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Forum / Politik und Wirtschaft

Fragen zu 25 Jahren deutscher Wiervereinigung

kraessa16 - 22
Fortgeschrittener (offline)

Dabei seit 11.2010
45 Beiträge

Geschrieben am: 12.09.2015 um 20:40 Uhr
Zuletzt editiert am: 12.09.2015 um 20:41 Uhr

Guten Tag zusammen! :-)
Ich werde nächsten Monat mal mit nem Politiker über 25 Jahre deutsche Wiedervereinigung diskutieren, bzw. ihm Fragen dazu stellen.
Bisher habe ich so 5 Fragen, wobei es eigentlich ganz gut wäre, bis zu zehn Stück zu haben.
Wüsstet ihr noch was man an Fragen stellen könnte? - Ich stelle die, die ich bis jetzt habe, auch mal gleich rein.

1. Die Einführung des Solidaritätszuschlags wrde vor allem damit begründet, dass man die neuen Bundesländer im Zuge der Wiedervereinigung finanziell unterstützen müsse. Da dieser Zuschlag noch existiert, ist offen anzunehmen, dass die Wiedervereinigung noch nicht zu Ende ist. Wie lange wird es Ihrer Meinung nach dauern, bis die deutsche Einigung zu Ende ist, bzw. der Solidaritätszuschlag nicht mehr gezahlt wird?

2. Kann man von einer gelungenen Wiedervereinigung sprechen, wenn es zwischen Ost- und Westdeutschland immer noch deutliche Unterschiede - wie z.B. bei den Arbeitnehmerlöhnen - gibt?

3. Bei Kanzler Kohl wurde aus der anfangs zuversichtlichen Idee eines schnell wiedervereinigten Deutschlands zunehmend ein "geeintes Deutschland m jeden Preis". Kann man bei der EU und der Griechenlandkrise von einem ähnlichen Vorgang sprechen, bzw. sogar aus der Wiedervereinigung Gelerntes hier anwenden?

4. Wir waren letztes Jahr im Zuge eines Tschechienaustauschs, welcher das Thema "25 Jahre Samtene Revolution und Mauerfall" bearbeitete, in Prag bei der deutschen Botschaft. Eigentlich waren wir in die Botschaft eingeladen, um sie uns anzusehen. Da Herr Gauck jedoch zurselben Zeit in Prag war, wurden wir kurzzeitig ausgeladen. Für uns war das relativ frustrierend, da der Ausflug schon mehrere Monate lang geplant war und man hierfür extra mehrere Referate angefertigt hatte. Darum stellt sich mir die Frage, welchen Stellenwert die Aufklärung von Jugendlichen über die jüngere Deutsche Geschichte hat.

5. Die Außenpolitik Willy Brandts und Egon Bahrs war durch den Leitspruch "Wandel durch Annäherung" gekenntzeichnet. Durch diese Strategie konnten sie das gespannte Verhältnis zum Ostblock relativ entspannen und den Frieden in Europa fördern. Ignorieren wir somit nicht unsere eigene Geschichte, indem wir den Kontakt zu Russland im Zuge der Ukrainekrise immer mehr eindämmen und Russland von den G8, bzw. jetzt G7-Gipfeln ausschließen? Wäre es hier nicht sinnvoller, nicht nur auf die USA zu hören, sondern eine eigenständigere Politik zu betreiben?

Das sieht alles so hingegrützt aus! (Stand 2013)

-Tobi-93 - 27
Champion (offline)

Dabei seit 02.2007
4362 Beiträge

Geschrieben am: 13.09.2015 um 09:58 Uhr
Zuletzt editiert am: 13.09.2015 um 09:59 Uhr

generell finde ich deine Fragen wirklich in Ordnung gibt es wenig anzumerken.
Was mir aber aufgefallen ist, überarbeite nochmals Frage 1 und 2. Denn mit der Frage 2 beantwortest du ja automatisch die erste Frage "da diese unterschiede noch exisiteren" gibt es den Soli Beitrag noch. Die Antwort stimmt zwar so an sich nicht, dennoch wäre diese passend drauf.

Man sollte auch diesen Gehaltsunterschied differenzieren. In Ostdeutschland zahlt ein Durchschnittsbürger deutlich wenige Miete, Bauplätze sind auch "preiswerter". Also wäre ein gleiches Gehalt für "West-/ und Ost" nicht zwangshaft fair für alle Beteiligten. Zumal das Leben allgemein deutlich günstiger in Ostdeutschland ist. Daher relativiert sich auch der Gehaltsunterschied.



#RS3 #Audi Ingolstadt Abholung #01/03/2018

Badass80 - 39
Halbprofi (offline)

Dabei seit 03.2015
156 Beiträge

Geschrieben am: 13.09.2015 um 13:18 Uhr

Zitat von -Tobi-93:

generell finde ich deine Fragen wirklich in Ordnung gibt es wenig anzumerken.
Was mir aber aufgefallen ist, überarbeite nochmals Frage 1 und 2. Denn mit der Frage 2 beantwortest du ja automatisch die erste Frage "da diese unterschiede noch exisiteren" gibt es den Soli Beitrag noch. Die Antwort stimmt zwar so an sich nicht, dennoch wäre diese passend drauf.

