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Forum / Poesie und Lyrik
Maries Tagebücher

drunkpunk - 38
Champion
(offline)
Dabei seit 05.2005
13725
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Geschrieben am: 02.09.2005 um 02:57 Uhr
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Ahoi Peosieler und Lyriker 
Also n Freund von mir hat in 2 Tagen mit sehr wenig Schlaf sich ne Geschichte ausgedacht. Tja, ich fand die geil, also veröffentliche ich die hier mal so ganz umbefangen ^^
Sind wahrscheinlich noch viele Fehler drin, einfach drüber lesen. Is auch etwas länger, aber ich werde das feedback an ihn weiterlieten!
Und jetz viel "Spass" beim lesen
Maries Tagebuch
Kapitel 1: Das neue Tagebuch
18.6.1998
Liebes Tagebuch,
ich hoffe, wir werden gute Freunde. Ich hoffe, du wirst mein bester Freund. Ich bin eh viel zu einsam in dieser Welt. Ich werde dir etwas über mich erzählen, da du mich noch nicht kennst.
Ich heiße Marie und bin heute 14 Jahre alt geworden. Du bist mein Geburtstagsgeschenk meines großen Bruders Tom, der 18 ist und nicht mehr bei uns zu Hause wohnt. Er ist der einzige Mensch, der mich mag. Alle anderen hassen mich, weil ich anders bin.
Meine Eltern haben sich schon lange getrennt. Meine Mutter, bei der ich nach der Scheidung lebte, wurde depressiv und drogenabhängig. Sie spritzte sich ständig Heroin und vegetierte vor sich hin, bis sie in eine Entzugsanstalt kam. Nun lebe ich bei meinem Vater, einem alten Alkoholiker und seiner neuen Freundin Daniela. Ich kann sie nicht leiden und sie können mich nicht leiden.
Daniela ist ein Faschist und mag mich nicht wegen meiner Einstellung, meiner Musik, meinem Aussehen und weil ich eine andere Mutter hab.
Doch ich fand mich damit ab. Ich bin nur Luft für meine Familie. Du wirst mir hoffentlich beistehen, mein weiteres Leben durchzustehen. Ich hoffe, du lässt mich nicht im Stich wie all die anderen Menschen.
Es ist schon spät. Darum gehe ich jetzt schlafen.
Gute Nacht
Marie
19.6.98
Liebes Tagebuch,
ich hoffe du hast gut geschlafen. Ich jedenfalls nicht. Ich habe geträumt, dass Daniela und mein Vater mich umbringen wollen. Das ist natürlich quatsch. Das würden sie nie tun. Oder doch? Daniela hätte sicherlich nichts dagegen. Doch würde mein eigener Vater das tun? Ich glaube nicht.
Doch nun noch etwas mehr über mich, da ich gestern nicht sehr viel geschrieben habe.
Ich gehe in die achte Klasse an der Hauptschule. Die Lehrer sagten zwar immer, ich könnte auf das Gymnasium oder eine andere höhere Schule gehen, doch Vater meint, es wäre reine Zeitverschwendung. Ich solle etwas lernen, Geld verdienen und dann ausziehen. Die Lehrer mögen mich nicht aufgrund meines Aussehens und meine Mitschüler können mich nicht leiden, weil ich und meine Familie asozial wären.
Doch ich rede immer von meinem Aussehen, und du weißt gar nicht, wie ich aussehe.
Ich habe lange, schwarze Haare, die etwas über die Schultern hinaus gehen. Ich habe sehr bleiche Haut und viele sagen, ich sehe aus wie tot. Ich bin ziemlich klein (1,60m nur) und sehr dünn (38 kg). Ich habe sehr kleine Brüste, darum stopfe ich meine BH´s oft mit Watte aus. Doch bitte verrate das niemandem. Es ist ein Geheimnis.
Meine Klamotten sind meistens die selben, da ich nicht sehr viele besitze. Ich habe zwei Hosen, die ich jede Woche wechsle. Die eine ist eine schwarze Jeans und hat viele Löcher. Eins am Hintern, welches ich schon öfters genäht habe und mehrere an den Oberschenkeln und an den Knien. Vater jedoch meint, ich könne bräuchte keine neue. Die andere ist eine Zebra- Leggins, die mir mein Bruder geschenkt hat. Ich hänge sehr an dieser Hose, da sie mich immer an Tom erinnert, wenn er nicht da ist. Sie hat auch schon viele Löcher, jedoch würde ich sie nie im Leben hergeben.
Schuhe besitze ich, im Gegensatz zu den meisten Mädchen in meinem Alter, nur ein paar. Doch dafür gefallen sie mir sehr gut. Es sind schwarze Undercover Boot, oder auch Zecken- Stiefel, wie sie Daniele bezeichnet.
Tops hingegen hab ich zu meinen Verhältnissen viele. 5 Stück. Eines ist pink, eines schwarz, eines weiß. Die anderen zwei sind sehr schön. Das eine ist schwarz und hat einen weißen Totenkopf drauf, das andere ist auch schwarz und hat ein rotes A in einem Kreis darauf. Ich hoffe du weiß, was das bedeutet. Es steht für Anarchie. Ein System, ohne Herrschaft, ohne Unterdrückung, ohne jemandem, der einem sagt, was man zu tun oder zu lassen hat. Das wäre schön. Doch leider gibt es so was hier in Deutschland nicht. Doch vielleicht kommt es ja noch?
Hier mache ich Schluss. Morgen muss ich in die Schule.
Tschau
Marie
20.6.98
Liebes Tagebuch,
heute war ein langweiliger Tag. Es ist nichts besonderes passiert. Alles war wie immer. Meine Mitschüler haben mich ausgelacht und über meinen Vater gelästert, weil er immer noch arbeitslos ist. Die Lehrer haben mich ignoriert, wenn ich etwas sagen wollte und Daniela hat mich beschimpft und mir meine WIZO CD weggenommen, weil sie diesen Zecken Dreck nicht vertragen könnte.
Ich bin sehr froh darüber, dass ich in meinem Zimmer Ruhe vor all den anderen Menschen habe. Ich frage mich wirklich, ob ich ganz alleine auf der Welt bin. Vater und Daniela treiben es gerade in ihrem Schlafzimmer. Ich wünschte Tom wäre jetzt hier. Er wüsste sicherlich, was wir jetzt tun könnten. Doch ich bin alleine. Ich habe nur dich. Ich denke, wir zwei werden uns gut verstehen. Dir kann ich alles erzählen, ohne dass du lachst oder dich abwendest. Du bist wie ein guter Freund. Ich danke dir.
Bis bald
Marie
21.6.98
Liebes Tagebuch,
Vater hat gesagt, ich solle dich wegschmeißen. Ich solle mich lieber auf die Schule konzentrieren und lernen, anstatt meine Zeit mit diesem „bescheuertem Buch“ zu vergeuden. Er versteht nicht, was du mir bedeutest. Doch wie kann ich das erwarten? Er hat mich noch nie verstanden.
