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Forum / Poesie und Lyrik
Feuer82 im Krankenhaus

Feuer82 - 43
Profi
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Geschrieben am: 03.12.2009 um 12:04 Uhr
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Huhu Ihrs,
hier mal meine Erzählung meine Krankenhausaufenthaltes im Jahre 2004. Es ist leider ein bischen viel Text geworden, habe mich auch nur aufs wesentliche beschränkt 
Nachdem ich ein Jahr mit einem gebrochenen Handgelenk durchs Leben gegangen bin, hatten wir tatsächlich mal einen Arzt in der Kaserne der Manns genug war mich nochmal zum Röntgen zu schicken und nicht auf eine diagnostizierte Prellung zu verweisen. Dieser Arzt war eine Frau und sie war sehr nett und um mich besorgt.
Die Mediziner stellten fest, dass mein Handgelenk doch gebrochen war und nun aber operiert werden muss. Ich checkte im Krankenhaus, zum gesagten Termin, ein, freitags... Montag sollte die OP sein. Ich erhielt für das Wochenende „Freigang“ und sollte mich Sonntag Abend wieder zurück melden.
Nun begannen die OP-Vorbereitungen. Den Arm enthaaren, Rasierer durfte ich nicht benutzen also drauf mit der Creme und erst mal rauchen gehen. Die Krankenschwester fragte mich verwundert wo ich den mit meinem eingeschmierten Arm hin will. „Zum Rauchen oder ist das ein Problem?“ Ein irritierter Blick aber keine Antwort.
Zurück im Zimmer schabte ich das Zeug wieder runter und schon war mein Arm Haarfrei. Als die Schwester das nächste mal ins Zimmer kam lies ich die Hosen runter und fragte ob ich da auch noch rasieren muss, da ja immerhin ein Stück Knochen aus dem Beckenkamm entnommen werden sollte.
Der nächste irritierte Blick und ich war nicht mal 2 Stunden da. Sie meinte das sei nicht nötig, es wäre ja ziemlich kurz und seitlich keine Haare. Ich bekam noch die Auflage ab 22 Uhr nichts mehr zu Essen und gaaaaanz viel zu trinken. Gesagt getan, ich trank viel (Wasser und Tee) und ging irgendwann zu Bett und schlief.
Früh am nächsten morgen wurde ich unsanft geweckt. Mit schläfrigen Augen blickte ich eine unbekannte Krankenschwester an die leicht aufgeregt gestikulierte, dass ich zur OP muss und es schon so spät wäre. Die Frage wo mein Frühstück ist wurde mit einem kurzen „Gibt's nicht!“ abgespeist.
Nun ja, der Tag ist ja noch lange und die OP sollte nicht ewig gehen. Lange Gänge, Aufzug, lange Gänge, OP-Vorbereitungssaal.
Ich musst aus meinem warmen kuschligen Bett raus auf eine Metallliege über der nur so Papier lag. Kalt war's, das OP-Hemd und die Netzunterhose haben nicht gerade zur Erwärmung beigetragen. Ich wurde mit so Lederverschlüssen fixiert, nicht so wie in der Klappse. Nur locker einmal über die Beine und den Oberkörper. Dann kam eine hübsche Dame und erklärte mir das sie die Anästhesistin ist und ich jetzt eine Atemmaske bekomme und ganz ruhig weiter atmen soll. Gesagt getan. Nun lag ich da mit der Maske im Gesicht und atmete ruhig weiter. Sie blickte auf ihr Armbanduhr und fragte „Sind sie noch wach?“ Ich antwortete: „Ist bei mir fast immer so, wen ich die Augen offen habe.“ Weitere Minuten verstrichen. Sie: „Sind sie noch da?“ Ich: „Wo soll ich hin, ich bin festgebunden.“ War wohl auch nicht die Antwort die sie hören wollte. An weitere Vorgänge kann ich mich nicht erinnern, was entweder für starken Alkoholkonsum spricht oder die Narkose hat gewirkt. Ich vermute letzteres da mir Alkohol nicht zu Verfügung stand.
Die nächste Erinnerung die ich habe ist ziemlich verschwommen und auch ziemlich kurz. Vermutlich befand ich mich im Aufwachraum, vor meinem Bett standen zwei Menschen in weißen Kittel. Der Eine fragt: „Wer ist das hier?“ Der Andere: „Das ist Felix, der labert ununterbrochen seit er aufgewacht ist.“ und dann verschwimmt es auch schon wieder.