Man sollte auch diesen Gehaltsunterschied differenzieren. In Ostdeutschland zahlt ein Durchschnittsbürger deutlich wenige Miete, Bauplätze sind auch "preiswerter". Also wäre ein gleiches Gehalt für "West-/ und Ost" nicht zwangshaft fair für alle Beteiligten. Zumal das Leben allgemein deutlich günstiger in Ostdeutschland ist. Daher relativiert sich auch der Gehaltsunterschied.



Dem kann ich nicht ganz zustimmen das Denken viele ,aber die Realität sieht anders aus. Die Unterhaltskosten sind genauso wie in Westdeutschland,und das bei niedrigem Verdienst. Seid 25 Jahren spricht man vom Anpassen, aber passiert ist nicht viel. Dazu kommt das der Soli auch manchmal Zwecks mäßig fremd verwendet wurde, aber nicht für den Aufbau Ost.So langsam müsste doch klar sein, dass Politiker nicht immer ehrlich sind grad was die Kosten angeht. Des weiteren glauben manche das der Soli nur von Westdeutschen gezahlt wird, was auch falsch ist den Soli zahlt jeder egal ob Ost oder West. Aber um nochmals auf die Unterhaltskosten zu kommen, dass letzte mal als ich drüben war waren die Sprit preise höher als in Bayern. Und die Wirtschaft dort drüben ist alles andere als berauschend. Es gibt noch genügend Probleme drüben, aber die Politiker schieben es lieber von einer Generation zur nächsten. Über die Renten will ich erst gar nicht nach denken, die sind genauso wie die Löhne niedriger wie hier. Da kann man sich nur Fragen wie es weiter gehen soll mit Deutschland?

Jetzt gib ne ruh,oder ich bewerf dich mit nem Schuh.

kraessa16 - 22
Fortgeschrittener (offline)

Dabei seit 11.2010
45 Beiträge

Geschrieben am: 13.09.2015 um 14:05 Uhr
Zuletzt editiert am: 13.09.2015 um 14:09 Uhr

Zitat von Badass80:

Zitat von -Tobi-93:

generell finde ich deine Fragen wirklich in Ordnung gibt es wenig anzumerken.
Was mir aber aufgefallen ist, überarbeite nochmals Frage 1 und 2. Denn mit der Frage 2 beantwortest du ja automatisch die erste Frage "da diese unterschiede noch exisiteren" gibt es den Soli Beitrag noch. Die Antwort stimmt zwar so an sich nicht, dennoch wäre diese passend drauf.

Man sollte auch diesen Gehaltsunterschied differenzieren. In Ostdeutschland zahlt ein Durchschnittsbürger deutlich wenige Miete, Bauplätze sind auch "preiswerter". Also wäre ein gleiches Gehalt für "West-/ und Ost" nicht zwangshaft fair für alle Beteiligten. Zumal das Leben allgemein deutlich günstiger in Ostdeutschland ist. Daher relativiert sich auch der Gehaltsunterschied.



Dem kann ich nicht ganz zustimmen das Denken viele ,aber die Realität sieht anders aus. Die Unterhaltskosten sind genauso wie in Westdeutschland,und das bei niedrigem Verdienst. Seid 25 Jahren spricht man vom Anpassen, aber passiert ist nicht viel. Dazu kommt das der Soli auch manchmal Zwecks mäßig fremd verwendet wurde, aber nicht für den Aufbau Ost.So langsam müsste doch klar sein, dass Politiker nicht immer ehrlich sind grad was die Kosten angeht. Des weiteren glauben manche das der Soli nur von Westdeutschen gezahlt wird, was auch falsch ist den Soli zahlt jeder egal ob Ost oder West. Aber um nochmals auf die Unterhaltskosten zu kommen, dass letzte mal als ich drüben war waren die Sprit preise höher als in Bayern. Und die Wirtschaft dort drüben ist alles andere als berauschend. Es gibt noch genügend Probleme drüben, aber die Politiker schieben es lieber von einer Generation zur nächsten. Über die Renten will ich erst gar nicht nach denken, die sind genauso wie die Löhne niedriger wie hier. Da kann man sich nur Fragen wie es weiter gehen soll mit Deutschland?


Ich möchte mit der Frage eigentlich direkt darauf hinweisen, dass man die Bürger verarscht, indem man den Solidaritätszuschlag zum Stopfen von Haushaltslöchern nimmt, wobei dieser jedoch für komplett andere Zwecke vorgesehen war... Deshalb müsste mein Gegenüber dann entweder sagen, dass die Wiedervereinigung noch nicht zu Ende ist oder dass man das Geld entgegen des ursprünglichen Zwecks für andere Sachen verwendet.

Frage 2 hab ich jetzt ein wenig überarbeitet:

2. Könnte man heute schon von einer gelungenen Wiedervereinigung sprechen, wenn es zwischen Ost- und Westdeutschland immer noch deutliche Unterschiede - wie z.B. bei den Arbeitnehmerlöhnen - gibt?