Ich werde dich jedoch nicht wegwerfen. Ich verstecke dich gut und passe auf dich auf, so dass dich niemand mir wegnimmt. Wem sollte ich dann alles erzählen? Wer hört mir sonst zu, wenn Tom nicht da ist? Übrigens, am Wochenende nimmt er mich mit zu ihm nach Hause. Ich freue mich schon darauf. Nur noch drei Tage, dann holt er mich von diesem Loch hier heraus und ich habe ein paar Tage wieder Freude am Leben. Er ist wirklich toll. Was würde ich ohne ihm nur machen? Er ist der einzige Mensch, der mich akzeptiert und versteht. Ich wünschte, ich könnte für immer bei ihm sein!
Tschüß
Marie
22.6.98
Liebes Tagebuch,
heute war ein schrecklicher Tag. Vater war betrunken und als Daniela von einer Gruppe Punks, die einen alten Freund von ihr zusammengeschlagen hatte, erzählte, wurde Vater wütend. Er ließ seine ganze Wut an mir aus und Schlug mir mehrmals ins Gesicht. Er hatte mich schon öfters geschlagen, doch heute war es sehr schlimm. Er schlug mir mit der Faust mehrfach ins Gesicht und als ich am Boden lag, trat er auf mich ein. Meine Rippen, mein Hintern und mein Gesicht schmerzen immer noch. Außerdem habe ich einen Schneidezahn verloren.
Nachdem er sich wieder beruhigt hatte, wurde er erneut wütend und sagte, ich solle mein Blut wegmachen. Das tat ich dann auch, immer noch weinend, und Daniela saß auf dem Sofa und schaute mir glücklich zu. Es gefiel ihr anscheinend, was Vater mit mir getan hatte.
Ich hasse diese Frau!!! Was findet Vater nur an ihr? Ich glaube, ohne sie würde es Vater und mir viel besser gehen.
Heute ist übrigens schon Mittwoch. Nur noch zwei Tage, dann kommt Tom mich abholen.
Bis morgen
Marie
23.6.98
Liebes Tagebuch,
Der Tag war wie schon viele andere zuvor auch. Die Mitschüler lästerten über mich, die Lehrer ignorierten mich, Daniela schrie mich an und Vater schlug mich und lies mich die Hausarbeit erledigen.
Doch das alles stört mich nicht weiter, da ich weiß, dass morgen Tom kommt und mich abholt. Es wird ein super Wochenende, das weiß ich einfach. Tom hat sicherlich schon alles geplant, was er mit mir machen kann.
Ich möchte dir noch sagen, dass du mir sehr am Herzen liegst, liebes Tagebuch. Du bist die letzten Tage immer für mich da gewesen und ich hoffe, du wirst es auch in Zukunft. Doch leider muss ich dich an diesem Wochenende zurücklassen, da ich bei Tom wohl eh keine Zeit habe, zu schreiben. Ich hoffe du wartest, bis ich zurückkomme.
In Liebe,
Marie
Kapitel 2: Tom
26.6.98
Liebes Tagebuch,
das Wochenende war einfach Klasse. Tom holte mich am Freitag gleich nach der Schule ab und wir fuhren zu ihm. Er hat sich auch nach dir erkundigt. Er wollte wissen, ob mir das Geschenk gefallen würde. Natürlich sagte ich ja und dankte ihm nochmals sehr. Als ich ihn fragte, was wir heute noch machen würden, sagte er nur, ich solle mich überraschen lassen. Und diese Überraschung war sehr gelungen! Er nahm mich nämlich mit auf ein Konzert. Ein richtiges Konzert! Ich war noch nie zuvor auf etwas in der Art. Dort war eine Band, sie hieß „Democracy Destination“, die spielte nur Punk. Es war einfach Hammer. Und all die Leute, die dort waren! Ich fühlte mich seit langer Zeit nicht mehr alleine auf der Welt. Dort waren so viele Punks, ich konnte sie gar nicht alle zählen. Rote Haare, Blaue Haare, Nietengürtel, Springerstiefel, Irokesen und so weiter! Tom weiß eben, wie er mir eine Freude machen kann.
Es waren auch ein paar Freunde von Tom da. Ein nette, hübsches Mädchen mit bunten Haaren war mir sehr sympathisch. Ich glaub, es ist Toms Freundin. Dann waren noch zwei weitere Paare da, die ebenfalls ganz nett waren. Ein dicker Typ, der ganz schwarz angezogen war, war mir etwas suspekt, doch ich denke, er ist trotzdem ganz ok. Und dann war da noch Nick. Er ist so süß! Nick ist 16 und lebt auf der Straße. Seine Eltern sind bei einem Autounfall gestorben. Doch er kommt anscheinend gut durchs Leben. Er hat blaue, lange Haare und wunderbare blaue Augen. Er hat eine total super Figur und ist total lieb. Doch ich erzähle später mehr darüber.
Nach dem Konzert waren wir total müde von dem ganzen Pogo und dem Geschrei, so dass wir auch gleich danach ins Bett fielen.
Am Samstag unternahmen wir tagsüber nicht sehr viel. Wir schliefen aus, frühstückten gemütlich, gingen etwas in die Stadt (Tom kaufte mir einen Döner und ein total schickes Nieten- Armband)und schauten nachmittags fern. Doch am Abend war Party angesagt. Tom hatte sehr viele Leute eingeladen, fast nur Punks. Die Leute vom Konzert waren auch da, doch ich möchte dich nicht mit den Details nerven. Wir tranken sehr viel Bier und hörten laute Musik. Doch leider vertrug ich das Bier nicht so gut und mir wurde bald schlecht. Doch zum Glück war Nick da. Er hat mir geholfen und sich um mich gekümmert, bis es mir wieder besser ging. Er wart total einfühlsam und bot mir eine Zigarette an. Ich rauchte zuvor zwar nicht, doch ich konnte einfach nicht nein sagen und qualmte mit ihm ein paar Zigaretten. Als es mir wieder total gut ging, fragte er mich, ob ich schon mal gekifft hätte. Ich verneinte und er fragte, ob ich es probieren wolle. Haschisch interessierte mich schon lange und ich konnte einfach nicht nein sagen. Daraufhin fing er an, einen Joint zu drehen. Er erklärte mir, wie man ihn richtig raucht und wir kifften gemütlich zusammen. Es war ein tolles Gefühl. Alles wurde ganz farbig und begann sich zu drehen. Alle Dinge, die mich bedrückten, waren wie weggepustet. Vater, Daniela, die Schule... ich musste an nichts mehr davon denken. Ich war einfach nur glücklich. Ob es nun daran lag, dass ich bei Tom war oder dass ich neben Nick saß, weiß ich nicht, aber ich war glücklich wie schon lange Zeit nicht mehr.
Heute haben wir nicht mehr viel getan. Wir räumten alles auf und ich verabschiedete mich von den Leuten, die bei Tom über Nach blieben. Vor allem wegen Nick war ich traurig, da ich ihn verlassen musste. Er sagte, er wolle mich unbedingt bald wieder sehen und ich versprach ihm das auch. So schwer konnte es ja auch nicht sein, da er in der selben Stadt wohnte wie ich auch. Daraufhin fuhr mich Tom heim und wir unterhielten uns noch über das tolle Wochenende. Er sagte, wenn er das wiederhole, würde er mich wieder abholen.
Zuhause angekommen war die Stimmung wieder im Eimer. Daniela hatte ihre üblichen Sprüche drauf und Vater schimpfte, weil ich 4 Minuten zu spät war. Doch das kümmert mich nicht. Ich denke eh die ganz Zeit nur an Nick.... ich glaube, ich bin verliebt...
