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Forum / Poesie und Lyrik

Paters Beichte

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TheSandmann - 36
Experte (offline)

Dabei seit 04.2006
1363 Beiträge

Geschrieben am: 13.09.2006 um 21:24 Uhr

Zitat von BAfH:

Zitat von TheSandmann:

Und gewiss nur in deinen Augen ein künstler.


Na na na, da red mer nomml drüber :-) Ich hab wahrscheinlich die letzten 8 Jahre mehr Kunst gemacht als ihr alle zusammen :-D Anfänger!!!


...ich bin nicht weiterhin gewillt mit dir zu sprechen, da es zu nichts führt.
Entschuldige

wenn 2*3 10, und 4*8 48 ist, wie viel ist dann 3*7?

speZnas - 38
Halbprofi (offline)

Dabei seit 12.2005
325 Beiträge

Geschrieben am: 13.09.2006 um 22:56 Uhr
Zuletzt editiert am: 13.09.2006 um 22:57 Uhr

Zitat von Neros:

na gut um sachlich zu des paters beichte zurückzukommen... ich mach mir schon seit das gedicht hier drinsteht gedanken darüber. da ich jedoch einerseits meinen gefestigten glauben verteidigen andererseits aber auch dem gedicht die richtigkeit zusprechen muss, fehlten mir bisher die richtigen worte. ich persönlich halte nichts von predigern (sprich jeder der menschen bekannten konfession die eine art priester besitzt) daher spreche ich dir zu, dass eben diese "pfaffen" ihr leben schon lange gelebt haben, es nur noch nicht wissen. in dem moment in dem sie sich denm glauben verschrieben haben sie jedoch einen der wichtigsten hinweise die gott uns gegeben hat vergessen... wo sich 2 oder 3 in meinem namen versammeln. also kein wunder dass gott jene verlässt die es für nötig halten riesige monumente des glaubens geschmückt mit gold und anderen wertvollen habseligkeiten zu errichten. lieber wärs unsrem herrn wohl, wenn die kirchen als obdachlosenasyl verwendet und der wert der schätze die sie einst barg an die hungernden verschenkt würden.


Es gibt unzählige Glaubenszweige. International Anerkannte, Okkulte, Esoterische, Westliche, Asiatische, Satanische, wie Satanistische, Kommerzielle und aber und aber viele regionale Urglauben. Ich spreche keinem dieser Wege das Absolute zu. Nicht einer binnen dieser Pfade beschreibt Gott als das, was er letztlich ist. Gott ist Leben, nicht mehr und auch nicht weniger. Gott birgt sich in jedem Leben, er ist stumm und er ist taub. Gerechtigkeit ist ihm fremd, ebenso wie Menschlichkeit. Gott ist eine Urkraft, jene, die uns das Dasein schenkte. Er ist kein Lebewesen, er ist nur ein Bestandteil des Lebens als solches.

Priester führen ein beschränktes und uneinsichtiges Leben. Sie legen alles ab, geben sich und ihr Leben auf, um sich ihrem jeweiligen Glauben zu widmen. Sie verkennen dabei unweigerlich das Faktum, dass Gott für Leben steht. Er braucht keine Kriche, ebenso wenig wie er Namen, oder Manifeste benötigt, um reell zu sein. Es gibt weder Heilige, noch Dämonen, wir sind es, die ihn zu dem machen, was er ist. Mit unseren Taten werden wir Menschen heilig, oder dämonisch, wir gehen nicht aus Büchern, oder Thesen hervor.

Es ist ein Irrtum in Gott zu vertrauen, denn Gott führt keine Pläne. Er ist lediglich in uns. Unsere Seele, wie es oftmals heißt.

