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Rad-Reisebericht Heidenheim-Hamburg, 10Tage mit Bildern.

MatzeBaur - 30
Halbprofi (offline)

Dabei seit 02.2011
135 Beiträge
Geschrieben am: 27.08.2017 um 13:58 Uhr
Zuletzt editiert am: 28.08.2017 um 14:54 Uhr

Radreise von Heidenheim nach Hamburg, mit den Zwischenstationen Creglingen, Lohr am Main, Gersgfeld auf der Röhn, Rotenburg an der Fulda, Northeim und Celle.

Ausrüstung: ein 20-Jähriges 24 Gang Mountainbike mit 16 nutzbaren Gängen, 26" Felgen und einer anfangs Leicht schleifenden Hinterbremse. Kein Gepäckträger. Alles muss in den Rucksack auf dem Rücken passen. Ein professionelles Radfahrdress (Oberteil + Kurze Hose), 2 T-Shirts, Puli, 2Kurze Hosen, 1 Jogging Hose, Regenjacke, geringe Menge Sonnencreme, Zahnputzzeugs, Handy, Flickzeug, wichtigster Schraubenschlüssel, Addressbuch, 4 A4-Seiten Landkarten. Eine 700ml Trinkflasche am Rad. Der Rucksack ist zu 3/4 gefüllt, Gesamtgewicht etwa 6Kg.

Erster Tag: Heidenheim-Creglingen, ca 140Km, trübes Wetter, eher kühl, ab und zu ein paar Regentropfen
Von Heidenheim folgt man dem Radweg nach Aalen, dabei hat man das erste mal eine schöne Aussicht auf Aalen.
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Danach geht es weiter nach Elwangen, auch auf Radwegen hier kommt man in die Innenstadt welche durchaus schön ist, man folgt der Beschilderung weiter nach Crailsheim wo es dann schwierig wird, durch Befragung einiger Passanten gelang es dann Richtung Rot am See weiter zu kommen wobei es außerhalb von Crailsheim auch wieder Radwegschilder gibt. In Steinbach war das 26. Dorffest der Dorfgemeinschaft, die optimale Möglichkeit für eine Mittagspause, es regnete 5 Minuten kräftig, ich saß jedoch im Festzelt. Von Rot am See auf der Landtraße weiter nach Rotenburg ob der Tauber.
Hier gibt es eine sehr schöne Altstadt zu sehen, selbst am Sonntag waren alle Geschäfte geöffnet und tausende Touristen unterwegs.
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Es gibt die Möglichkeit sich gründlich satt zu trinken und die Wasserflasche aufzufüllen. Zudem war grade an diesem Wochenende dass Taubertalfestival, wo tausende Rockfans unterwegs waren, da bekommt die Statue der Brücke auch mal ne E-Gitarre in die Hände gedrückt.
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Ich komme mit einem Radler der auch nach Creglingen fährt ins Gespräch, er meint ich hätte außergewöhnlich wenig Gepäck, und meinte auch "Dass Fahrrad lässt du dann in Hamburg stehen?". Ich werde auf der ganzen Reise immer wieder feststellen dass ich weniger Gepäck und ein deutlich älteres und gebrauchteres Rad habe als jeder andre der mehrtägige Touren fährt.
Durch's Taubertal lässt es sich herrlich Radeln, eine sehr gute Strecke mit schöner Landschaft und guter Beschilderung. Auch sieht man hier schon die ersten Weinberge, die sich an den über die Südhänge erstrecken.
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In Creglingen gibt es eine schöne Altstadt zu sehen. Die Jugendherberge ist modern und bietet ein sehr gutes Frühstück. Ich hatte ein 4Bett-Zimmer für mich allein.