Das Leben kann doch schön sein, wenn man es richtig anstellt.
Ich wünsche dir eine gute Nacht, liebes Tagebuch.
In Liebe
Marie
27.6.98
Liebes Tagebuch,
dieser Montag ist der schlimmste meines Lebens. Nick stand heute nach der Schule an der Bushaltestelle. Ich freute mich am Anfang sehr darüber, ihn wieder zu sehen, doch er war anders wie ich ihn kennen gelernt habe. Seine Augen waren leer und ausdruckslos. Ich fragte ihn, was los sei und dann sagte er es mir. Tom ist von 7 Neonazis zusammengeschlagen worden und liegt auf der Intensivstation. Nick wollte ihm helfen, konnte jedoch nicht. Er wurde auch geschlagen, kam aber mit einem gebrochenem Arm und einigen Prellungen weg.
Nick brachte mich nach Hause und versprach, mich auf dem Laufenden zu halten.
Ich habe solche Angst, liebes Tagebuch. Wenn Tom stirbt, bin ich allein auf dieser Welt. Er war doch der einzige Mensch, der zu mir stand. Wie soll ich ohne ihn weiterleben können? Wer hilft mir? Wer bringt mich ab und zu noch aus diesem Loch heraus?
Ich bin so verzweifelt und angespannt... Wird er es überleben? Ich habe mich in mein Zimmer eingesperrt und esse nichts mehr. Ich sitze herum und rauche eine Zigarette nach der anderen. Vater hat schon bemerkt, dass ich ihm Geld stehle, doch es ist mir egal. Genauso egal wie es ihm ist, dass Tom im Krankenhaus liegt. Daniela meinte nur: „die dreckszecke hat es verdient“ Wie kann sie so etwas sagen? Nur weil jemand anderer Meinung ist wie sie? Ich hasse sie! Sie soll endlich weggehen und dafür soll Tom herkommen! Ich wünschte Nick wäre jetzt hier... Mit ihm könnte ich über Tom reden...
Ich werde jetzt schlafen gehen. Hoffentlich gibt es morgen gute Nachrichten über Tom.
Gute Nacht
Marie
28.6.98
Liebes Tagebuch
Es wird immer schlimmer. Vor der Schule traf ich mich mit Nick. Er erzählte mir, dass Tom seit gestern im Koma liegt und künstlich beatmet wird. Ich wollte ihn besuchen gehen, doch Nick sagte, es ging nicht. Die Ärzte würde es nicht erlauben. Doch morgen Vormittag werden wir versuchen, ihn zu besuchen.
Ich ging heute nicht zur Schule. Ich musste den ganzen Tag daran denken, wie es Tom im Moment wohl gehen würde.
Wer konnte Tom das nur antun? Wieso laufen diese Faschos überhaupt noch frei rum? Nick hatte Anzeige erstattet, doch die Polizisten glauben nun mal keinem Punk. Ich hasse dieses System voller Korruption und Vorurteile!
Geliebtes Tagebuch, wenn du Tom helfen kannst, dann bitte tu das! Ich würde alles dafür geben, dass Tom überlebt!
In Liebe
Marie
29.6.98
Liebes Tagebuch,
heute Vormittag besuchten Nick und ich Tom im Krankenhaus. Er lag immer noch im Koma und ich erkannte ihn kaum wieder. Die immer gestylten Haare lagen schlaff an seinem Schädel, seine freudigen, schön geschminkten Augen waren leer und sein kraftvoller Körper lag schlaff auf dem Bett. Wir blieben nicht lange in dem Zimmer, weil ich in Tränen ausbrach. Nick brachte mich nach draußen und wir setzten uns in den Park. Dort verbrachten wir den ganzen Tag zusammen und sprachen über Tom. Nick redete mir gut zu und sagte, Tom würde sicherlich bald wieder gesund sein. Um alles schlechte zu vergessen, rauchten wir Abends noch zwei oder drei Joints und Nick zeigte mir zum ersten mal, wie man Bong raucht.
Für kurze Zeit vergas ich Tom und war einfach nur glücklich.
Doch nun bin ich wieder zu Hause, wieder in der Realität und höre Musik in meinem kleinen Zimmer. Ich werde jetzt noch eine rauchen und dann ins Bett gehen. Morgen treffe ich mich wieder mit Nick.
Gute Nacht
Marie
30.6.98
Liebes Tagebuch
Eigentlich wollte ich heute in die Schule gehen, um Tom etwas zu vergessen. Doch Nick lauerte mir auf und wir machten uns einen netten Tag. Ich lernte einige von Nicks Freunden kennen, die anscheinend auch Tom kannten und gaben mir ihr Beileid. Später am Abend, nachdem wir etwas geraucht hatten, gingen wir tanzen. Ich was so fertig, dass ich schon bald nicht mehr konnte und Nick gab mir eine Pille. Ich denke, es war Ecstacy, doch es ist mir eigentlich auch egal. Ich konnte die ganze Nacht durchtanzen ohne Probleme zu haben.
Ich muss jedoch ständig an Tom denken. Ich hoffe er schafft es! Jedoch sind die Ärzte anderer Meinung. Sie sagen, sie gäben ihm noch einen Monat. Ich kann einfach nicht glauben, dass Tom sterben soll!!! Ich will ihn nicht verlieren! Er hat mich zu neuen Freunden gebracht und es geschafft, dass mein Leben wieder Spaß macht!
Wünsch ihm Glück!
Marie
1.7.98
Liebes Tagebuch,
heute war ich wieder in der Schule, da Nick keine Zeit für mich hatte. Er hatte gesagt, er musste noch etwas wegen Tom klären. Doch an der Bushaltestelle um kurz vor acht war er da und gab mir noch etwas für den heutigen Tag. Es waren ein Gramm Peace und 2 Pillen mit Smilys drauf. Er sagte, damit könne ich mich in der Schule besser konzentrieren. Und er hatte Recht. Wir schrieben eine Englisch Arbeit und durch diese eine Pille konnte ich mich an alles erinnern, was ich in Englisch bisher gelernt hatte. Es war fantastisch. Den restlichen Tag verbrachte ich alleine im Park und rauchte dort das Peace weg, das ich von Nick bekommen hab. Für die Stunde darauf war ich wieder im Paradies. Ich hatte keine Problem mehr die mich bedrückten und alles um mich herum war mir egal.
Doch da ich nun wieder down bin und daheim sitze mit meiner Zigarette in der Hand, kommen die Gefühle wieder hoch. Tom liegt immer noch im Krankenhaus. Die Situation verschlimmert sich immer mehr. Ich muss ständig an früher denken, als wir noch zusammen mit Mutter und Vater in einer kleinen Wohnung lebten. Wir waren beide noch sehr jung, doch es war eine schöne Zeit. Ich erinnere mich gerne daran.
Doch zurück zur Realität: Morgen fahren Vater und Daniela in den Urlaub und ich bin die nächste Zeit alleine daheim. Endlich muss ich mich eine Zeit lang nicht mehr schlagen lassen und mir keine Nazisprüche von Daniela anhören.
