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Geschrieben am: 27.12.2009 um 01:51 Uhr
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Wir sind zugegen in einer Welt, die Tiernamen als Praefix fuer Viruserkrankungen verwendet.
Wir sind auch zugegen des oefteren bei gespendeten Traeumen.
Wir leben weiterhin in einer Welt, die ihr so schoenes Leben verstecken muss.
Wir sind Spielbaelle der Gezeiten, wir sind der Abgott, der Weiland in einer Welt, in der der sonst so blaue Deckel der Zeit nicht mehr heiter sein kann. Wir sind Ketzer der Transzendenz, Denunzianten der Freude, dystopische Diktatoren der Endzeit.
Gestern waren wir Schattenkrieger, morgen Daemonen. Und heute? Heute gibt es nicht, weil wir den Tag, den Moment schon laengst verschenkt, verloren haben.
Und umgekerht sind wir paradox, die ambivalente Dichotomy, das Zwielicht in der apodiktischen Verallgemeinerung eines Philanthropen.
Wir sind Hoellenhunde und Todesengel des Erzbischofs. Das weisse Skorpion unter all den gelben und roten, vielleicht sogar Albinos. Wir sind Schelme unter den Narren, der Tenor des pathetischen Dichters. Fehler, Frage und Antwort der unloesbaren Matritzengleichung zugleich.
Ich habe Angst vor dem Tod, doch wenn ich sterbe, dann freue ich mich darauf
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