Zweiter Tag: Von Creglingen nach Lohr am Main, ca 115Km Bewölkt bis Sonnig, Optimale Temperatur
Von Creglingen geht es auf einer alten stillgelegten Bahnstrecke auf Schotter nach Bieberehren, von dort aus auf Asphalt weiter nach Ochsenfurth.
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Der Verlauf der Strecke ist sehr geradlinig, eben, es gibt wenige Hindernisse, keine parallel verlaufenden größeren Straßen, so fährt es sich sehr schön und Flott.
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Man hat eine schöne Aussicht ins Tal, fährt an einigen Bahnhöfen und Verladestellen vorbei. Auf der ganzen Strecke war niemand unterwegs. Angekommen in Ochsenfurth schien die Zeit auszureichen um einen Abstecher in die Altstadt zu machen. Diese ist durchaus schön und sehenswert.
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Warum jedoch ein Skelet am Rathaus hängt weiß ich heut noch nicht. Beim Überqueren des Mains wurden an einer Schleuse grade 2 Passagierschiffe flussabwärts abgefertigt. Diese hatten Liegestühle und Minigolfplätze auf den Dächern und waren Zentimetergenau für die Schleusengröße ausgelegt. Am Main entlang ziehen sich herrliche Weinberge, so hat man links Weinberge, rechst den Fluss mit Schiffen. Auch liegen direkt an der Strecke einige Zwetschgenplantagen die den Duft überreifer Früchte verströmen.
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Auf dieser Strecke sind viele Radler unterwegs, regelmäßig überholten ich Gruppen von mit 20 dahin schlendernden Elektroradlern. Kommt man Richtung Würzburg, so hat man eine Ausgezeichnete Sicht auf die Burg, welche auf einem Hügel oberhalb von Weinbergen liegt.
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Die Innenstadt von Würzburg ist ebenfalls sehr schön, es gibt viele große alte Gebäude, auf dem Marktplatz gab es einige Zwetschgen fürs Mittagessen, zudem kann man hier die Trinkflasche auffüllen. Eine breite Rad-Autobahn führt von hier Main-Abwärts es ist alles sehr gut beschildert. Sodass Lohr am Main schon bald nach Würzburg mit ca 60Km angeschrieben ist. Entlang des Weges kann man einige Schiffe beim Be und Entladen mit Getreide beobachten.
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Die Mittagspause legte ich dann schließlich in einem Traubengarten ein. Hier wachsen verschiedene Sorten, in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen und Reifegraden. Etwas weiter sieht man eine Art Steilküste, mit steil abfallenden Felsen/Klippen, oberhalb liegen Weinberge. Die Stadt Karlstadt ist auch sehr schön anzuschauen, hier gibt es die ersten Postkarten. Bei Gemünden am Main gibt es eine Autofähre, die je nach Bedarf pendelt. Die Nutzung ist Kostenlos. Ich Treffe einen Faltbootfahrer, dessen Ziel Aschaffenburg ist, er ist vor 2 Tagen in Würzburg los, etwas weiter begegnet mir das Frachtschiff "Ulm" welches vor Anker liegt. Lohr ist ein schönes Städtchen, mit schöner Altstadt und dem wohl kleinsten Wohnhaus dass man so finden kann. Es hat 21Quadratmeter Grundfläche und 2 Stockwerke.


Dritter Tag: Lohr am Main - Gersfeld auf der Röhn, ca 110Km, morgens wunderbares Wetter, später Hagelsturm und Starkregen.

Von Lohr geht es den Main wieder Aufwärts nach Gemünden, bei dem Wetter lässt es sich herrlich durch das Thal radeln, die Wiesen sind satt grün, die Hügel dicht bewaldet.
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In Gemünden biege ich ins Sinntal Richtung Zeitlofs ab, die Landschaft ist herrlich schön, es geht leicht nach oben und die Hügel werden Größer, durchs Tal ziehen sich einige große Auto und Zugbrücken.
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In jeder Ortschaft gibt es einen kleinen Bäcker, von denen ich vermute dass sie eine ausgezeichnete Qualität haben würden, wenn kein Feiertag wäre. In Mittelsinn mach ich bei einem Häuschen mit Wasserpumpe und Enten Pause. Auf dem Weg von Zeitlofs nach Bad Brückenau merke ich warum ich mit dem Mountainbike unterwegs bin. Es geht steiler Bergauf, aus den Feldwegen werden schmale Trampelpfade. Die Strecke führt durch den Wald, wo es sich von der Sonne geschützt ausgezeichnet fahren lässt.
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An einer kleinen geöffneten Dorfkriche raste ich nochmals, da ich sehr gut in der Zeit zu sein scheine. Bad Brückenau ist wie man von weitem sieht ein Kurort bayrischer Könige, dementsprechend sind Gärten, Alleen und die Gebäude königlich angelegt. Es wandeln auch entsprechende eher einen reichen Eindruck machende ältere Leute herum.
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Eine kostenfreie Wasserquelle kann ich erst in der Stadt ausfindig machen, ein Brunnen der unregelmäßig Wasser gibt in einem flachen Gebäude. Da sind 2 Leute, ich frage sie "Kann man das Trinken?", "Ja das ist gut", ich fülle meine Flasche, nehm nen Schluck und naja. Es ist salzig, mit verfaultem und bitterem Nachgeschmack. Nicht so mein Ding. Der Mann meint ich hätte nur gefragt ob man es trinken kann und schließlich sei es total gesund. Es ist vielleicht gesund, aber nicht das richtige gegen Durst. Im weiteren Verlauf des Tals ist immer Bischofsheim angeschrieben, da aber die Richtung stimmt fahr ich dem nach. Langsam sehe ich ein Gewitter aufziehen, es ist nur eine Frage der Zeit bis es mich eingeholt haben wird. Die Aussicht war unheimlich schön, sind sehr schöne Mittelgebirgstäler.
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Es ging weiter nach Wildflecken, nach dem Ortsausgang gibt es einen starken Anstieg über einige Kilometer, einige hundert Höhenmeter kurz vor der höchsten Stelle erwischt mich der Sturm, mit Hagel und Windböhen die mich fast von der Straße blasen. Ich entscheide mich im Sturm in die falsche Richtung abzubiegen. Es geht eine Serpentinenstraße hinunter. Unten komme ich in Bischofsheim an und frage nach dem Weg nach Gersfeld, der mich wieder ein paar hundert Meter nach oben führte, vorbei an ein paar Skiliften, dabei war ich eigentlich schon oben... Bin dann durchnässt in Gersfeld angekommen. Ohne den Umweg wär ich vermutlich vor dem Sturm in Gersfeld gewesen.