In Liebe
Marie
2.7.98
Dieser Tag war die Hölle. Ich ging Vormittags ins Krankenhaus, um Tom noch einmal zu sehen. Vielleicht ging es ihm ja schon wieder besser. Jedoch wurde ich enttäuscht. Die Ärzte sagten mir, dass er in der letzten Nacht gestorben war. Ich brach sofort in Tränen aus und die Ärzte mussten mir Morphium spritzen, um mich zu beruhigen. Ich sah in dem Moment, als sie mir die schreckliche Nachricht vermittelten, mein ganzes Leben mit Tom an mir vorüberziehen. Man glaubt es kaum, doch es ist wirklich war. Ich konnte alles sehen, was ich mit Tom erlebt hatte. Vom ersten Tag an, an den ich mich erinnern konnte bis dahin, als ich ihn im Krankenhaus liegen sah. Es ist alles so grässlich!
Wie wird mein Leben jetzt weitergehen? Den einzigen Menschen den ich jetzt noch habe ist Nick. Er steht mir bei und versucht mich zu trösten. Er kommt später auch vorbei und bleibt über Nacht, um mir beizustehen. Er ist ein guter Mensch. Ich liebe ihn immer mehr, und jetzt, da Tom tot ist, kann ich ihm all meine Liebe geben, die in mir war und zuvor auf ihn und Tom aufgeteilt war.
Gruß
Marie
3.7.98
Geliebtes Tagebuch,
Nick und ich verbrachten heute den ganzen Tag zusammen und wir näherten und immer mehr. Ich weiß nicht, ob es an dem ganzen Gras lag, dass wir geraucht haben, oder ob es wirklich Liebe war, jedoch küssten wir uns zärtlich und kuschelten lange aneinander.
Ja, Tagebuch, gestern starb mein geliebter Bruder und heute bekam ich meinen ersten Kuss. Die Ereignisse überschlagen sich. Höhen und Tiefen in meinem Leben reihen sich stark aneinander. Doch warum gibt es bei mir immer mehr Tiefen als Höhen?
Wenn ich mal wieder Zeit für mich alleine hab, werde ich mir eine Pille nehmen und darüber nachdenken.
Doch es klingelt gerade an der Türe. Es ist wohl Nick, er wollte noch etwas ganz besonderes für mich holen. Bis dann
Marie
4.7.98
Liebes Tagebuch,
gestern war ein ganz besonderer Tag. Ich habe dir erzählt, dass Nick mir gestern noch etwas besonders mitbringen wollte. Und es war auch besonders. Er gab mir eine silberne Schatulle, die ich auch sogleich öffnete. Und was ich darin fand war einfach umwerfend. In der Schatulle waren 40 Gramm reines Haschisch und eine Goldkette mit einem Herzanhänger. Ich wusste zwar, dass Nick mit Drogendealen jede Menge Geld verdiente, jedoch konnte ich mir nicht vorstellen, dass es so viel war, dass er sich eine Goldkette leisten konnte. Er schenkte sie mir. Nur für mich hat er diese Kette gekauft. Ich fiel ihm in die Arme und wir küssten uns zärtlich. Dann begann er, mich überall anzufassen. Es war ein schönes Gefühl, doch ich hatte Angst, dass er mich auslachen würde, wenn er die Watte in meinem BH finden würde. Jedoch war es nicht so. Als er sie entdeckte, schmunzelte er nur und meinte, ich bräuchte so etwas nicht. Ich wäre auch ohne Watte unglaublich hübsch. Das war wohl das schönste Kompliment, das ich je erhalten habe. Nach langem Petting war es endlich so weit. Ich hatte zum ersten mal in meinem Leben Sex. Nick hatte mich entjungfert und ich war froh, dass er es war. Er war so zärtlich und mitfühlend, es hat überhaupt nicht weh getan.
Wie lagen anschließend die ganze Nacht lang wach im Bett und redeten. Nick hatte gefragt, ob ich ihm einen Gefallen tun würde und ich versprach ihm, dass ich seinen Drogenvorrat in meinem Zimmer aufbewahren werde. Er freute sich, dass ich ihm seinen Wunsch erfüllte und er war glücklich. Ich war auch glücklich, da ich ihn glücklich machen konnte.
Heute Vormittag brachte mir Nick all seine Vorräte vorbei. Es war viel Haschisch und Kokain, aber auch XTC, LSD, Speed und Heroin steht nun in meinem Zimmer rum. Natürlich gab er mir auch viele Pillen und er erklärte mir, für wie viel man was verkaufen konnte. Als ich im Kopf überschlug, bekam ich einen Schreck. Ich hatte Zeug im Wert von über 500 000 Euro in meinem Zimmer versteckt!
Da merkte ich, wie viel Vertrauen Nick in mich haben musste. Am Nachmittag und am Abend hatten wir wieder Sex. Leider konnte Nick heute nicht über Nach bleiben, da er noch einige Dinge erledigen musste.
Ich vermisse Tom zwar, jedoch dachte ich in letzter Zeit kaum an ihn, da ich sehr viel mit Nick zusammen war.
In Liebe
Marie
Kapitel 3: Nick
5.7.98
Liebes Tagebuch,
ich habe heute zum ersten mal in meinem Leben selbst Geld verdient. Ich habe an unserer Schule und ihm Park einen Teil von Nick´s Zeug verkauft. Die Leute reißen sich richtig darum und ich kann gar nicht glauben, wie viel Geld sie dafür hergeben… Ich habe heute Gras für einen achter Kurz vertickt und für 1g Koks bekam ich 250 Mark!!!
Nick erzählte mir, dass er für das Geld, was er verlangt, ungefähr die dreifache Menge bekommt. Nick hat eben gute Kontakte. Es sind Großhändler. Ich bewundere Nick und liebe ihn über alles! Ich bin so glücklich mit ihm, das kannst du dir gar nicht vorstellen.
Doch zurück zum heutigen Tag. Ich war sehr stolz auf mich, dass ich so viel Geld verdient hatte. An nur einem Tag über 1000 DM!!! So viel hat meine Familie im Monat zum Leben. Doch Vater und Daniela werden nichts von dem Geld bekommen. Es gehört schließlich Nick und mir. Er besorgt es, ich verkauf es. So machen wir das ab jetzt immer. Auf diese Weise kann sich jeder auf eine Arbeit spezialisieren und jeder kann den Geschäften mehr Zeit widmen. Ich brauche mir keine Sorgen machen, wann ich wieder Stoff bekomme und Nick muss nicht überlegen, wann er es verkaufen kann. Ich werde nun glaube ich wieder öfters zur Schule gehen, da man dort am besten Geld verdienen kann.
Nachmittags war ich im Park und hab noch ein paar Joints geraucht. Anschließend traf ich mich mit Nick und ich hatte zum ersten mal in meinem Leben Oralverkehr. Es war wirklich klasse. Ich verwöhnte ihn und er mich. Das war herrlich. Nick und ich sind wie für einander geschaffen. Wir werden für immer zusammenbleiben, egal was kommt.
In Liebe
Marie
6.7.98
Geliebtes Tagebuch
Heute war wieder ein guter Tag. Nick brachte neuen Stoff, ich verdiente viel Geld und wir verbrachten viel Zeit miteinander. Wir waren den ganzen Nachmittag und Abend zusammen. Wir redeten viel und liebten uns noch mehr.