Punkt.

chrono - 36
Halbprofi (offline)

Dabei seit 01.2005
180 Beiträge

Geschrieben am: 14.09.2006 um 07:41 Uhr

Zitat von speZnas:

Zitat von Neros:

na gut um sachlich zu des paters beichte zurückzukommen... ich mach mir schon seit das gedicht hier drinsteht gedanken darüber. da ich jedoch einerseits meinen gefestigten glauben verteidigen andererseits aber auch dem gedicht die richtigkeit zusprechen muss, fehlten mir bisher die richtigen worte. ich persönlich halte nichts von predigern (sprich jeder der menschen bekannten konfession die eine art priester besitzt) daher spreche ich dir zu, dass eben diese "pfaffen" ihr leben schon lange gelebt haben, es nur noch nicht wissen. in dem moment in dem sie sich denm glauben verschrieben haben sie jedoch einen der wichtigsten hinweise die gott uns gegeben hat vergessen... wo sich 2 oder 3 in meinem namen versammeln. also kein wunder dass gott jene verlässt die es für nötig halten riesige monumente des glaubens geschmückt mit gold und anderen wertvollen habseligkeiten zu errichten. lieber wärs unsrem herrn wohl, wenn die kirchen als obdachlosenasyl verwendet und der wert der schätze die sie einst barg an die hungernden verschenkt würden.


Es gibt unzählige Glaubenszweige. International Anerkannte, Okkulte, Esoterische, Westliche, Asiatische, Satanische, wie Satanistische, Kommerzielle und aber und aber viele regionale Urglauben. Ich spreche keinem dieser Wege das Absolute zu. Nicht einer binnen dieser Pfade beschreibt Gott als das, was er letztlich ist. Gott ist Leben, nicht mehr und auch nicht weniger. Gott birgt sich in jedem Leben, er ist stumm und er ist taub. Gerechtigkeit ist ihm fremd, ebenso wie Menschlichkeit. Gott ist eine Urkraft, jene, die uns das Dasein schenkte. Er ist kein Lebewesen, er ist nur ein Bestandteil des Lebens als solches.

Priester führen ein beschränktes und uneinsichtiges Leben. Sie legen alles ab, geben sich und ihr Leben auf, um sich ihrem jeweiligen Glauben zu widmen. Sie verkennen dabei unweigerlich das Faktum, dass Gott für Leben steht. Er braucht keine Kriche, ebenso wenig wie er Namen, oder Manifeste benötigt, um reell zu sein. Es gibt weder Heilige, noch Dämonen, wir sind es, die ihn zu dem machen, was er ist. Mit unseren Taten werden wir Menschen heilig, oder dämonisch, wir gehen nicht aus Büchern, oder Thesen hervor.

Es ist ein Irrtum in Gott zu vertrauen, denn Gott führt keine Pläne. Er ist lediglich in uns. Unsere Seele, wie es oftmals heißt.


speZnas, zu 1. Du hast schon einen tiefen Punkt deines Gedichts soeben angesprochen bzw. "verraten" und 2. Es gibt keinen Dömon, Satan, Mars, usw. auf der Welt das man anfassen kann oder es in Materie einschließen kann, sondern das "Böse" liegt eingedeckt unter des menschlichen herzens Decke

ØlangeweileØ

BOFH - 40
Experte (offline)

Dabei seit 10.2004
1239 Beiträge
Geschrieben am: 14.09.2006 um 08:31 Uhr
Zuletzt editiert am: 14.09.2006 um 08:45 Uhr

Zitat von BAfH:



Dann werd ich das zu verhindern wissen dass Dein Buch jemals in der MAC erscheint.
Ich hoffe das war jetzt deutlich genug.


Basti nur ein einziges Wort: Ruhe! -.-

Die Autorenschmiede ist MEIN Resort also halt dich bitte da raus.
Auch im Zuge einer überhitzten Disskussion!!