Das sieht alles so hingegrützt aus! (Stand 2013)

Badass80 - 39
Halbprofi (offline)

Dabei seit 03.2015
156 Beiträge

Geschrieben am: 16.09.2015 um 19:32 Uhr

Naja das Schubladendenken zwischen Ost und West verschwindet, was ich gut finde. Leider finde ich aber nicht das der Wiederaufbau abgeschlossen ist. Da wie schon oben geschrieben die Wirtschaftslage sehr schlecht ist. Nicht umsonst gibt es drüben mehr Arbeitslose wie hier, aber um Firmen die region schmackhaft zu machen müsste man ihnen auch dafür was bieten. Die Wiedervereinigung ist in meinen Augen erst dann abgeschlossen, wenn es egal ist wo du wohnst und dennoch überall die gleichen Gehälter gezahlt werden wie in Bayern. Den Soli könnte man ja lassen und wenn drüben alles soweit fertig ist, könnte man die Gelder hier verwenden für Strassennetze oder was weis ich. Es gibt immer was zu tun, aber anstatt man es angeht kümmert man sich erst um andere Sachen die uns überhaupt nichts angehen.

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Biebe_666 - 42
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Geschrieben am: 16.09.2015 um 23:38 Uhr
Zuletzt editiert am: 16.09.2015 um 23:40 Uhr

Weiss jetzt jeder Ossi wie ne Banane aussieht (und schmeckt)?
Badass80 - 39
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Geschrieben am: 17.09.2015 um 22:37 Uhr

Zitat von Biebe_666:

Weiss jetzt jeder Ossi wie ne Banane aussieht (und schmeckt)?


Lieber Biebe Bananen und Kiwis hatte ich auch schon vor dem Mauerfall gesehen. ;-)

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40Kameli
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Geschrieben am: 17.09.2015 um 22:42 Uhr

Zitat von Badass80:

Zitat von Biebe_666:

Weiss jetzt jeder Ossi wie ne Banane aussieht (und schmeckt)?


Lieber Biebe Bananen und Kiwis hatte ich auch schon vor dem Mauerfall gesehen. ;-)

Schwarz/Weiss-Fotografien zählen aber nicht.

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Biebe_666 - 42
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25303 Beiträge

Geschrieben am: 17.09.2015 um 22:44 Uhr

Zitat von Badass80:

Zitat von Biebe_666:

Weiss jetzt jeder Ossi wie ne Banane aussieht (und schmeckt)?


Lieber Biebe Bananen und Kiwis hatte ich auch schon vor dem Mauerfall gesehen. ;-)

Gesehen, aber nicht gegesen ;-)

Sorry, das musste einfach sein.Weisst ja wie es gemeint ist :-)

Ich gehöre zu den Senioren die den Mauerfall noch gut in Erinnerungen haben, und Du kannst mir glauben, die Klassenfahrt recht kurz nach dem Mauerfall nach Berlin und Cottbus werde ich nie vergessen. Die Trabifahrten über die desolaten Strassen und die Leintücher die man im "Schullandheim" als Matrazen bezeichnet hat haben sich ins Hirn gerfressen ;-)
Badass80 - 39
Halbprofi (offline)

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156 Beiträge

Geschrieben am: 17.09.2015 um 22:45 Uhr

Zitat von 40Kameli:

Zitat von Badass80:

Zitat von Biebe_666:

Weiss jetzt jeder Ossi wie ne Banane aussieht (und schmeckt)?


Lieber Biebe Bananen und Kiwis hatte ich auch schon vor dem Mauerfall gesehen. ;-)

Schwarz/Weiss-Fotografien zählen aber nicht.


Brauchst du zum Essen Bilder ich nicht. Hätte ich eventuell noch dazu schreiben müssen das ich sie verzehrt habe.

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Badass80 - 39
Halbprofi (offline)

Dabei seit 03.2015
156 Beiträge

Geschrieben am: 17.09.2015 um 22:47 Uhr

Zitat von Biebe_666:

Zitat von Badass80:

Zitat von Biebe_666:

Weiss jetzt jeder Ossi wie ne Banane aussieht (und schmeckt)?


Lieber Biebe Bananen und Kiwis hatte ich auch schon vor dem Mauerfall gesehen. ;-)

Gesehen, aber nicht gegesen ;-)

Sorry, das musste einfach sein.Weisst ja wie es gemeint ist :-)

Ich gehöre zu den Senioren die den Mauerfall noch gut in Erinnerungen haben, und Du kannst mir glauben, die Klassenfahrt recht kurz nach dem Mauerfall nach Berlin und Cottbus werde ich nie vergessen. Die Trabifahrten über die desolaten Strassen und die Leintücher die man im "Schullandheim" als Matrazen bezeichnet hat haben sich ins Hirn gerfressen ;-)


Kenne ich gut aber am schlimmsten fand ich immer noch das raue Klopapier alter Schwede.

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