Doch es gab auch etwas, das nicht so gut war. Nick überredete mich, dass ich Heroin versuche. Ich spritzte zum ersten mal in meinem Leben. Ich hatte Angst vor der Spritze und dem Schmerz, doch das war noch das harmloseste. Nachdem Nick mir den Schuss versetzt hatte, wurde mir total übel und ich musste mich übergeben. Es dauerte einige Zeit, bis ich wieder auf den Beinen war, doch Nick entschuldigte sich sofort und versprach, mich nie wieder zu so etwas zu überreden. Ich kann nicht verstehen, warum Mutter das so gern mochte. Heroin ist einfach schrecklich! Doch man verdient gut Geld damit. Ich werde es nie wieder nehmen, doch verkaufen werde ich es weiterhin. Wenn die Leute den Stoff nicht von mir bekommen, dann von wem anderem. Wo ist da der Unterschied? Sie sind selbst Schuld, wenn sie sich so etwas antun.
Gute Nacht
Bussi
Marie
8.7.98
Geliebtes Tagebuch
Heute und gestern passierte nicht viel. Nick und ich verbrachten einen gemeinsamen Tag, wie schon viele andere auch. Ich verliere langsam jedes Zeitgefühl… Das einzige, an das ich noch denken kann, ist Nick. Mein ganzes Leben dreht sich nur noch um ihn. In die Schule gehe ich nur noch, um Stoff zu verkaufen. Die Lehrer und Mitschüler vermissen mich wohl eh nicht.
In Liebe
Marie
15.7.98
Liebes Tagebuch!!!
Es ist etwas schreckliches passiert! Schon wieder wird mein Leben ruiniert und nun bin ich ganz alleine! Ich habe nur noch dich. Du bist mein letzter Freund. Meine letzte Rettung. Die Zufluchtsstätte vor der Grausamkeit und Ungerechtigkeit der Welt. Doch ich fange am besten von Anfang an.
Nach dem letzten Eintrag traf ich mich wie immer mit Nick. Auch die Tage darauf war alles wie immer und ich hielt es nicht für wert, es dir zu schildern. Jedoch dann fing es an. Nick kam nicht zu unserem Treffpunkt und meldete sich auch nicht bei mir. Er hatte mir extra ein Handy geschenkt, damit er mich immer erreichen konnte. Doch auch dadurch fand ich nicht heraus, wo er war oder was los war. Erst heute, 4 Tage nach dem ausgefallenen Date mit Nick (seit dem habe ich nichts mehr von ihm gehört) erfuhr ich, was los war. Erst dachte ich, er habe mich verlassen. Doch das konnte ich mir nicht vorstellen. Wir liebten uns zu sehr. Das würde Nick niemals machen. Ein Freund von Nick hat mich am Handy angerufen und mir alles erzählt. Er sagte, er hätte die Nummer von Nick und müsse mir etwas schreckliches berichten. Und das tat er auch. Nick geriet in eine Drogenfalle und wurde von den Bullen festgenommen. Sie halten Nick für den Großlieferanten der Stadt. Der wahre „Große“ ist jedoch entkommen. Wer kann ihm nur helfen? Ich wollte natürlich für Nick aussagen, doch der Freund meinte nur, das würde nicht bringen. Sie würden mich nur genauso einsperren. Ich deale ebenfalls und wenn ich einen Kontakt mit Nick aufzeige, werden die Bullen auch mich überwachen. Was soll ich nur tun? Nick sitzt im Gefängnis und in fünf Tagen ist der Prozess. Auch Vater und Daniela kommen in fünf Tagen wieder aus dem Urlaub zurück. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Soll ich hingehen und alles so erzählen, wie es in Wahrheit ist? Das würde glaube ich nicht viel bringen. Sie würden Nick und mich einsperren wegen Drogenhandel. Und den Großlieferanten erwischen sie so auch nicht. Es ist einfach ausweglos! Ich hoffe nur, der Prozess wendet alles zum Guten und ich kann Nick bald wieder in die Arme nehmen.
Erholsame Nacht
Marie
16.7.98
Liebes Tagebuch,
der Prozess rückt immer näher. Ich rauche und kiffe mehr, als je zuvor. Ich bin so nervös und versuche alles zu verdrängen. Ich hoffe nur, Nick kommt da heil wieder heraus!
In Liebe
Marie
17.7.98
Liebes Tagebuch,
nur noch drei Tage. Alles ist wie gestern auch und es wird sich wohl auch nicht viel ändern.
Auf Bald
Marie
18.7.98
Geliebtes Tagebuch,
nur noch zwei Tage. Heute war ich kurz im Park und hab etwas Stoff vertickt, um neues Hasch einzukaufen. Auch in der Schule habe ich mein Glück erneut versucht. Leider wurde ich von einem Lehrer erwischt, wie ich gerade Heroin verkauft habe. Ich konnte zwar entkommen, jedoch werde ich mich dort nicht mehr sehen lassen können.
In Liebe
Marie
19.7.98
Geliebtes Tagebuch,
Morgen ist der Prozess und Vater und Daniela kommen wieder nach Hause. Ich habe solche Angst vor der Verhandlung, dass ich schon den ganzen Tag zittere. Ich kann gar nicht so viel kiffen, dass ich mich beruhige. Es ist unerträglich! Wie wird die ganze Sache nur ausgehen? Ich hoffe, ich habe nur ein mal in meinem Leben Glück und ich verliere nicht schon wieder einen wichtige Menschen in meinem Leben. Den letzten wichtigen Menschen in meinem Leben, den ich noch habe. Ohne Nick kann ich nicht weiterleben… Ich vermisse ihn jetzt schon so stark, dass ich nichts mehr essen kann. Oh Nick, warum bist du nur nicht hier! Nick, wieso ist alles so ungerecht? Warum du und nicht irgend jemand anderes?
In ängstlicher Liebe
Marie
20.7.98
Liebes Tagebuch,
der zwanzigste Juli ist ein schwarzer Tag in meinem Leben. Nick wurde verurteilt auf 2 Jahre Jugendhaft. Alle Zeugen sagten gegen ihn aus und niemand glaubte ihm. Ich habe es durch einen Freund von Nick erfahren. Er wird nun für die nächsten zwei Jahre aus meinem Leben verschwunden sein. Kontakt darf ich nicht zu ihm haben, da sie mich sonst auch erwischen. Nick lässt liebe Grüße ausrichten und sagt, ich solle mich nicht unterkriegen lassen. Doch wie soll das gehen? Vater und Daniela sind wieder hier und alles geht so weiter, wie es vor ihrem Urlaub aufgehört hatte. Daniela bewirft mich mit ihren Sprüchen und Vater schlägt mich wie zuvor. Doch sie scheinen sich beide gut erholt zu haben, da es ihnen nun viel mehr Spaß macht, mich zu schikanieren.
Liebes Tagebuch, warum ist das alles nur so? Warum bin ich nur so alleine auf der Welt? Warum verlassen mich alle? Ich bin so einsam und traurig…Du bist alles, was ich noch habe. Du bist mir sehr viel wert, doch ich kann dir nicht die Liebe schenken, die ich Nick und Tom gegeben habe… Du bist eben kein Mensch, auch wenn ich es mir manchmal wünsche…
Das wird eine lange Nacht, liebes Tagebuch.
