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Forum / Poesie und Lyrik
Konfrontation.

neurotic - 35
Profi
(offline)
Dabei seit 04.2007
585
Beiträge
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Geschrieben am: 27.12.2009 um 22:57 Uhr
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Und wieder bin ich konfrontiert, mit meinem Kopf
Meinen Gedanken, die sich nicht wahr haben wollen
Mit der Einsamkeit, die ich selbst verschuldet habe
Und dem Schmerz an dem ich mich gern labe
Wieso kann manchmal nicht alles still stehen
Und du direkt neben mir, ohne Liebe
Ohne Gefuehle die blenden, einfach nur wir
Deine Naehe wuerde mir genuegen, Gedanken ohne Furcht
Nur deine Hand auf meiner und Blicke die sich treffen
Keine Sehnsucht nach Vergangenheit, keine Angst vor Zukunft
Nur der Moment, eine kurze Ewigkeit mit dir
Doch ich stehe hier, konfrontiert mit mir
Dieser Selbsthass zerfrisst, was noch uebrig ist von Trauer
Eine leere Huelle, die am zusammenbrechen ist, ohne Hoffnung
Keine Erloesung in Sicht, ein Nebel aus verwirrten Gedanken
Ich vermisse eine heile Welt, die ich niemals gekannt
ich wuenschte meine Furcht vor Naehe waere nicht einfach verbrannt
Dank dir, du hast ein Feuer aus Hoffnung entfacht, dass waermte
Doch nun verzerrt mich das Feuer aus Vergangenheit, es brennt
Meine Haut gebrandmarkt von deinen Beruehrungen
meine Seele mit Erinnerung an Zaertlichkeit
Ich will weg von hier, will naive Zweisamkeit
Bin ich ehrlich schiebe ich die Schuld weg von mir
ergebe mich in Melancholie, Depression und Hass auf die Welt
Keine wohltuende Stimme, kein Laecheln das zaehlt
Keine kindlichen Streitereien, keine Versoehnung
Nichts das mir noch bleibt
Ich bin wieder mit mir selbst konfrontiert
Und was mir bleibt ist Einsamkeit
Mein Herz steht still, meine Flamme gefriert
i count my bones while i still wait and if you ask me, yes, i still live in villa hate.
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DCaTroH - 38
Experte
(offline)
Dabei seit 10.2004
1064
Beiträge
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Geschrieben am: 27.12.2009 um 23:27 Uhr
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Manchmal schon seltsam, wie die geschriebenen Wörter eines fremden Menschen so gut zur eigenen Situation passen können..
~Um zu sterben leben wir ein Leben lang~
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ParraPinto - 33
Profi
(offline)
Dabei seit 01.2006
997
Beiträge
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Geschrieben am: 27.12.2009 um 23:42 Uhr
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Die Gedanken, die sich sich schon selbst hassen, rennen und werden von Veränderungen mitgezogen, die Sehnsucht nach einem Stillstand schüren. Stillstand bedeutet ein Stilllegen von Verstand und Gefühl, und das zu erreichen ist schwierig. Schon allein deshalb, weil wenigstens eines der beiden die treibende Kraft für einen Menschen ist. Würde man die unterbinden, wäre das fatal aber denkbar schön, denn auch Naivität ist schön. Und vor allem ruhig.
Es ist gut.
Freiheit
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neurotic - 35
Profi
(offline)
Dabei seit 04.2007
585
Beiträge
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Geschrieben am: 27.12.2009 um 23:45 Uhr
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'wäre das fatal aber denkbar schön.'
danke. ( :
i count my bones while i still wait and if you ask me, yes, i still live in villa hate.
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ParraPinto - 33
Profi
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Dabei seit 01.2006
997
Beiträge
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Geschrieben am: 28.12.2009 um 00:42 Uhr
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Zitat von nekurzefrage: Ohne Verstand und Gefühl existiert keine Schönheit mehr, weil nichts mehr da ist, das diese Qualität definiert. Der verlockende Rausch der seeligen Ruhe ist ein nüchterner Kater der Illusion und des Vergessens.
Deshalb ist auch die Verbindung zwischen Verstand und Gefühl, die Vernunft ein ratsames Ziel. Dadurch obliegt Schönheit. Sei es die Logik, Naturwissenschaften oder gar die Natur allein.
Freiheit
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nekurzefrage
Anfänger
(offline)
Dabei seit 12.2009
4
Beiträge
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Geschrieben am: 28.12.2009 um 00:52 Uhr
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Zitat: Deshalb ist auch die Verbindung zwischen Verstand und Gefühl, die Vernunft ein ratsames Ziel. Dadurch obliegt Schönheit. Sei es die Logik, Naturwissenschaften oder gar die Natur allein.
Was du vorher geschrieben hast klang für mich eher wie das Gegenteil. Möglicherweise habe ich es auch falsch verstanden.
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Forum / Poesie und Lyrik
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