Vierter Tag: Gersfeld - Rotenburg an der Fulda, ca 100Km, morgens regen, dann bewölkt, abends sonnig.

Da die Sachen alle noch feucht waren, es bis 7Uhr regnete und dem Himmel nach jederzeit weiterer regen hätte kommen können, entschied ich mich von der Röhn ins Fulda-Tal zu fahren und dem Hessischen Fernradweg R1 zu folgen.
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Dieser führt direkt bis Rotenburg an der Fulda, ist ausgezeichnet ausgeschildert, so dass ich an diesem Tag tatsächlich niemanden nach dem Weg fragte. Die Strecke führt abseits von Straßen durch nur wenige Ortschaften, wovon es hier wohl auch nicht so viele gibt. In Fulda machte ich einen Abstecher zum Dom und in die Altstadt.
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Auf dem weiteren Weg sieht man gemauerte Türme, die früher der Warnung Fuldas vor Angreifern dienten. Dass Tal und die Hügel werden immer flacher, auf dem Weg von Fulda nach Rotenburg gibt es nur wenige Ortschaften.
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Schließlich sah ich mir noch die Innenstadt von Bad Hersfeld an. Rotenburg an der Fulda ist auch ein ganz schönes Städtchen.


Fünfter Tag: Rotenburg - Northeim, ca 130Km, morgens leicht bewölkt, abends Regen

An diesem Tag wollte ich statt die Fulda weiter runter zu fahren noch einen Abstecher ins Werra Tal machen. So ging es auf dem Fernradweg R5 über Sontra nach Eschwege, man fährt auf kleinen Sträßchen und Feldwegen durch eine herrliche Landschaft, hat immer wieder einen schönen Blick in saftig grüne Täler und auf kleine Dörfer.
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Dabei sind in hier besonders viele Häuser in Fachwerkbauweise gebaut. Sogar einige der Kirchen hier sind mit Fachwerkhäusern als Spitze ausgestattet, so ist dort wo eigentlich die Spitze sein müsste ein Fachwerkaus drauf gesetzt worden.
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In Eschwege biege ich auf den Werra-Radweg ab, dieser Führt über Bad Sooden-Allendorf nach Witzenhausen.
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Bei Eschwege fahre ich an einem vermutlich durch einen Sturm verwüsteten Festival vorbei hier stehen hunderte Zelte, alle sind verlassen, zerrissen, eingeknickt... dazwischen finden sich Campungstühle, Sofas, Kühlschränke, Fernseher... da ein leichter Wind weht, sehe ich Live einige der Zelte über die Wiese rollen. So wie es das wohl auch mit Strohballen in der Prärie gibt, aber eben hier mit Zelten ;-). In Bad Sooden-Allendorf gibt es eine Saline, sie ist ca 2 Meter breit, 50 Meter lang und 10 Meter hoch. Sie ist mit Ästen gefüllt über die salzhaltiges Wasser nach unten rinnt. Dieses lagert sich an den Ästen ab. Im darunterliegenden Gang riecht man das Salz, was gut für die Lunge sein soll.
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In Allendorf ist an diesem Tag Stadtfest, die Stadt ist dafür festlich geschmückt, festlicher als ich es je sonst wo sah, alle paar Meter hängen aus Weizenähren geflochtene Girlanden über den Straßen, zusätzlich gibt es auch überflochtene Kronen und Wimpel an sämtlichen Fenstern. Sieht unglaublich gut aus, und nicht nur der Stadtkern ist so geschmückt, sondern auch die allermeisten Häuser der gesamten Stadt.
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Weiter geht es über Witzenhausen nach Göttingen. Hier treffe ich einen Blumenhändler der meine Flasche füllt und Ulm kennt: "In Ulm, um Ulm und um Ulm herum". Göttingen scheint die Hauptstadt der Radler zu sein, nirgends sonst sah ich jemals so viele Fahrräder, es müssen viele tausend sein, die hier mehr als irgendwo sonst stehen und fahren. Von Göttingen nach Northeim weiter zu finden war nicht ganz so leicht, schließlich traf ich jedoch einen Radler der auch nach Northeim fuhr, er konnte mir einen Weg Zeigen der nicht direkt an der B3 entlang führt. In Northeim angekommen schaute ich mir die Stadt noch etwas an und traf 6 Leute die einfach so an einer Straßenecke standen und scheinbar warteten, fragte sie auf was. Sie machten einen Pokemon-Raid für den sie zu 10. sein müssten, und hofften dass noch jemand kommt. Hatten aber letztendlich Pech. Zudem musste ich mich über Radwege informieren. Doch da traf ich eine Northeimerin die mir sehr weiterhalf, indem sie mit den Leine-Heide Radweg zeigte. An dieser Stelle nochmals vielen Dank dafür. Abends stand ein Trekkingrad in der Jugendherberge.