Ich kam in meinem Zimmer wieder zu mir. Der erste prüfende Blick war selbst verständlich auf den Lachs. Decke hoch, OP-Hemd weg und … aaah noch alles da. Funktionstest gibt’s später vielleicht. Dann sah ich das mein Schamhaar rechtsseitig komplett verschwunden war, was sollte das den? Mich betäuben und dann nur halb rasieren. Mein Bettnachbar war gerade am Mittag essen. Ich lies den Blick durchs Zimmer schweifen und entdecke kein Tablett für mich. Ich raunzte meinen Nachbar an ob er da grad mein Mittagessen verputzt. Ich muss dazu sagen das Peter (weiß den echten Namen nicht mehr) ein ziemlicher Milchbubi und Muttersöhnchen war. Er sah mich empört an „Es gibt für dich heute kein Mittagessen.“ So langsam wurde ich ungemütlich, kein Frühstück und kein Mittagessen? Ich klingelte erst mal so einen Engel in weiß ins Zimmer. Als Conni da war, sah ich sie freundlich an und sagte: „Schwester Conni, ich habe mein Mittagessen nicht bekommen.“ Den irritierten Blick kannte ich schon: „Sie bekommen erst um 18 Uhr essen.“ „18 Uhr? Das ist in 6 Stunden? Kann ich mir was in der Cafeteria im Erdgeschoss holen?“ Die Stimme von Schwester Conni wurde langsam angespannt: „Sie dürfen heute nicht aufstehen!“ „Ok, ich hätte da noch eine Frage.“ „Ja?“ „Die haben mich rasiert, aber nur halb, machen sie das jetzt fertig?“ und gleichzeitig zeigte ich ihr was ich meinte. Sie bluffte: „Das können sie selber machen.“ Sie verließ prompt das Zimmer. War das jetzt ein Ja oder ein Nein? Ich weiß das ich das selber machen kann, aber Frauenhände sind da doch viel zärtlicher.
Zu der Frage mit dem Rauchen gehen bin ich nicht mehr gekommen, aber sie meinte ja das ich heute nicht aufstehen darf.
Heute nicht aufstehen? Seit wann darf man im Krankenhauszimmer rauchen oder wie stellt sich die gute Schwester Conni das vor?
Ich habe mir von vielerlei Seite sagen lassen das man nach einer Vollnarkose platt ist und eh den ganzen Tag pennt. Pustekuchen. Ich war hellwach und hatte starken Drang nach Nikotin. Schwester Conni kam zum Rundgang. Ich: „Schwester Conni, ich habe da noch eine Frage.“ Schwester Conni, leicht genervt: „Ja?“ Ich: „Kann ich dann mal runter gehen und eine Rauchen?“ Schwester Conni, stark genervt: „NEIN, sie dürfen nicht aufstehen, habe keine Lust da unten schon wieder einen aufzusammeln.“ Ich: „AHA! Dann bin ich ja nicht der erste der nach einer Narkose runter geht.“ Schwester Conni in sehr lautem Ton: „SIE BLEIBEN LIEGEN!“
Das war deutlich, schlecht gelaunt versuchte ich ein bisschen zu schlafen, aber schlafen geht nicht wen man aufs Klo muss. Klo? Oh oh.
Ich fragte Peter wie er das den nach seine KnieOP gemacht hat. Er sagte: „Moment“ und humpelte zur Tür und rief lauthals „SCHWEEEEESTER COOOONNIIII! Der Felix brauch ne Bettflasche.“ Diskreter ging es kaum. Schwester Conni kam schnaubend angetrabt und hatte so eine Bettflasche in der Hand. Ich musterte diese technische Errungenschaft kurz und sagte „Das können sie wieder mit nehmen, da pinkel ich nicht rein.“
Der berühmte Blick. Überraschend freundlich sagte sie: „Ich hänge sie mal hin, vielleicht überlegen Sie sich das ja noch.“ Ich: „Ne, fällt aus wegen Bodennebel, eher pinkel ich ins Bett.“ Da war es vorbei mit der Freundlichkeit. Die Gesichtsfarbe wechselte in diverse Farben und sie verließ kommentarlos das Zimmer.
Bettflasche oder Bett? Beides war nix. Es bestand ein zu große Gefahr, bei der Entleerung ins Bett, dass urplötzlich alle Schwestern eine Weile beschäftigt sind und keine Zeit haben das Bett frisch zu beziehen. Also Flasche, ich schaute mir das Ding nochmal an. Nee, im Liegen Pinkeln fällt nicht in meine Fähigkeitspool. Ich hockte mich aufrecht hin, nahm die Drainagen vom Bett und klebte mir sie an den Bauch, schnappte meinen Tropf und sprang sportlich aus dem Bett. Ich merke sofort warum ich nicht aufstehen sollte. Verdammt, Schwester Conni hatte Recht. Die Knie waren wie Butter. Ich wankte Richtung Toilette. Peter war furchtbar nervös und hatte Angst erwischt zu werden. Hä?