Ich red dir auch nicht in deinen Bereich rein also sei so gut und droh niemand du würdest etwas verhindern wollen (oder auch nur können) was nun mal nicht der Fall ist. Immer sportlich bleiben bitte.

http://www.librius-verlag.de

BAfH - 38
Halbprofi (offline)

Dabei seit 11.2004
292 Beiträge
Geschrieben am: 14.09.2006 um 13:38 Uhr
Zuletzt editiert am: 14.09.2006 um 13:41 Uhr

Ich weiß ganz genau dass ich mich da raushalte Olli, kein Problem. Ich musste unserer Lady nur ein wenig die Nase reinigen :-)
Die kann bei Dir veröffentlichen was sie will, solange Du damit einverstanden bist. Mir ist das egal. Schließlich müsst ihr euch kloppen wer's hinterher ausbaden darf dass ned läuft.
Also, ruhig Blut. Wenn er nicht von selbst auf die Idee kommt, dass das gar nicht mein Ressort ist mit der Autorenschmie.de, dann ist er selbst schuld wenn er sich so Angst machen lässt von mir :-D :-D :-D Soweit könnte man ja noch denken, oder?

Aber bevor es dieses PACK schafft, uns noch in einen Streit reinzumanövrieren (darin sind se gut, andere Leute gegeneinander aufzuhetzen, darin sind se sehr gut, da ham se die gleiche Begabung für wie Deine Ex) - Schwamm drüber ;-) Ich red Dir da ned rein....... ;-)
speZnas - 38
Halbprofi (offline)

Dabei seit 12.2005
325 Beiträge

Geschrieben am: 14.09.2006 um 18:53 Uhr

Zitat von chrono:

speZnas, zu 1. Du hast schon einen tiefen Punkt deines Gedichts soeben angesprochen bzw. "verraten" und 2. Es gibt keinen Dömon, Satan, Mars, usw. auf der Welt das man anfassen kann oder es in Materie einschließen kann, sondern das "Böse" liegt eingedeckt unter des menschlichen herzens Decke


Bezüglich deines erten Punktes gilt zu erkennen, dass ich meine Ausführung nicht auf das zum Thema stehenden Gedicht bezog. Ich schilderte damit lediglich meine eigene Definition des Glaubens. Der Text entspricht in seinen Gegensätzen einer rein christlichen Sicht des Wortes Gott. Mit dem absolut Guten, wie auch dem absolut Bösen, leicht zu erkennen, differenziert und transparent. Jeder Glaubensweg gibt ein solches Bildnis vor, denn immer muss es etwas geben, das als Freund, oder Feind gesehen wird. Das ist der Halt, nach dem viele Menschen suchen, er findet sich in der Simplifikation der Weltanschauung. Dem Bösen die Schuld zu geben ist doch wahrlich einfacher, als das Böse in einem selbst zu suchen.

Zu deiner zweiten Äußerung kann ich Dir nur zustimmen. Wie ich es bereits auf "Neros" Beitrag schrieb: ..."Es gibt weder Heilige, noch Dämonen, wir sind es, die ihn zu dem machen, was er ist. Mit unseren Taten werden wir Menschen heilig, oder dämonisch, wir gehen nicht aus Büchern, oder Thesen hervor...."

Punkt.

BAfH - 38
Halbprofi (offline)

Dabei seit 11.2004
292 Beiträge
Geschrieben am: 16.09.2006 um 14:13 Uhr

Zitat von BAfH:

Zitat von speZnas:

Nicht im Geringsten. Ich habe verstanden und damit bin ich zufrieden. Ich habe meine Ruhe, den Einklang, alle Zeit, die ich brauche. Sie liegt vor mir und ich laufe ruhigen Schrittes darauf zu. Ich eile nicht, ich renne nicht, weshalb sollte ich auch? Für die Kunst? Das nun wirklich nicht.

Geh' Du Künstler, geh und nimm all' deine Weißheiten mit Dir. Ich bin kein Künstler, so beende es mich als solchen zu sehen. Ich verdiene mein Geld nicht mit der Kunst, ich will es nicht. Dein Weg ist nicht der meinige.


:-D

Dann werd ich das zu verhindern wissen dass Dein Buch jemals in der MAC erscheint.
Ich hoffe das war jetzt deutlich genug.