Sechster Tag, Northeim - Celle, ca 50Km, bis zum Mittag Regen, dann bewölkt.
Da es zum Frühstück regnete, wollte ich nicht mit dem Rad losfahren und schon morgens durchnässt werden. So bin ich mit dem Zug nach Hannover, mit einem Zwischenstop in Alfeld. Hab dort die Innenstadt begutachtet, plötzlich rief jemand mir zu, es war die Radlerin des Rads aus Northeim, die schon vor dem Frühstück losfuhr und von Nürnberg nach Kopenhagen unterwegs ist. Sie hatte jedoch eine komplette Regenausrüstung und eine Karte des Leine-Heide Radwegs. Da es noch regnete ging's mit dem Zug weiter nach Hannover, dort hatte der Regen aufgehört. Ich fand in der Innenstadt von Hannover tatsächlich nur wenige sehenswerte Gebäude und brach dann nach Celle auf. Problem war hierbei, dass nirgends ein Radweg-Schild mit Richtungsbeschriftung stand. Tatsächlich fand ich den gesamten Weg von Hannover nach Celle fast ausschließlich durch die Befragung von Passanten. Dass ist relativ nervenaufreibend und man kommt nicht gut voran. Insgesamt gab es an diesem Tag am wenigsten sehenswertes. In der Herberge angekommen meinte ein Radfahrer aus Brandenburg dass es in Hannover einen Weg von 7Km gibt an dem man bei allem Sehenswerten vorbeikommt. Zudem meinte er das selbst er Probleme hat die Radwege zu finden, und tatsächlich da anzukommen wo er hin will.


Siebter Tag, Celle-Hamburg, ca 70Km, bis zum Nachmittag mehrfach Regen, dann bewölkt.
Da es so schwierig war den richtigen Weg zu finden, entschied ich mich statt direkt Richtung Hamburg zu fahren noch etwas die Innenstadt von Celle anzusehen. Danach dem Aller-Radweg bis zum Leine-Heide-Radweg zu folgen und dann bis nach Soltau zu kommen. In Celle gibt es einen schönen Park samt größerem Schloss und auch einen schöne Altstadt.
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Man fährt auf sandigen Feldwegen durch den Wald oder am Waldrand, später geht es aufs freie Feld und durch einige Ortschaften. Man sieht die Pferdeköpfe auf den teils auch strohbedeckten Häusern. Wie ein Passant meinte, hält das Stroh mit einigen Ausbesserungen 40 Jahre bis es ersetzt werden muss.
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Schließlich schein man in der Gegend besonders stolz aufs eigene Erdöl zu sein, und kommt am Deutschen Erdöl-Museum und einer Holländer-Windmühle vorbei. In Ahlden begann es zum ersten mal wesentlich zu regnen. Hier machte ich Pause und begutachtete die Häuser des Ortes welche sich kaum voneinander unterschieden. In der Gegend gibt es wohl viele Schützenvereine, die Scheiben werden außen an die Häuser gehängt, so gibt es Häuser mit 5 Scheiben an den Wänden. Über der Eingangstür sind oft die Namen der Erbauer und die Jahreszahl eingraviert. Durch einige weitere Regenfälle und teilweise Kilometerweite Umwege durch fehlende oder falsche Beschilderung kam ich in Bad Fallingbostel erst um 16Uhr an. Um noch sinnvoll in der Herberge anzukommen entschied ich mich den Rest mit dem Zug zu fahren. In Schneverdingen stiegen 2 Frauen aus Hamburg ein die grade in der Lüneburger Heide unterwegs waren, sie erzählten dass man in Hamburg mit der normalen Tagesfahrkarte auch mit Fährschiffen fahren darf. Besonders sehenswert seien die 62 nach Finkenwerder und die 72 zur Elbphilharmonie.
In Hamburg angekommen dauerte es noch eine halbe Stunde um mit dem Rad zur Hornerrennbahn zu kommen. Hier waren wir erstmalig zu 3. im 6-Bett Zimmer, einer der Kollegen war ein Weltreisender aus Südkorea der seit 6 Monaten im wesentlichen über China, Sibirien, Russland, Finnland unterwegs war und dessen nächstes Ziel Kopenhagen war.


