ashy - 35
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Geschrieben am: 15.02.2006 um 18:18 Uhr
Zuletzt editiert am: 18.12.2007 um 12:13 Uhr
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Früh am Morgen laufen Leute umher,
laute Rufe, Gerede und viel Verkehr.
Freunde sind auf dem Weg zum Unterricht,
Richter und Anwälte auf dem Weg zu Gericht.
Jugendliche sitzen am Busbahnhof rum,
Arbeitslose laufen gelangweilt herum.
An der Ecke Rauchen Zwei eine Zigarette,
am Ende der Straße läuft eine Wette.
Die Stimmung ist Gut, ein normaler Morgen,
die Leute sind dabei Lebensmittel zu besorgen.
Einige Reden miteinander, ruhig und gelassen,
andere streiten oder sind beim Witze machen.
Niemand merkt was am Ende der Straße,
vor sich geht, in der dunklen Gasse.
Dort sitzt ein Mädchen in der Ecke am Boden,
und wartet auf dem Dealer, wie jeden Morgen.
Als er dann kommt, kauft sie wie jeden Tag,
die Drogen die sie braucht und mag.
Der Zuhälter macht auf der anderen Seite Geschäfte,
die Frau gibt ihm vom Geld die hälfte.
Ein paar Meter weiter, hinterm Gebäude,
wird ein Junge geschlagen, von ein paar Leuten.
Ein Obdachloser liegt auf einer Bank,
neben sich den Schnaps, den verhängnisvollen Trank.
Im Büro nebenan nutzt ein Chef seine Stellung aus,
eine Stunde lang kam der Azubi nicht aus dem Büro heraus.
In einer Wohnung wird gerade ein Ehemann betrogen,
unten im Laden wird im Bezug auf den Preis gelogen.
Dort hinten, da läuft ein Pädofiler geschwind,
hinterm Baum am Spielplatz weint ein Kind.
In der Mietwohnung rechts verzweifelt eine Junge Frau,
sie wurde letzte Nacht als die weg war beraubt.
Früh am Morgen laufen Leute umher,
Laute Gerufe, Gerede und viel Verkehr.
Nur schade, dass einfach keiner merkt,
was im Geheimen um sie herum passiert.
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By me
Für die Schreibfehler haftet die Tastatur...*~*~*~*
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*hannah*
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Geschrieben am: 15.02.2006 um 18:36 Uhr
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Devils - 34
Halbprofi
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Geschrieben am: 15.02.2006 um 18:46 Uhr
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Sagunto - 36
Halbprofi
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Geschrieben am: 15.02.2006 um 19:13 Uhr
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Hey, ich find das echt spitzenmäßig! Dieses Spiel aus dem, was wir als 'alltäglich' empfinden, und dem, was im 'Schatten' abseits der Öffentlichkeit geschieht. Is echt gut gemacht. Wenn ich mir solche Maßstäbe setzten würde, könnt ich mich gleich aufhängen. Echt supi!!
make love - not war
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vivien_ - 33
Fortgeschrittener
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Geschrieben am: 15.02.2006 um 21:44 Uhr
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kann ich mich nur anschließen ....
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ashy - 35
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Geschrieben am: 16.02.2006 um 20:55 Uhr
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Danke Leute ~*~*~*~*
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ashy - 35
Experte
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Geschrieben am: 17.02.2006 um 13:13 Uhr
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freuuu***
Aber lange Gedichte lesen die Leut hier wohl net so gern...
Für die Schreibfehler haftet die Tastatur...*~*~*~*
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speZnas - 38
Halbprofi
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Geschrieben am: 17.02.2006 um 13:37 Uhr
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Ein weisender und vor allem appellierender Text, der durch seinen klaren Kontrast zu strahlen vermag.
Deinen Gedanken des alltäglichen Trotzes unseres Verstandes gegenüber all' den Dingen, die uns umgeben finde ich überaus interessant und vielsagend. Du baust deinen Text gezielt durch klare Formulierungen aus und erschaffst somit einen harten Kontrast. Sicherlich ist dieser nicht jedermans Sache, da er keinerlei Spielraum für die eigene Phantasie übrig lässt und einem lediglich harte Fakten vorgiebt. Doch ist es gerade dieser Kontrast, der mich bei diesem Gedicht angesprochen hat. Es ist als ob man nicht mehr wegsehen könne. Man wird spürbar gezwungen sich diesem Alltagstrott auszusetzen und sich all' die Leben vor das Auge zu führen. Im Kleinen betrachtet findet sich die Transparenz der Gesellschaft. Es wird deutlich wie unbedeutend und nichtig ein einzelnes Individuum doch ist und wie verschwindend es seinen Schatten wirft. Sind wir denn nichts in der Gemeinschaft? Stechen wir denn nicht heraus? Sind wir denn nur Ameisen, die alle samt für eine Gesellschaft berufen wurden? Eine sehr tiefgehende und strittige Thematik. Ich für meinen Teil grenze mich mit Vorlieben aus, will ich doch nicht als Ameise enden. Zwar ist dieser Weg sicherlich der schlechtere und steinigere, doch ist mir mein Leben zu wertvoll um es in den Schoß unserer Gemeinschaft zu legen.
