoch bleibt, wobei ich glaube, dass MH World für den westlichen Markt etwas einfacher als Vorgänger, wie z.B. der Japan-Exklusive Titel MH3RD, gemacht wurde.

What you belive God and the Devil to be; they exist in a single entity. They exist in me.

Annemy - 22
Experte (offline)

Dabei seit 12.2015
1230 Beiträge

Geschrieben am: 04.02.2018 um 12:52 Uhr

Für mich das Highlight des (letzten) Monats, wenn nicht des Jahres. Na ja, provisorisch.
Spiele nach wie vor mit dem Gedanken, auf die PC-Version zu warten, die leider leider erst im Herbst erscheinen soll, um die bestmögliche Performanz zu gewährleisten.

Andernfalls hole ich es mir schon nächste Woche für die PS4, sollte ich der Versuchung nicht widerstehen können.
Wäre damit mein erstes Game aus dem Franchise, zeitgleich mein potenzieller Ersatz für The Division (obgleich die Games nicht miteinander zu vergleichen sind)
King_Kloete - 31
Profi (offline)

Dabei seit 10.2004
833 Beiträge

Geschrieben am: 05.02.2018 um 09:20 Uhr

Also in Anbetracht der Tatsache, dass ich die letzten Tage noch seltener das Tageslicht erblickt habe, als sowieso schon, kann ich es nur jedem ans Herz legen, der ein paar vielleicht nicht ganz gewöhnliche Ansprüche an ein Spiel stellt...

Nach ca. 30 Std played ein (meiner Meinung nach unzureichendes) Fazit:

Wer Spiele wie die Souls-Borne Teile gespielt und gemocht hat, wer die Story nicht unbedingt in den direkten Vordergrund stellt, sondern auch aus dem Gameplay selbst Vergnügen ziehen kann, der ist hier genau richtig. Letzten Endes ist das ganze Game nichts anderes, als ein riesiger (noch lange nicht alles gesehen nach 30Std, dabei hab ich mich mit den nebenquests zurückgehalten...) Bossrush mit Looter-Elementen... Aber so perfekt aufgezogen, so liebevoll gestaltet in all seinen Details, so... mir fällt das deutsche Wort nicht ein... rewarding... wenn man ein riesiges, böses Monster gelegt hat, dass einen zuvor eine halbe Std mit Zähnen, Feuer, Donner, EIs oder was auch immer zugesetzt hat; Wenn man endlich diese eine Schwachstelle gefunden und gelernt hat, sie auszunutzen... Ich könnte mich ewig in diesen Detailverliebtheiten verlieren, die sich aber hauptsächlich auf das Gameplay beziehen würden und deswegen schwer objektiv zu beurteilen sind... Aber in dem Fall kann man beruhigt den Vergleich mit Dark Souls wagen... Die Kämpfe sind fordernd, am Anfang sogar teilweise zum Verzweifeln schwer, gerade, wenn man das Pech hat, etwas über den Weg zu laufen, dem man einfach noch nicht gewachsen ist. Diese Momente sind nicht so häufig, dass sie einen demotivieren, oder zum Aufhören bewegen... Sie sind genau richtig gesetzt und man könnte fast meinen gescripted, aber das konnte ich durch spätere Versuche widerlegen. Stattdessen motivieren sie einen noch weiter, sich zu verbessern und zeigen, wie weit die Leiter nach oben noch weitergeht. Es gab Momente in der "Story" in denen ich dachte, ich würde sowas wie dem Ende nahekommen und nun sitz ich hier, wälze Wiki-Einträge zu Monstern und Waffenkombos, versuche mich dabei nicht zu hart selbst zu spoilern und gleichzeitig herauszufinden, was ich da im Großen und Ganzen eigentlich genau tue :-D
Da das für mich der erste Einstieg in die Serie war, wurde ich zugegebenermaßen ein wenig erschlagen am Anfang... nun bin ich als alter Rollenspieler lange Texte zumindest einmal gewohnt und bin durch ein bisschen herumprobieren und herausfinden irgendwann auf einen ganz guten Trichter gekommen... Aber je mehr ich herausfinde, desto mehr kommt da noch nach... Es ist faszinierend, wieviel Mühe man in die Jagd eines Monsters investieren kann, nur um dann hinterher eine begehrte Ressource in der Hand zu halten, bei der man an den Viechern teils die unmöglichsten Gliedmaßen fokussieren muss, um das zu bekommen, was man haben will.
Es wird vor allem die Spieler begeistern, die Freude daran haben, das Maximum aus sich selbst herauszuholen, denke ich... Zumindest langfristig... Ich denke zuallererst wird es wirklich SEHR wenige passionierte Spieler geben, die der Spielwelt nicht wenigstens ein bisschen was abzugewinnen haben... Man möchte teils einfach nur da stehen und sich die friedlichen Pflanzenfresser aller Form und Couleur ansehen, zwei Sekunden später bebt die Erde und ein fucking riesiges T-Rex-Viech springt aus dem Dickicht in die Herde, reißt eines davon mit dem ersten Angriff zu boden und während der Rest der Herde noch zwischen der sofortigen Flucht und einer Reflexartigen Verteidigungsstellung schwankt, überlegt man sich schon, ob der dicke Fleischklops durchs Fressen abgelenkt genug ist, damit man sich gut positionieren und den ersten Angriff starten soll, oder lieber wartet, bis das Vieh den Rückweg antritt, um ihm auf dem Weg von einem höher gelegenen Plateau aus, auf den Rücken zu springen und es direkt zu beginn schon einmal zu Fall bringt. Es gibt tausend Mittel und Wege, ans Ziel zu gelangen und es ist quasi für jeden was dabei... Dem Waffensystem stand ich am Anfang noch etwas skeptisch gegenüber, da viele Waffen dabei einfach nicht dem entsprechen, was man aus der Erfahrung als Zocker schon kennt und gewohnt ist... Klar, der Klassiker Großschwert ist genauso dabei, wie die Doppelschwerter oder Pfeil und Bogen... aber spätestens bei der Gewehrlanze, die sich in Kombination mit ihrem Schild noch in eine Art Axt morphen lässt, dem Jagdhorn, bei dem man vor allem im Multiplayer seine Buffs durch schräge Töne trällern verteilen kann, oder den Bogengewehren, die sich wie kleine Steampunk-Granatenwerfer anfühlen, merkt man, dass man hier nicht gerade den Einheitsbrei spielt... Jede Waffenart fühlt sich wirklich grundlegend anders an. Ich weiß nicht wie, aber sie haben es geschafft, wirklich jeder dieser Waffen irgendwie eine Daseinsberechtigung zu geben... Du willst nicht nur einen Pfeil und Bogen haben? Hier hast du 3 verschiedene Arten reiner Fernkampfwaffen und einen gottverdammten Revolver in einer riesigen Lanze, take it :-D
Selbst für den Begleiter gibt es fast genausoviel Auswahl... Und, wo wir gerade beim Thema sind: der Begleiter kommt in der Form einer der süßesten Versionen einer Videospiel-Katze, die mir bekannt wäre :-D ich liebe diese scheiß-knuddeligen Fellknäuele!
Ich streife sehr ins subjektive Schwärmen ab... Aber wie gesagt, mein Fazit erhebt auch keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit...