Marie
Kapitel 4: Vater
21.7.98
Liebes Tagebuch,
ich fühle mich immer noch schrecklich. Das Leben ist so einsam und traurig ohne Tom und Nick. Ich fühle mich so verlassen. Und niemand bemerkt meinen Schmerz. Niemand versucht, ihn zu lindern. Wer kann mir noch helfen? Daniela? Sie hasst mich und wäre froh, wenn ich sterben würde. Vater? Er benimmt sich seit sie vom Urlaub zurück sind, sehr merkwürdig. Er schlägt mich nicht mehr, sondern begrabscht mich ständig. Heute hat er mir sogar beim duschen zugesehen. Er dachte wohl, ich habe es nicht bemerkt, doch da irrt er.
Bin ich denn wirklich ganz alleine? Nur von perversen und kranken umgeben? Oder bin ich einfach anders als alle anderen?
Ich weiß nicht, was ich noch tun kann. Ich habe schon versucht, den Kummer durch Kiffen und Pillen zu lindern, doch nichts hilft mehr. Der Kummer ist einfach zu groß.
In Liebe
Marie
22.7.98
Liebes Tagebuch,
heute war wieder ein schrecklicher Tag. Als ich aufstehen wollte, konnte ich mich nicht bewegen. Als ich nicht mehr so schlaftrunken war, bemerkte ich auch, warum. Vater lag über mir und streichelte meine Brust. Ich schrie ihn an und versuchte, mich zu wehren. Doch er war stärker als ich. Ich konnte es nicht verhindern. Warum tut er so etwas? Ich bin seine Tochter! Auch wenn er es nicht wahrhaben will. Ich bin sein einziges Kind, das er noch hat! Nach einer viertel Stunde des Schreckens lies er von mir ab, zog seine Hose wieder an und sagte nur, wenn ich jemandem davon erzählen würde, würde er mich umbringen. Ich habe Angst. Ich traue ihm im Moment alles zu. Das Leben ist so schrecklich. Der innere Schmerz war so groß! Mein Leid wird immer schlimmer. Erst Toms Tod, dann Nicks Festnahme und nun das mit Vater. Ich suchte etwas, um meinen Schmerz zu lindern. Ich überlegt lange und kam zum Entschluss, es wäre das Beste, dem inneren Schmerz des Herzens einen Schmerz des Körpers entgegen zu setzten. Ich wollte es zwar nie wieder tun, doch ich gab mir erneut einen Schuss. Und im Gegensatz zum ersten mal, fühlte ich mich danach gut. Der eine Schmerz hatte den anderen aufgehoben.
Liebes Tagebuch, ich weiß, dass es nicht gut ist, was ich tue, doch wie soll ich das sonst bitte alles ertragen? Es sind immer noch zwei Jahre, bis Nick aus dem Gefängnis kommt. Eine unvorstellbar lange Zeit, wenn man bedenkt, dass erst zwei Tage vergangen waren. Und es wird wohl nicht besser werden.
In Liebe
Marie
23.7.98
Liebes Tagebuch,
ich hasse Vater.
In Liebe
Marie
24.7.98
Geliebtes Tagebuch,
der gestrige Eintrag war sehr kurz. Doch ich wusste einfach nicht, was ich schreiben sollte. Er fiel erneut über mich her und vergewaltigte mich. Danach setzte ich mir wieder eine Spritze und vergaß die Welt um mich herum. Ich konnte gestern einfach nichts anderes schreiben, da das mein einziger Gedanke war, den ich gestern hatte.
Auch heute lief der Tag erneut so ab. Jedoch dachte ich über mehr nach, als über Vater. Ich dachte wieder an Tom. Ich würde ihn jetzt so sehr brauchen. Er könnte mich retten. Er könnte mir beistehen. Er wüsste, was zu tun wäre. Er könnte mich beschützen vor Vater.
Wieso, Gott, musstest du mir Tom nehmen? Es gibt so viele Menschen auf der Welt, warum nimmst du immer die meinen weg?
Das Leben ist schrecklich, liebes Tagebuch
Marie
25.7.98
Geliebtes Tagebuch,
Vater tat es heute schon wieder. Ich wehre mich schon gar nicht mehr, da es zwecklos ist. Ich versuche einfach nur, den Schrecken zu ertragen und zu hoffen, dass es bald vorbei ist. Meine Schamlippen brennen wie Feuer, da er immer so brutal ist. Ich habe überall blaue Flecken von seinen festen Griffen. Auch an meinen Armen sind viele blaue Flecken. Diese kommen jedoch nicht von Vater, sondern von der Spritze.
Heute war ich wieder im Park und versuchte, etwas Stoff zu verkaufen. Jedoch läuft auch das immer schlechter und schön langsam wird der Vorrat und das Geld knapp. Wie soll das nur enden? Wenn das Heroin und das Geld ausgeht, wird mein Leben noch unerträglicher. Ich fühle mich immer schlechter, wenn ich mir keinen Schuss gebe. Es ist ein Teufelskreis.
Liebes Tagebuch, bitte verlass du mich nicht. Du bist nun wirklich das allerletzte, was ich noch habe.
Marie
26.7.98
Geliebtes Tagebuch,
du wirst nicht glauben, was mir heute passiert ist! Ich habe Tom gesehen. Er war hier in meinem Zimmer und wir haben geredet. Er sagte, er würde mir helfen hier wegzukommen. Ich müsse mich nur gedulden. Niemand dürfe wissen, dass er hier war. Er hat seinen Tod nur vorgetäuscht, hat er gesagt. Bald wird er kommen um mich vor Vater zu retten, der täglich über mich herfällt.
Ich bin ja so glücklich. Ich habe mich nie zu hoffen getraut, Tom jemals wieder zu sehen, doch er war hier!
In Liebe
Marie
27.7.98
Liebes Tagebuch,
auch heute war Tom wieder da. Vater hat ihn zum Glück nicht bemerkt. Tom sieht richtig gut aus. So, wie ich ihn gekannt habe. Voller Hoffnung und Lebensfreude. Bald wird er mich hier wegholen. Er sagte, er sei noch am Überlegen, wie er es machen könne, mich zu ihm zu holen. Bald sind mein Bruder und ich wieder vereint! Und auch für das Geldproblem wird Tom sich etwas ausdenken. Er hat es mir versprochen. Und was Tom verspricht, hält er auch.
Mit Tom im Hinterkopf, lässt sich das mit Vater und Nick viel leichter ertragen. Ich bin ja so froh, dass du, liebes Tagebuch, und Tom da sind.
Ich liebe euch beide
Marie
2.8.98
Liebes Tagebuch,
Das mit Vater hört einfach nicht auf und es tut immer mehr weh, wenn er es tut. Doch Tom hatte eine Idee, wie ich wieder an Geld komme, um mir das Heroin kaufen zu können. Er ist ja ein so toller Bruder. Er lässt mich nie wieder alleine, das hat er mir versprochen. Er muss nur aufpassen, dass Vater ihn nicht sieht. Er darf nichts merken, sonst kann mich Tom hier nicht wegholen. Und das hat er ja versprochen.