Punkt.
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ashy - 35
Experte
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Geschrieben am: 20.02.2006 um 16:56 Uhr
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Zitat: Ein weisender und vor allem appellierender Text, der durch seinen klaren Kontrast zu strahlen vermag.
Deinen Gedanken des alltäglichen Trotzes unseres Verstandes gegenüber all' den Dingen, die uns umgeben finde ich überaus interessant und vielsagend. Du baust deinen Text gezielt durch klare Formulierungen aus und erschaffst somit einen harten Kontrast. Sicherlich ist dieser nicht jedermans Sache, da er keinerlei Spielraum für die eigene Phantasie übrig lässt und einem lediglich harte Fakten vorgiebt. Doch ist es gerade dieser Kontrast, der mich bei diesem Gedicht angesprochen hat. Es ist als ob man nicht mehr wegsehen könne. Man wird spürbar gezwungen sich diesem Alltagstrott auszusetzen und sich all' die Leben vor das Auge zu führen. Im Kleinen betrachtet findet sich die Transparenz der Gesellschaft. Es wird deutlich wie unbedeutend und nichtig ein einzelnes Individuum doch ist und wie verschwindend es seinen Schatten wirft. Sind wir denn nichts in der Gemeinschaft? Stechen wir denn nicht heraus? Sind wir denn nur Ameisen, die alle samt für eine Gesellschaft berufen wurden? Eine sehr tiefgehende und strittige Thematik. Ich für meinen Teil grenze mich mit Vorlieben aus, will ich doch nicht als Ameise enden. Zwar ist dieser Weg sicherlich der schlechtere und steinigere, doch ist mir mein Leben zu wertvoll um es in den Schoß unserer Gemeinschaft zu legen.
Ich wollte damit weniger ausdrücken wie unwichtig jedes einzelne individuum ist, sondern mehr darauf hinweisen, dass man alles als normal und unbedeutend ansieht und solche wichtigen sachen vergisst oder nicht bemerkt. Es passiert täglich so viel graußames und unbegreifliches auf erden. Mit diesem Gedicht wollte ich ein Beispiel dafür geben, was die Menschen alles ignorieren und was ihnen einfach egal ist. Ich denke jeder Mensch ist an sich sehr wichtig, deswegen wird hier auf kleinigkeirten aufmerksam gemacht die wir nicht erkennen, wie die frau die verzweifeld an ihrer wohnungstür steht und erkennt dass sie ausgebraubt wurde. Dir als ausenstehender wäre das so ziemlich egal, was es nicht sein sollte. Ich will mit meinen Gedichten in jedem etwas Menschlichkeit zum Vorschein bringen. Ich danke die sehr für deinen Beitrag und auch für deinen freundlichen Gästebucheintrag.
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ashy - 35
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Geschrieben am: 24.02.2006 um 14:07 Uhr
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Zitat: Hey, ich find das echt spitzenmäßig! Dieses Spiel aus dem, was wir als 'alltäglich' empfinden, und dem, was im 'Schatten' abseits der Öffentlichkeit geschieht. Is echt gut gemacht. Wenn ich mir solche Maßstäbe setzten würde, könnt ich mich gleich aufhängen. Echt supi!!
und dafür auch noch dankö... *~*~*
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pait - 35
Halbprofi
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Geschrieben am: 24.02.2006 um 18:45 Uhr
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ich finds sehr gut!!
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Chaos-girl - 34
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Geschrieben am: 24.02.2006 um 19:14 Uhr
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wirklich super gemacht.....bin sprachlos.....genau so ist es doch das leben...an das wir nicht denken!
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ashy - 35
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Geschrieben am: 28.02.2006 um 11:28 Uhr
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dankeeee
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Sally2 - 33
Fortgeschrittener
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Geschrieben am: 28.02.2006 um 13:42 Uhr
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Zitat: Hey, ich find das echt spitzenmäßig! Dieses Spiel aus dem, was wir als 'alltäglich' empfinden, und dem, was im 'Schatten' abseits der Öffentlichkeit geschieht. Is echt gut gemacht. Wenn ich mir solche Maßstäbe setzten würde, könnt ich mich gleich aufhängen. Echt supi!!
find ich au so!!
schöne momente und schöne bilder verändern das Leben....♥
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ashy - 35
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Geschrieben am: 01.03.2006 um 18:52 Uhr
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Zitat: Zitat: Hey, ich find das echt spitzenmäßig! Dieses Spiel aus dem, was wir als 'alltäglich' empfinden, und dem, was im 'Schatten' abseits der Öffentlichkeit geschieht. Is echt gut gemacht. Wenn ich mir solche Maßstäbe setzten würde, könnt ich mich gleich aufhängen. Echt supi!!
find ich au so!!
danke
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Hexe90 - 35
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Geschrieben am: 01.03.2006 um 19:53 Uhr
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wie immer geil geworden!
du hast es echt voll drauf
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