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Geschrieben am: 08.12.2009 um 21:24 Uhr
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Irgendwo tief in mir ist etwas aufgebrochen, als ich dich zum ersten Mal sah. Es hat Wurzeln getrieben, hat sich verankert und jetzt lässt es mich nicht mehr los. Manchmal ist es so groß, dass ich selbst keinen Platz mehr habe. Ich hab mich mittlerweile daran gewöhnt. Ich trage es mit mir herum, dieses große Etwas, habe es ständig dabei. Manchmal habe ich das Gefühl es frisst mich von innen auf. Langsam aber stetig. Und ich will trotzdem nicht ohne es sein. Zu groß wäre das Loch, das es hinterließe. Ich bin zu schwach um mich dagegen zu wehren. Manchmal bin ich glücklich, wie in einem Rausch und ich weiß, ich habe es diesem Etwas zu verdanken. Doch oft bin ich traurig. Die Hoffnung ist ein guter Freund von ihm. Sie kommt und geht, wie es ihr gerade passt. Ohne dabei an andere zu denken. Seit da dieses Etwas in mir ist, ist alles anders geworden. Manchmal wünsche ich mir, es wäre niemals zu mir gekommen, ich hätte es nie vermisst. Aber ich hätte auch vieles nicht verstanden. Und ohne es zu wissen , wäre ich nicht komplett. Ich verfluche es tagtäglich, weil es mich quält., mich foltert. Es spielt mit mir, wie mit einem Ball. Hin und her wirft es mich. Von Gut nach Schlecht unter wieder zurück. Nie darf ich an einer Stellen verweilen.
Es ist vielseitig. Und es weiß mich glücklich zu machen. Manchmal will ich nicht mehr nach vorne schauen. Stattdessen schau ich zurück und laufe weiter, bis ich über etwas auf meinem Weg stolpere und falle. Ich halte mich an der Vergangenheit fest ohne zu merken, dass die Gegenwart längst Vergangenheit ist und die Zukunft die Gegenwart. Es wirft mich völlig aus der Bahn. Aus meinem festgetretenen Weg. Es bringt mich durcheinander und lässt mich Dinge tun, die mir völlig fremd sind. Es ist grausam zu mir und trotzdem will ich nicht mehr ohne es Leben. Ich brauche es. Ich brauche die Liebe. Ich brauche dich.
[Etwas über die Liebe ]
Ein kleiner Text von mir.
Lg
Irgendwann..war es mal anders.. aber das hab ich schon vergessen...
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