Achter Tag, Hamburg erkunden, etwas Regen, Wolkig
Eine Tageskarte "Hamburg AB" kostet vor 9 Uhr 7,60, danach 6,20. Dass darin enthaltene Gebiet ist so groß, dass man überall hin, z.b. auch mit der Fähre nach Finkenwerder kommt. An diesem Tag war das Radrennen Hamburg Classic, wo wohl 17000 Radfahrer auf 3 Längen, 60, 120, oder 180Km um die Wette fahren. Hierfür war die Innenstadt im wesentlichen abgesperrt worden, sodass praktisch keine Autos unterwegs waren. Schon vor 9Uhr warteten die ersten Zuschauer auf die 60Km Radler, welche wohl im Schnitt mit über 40Km/h unterwegs sind. Wie eine Mitfahrerin im Zug nach Hamburg sagte, wiegt ihr Rennrad nur 8Kg und sie kann unter Anstrengung in der Ebene 40 fahren.
Um die Stadt anzusehen hatte ich einen geliehenen Reiseführer, "Freie und Hansestadt Hamburg" der sehr nützlich war, er enthält als wichtigstes eine Karte der Innenstadt mit eingezeichnetem Weg, der an den sehenswertesten Punkten vorbeiführt. Diese sollten so erst mal angeschaut werden. So läuft man an Kirchen und Rathaus vorbei, an der Binnenalster, durch Einkaufsstraßen mit teuren Geschäften, an der St-Michaelis Kirche die grade von innen einiges hermacht.
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Auf der Reeperbahn war ein Fahrradmarkt mit teils sehr-Alten/Abgenutzten Rädern zu erstaunlichen Preisen. Man läuft weiter zu den Landungsbrücken. Beim Blick über den Hafen sieht man hunderte Verladekräne, Docks, Anlegestellen, Fracht und Passagierschiffe.
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Es werden duzende Hafenrundfahrten angeboten. Doch erstmal geht es mit der 62 welche alle 15Min fährt nach Finkenwerder, es fällt sofort auf dass die Mehrzahl der Mitfahrer Touristen sind. Vorbei am Kreuzfahrtschiff AIDAsol geht es Richtung Containerhafen die Elbe hinaus.
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Ein großes Frachtschiff wird gerade von 3 Kränen entladen. Jedoch ist insgesamt nicht sehr viel los, die deutliche Mehrzahl der Kräne ist ohne Arbeit. Auf dem Rückweg kommen einige kleine Frachtschiffe (Feeder) entgegen, die AIDA wird gerade aus einem solchen betankt.
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Zudem stehen duzende Bugsier Schlepper bereit, mit ihnen werden große Frachtschiffe welche zu unbeweglich für den Hafen sind an die Landestellen geschleppt. An der Haltestelle Fischmarkt wird das Schiff voll, es steigen viele Leute mit Kistenweise/Eimerweise/Kinderwagen/Einkaufswagen voll von, vor allem Gemüse ein. Die einheimischen meinen, nun da der Markt bald schließt lassen sich Schnäppchen machen, deshalb wird nun alles kistenweise verkauft. Vorbei an einem Russischen U-Boot geht es zurück zu den Landungsbrücken. Dort angekommen fährt schon bald die Nächste Fähre 72 zur Elbphilharmonie. Sie ist durchaus groß und macht was her. Im unteren Teil befindet sich ein Parkhaus, oben die Musiksäle, ein Hotel, einige Wohnungen. Es geht weiter auf die Plaza, was kostenlos aber nicht umsonst ist.
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Die Rolltreppen sind Schräg, anfangs Steil, später flach, so dass man das Ende zu Beginn nicht sieht. Oben angekommen kann man sich vorstellen warum das Gebäude wohl so Teuer wurde, es ist eben ein Designobjekt für dass alles sonderangefertigt werden musste. Auf der Plaza kann man um das Komplette Gebäude herumgehen, und hat eine besonders gute Sicht auf den Hafen, wo gerade die HARMONIA EMDEN von 2 Bugsierern eingeschleppt wird, diese Ziehen dabei vorne und Hinten am Schiff, sodass es genau die gewünschte Richtung beibehält.
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Auch sind hier Schubverbände unterwegs, wobei Schwimmcontainer von einem Schiff geschoben werden. Danach ging es per Schiff wieder zu dem Landungsbrücken bei denen im runden großen Gebäude die Aufzüge für den Elbtunnel untergebracht sind. Der Elbtunnel ist 500 Meter lang und liegt 21m unter der durchschnittlichen Wasserhöhe. Die Aufzugsschächte sind Rund, mit je 4 Aufzügen versehen gefliest und mit Büsten der Ingenieure die den Tunnel entworfen und realisiert haben ausgestattet. Der Tunnel wurde 1911 eröffnet und war der erste der unter der Meer verlief. Dementsprechend ist er verziert wie ein Statussymbol aus der Zeit von 1911. Die Tunnelröhren sind weiß gefliest alle paar Meter hängen rechts und links Leuchten, und Kacheln die Meerestiere zeigen. Es reicht von der Robbe über den Seestern, Schnecke, Aale, Fische und die Krabbe/Hummer bis zum Stiefel der von Ratten angenagt wird. Typische Meerestiere eben. Die Aufzüge sind lang genug für 2 Autos und mit hölzernen Toren versehen. Die original Körbe haben eine Tragkraft von 10Tonnen. Läuft man auf der Steinwerde Seite Richtung Elbe, so hat man einen guten Blick auf die Skyline von Hamburg.
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Es geht durch den Tunnel wieder zurück zu den Landungsbrücken und entlang der überirdischen U-Bahn (Hochbahn) in Richtung Speicherstadt. Hier reiht sich Speicher an Speicher, sie haben 6-8 Stockwerke, können von einer Seite mit kleinen Frachtschiffen, von der anderen per Fuhrwerk angefahren werden. Alle paar Meter gibt es Seilwinden zum hochziehen der Wahren.
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Allerdings können diese Anlagen wohl nur für Stückgutverkehr genutzt werden, sodass sie heute wohl zu einem wesentlichen Teil lehrstehen. Es finden sich jedoch noch einige Orientteppich Händler, sowie Museen, die Hafenverwaltung und dass Miniatur-Wunderland darin, von dem einige Leute meinten dass es sehr sehenswert sei. Es geht weiter in die Innenstadt, an einigen Kirchen vorbei, da kommen grade die ersten Rennfahrer der 180Km Strecke angeschossen, mit mindestens 40Km/h sie brauchten 5 Stunden, was einem Schnitt von 36Km/h entspricht, echt unglaublich bei der Strecke. Inzwischen wird die Strecke von tausenden Schaulustigen gesäumt. Zudem ist das Fernsehen da und überträgt live per Satellit. Da es bereits 18Uhr ist, und dass Wunderland bis 23Uhr auf hat, geht's zum Tagesabschluss noch hier rein. Was es hier zu sehen gibt ist sehr erstaunlich, eine echt riesige Modellbahn, hier gibt es alles nur erdenkliche, Großstädte, Dörfer, Gebirge die sich über 2 Stockwerke erstrecken, einen Flughafen auf dem Flugzeuge starten und landen, Schiffe in echtem Wasser, einige fahrende Autos und LKWs, Volksfeste und Rockkonzerte und vieles mehr. Teils ist es auch in verschiedene Länder aufgeteilt wie z.b. Italien oder USA. So war ich von 7 bis 12 Uhr unterwegs.


