Du bist nicht eingeloggt.

Login

Pass

Registrieren

Community
Szene & News
Locations
Impressum

Forum / Poesie und Lyrik

Vergeltung

Spectator - 37
Experte (offline)

Dabei seit 11.2006
1145 Beiträge

Geschrieben am: 01.01.2007 um 17:23 Uhr

Hm ich poste hier jetzt mal ne Geschichte die ich vor langer Zeit mal geschrieben habe. Hf beim lesen ^^

„Gott sei Dank“ dachte Thomas, wieder war ein tag voller Erniedrigung in der Schule hinter im.
Das ging nun schon seit der Grundschule so, er wurde von fast jedem fertiggemacht. Jetzt ist er in der 9ten, aber immer noch in derselben klasse.
Er wollte mit niemanden über das Problem sprechen, seine Eltern steckten mitten in der Scheidung, das letzte was sie jetzt brauchen konnten war noch ein Problem und die Lehrer waren sowieso inkompetent immer wen sie etwas sagten wurden die anderen nur noch schlimmer zu Thomas.
Doch er hatte sich inzwischen eigentlich schon daran gewohnt, diesen Idioten aus seiner Klasse viel sowieso nie etwas neues ein. Immer wieder dieselben Beschimpfungen, immer wieder dieselben Schläge in seinen Bauch.

Warum die klasse etwas gegen ihn hatte wusste er selbst nicht. Im Prinzip unterschied er sich nicht von den anderen, er war lediglich der „auseinseiter“ weil er nicht die Markenklamotten der anderen trug, oder weil er nicht über dieselben Gesprächsthemen redete wie die anderen. Seitdem die Klasse das herausgefunden hatte mochten sie in nicht, man konnte eigentlich schon sagen das sie in Hassten. „Wie schnell man doch zum Außenseiter wird“ schoss Thomas durch den Kopf.

Endlich war Thomas zuhause angekommen, er verschwand sofort in sein Zimmer weil er nicht schon wieder einen streit seiner Eltern mitbekommen wollte, die sich gerade am Telefon „unterhielten“. Thomas hatte in der Schule keine freunde, aber er wusste wo er welche hatte. Sofort schaltete er seinen PC ein, zufrieden hörte er das Brummen der Maschine, nun konnte er sich sicher fühlen. Keiner aus seiner Schule würde ihn nun stören können, keiner konnte im jetzt etwas anhaben.

Sofort als der Computer bereit war, öffnete Thomas die üblichen internetseiten die er immer offen hatte.
Sobald er ein paar dinge nachgesehen hatte, kam er zu dem punkt worauf er sich jeden tag am meisten freute, er startete sein Computer spiel. Es hieß „Dead with Gunz“ es war ein Ego shooter der auch eine Kampagne hatte, doch die hatte Thomas nie gespielt. Er loggte sich sofort ein und tippte seinen nicknamen ein: „Thomisback“ mit diesen nick hatte er sich bei einen teil der Community schon einen Namen gemacht. Er war in diesen spiel einfach gut, bisher hat es keiner geschafft in zu besiegen. Er vernichtete alle die ihm im weg standen, Thomas klinkte sich in den nächstesten Server ein.

Sofort startete das spiel, mit der üblichen Geschicktheit wählte Thomas seine üblichen Waffen aus mit denen er seine Gegner bezwang. Schon nach wenigen Minuten des Spiels zeigte sich seine klare Überlegenheit. Auch auf diesen Server konnte ihn keiner schlagen, egal wer sich gerade einloggte, hatte verloren. Doch dann kam es anders als Thomas es erwartet hatte.

Auf dem Bildschirm stand:

„NonameNoob has joined the game“

Zuerst dachte Thomas, das dies nur ein weiteres Opfer von ihm sein würde, schließlich war er der Beste ihn diesen spiel. Doch dann musste er einsehen dass er gegen diesen Spieler keine Chance hatte.

Egal was Thomas versuchte, sein Gegner war einfach schneller. Schnell stand es 9zu0 für seinen Gegner, und Thomas begriff dass er keine Chance hatte. Sein Gegner besiegte ihn gerade ein weiteres Mal, da schaltete Thomas den PC aus. Er brauchte eine weile um zu verstehen was passier war, er wurde von jemanden in „seinen“ spiel besiegt! Zum allerersten Mal verlor er ihn diesem Spiel.

Er versuchte es ein weiteres, mal er startete den PC erneut und loggte sich auf denselben Server wie vorher ein. Aber das Ergebnis war dasselbe.
Er verlor, immer und immer wieder.