TLDR:

Story: 5/10
Optik: 8/10 (für eine Konsole)
Gameplay 9/10

+
viele verschiedene Monster, alle unterscheiden sich ausreichend bis sehr krass
endlose Kombinationen an Ausrüstung/Waffen um seinen Favoriten zu finden
unendliche Liebe zum Detail, die man bei sovielen AAA-Titeln sehr vermisst
guter Einstieg in die Serie, der auch als solcher konzipiert ist
dieses "Dark Souls"-Gefühl beim Legen eines harten Gegners
Lange Spielzeit erst recht mit Nebenmissionen und late Game Monstern
Multiplayer wird nicht erzwungen sondern ist nur eine zusätzliche Hilfe (außer late Game)

-
Nur für eine bestimmte Art Spieler geeignet, für diese jedoch einfach perfekt
Sehr kompliziert für den völligen Neueinsteiger
kein wirkliches Story-Game, die dient nur als Hintergrund
Kann sich etwas schwerfällig anfühlen zu Beginn
Lange Ladezeiten (auf Konsole)

hail to the king.... kloete

Barmonster - 35
Champion (offline)

Dabei seit 07.2005
3906 Beiträge

Geschrieben am: 05.02.2018 um 11:06 Uhr
Zuletzt editiert am: 05.02.2018 um 11:07 Uhr

ich kenne aus der Reihe persönlich nur Monster Hunter 3 Ultimate auf der WiiU. Macht optisch was her,ist anfangs auch sehr spaßig, aber sobald der Punkt erreicht ist, wo man ein Monster XX mal erlegen muss, um bessere Ausrüstung zu bekommen mit der man dann zum nächsten Monster ziehen kann, hab ich sehr schnell das Interesse verloren. Es ist einfach viel ZU repetitiv für meinen Geschmack und damit war für mich eigentlich die ganze Reihe gestorben.

Viele Leute sind verwirrt, wenn ein Satz anders endet als man Rübenmus!

guylncognito - 38
Profi (offline)

Dabei seit 01.2016
966 Beiträge

Geschrieben am: 06.02.2018 um 14:32 Uhr
Zuletzt editiert am: 06.02.2018 um 14:38 Uhr

Ich habe auch schon Erfahrung mit der Serie, werde aber die Finger davon lassen. Zum einen bin ich kein Fan des Grafikstils, also dieses japanophile bunt/popart Gedöns. Darüber könnte ich hinweg sehen, wenn das Gameplay nicht so "friemelig" wäre. Wahrscheinlich wurde das Mikromanagement mittlerweile aufpoliert, aber Steuerung, Timing, Monsterverhalten war mir immer zu undefiniert. Vielleicht bin ich auch einfach nur zu schlecht und grobmotorisch. Aber ja, andere "anspruchsvolle" Spiele meistere ich durchaus mit Freude. Bei MH war das nie so.
/Ich hole mir lieber Shadow of the Colossus zum dritten mal. yolo :)

Coolest monkey in the jungle.

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