Neunter Tag, Hamburg erkunden 2, morgens bis nach 10 Uhr Regen, dann zunehmend besser.
Da es morgens stärker regnete ging es erst nach 10 Uhr los, heute sollte als erstes der Michel bestiegen werden. Der Turm ist von außen mit Kupfer verkleidet, dahinter mit Holz ummantelt und mit einem Stahlskelet ausgekleidet, eine interessante Bauweise. Man geht durch die Glockenstube und an der original Uhr vorbei.
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Oben angekommen hat man einen ausgezeichneten Ausblick über ganz Hamburg, man sieht Hafen, wie auch Innenstadt und die Speicher von oben.
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Nachdem die Aussicht ausgiebig genossen wurde, wollte ich noch eine Hafenrundfahrt machen. Nach einiger Überlegung und Abwägung der verschiedenen Angebote schien es sinnvoll eines der kleinen Boote die lange unterwegs sind zu nehmen. Die größeren schienen, wie ich es am Vortag sah, nur die Elbe hinaus und auf demselben Weg wieder zurück zu fahren, die kleineren fuhren auch in die andre Richtung und schienen Runden zu drehen. Auf der Rundfahrt fuhren wir an den Speichern, kleineren und größeren Docks, Containerhäfen, der Queen Mary 2, einem Sauger-Schiff, luxus-Segelschiff und dem wohl zur Wartung im Hafen liegenden Containerschiff ATLANTIC SEA vorbei, unser Fährmann hat viel dazu erzählt.
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Im Hafen gibt es schleusen die ein Strömen des Wassers und somit eine Umlagerung des Sediments verhindern sollen. Die Hafenrundfahrt war sehr sehenswert und hätte schon mit einem geringfügig größeren Schiff so nicht geklappt, da dies gegen die Brücken geknallt wäre, zudem währe die Fahrt etwas später aufgrund der kommenden Flut nicht mehr möglich gewesen. Zwischen Schiff und den Brücken waren teils keine 10cm Abstand.
Auf dem Bild lieht man die Landungsbrücken mit dem Turm, rechts mit der Kuppel den Elbtunnel, links die Docks von Blom und Voss.
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Schließlich ging es in die Herberge zum Mittagessen und Postkarten schreiben. Dann gegen 8Uhr, könnte es interessant sein die Reeperbahn entlangzulaufen, es hat keine 5m gedauert bis ich entsprechend angesprochen wurde, sie hatte alle möglichen Gründe warum ich mit ihr mit sollte z.b. um die Kultur zu fördern. Nach 10 Minuten hochinteressanter Diskussion sah sie es zwar nicht ein, aber was soll man machen?. Zunächst viel vielfach auf, dass erstaunlich viele der Schuppen schon länger leer stehen oder gar verrammelt sind, teils wohl fast jeder dritte. Zudem wird man ständig von den Türstehern angeschwätzt ob man nicht hinein möchte. Dann war da noch ein Riesenrad zu sehen zu dem ich mal hinlief, dachte ich lauf mal kurz ne Runde durch das DOM genannte Volksfest. So kurz war die Runde dann aber nicht, irgendwann dacht ich schon es hört gar nicht mehr auf. Dort gibt es da alles erdenkliche mit Ausnahme von Bierzelten. Dann gings wieder zur U-Bahn an den Landungsbrücken.
Auf dem Weg liegt eine spezielle Straße in die man durch Sichtschutzwände nicht hinein sehen kann. Darauf steht "Der Unkomplizierte Seitensprung" mit dem Zusatz "Für Männer unter 18 Jahren und Frauen verboten". Daraus kam ein Mann, lief zu seiner Frau und sagte "Da drin stehen 5 Männer, ich hab keine einzige Frau gesehen es ist unheimlich, besser wir verschwinden..." da wusste ich, das muss ich gesehen haben. Die Beschreibung war für die erste Hälfte der Straße absolut zutreffend, es ist dunkel, leere rot beleuchtete Fenster, jedes Einzeln öffenbar und bis auf die 5 Männer am andren Ende kein Mensch weit und breit. Die 2. Hälfte der Straße war dagegen eher spektakulär, was ich aber hier nicht in jedem Detail beschreiben möchte. Wie ich es sehen konnte ist die Beschreibung "Der Unkomplizierte Seitensprung" jedenfalls absolut zutreffend.