Währenddessen lies NonameNoob immer wieder Kommentare ab wie: „Noob, losser, Idiot, you loos again looooooool!!!!1“

Thomas fühlte sich so hilflos, er wurde vertigemacht wie in der Schule jeden tag erneut.

Langsam stieg in Thomas die Wut auf seinen Gegner, und er begann auf die Kommentare zu antworten „Fucking Cheater, i kill you, Fucking Wallhack“
Er steigerte sich absolut in die Sache hinein. Er spielte bis in die Nacht hinein, gegen NonameNoob es war nun schon 5 Uhr nachts, in einer stunde müsste er sich für die Schule fertig machen. Doch er wollte noch diese runde zu ende spielen, dann sah er was am linken Bildschirmrand stand.

NonameNoob: I have to go, cya Noob. I will kill you again.
NonameNoob has leave the game

Thomas war perplex, wie konnte sich sein gegen erlauben einfach zu gehen? Doch er legte sich hin und versuchte einzuschlafen. Doch als er die Augen schloss riss er sie sofort wieder auf. Er musste nachdenken…

„Ich wurde zum ersten mal besiegt… Ich wurde besiegt… besiegt… Wie in der Schule… In einer stunde muss ich aufstehen… Und wieder dorthin gehen… Dann werde ich wieder fertiggemacht… Und was mache ich dann wen ich nach hause komme? Mich wieder fertigmachen? Mich wieder VERTIGMACHEN? Nein das lasse ich nicht mit mir machen nicht mit mir!“

Gerade als er sich so tief in die Wut hineingesteigert hatte, und wieder zur Vernunft kommen wollte, klingelte sein Wecker.

Er hatte keinen Schlaf bekommen… In der Schule setzte er sich wieder ganz vorne hin, direkt vor das Lehrerpult. Es war der „Sicherste“ platz den es hier gab, obwohl „sicher“ sehr relativ gesehen werden kann. Während des Unterrichts hörte er ein bisschen die Gespräche aus der hinteren reihe, Richard einer derjenigen die Thomas immer am meisten quälte redete gerade über ein Spiel. Er hörte wie Richard sagte, „Und dann hab ich ihn voll den Kopfschuss gegeben, der zehnte in dem spiel. Dann ist er gegangen, ich dachte dass der sich jetzt bei seiner Mama die Augen ausheult, der ist dann aber nach ein paar Minuten wieder da gewesen, ich hab ihn aber trotzdem besiegt. Ich hab den bis 5 Uhr fertiggemacht und dann bin ich gegangen, weil ich keinen bock mehr auf diesen noob hatte.

Thomas sah rot, war das tatsächlich sein Gegner gewesen? Hatte er tatsächlich wieder gegen ihn verloren? Und das auch noch in einer Disziplin in der er unschlagbar war?

Er stand auf und rannte aus dem Klassenzimmer, die volgen waren ihm egal. Er verschwand so schnell er konnte aufs Jungenklo um seine Gedanken zu ordnen. Ein paar Minuten waren vergangen, da kam Richard hinein. Er sah ihn äußerst beunruhigend an. „Na hast du Mitgehört Thomas? Warst das gestern also tatsächlich du nicht war? Ich hab mir schon gedacht das das nur ein Idiot wie du sein kann, wer sonst gibt sich einen so idiotischen Namen wie Thomisback? Da muss man echt ein vollspasst sein, aber von dir ist man das ja gewohnt. Richard schlug Thomas in dein bauch, als dieser sich aus Reflex beugte um seinen Bauch zu halten, schlug Richard in sein knie ins Gesicht. Ein lautes knacken war zu hören, und Thomas wusste dass seine Nase gebrochen war. Er lag nun am Boden und Richard trat immer wieder auf in ein. Dann wurde Richard langweilig und er verlies das Bad.