Doch nun wieder zum Geld: Tom meinte, ich solle anschaffen gehen. Zuerst war ich sehr abgeneigt dagegen, doch wenn Vater meinen Körper schon schändet, warum sollen andere Männer das nicht auch tun können? Und wenn ich dafür noch Geld bekomme, sind meine Schmerzen nicht kleiner, aber meine Probleme eines weniger. Tom ist so gut zu mir. Ohne ihn würde ich das nie durchstehen. Das einzige, was mich verwirrt, ist, dass er mir noch nicht sagen will, wie ich von hier wegkomme. Doch ich vertraue ihm. Er wird mich bestimmt kein zweites mal im Stich lassen. Das weiß ich einfach.
In Liebe
Marie
Kapitel 5: Schmerzen
3.8.98
Geliebtes Tagebuch,
Tom hat mir gesagt, wo ich am besten hingehen soll, wenn ich meinen Körper verkaufen will. Morgen werde ich es das erste mal probieren. Ich hoffe es bringt genügend Geld, Da der Stoff, den ich noch habe, sich immer mehr dem Ende zuneigt und die Preise auf dem Markt immer mehr sinken. Es sind wohl jede Menge neue Drogen aus Holland gekommen und es gibt im Moment einen Überschuss in der Stadt, so dass man nicht mal mehr die Hälfte des Geldes für den Stoff bekommt. Der einzige Preis, der gestiegen ist, ist Heroin. Es wird immer teurer.
Doch beim Anschaffen verdiene ich hoffentlich genügend, um mir das Zeug besorgen zu können. Ohne den Spritzen würde ich es nicht aushalten. Tom ist zwar immer bei mir, doch er sagt, wenn es mir hilft, den Schmerz zu überwinden, ist es ok. Wenn wir von hier weg sind, wird er mir helfen, wieder runter zu kommen. Ich brauche die Spritzen. Ohne sie geht es mir einfach viel zu schlecht. Wenn ich kein Heroin hab, merke ich, wie ich zu zittern anfange und mir wird übel. Ich fühle mich schwach und einfach nur dreckig. Es ist schrecklich. Das Zeug hilft mir, alles durchzustehen, bis Tom mich mitnimmt und wir von hier weg sind.
Vater kommt gerade die Treppe hoch. Ich muss aufhören.
Bis morgen
Marie
4.8.98
Liebes Tagebuch,
es ist schon sehr spät. Ich komme gerade vom Strich zurück. Die Männer sind alle so schrecklich! Sie verlangen Sachen, die ich nie gemacht hätte, wenn ich das Geld nicht unbedingt brauchen würde. Ich wünschte mir, Nick und ich hätten nicht alles so nutzlos ausgegeben. Doch jetzt ist es zu spät. Ich muss tun, was ich tun muss. Und mit einer Spritze davor und einer danach, ist es auszuhalten.
Leider ist die Nacht nicht lange genug, um genügend Geld für später zu sparen. Ich bekomme in einer Nacht gerade mal so viel, dass ich den Tag darauf durchkomme.
Tom ist immer noch bei mir. Er sagt es dauert nicht mehr lange, bis ich von hier weg kann. Daniela und Vater sind dann Vergangenheit. Ich werde nie wieder Schmerzen ertragen müssen. Das ist der einzige Lichtblick den ich im Moment hab. Was würde ich ohne Tom nur machen? Ich bin so froh, dass er bei mir ist.
In Liebe,
Marie
5.8.98
Liebes Tagebuch,
heute war es bei der Arbeit besonders schlimm für mich. Ein fetter Kerl, der mich sehr an Vater erinnerte, wollte Analverkehr haben. Anfangs habe ich mich gewehrt, doch er meinte, er habe dafür bezahlt und er würde dafür sorgen können, dass ich nie wieder Kunden bekomme. Es blieb mir also nichts anderes übrig. Es tat sehr weg und es dauerte einige Zeit, bis ich den Schmerz vergessen hatte. Natürlich half mir die Spritze und Tom, den Schmerz zu ertragen.
Der letzte Tag in diesem Loch rückt immer näher. Ich bin schon so gespannt, was Tom vor hat. Er will es mir einfach nicht sagen. Doch es wird sicherlich eine super Idee sein.
In Liebe,
Marie
14.8.98
Geliebtes Tagebuch,
die letzten Tage ist nichts passiert, was ich noch nicht geschrieben hätte. Vater kommt immer noch jeden Tag, die Männer sind immer noch schrecklich und Tom steht mir immer noch bei und hilft mir alles durchzustehen.
Am Tag brauche ich mittlerweile schon drei Schüsse, um einiger maßen durch zu kommen. Es wird immer Schlimmer. Es ist eine schreckliche Sucht, doch sie hilft mir. Ohne der Nadel würde ich das nie alles durchstehen können. Auch wenn Tom immer da ist und mir Mut zuspricht, trägt das Heroin doch einen großen Teil zu meinem Durchhaltevermögen bei.
Bald bin ich hier weg.
In Liebe
Marie
17.8.98
Liebes Tagebuch,
Heute konnte ich nicht zur Arbeit gehen und ich fühle mich schrecklich. Ich zittere noch jetzt am ganzen Körper. Daniela hatte einige Freunde zu sich eingeladen und ich musste den Diener spielen. Ständig musste ich mir ihre Sprüche und ihren Gesang anhören. All die Glatzen erzählten von ihren Heldentaten für das Vaterland. Sie schwärmten von ihren Taten, die sie dem Vaterland zu Liebe getan haben. Zusammengeschlagene Türken und Punks waren diese Taten. Ich hasse diese Leute! Doch was hätte ich sagen sollen? Sie traten mich ja schon wegen meinem Äußeren und für jeden kleinen Fehler den ich machte, wurde ich geprügelt von ihnen. Es genügte, wenn ich das Bier etwas daneben schüttete, und schon schlugen sie mir ins Gesicht und schrieen Dinge wie „Nicht mal das kannst du Dreckszecke? Früher hätte man dich schon lange vergast!“
Und als ob das noch nicht genug war, hab ich kein Geld mehr, um morgen neuen Stoff zu kaufen. Mir geht’s jetzt schon so dreckig. Tom hat versucht etwas aufzutreiben, doch es war vergeblich. Ich werde morgen wohl schon früh raus müssen, um Geld zu bekommen und anschließend sofort neuen Stoff kaufen.
Gerade kommt Vater an mein Zimmer.
Gute Nacht
In Liebe
Marie
18.8.98
Treues Tagebuch
Heute war der schwerste Arbeitstag bisher. Ohne Heroin sind die Männer noch schrecklicher als normalerweise. Und die Schmerzen noch größer. Doch ich konnte mir endlich wieder neuen Stoff besorgen. Die Spritze war wie eine Erlösung. Aller Schmerz war plötzlich wie weggeblasen. Anschließend war Tom wieder bei mir und wir redeten viel. Er sagte, es würde sehr bald sein, dass wir von hier wegkommen. Ich liebe ihn dafür. Bald sind wir zwei zusammen und von hier weg. Tom, ich bin so froh, dass du das alles für mich tust.
In Liebe
Marie
19.8.98
Geliebtes Tagebuch,
heute ist ein guter Tag. Das Geschäft lief super und Tom war hier. Er hatte gesagt, dass wir morgen von hier weg könnten! Ich freue mich ja so! Doch wie wir hier wegkommen, hatte er mir nicht gesagt. Es soll eine Überraschung werden. Er weiß, dass ich Überraschungen liebe. Er ist so lieb zu mir. Morgen ist mein Leid zu ende.