Zehnter Tag, Rückreise mit der Bahn, 14 Stunden Fahrzeit.
Die Rückreise dauerte 14 Stunden ab 10Uhr morgens, mit Umstiegen in Uelzen, Magdeburg, Leipzig, Hof und Regensburg. Zum Glück hatte ich fast immer jemand zum schwätzen, erste eine Studentin, ab Magdeburg dann einen Rennradler der 180Km Hamburg Calssics Route, zudem gesellte sich ein Radreisender zu uns. Er war mit einem Tag Versatz von München nach Cuxhafen unterwegs. Wir führen bis Regensburg zusammen. Dann nochmal 2 Mädels bis Ingolstadt. Dann war ich so ziemlich der einzige Mensch im Zug.


Fazit:
Die Reise war klasse, die Strecke schön, es gab viele sehenswerte Orte, ich traf viele Nette Leute die mir immer weiterhalfen, die Jugendherbergen waren gut, das Frühstück war stets besser als ich es daheim je für mich bereiten würde. Ich hatte keine Panne, wie der München-Cuxhafen und der Hamburg Classics Radler beide mit Reifenplatzer. Hatte deshalb extra nen geringen Reifendruck gewählt. Würde die Reise sofort wiederholen. Wenn ich nicht grad unterwegs war oder mit Leuten schwätzte schreib ich 27 Postkarten randvoll. Dass Handy hat sich als Foto bewährt, der echte Foto währe zu groß und schwer gewesen.


Verbesserungen:
Die wertvollste Verbesserung währe weniger Regen gewesen, es regnete an den letzten 7 Tagen.
Die Zweite besteht in einer deutlich verbesserten Routenplanung in Niedersachsen. Ich hatte ursprünglich gar keine Routenplanung vorgenommen. Dachte ein schmaler Ausschnitt Deutschlands in dem Orte ab 10000 Einwohner zu sehen sind reicht. Ich folge einfach Fahrradschildern die mich in die passende Richtung führen. Dass ist prinzipiell auch richtig, scheitert jedoch in Niedersachsen, da die Schilder dort deutlich weniger häufig sind als in anderen Bundesländern, so dass man ständig an Kreuzungen steht und nicht weiß in welche Richtung. Geradeaus ist oft genug nicht der richtige Weg.
Da mein Schulrucksack nicht 100% wasserdicht ist währe dass auch ne Verbesserung, jeder der sonst mit'm Rad unterwegs war, hatte völlig regensichere Rucksäcke/Satteltaschen.

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Barmonster, 64stockholm, Erik61, Inception_, ... mehr anzeigen

KE_RBER_OS - 30
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267 Beiträge

Geschrieben am: 27.08.2017 um 18:04 Uhr

Krass
Du bist ziemlich cool :daumenhoch:

[zustimmen1 Person stimmt diesem Beitrag zu:
64stockholm, ... mehr anzeigen

namnam123 - 31
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2517 Beiträge

Geschrieben am: 27.08.2017 um 19:30 Uhr

11. - 13. Tag: Bericht verfasst.
guylncognito - 38
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Dabei seit 01.2016
959 Beiträge

Geschrieben am: 27.08.2017 um 21:48 Uhr

Respektable Leistung.
Und ich komme mir jetzt bei meinem geplanten Urlaub noch mehr wie ein versnobtes Weichei vor.

