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Geschrieben am: 10.12.2009 um 19:32 Uhr
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Was fuer ein knollenhafter Dunst
auf diesen Strassen voll feucht-heissem Sand.
Das Knatterrad fuegt sich der Kunst
der Spurgefahr, der Sand noch ohne Brand.
Augenschutz, den hat man sicher nicht,
man gewoehnt sich schon
an kleine Steinchen im Gesicht.
Der Uebergang aufs Teergebiet,
birgt Konfrontation
mit der allgemeinen
Muelltransplantation.
Dreck!, Dreck!, und keine Lust ihn aufzuraeumen,
denn wir sind ja nur ein Teil der dritten Welt.
Wir haben keine Macht und keine Leben,
nicht mal die Brust uns aufzugeben,
fuer einen andren Teil der Welt,
der ganz sicher nicht zu uns haelt.
So laeuft das mit dem Teufelskreis,
ihr gebt ja nichts von euch preis,
kein Blut, kein Mammon, keine Liebe.
Also bleibt man zahnlos in Pará,
an der Transamazonica.
Ich habe Angst vor dem Tod, doch wenn ich sterbe, dann freue ich mich darauf
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