Schau, und ich hatte doch recht ^^
TheSandmann - 36
Experte (offline)

Dabei seit 04.2006
1363 Beiträge

Geschrieben am: 17.09.2006 um 17:05 Uhr
Zuletzt editiert am: 17.09.2006 um 17:06 Uhr

...meiner meinug nach, ist dies mit deinem Gedicht "ich liebte dich" das beste all` deiner Werke.

Wie immer ist das Gedicht sehr komplex aufgebaut, so lässt sich zb. kein klares reihmschema erkennen, dennoch ein wohlklingendes. Die Sprache bewegt sich, wie immer, auf einem hohen Niveau. Die Art wie du schreibst fasziniert mich immer wieder aufs neue. Deine Texte lesen sich flüssig, obwohl kein einheitliches, sich wiederholendes Schema zu erkennen ist, und lassen keine Frage der Betonung offen.

Der Inhalt, der mir äußerst gut gefällt, ist wiedermahl genial "verschlüsselt" dargestellt worden, was ihn doch recht schwer verständlich macht... ich habe den Text mehrmals durchlesen, bis ich jede Stophe verstanden habe.

Mir fehlen einfach die worte dafür, die genialität, die eleganz und die Wortgewandheit des Gedichts klar zum Ausdruck zu bringen.

Abschliesend kann ich nur sagen, das es sich um ein wahres Meisterwerk handelt.

wenn 2*3 10, und 4*8 48 ist, wie viel ist dann 3*7?

Nocterus - 35
Halbprofi (offline)

Dabei seit 05.2005
381 Beiträge

Geschrieben am: 17.09.2006 um 18:03 Uhr

ich selbst sehe in deinem gedicht so wie ich es interpretiere den zwiespalt zwischen gut und böse das nicht personifiziert im menschen innewohnt...
das gedicht ist sehr interessant und ich finde es sehr gelungen...
alles am beispiel eines priesters zu erzählen ist eine ungewöhnliche sicht der dinge aber dennoch ist es wahr was dort geschrieben steht....

stfu?pls?

Lil_Samy - 39
Halbprofi (offline)

Dabei seit 06.2005
133 Beiträge
Geschrieben am: 18.09.2006 um 03:40 Uhr
Zuletzt editiert am: 18.09.2006 um 03:40 Uhr

Ein gutes Gedicht, das mich inhaltlich auch sehr anspricht. Ich würde gerne eine umfassende Kritik schreiben, doch leider war ich noch nie sehr gut darin.

@ BAfH Man sollte die Meinungen anderer Menschen respektieren und nicht mit polemischen und beleidigenden Äußerungen um sich werfen wenn man sich in seinem Narzissmus angegriffen fühlt.

Ps: Vielleicht hilft dieser Link bei der Selbstreflektion:


Link
BAfH - 38
Halbprofi (offline)

Dabei seit 11.2004
292 Beiträge
Geschrieben am: 18.09.2006 um 04:05 Uhr

Zitat von Lil_Samy:

Ein gutes Gedicht, das mich inhaltlich auch sehr anspricht. Ich würde gerne eine umfassende Kritik schreiben, doch leider war ich noch nie sehr gut darin.

@ BAfH Man sollte die Meinungen anderer Menschen respektieren und nicht mit polemischen und beleidigenden Äußerungen um sich werfen wenn man sich in seinem Narzissmus angegriffen fühlt.

Ps: Vielleicht hilft dieser Link bei der Selbstreflektion:


Link


*lach* geh doch schlafen, speznas hat ausgesorgt ... :-D
seniorita90 - 35
Halbprofi (offline)

Dabei seit 08.2005
315 Beiträge

Geschrieben am: 03.01.2007 um 19:41 Uhr

Kann sich sehen lassen

,,Der Gegner ist zum erreichen der Wahrheit wichtiger, als der Zustimmende'' JASPERS

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