In Liebe
Marie
Kapitel 6: Flucht
20.8.98
Geliebtes Tagebuch,
heute ist es so weit. Tom bringt mich aus diesem Loch hier weg. Wir machen uns sehr bald auf den weg. Endlich bin ich weg von Vater, Daniela und all den Schmerzen, die ich ertragen musste. Hier beende ich das Leben voller Schmerzen. Ein neuer Abschnitt beginnt.
Leider kann ich dich nicht mitnehmen. Tom sagte, wir können nur mitnehmen, was wir anhaben. Es tut mir sehr leid, liebes Tagebuch. Du hast mir sehr geholfen und bist mir immer beigestanden. Ohne dich hätte ich das nie alles geschafft. Ich danke dir für alles. Doch nun ist der Schrecken vorbei und ich werde erlöst. Tom und ich machen uns nun gleich auf den Weg. Ich setzte mir noch eine Spritze und dann bin ich weg von alle dem, was mir so viel Schmerz und Kummer bereitet hatte. Weit weg von hier. Ich werde dich nie vergessen, liebes Tagebuch. Doch bitte vergiss auch du mich nicht.
In ewiger Liebe
Marie
Kapitel 7
Am 21.8.98 wurde Maries Leiche von ihrem Vater im Zimmer entdeckt. Sie hatte sich die Pulsadern aufgeschnitten. Eine Spritze lag daneben. Die Polizei fand bei einer Hausdurchsuchung nicht außer dem Tagebuch.
Der Vater wurde angezeigt wegen Kindesmisshandlung, Vergewaltigung Minderjähriger und Vernachlässigung der Erziehungspflicht. Jedoch wurde er auf Bewährung freigesprochen, da er auf Grund seines Alkoholismus nicht wusste, was er tat. Er kam in eine Entziehungsanstalt.
Daniela verschwand spurlos, nachdem der Vater in die Anstalt kam.
Als Nick erfuhr, was mit Marie passiert war, beging er Selbstmord im Gefängnis.
Tom wurde nie gefunden. Die Ärzte bestätigten nochmals, dass er schon längst verstorben war. Die Leiche war schon lange verbrannt.
Fuck me im famous. (ich Dieb)
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UserDan - 37
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Geschrieben am: 02.09.2005 um 03:39 Uhr
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Krass
Die Geschichte ist geil und meine augen müde
Naja ist echt krass wie schnell das alles geht
aaaaapeX *** ̿̿̿̿ ̿̿̿'̿'\̵͇̿̿\-(•̪ ●)-/̵͇̿̿/'̿̿'̿ ̿̿̿̿ ̿̿̿ www.eternal-gaming.eu
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spartan - 34
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Geschrieben am: 02.09.2005 um 04:56 Uhr
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hmmmm.....irgendwie kapier ich den schluss nich, die wollte doch mit dem tom weg gehen und dann hat die sich umgebracht ? oder hat der tom die umgebracht ?
aber die geschichte erinnert mich sehr an das buch und den videofilm
Christiane F. Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
hat ne gewisse ähnlichkeit, das buch is lesenswert und der film sehenswert !!
leiht euch das buch oder den film mal aus, den film bekommt man aber schon ab 15 oder 10 €, also is echt sehenswert und interessant wie das leben mit drogen abläuft und was man mit drogen alles kaputt macht !!
Profi/Daddelgott
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drunkpunk - 38
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Geschrieben am: 02.09.2005 um 14:42 Uhr
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Zitat: hmmmm.....irgendwie kapier ich den schluss nich, die wollte doch mit dem tom weg gehen und dann hat die sich umgebracht ? oder hat der tom die umgebracht ?
aber die geschichte erinnert mich sehr an das buch und den videofilm
Christiane F. Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
hat ne gewisse ähnlichkeit, das buch is lesenswert und der film sehenswert !!
leiht euch das buch oder den film mal aus, den film bekommt man aber schon ab 15 oder 10 €, also is echt sehenswert und interessant wie das leben mit drogen abläuft und was man mit drogen alles kaputt macht !!
Dank der Drogen die sich die reinpfeift stellt sie sich Tom vor, der is ja schon Tod zu dem Zeitpunkt.
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-toto- - 34
Experte
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Geschrieben am: 03.09.2005 um 09:49 Uhr
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die geschichte ist echt geil!
aber sehr traurig mhm..
solche fälle gibts ja wirklich und das find ich endschlimm..
toto
You could be happy, I hope you are.. You made me happier than I'd been by far ..
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drunkpunk - 38
Champion
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Geschrieben am: 03.09.2005 um 13:00 Uhr
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Zitat: die geschichte ist echt geil!
aber sehr traurig mhm..
solche fälle gibts ja wirklich und das find ich endschlimm..
toto
yap, leider ises so!
Auch wenn die Geschichte natürlich auffällig viele schlechte sachen verbindet
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goldenbudgie - 35
Halbprofi
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Geschrieben am: 07.09.2005 um 10:29 Uhr
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des macht mich richtig traurig
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drunkpunk - 38
Champion
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Geschrieben am: 07.09.2005 um 14:17 Uhr
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mich auch, weils paralelle zu mei lebe gibt
Fuck me im famous. (ich Dieb)
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UserDan - 37
Champion
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Geschrieben am: 07.09.2005 um 14:19 Uhr
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Zitat: mich auch, weils paralelle zu mei lebe gibt 
ja schon
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Maike14
Fortgeschrittener
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Geschrieben am: 07.09.2005 um 15:44 Uhr
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ja die geschichte die gibt einen was zum nachdenken!
aber echt gut geschrieben!
lg tati
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Black_Widow - 36
Halbprofi
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Geschrieben am: 07.09.2005 um 18:10 Uhr
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Du liest die geschichte und denkst bei dir selber so was kann es nicht geben!!! Aber die realität holt dich schnell wieder ein!!!! Aber ist geil geschrieben!!!
Ich bin nich dumm, die anderen verstehen nur meine Logik nich!!!
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drunkpunk - 38
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Dabei seit 05.2005
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Geschrieben am: 07.09.2005 um 23:02 Uhr
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Also der schreiber der Geschichte freut sich über all die positiven reaktionen ^^
nochmal:
ich habs nett geschrieben, sowas könnt ich gar nich.
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Blizz - 38
Halbprofi
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Geschrieben am: 08.09.2005 um 01:06 Uhr
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So, nachdem meine Augen wieder normal sind... die Geschichte is echt geil geschrieben.. berührt einen richtig :(
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UserDan - 37
Champion
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Dabei seit 03.2005
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Geschrieben am: 08.09.2005 um 05:48 Uhr
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So etwas liest man gerne
Ich hab die Geschichte jetzt schon zum 3ten mal durchgelesen
und das immer Nachts
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corvo - 36
Fortgeschrittener
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Geschrieben am: 08.09.2005 um 09:45 Uhr
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das hat alles 'n freundo von dir geschrieben??? respekt!!!!!
ist wirklich end geil die geschichte
"Süß und Knuddelig, Jungs, süß und Knuddelig."
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drunkpunk - 38
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Dabei seit 05.2005
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Geschrieben am: 08.09.2005 um 14:01 Uhr
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Ja wenn man die Geschichte nachts liest kommts halt noch n bisschen atmospährischer!
Fuck me im famous. (ich Dieb)
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Forum / Poesie und Lyrik
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