Coolest monkey in the jungle.

namnam123 - 31
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2517 Beiträge

Geschrieben am: 27.08.2017 um 22:27 Uhr
Zuletzt editiert am: 27.08.2017 um 22:27 Uhr

Zitat von guylncognito:

Respektable Leistung.
Und ich komme mir jetzt bei meinem geplanten Urlaub noch mehr wie ein versnobtes Weichei vor.


Weil du an eine traumhafte Destination geflogen wirst? Ok, ähnlich respektabel wie dem hässlichen Horna zu entkommen. Ich würd dennoch lieber nach Hawaii geflogen werden, Urlaub ist ja reine Geschmackssache.
guylncognito - 38
Profi (offline)

Dabei seit 01.2016
959 Beiträge

Geschrieben am: 27.08.2017 um 22:51 Uhr

Ich würde lieber mit einem Speedboat hinfahren.

Coolest monkey in the jungle.

namnam123 - 31
Champion (offline)

Dabei seit 10.2015
2517 Beiträge

Geschrieben am: 27.08.2017 um 23:03 Uhr

Zitat von guylncognito:

Ich würde lieber mit einem Speedboat hinfahren.


Just do it.

Als alte Meckerliese: cooler Trip, jedenfalls. Unabhängig vom Hawaiivergleich.

Verrätst du mir noch, wann du deinen Hintern trotz Polster (?) nicht mehr gespürt hast? Und wie passen tausend Unterhosen, Socken, Duschgel, Deo etc. in so einen Rucksack? Okay, kommt auf die Wäsche an. Unfassbar.
MatzeBaur - 30
Halbprofi (offline)

Dabei seit 02.2011
135 Beiträge
Geschrieben am: 28.08.2017 um 06:36 Uhr
Zuletzt editiert am: 29.08.2017 um 07:36 Uhr

Zitat von namnam123:


Verrätst du mir noch, wann du deinen Hintern trotz Polster (?) nicht mehr gespürt hast? Und wie passen tausend Unterhosen, Socken, Duschgel, Deo etc. in so einen Rucksack? Okay, kommt auf die Wäsche an. Unfassbar.


Mit dem richtigen Sattel hat man keine Hintern-Probleme, so gabs da auch keine Probleme. Zudem hatte ich in dem Fall ja sogar ne Radlerhose, die ich sonst ja eigentlich nicht verwend. Als Duschgel hat son Minifläschchen gut gereicht, Deo verwend ich nicht, Unterhosen, Socken sind ja nicht grad groß/schwer.

Edit:

Zitat von guylncognito:

Ich würde lieber mit einem Speedboat hinfahren.

Das hätte ich auch ziemlich Cool gefunden :-D
Jonsen - 30
Team-Ulmler (offline)


Dabei seit 02.2006
1563 Beiträge

Geschrieben am: 01.09.2017 um 17:51 Uhr

In Amsterdam gibt es mehr Fahrräder wie Einwohner.

Ganz cool was du geleistet hast. Leider wird nicht viel über das Erlebte berichtet.

Achtung! Dieser Post könnte Ironie oder Sarkasmus enthalten.

MatzeBaur - 30
Halbprofi (offline)

Dabei seit 02.2011
135 Beiträge
Geschrieben am: 01.09.2017 um 19:07 Uhr

Zitat von Jonsen:

In Amsterdam gibt es mehr Fahrräder wie Einwohner.

Ganz cool was du geleistet hast. Leider wird nicht viel über das Erlebte berichtet.


Stimmt, ich hab viel erlebt, sehr viele nette Leute getroffen. Hätte insgesamt nicht gedacht dass es so unproblematisch klappt, es eigentlich garkeine Probleme gab.
Ich könnte sehr viel mehr schreiben, aber es sollte ja ein Bericht sein, der zeigt was man alles sehen kann, wo es was gibt, wo es gute Wege und schöne Orte gibt.
Jonsen - 30
Team-Ulmler (offline)


Dabei seit 02.2006
1563 Beiträge

Geschrieben am: 01.09.2017 um 21:28 Uhr

Aber was man erleben könnte möchtest du uns vorenthalten?

Geschmackssache halt. Mich langweilt das aber wenn nichts passiert. Vom Wetter berichtest du ja auch.

Klar ist schön zu wissen was es zu sehen gibt. Vorallem Landschaften werden selten gescheit beschrieben. Komischer weiße werden Weinberge immer und überall wo sie vorkommen sofort erwähnt. Jetzt denk ich mir jedes mal. Oh Weinberge wie schön. Bis ich merk, dass ich die gar nicht so besonders finde.

Ich will dir nicht auf den Schlips treten.

Achtung! Dieser Post könnte Ironie oder Sarkasmus enthalten.

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