Blutend lag Thomas da, er wollte nicht aufstehen. Er wollte für immer dort liegen bleiben, nicht die Prügel war das schlimmste für ihn, sondern die Erniedrigung besiegt worden zu sein, dieselbe Erniedrigung, die er nun auch ihn seinen Zimmer empfinden würde. In seinen Gedanken wurde es schwarz. Er konnte nicht mehr. Er wollte sich jetzt bewegen, doch es passierte nichts. Schließlich wurde es ihm auch vor den Augen schwarz…

Als Thomas aufwachte war er ihm Krankenhaus, er sah sich um, er befand sich in einen kleinen Zimmer, das absolut weiß strahlte. Auf seinen Bett konnte er ein paar Zeitschriften erkennen, offenbar war seine Mutter dagewesen. Doch natürlich war sie nicht geblieben, vermutlich war sie gerade auf der arbeit oder streitet sich erneut mit seinen Vater,

Dann öffnete sich seine Zimmertür, es trat ein kleiner untersetzter Junge ein, der ihn mit einen lächeln ansah. „Ah du bist wach“ sagte er. Thomas fragte nur: „Wer bist du?“ „Mein name ist unwichtig. Aber ich bin ein Freund“

Thomas konnte dies nicht glauben „Ich hatte noch nie freunde“. „Aber jetzt hast du einen“.
Thomas war verwundert, aber er akzeptiere es, er war einfach nur froh das er jetzt einen Freund hatte.

Als Thomas aus dem Krankenhaus draußen war, traf er sich immer wieder mit seinen neuen Freund, auch wen er dessen Namen immer noch nicht kannte. In der schule änderte sich nichts, Richard musste lediglich einen Aufsatz schreiben, was er falsch getan hat.

Doch Thomas hatte nun endlich jemanden mit dem er reden konnte, er vertraute den kleinen Jungen alles an was ihn seinen Kopf vorging. Er erzählte auch die Geschichte wie er ins Krankenhaus gekommen ist. Und wie er in seinen Spiel besiegt wurde.

Der Junge sagte: „Das würde ich mir aber nicht bieten lassen. Wehre dich doch, lasse dir so etwas nicht gefallen. Wen du alles über dich ergehen lässt wird sich nie etwas ändern.“

Thomas kam es langsam so vor, wie als hätte der Junge Recht.
Er verbrachte auch weiterhin viel zeit mit dem Jungen und erzählte im wie Richard und seine freunde ihn heute wieder verprügelt hatte.
Einmal sah er Richard sogar auf der Strasse, als Thomas sich gerade mit seinen Freund unterhalten hatte. Richard zeigte nur auf ihn, und lachte ihn aus.

Dann meinte der Junge: „Lass dir das jetzt nicht weiter gefallen, wehre dich. Ich habe eine Idee wie du dir Respekt verschaffen kannst.“

Der Junge erzählte seine Idee, doch Thomas war dagegen. Der Junge wollte das er ein Messer mit in die Schule nahm, und es Richard zeigte, damit dieser sich nicht mehr traut Hand an Thomas zu legen, und tatsächlich schaffte der Junge es Thomas zu überzeugen, das er ein Messer mit in die Schule nahm.

Als Thomas Schließlich aufs klo musste, kam Richard ihm nach, damit er ihn verprügeln konnte. Ohne eine Vorwahrnung schlug, Richard ihm ins Gesicht. Doch Thomas schaffte es abstand zu gewinnen, dann zog er sein Messer.

Richard sah mit entsetzten Augen auf das Messer hinab, und schrie „Steck das weg! Ich tu dir auch nichts mehr“. Thomas sagte; „Versprichst du das du mich nie wieder anrührst?“ „Jaja natürlich, aber steckt das Messer weg!“

Thomas steckte das Messer wieder in seine Tasche, und das war ein Fehler wie er schnell bemerken musste. Denn Richard gab ihm einen weiteren schlag ins Gesicht, und griff dann anschließend in seine Thomas Tasche. Er schaffte es das Messer herauszuholen, und hielt es Thomas vors Gesicht: „Na jetzt bist du nicht mehr so hart wie noch vor ein paar Sekunden nicht war? Was machst du denn wen ich es dir in ein Bein ramme? Thomas antwortete: „Das traust du dich niemals!“ „Achja? Warum sollte ich mich das nicht trauen? Ich hab dich auch schon ins Krankenhaus gebracht, erinnerst du dich?“

Dann holte Richard aus, und versuchte das Messer ihn Thomas Bein zu rammen, doch dieser schaffte es auszuweichen, und griff nach Richards arm. Er schaffte es mit glück ihm das Messer aus der Hand zu reisen, doch Richard gab nicht auf, er schlug erneut mit seiner blanken faust zu. Diese Mal traf die Faust Thomas an der Seite. Doch plötzlich sah er seinen Freund hinter Richard stehen, der Junge schrie: „Stech zu! Wehre dich! Wer wird sich danach nicht mehr trauen dich anzurühren“. Richard traf Thomas währenddessen ein weiteres mal mit einen harten schlag. Thomas sah Sterne, und dann tat er das nächstliegende. Er stach mit seinen Messer zu, er traf Richard, doch er wusste nicht wo.
Der Junge schrie: „Steche noch mal zu, er hat seine Lektion noch nicht gelernt.“
Thomas vertraute auf seinen Freund, da er immer noch Sterne sah. Er stach erneut zu. Doch wieder schrie der Junge: „Steche noch einmal zu! Er will es einfach nicht begreifen!“

Thomas stach immer wieder zu bis der Junge nichts mehr sagte, dann kippte er um und sah ihn seinen geschlossenen Augenliedern den Jungen herumspringen, der mit einen bösartigen lachen sagte: „Du hast es getan, du hast ihn Umgebracht! Du hast ihn Umgebracht!“

Thomas dachte sich: „Nein das kann unmöglich sein!“ Doch der Junge antwortete ihm in seine Gedanken „Doch das hast du! Du hast ihn umgebracht! Du ganz allein warst es!“

Thomas zwang sich die Augen zu öffnen. Er war immer noch in den WC räumen, und Richard lag vor ihm. In einer gewaltigen Blutlache, mit leeren Augen. Und haufenweise einstichwunden waren auf seiner Brust.

Thomas rannte aus dem klo, er riss die Tür auf, und sah Schüler vor sich. Es war Pause… Und als die ersten sahen was sich hinter Richard verbarg, fingen sie an zu schreien.

Es dauerte nicht lange und die Polizei war vor ort. Thomas wurde festgenommen, bei Richard konnte man nur noch den Tod feststellen. Der Gerichtsmediziner behauptete das Richard vermutlich schon beim ersten stich tot gewesen war.

Schnell fand sich Thomas vor Gericht wieder… Ihm kam alles so unwirklich vor, seinen Freund hatte er seit damals nicht gesehen, seine Mutter wollte nichts mehr mit Thomas zu tun haben. Er war völlig allein. Der Staatsanwalt las die Anklageschrift vor, und sagte das das eine Bestialische Hinrichtung gewesen war, und alles absolut vorsätzlich von Thomas geplant worden sei.

Thomas hatte einen Pflichtverteiger bekommen, der offenbar nichts mehr wollte, als endlich Feierabend. Am ende wurde Thomas verurteilt, zu 10 Jahren Gefängnis.

Im Gefängnis hatte er eine Einzelzelle. Es war so gut wie keine Einrichtung vorhanden, nur ein kleines hartes bett und ein dreckiges klo, das einzige was an einen „luxusgegenstand“ erinnern konnte war ein Rasierapparat allerdings, war die Steckdose Kaputt.

Es war nun mitten in der Nacht, Thomas öffnete die Augen und sah seinen Freund vor sich. Dieser lachte ihn aus, immer wieder und immer lauter…





Am nächsten morgen wurde Thomas tot aufgefunden, er hatte sich offenbar mit dem Kabel des Rasierapparats selbst stranguliert, bis er tot war…

http://www.youtube.com /user/TheBlindSpectator

Spectator - 37
Experte (offline)

Dabei seit 11.2006
1145 Beiträge

Geschrieben am: 01.01.2007 um 22:39 Uhr

Ihr dürft gerne Kommentare schreiben und so ^^

http://www.youtube.com /user/TheBlindSpectator

sandwich - 58
Fortgeschrittener (offline)

Dabei seit 11.2006
35 Beiträge

Geschrieben am: 02.01.2007 um 11:31 Uhr

Macht einen ziemlich nachdenklich! Ich habe ziemlich Resprekt vor jedem Schüler, der es morgens schafft zuverlässig aufzustehen und in die Schule zu gehen. Das ist nämlich leider Alltag, was in dieser Geschichte steht. Leider begreifen aber die wenigsten, dass Schweigen in diesem Fall keine Aussicht bringt. Mut beweist der, der sich einem Erwachsenen anvertraut und zwar immer und immer wieder. Dieser Teufelskreis kann anders nicht unterbrochen werden! Und im Notfall hilft manchmal auch ein Schulwechsel! Es müssen weiter Lösungen gesucht werden um die Kids zu stärken und ihnen Chancen zu geben heil durch die Schulzeit zu kommen.


Höre auf die Stimme in Dir!

  [Antwort schreiben]

Forum / Poesie und Lyrik

(c) 1999 - 2025 team-ulm.de - all rights reserved - hosted by ibTEC Team-Ulm

- Presse - Blog - Historie - Partner - Nutzungsbedingungen - Datenschutzerklärung - Jugendschutz -