Naja, Muttersöhnchen halt. Er ging an die Tür um Schmiere zu stehen. Ich kam wirklich entkräftet auf der Toilette an. Setzte mich hin und das entspannende Gefühl machte sich breit. Gefühlte drei Liter ließ ich in die Keramik laufen. Es dauerte ewig und ich hörte schon wie Peter und Conni sich vor der Tür unterhielten, ich lies es sauber abtropfen und machte mich auf den Rückweg. Schnell aufs Bett setzen, Drainagen wieder am Bett festkleben und hinlegen. Ein plötzliches Ziehen im Arm. Ah der Tropf steht noch am Fußende, vorgebeugt, ran gezogen, hingelegt. Tür geht auf. Schwester Conni beurteilt erstmal die Situation. Ein drohender Finger auf den Tropf und dann kam das Donnerwetter
„Der wackelt noch! Sie sind aufgestanden! SIE DÜRFEN SICH NICHT SELBT MOBILISIEREN!....“ Der ganze Anschiss war deutlich länger, aber wie ich das immer mache höre ich irgendwann auf zuzuhören und lächle nur noch. Irgendwann verstummte Conni und suchte das Weite. Eine halbe/dreiviertel Stunde später stand der nächste Rundgang an. Schwester Conni kam ins Zimmer, sprach kurz freundlich mit Peter und sah mich dann ziemlich sauer an.
Ich: „Schwester Conni, nach der erfolgreichen Selbstmobilisierung, könnten wir da nochmal übers Rauchen reden?“
Herrlich! Das war wie ein Schalter. „&%$0§@“!€“ Sehr viel mehr habe ich nicht verstanden, die Stimme überschlug sich auch schon leicht. Ich merkte schon das Schwester Conni und ich eine schöne Woche verbringen würden.
Der Nachmittag verlief ohne weitere nennenswerte Zwischenfälle. Endlich rückte das Abendessen immer näher. Es war 18 Uhr und die Tür ging auf. In freudiger Erwartung schaute ich auf mein Tablett. Darauf waren 1 Tasse Tee, eine Scheibe Wurst, eine Scheibe Käse und 2 Scheiben Toast. Ich fragte: „Das ist jetzt aber nicht alles oder?“ Es war eine neue Schwester, aber anscheinend hatte sie sich mit Conni unterhalten und raunzte mich direkt an: „Das ist alles und mehr gibt es nicht.“ Ich verdrückte die zwei Scheiben Toast bevor ich das auch noch weg genommen kriege.
So ungefähr um 18:02 Uhr hatte wieder Hunger. Kurz nach dem Abendessen flog die Tür auf und ein drittes Bett wurde herein geschoben, hinterher lief ein sehr fit aussehender Soldat. Er stellt sich kurz vor und meinte das er nur auf Testergebnisse warten muss und morgen wahrscheinlich wieder verschwindet. Er war ganz nett und wir haben viel gelacht in unserem Zimmer. So gegen 20 Uhr kamen meine zwei Nachbarn auf die Idee Pizza zu bestellen. Das freute mich und ich bestellte eine große Hawaipizza. Peter heulte wieder ein bisschen rum: „Du hast doch schon gegessen, mehr darfst du nicht essen.“ Dennoch wurde meine Bestellung mit aufgenommen und schon bald später saß ich zu Frieden in meinem Bett und futterte an der Pizza. Die Tür ging auf und die Nachtschwester kam herein. Der Anblick wie ich da so am Pizza essen war brachte sie leicht aus der Fassung: „Ich glaub es nicht. Wozu haben sie einen Versorgungstropf am Arm wen sie hier Pizza essen?“ Ich: „Mooooment. Diesen Tropf hab ICH da nicht dran gemacht und sie glauben ja wohl nicht das so ne Brühe in der Blutbahn wirklich satt macht.“ Sie ging raus und BAM Tür zugeknallt. Alles klar, das ist meine nächste Freundin.
Beim nächsten Rundgang fragte ich nochmal nach dem Rauchen aber auch das verlief eher negativ. Sie machte mir nochmal ganz deutlich klar das ich erst am nächsten Morgen zum Rauchen dürfte. Selig und vor allem gut gesättigt schlief ich ein und fieberte dem nächsten Morgen entgegen.
7 Uhr, die Tür geht auf, Licht an „Guten Morgen, auch ihnen Felix.“ Die mag mich. Wünscht mir extra einen guten Morgen. Ich sagte: „Guten Morgen, ich geh dann gleich mal runter.“ Kramte nach meinen Kippen und wollte los. Die Schwester: „Halt, sie dürfen erst gehen wen die Drainagen raus sind.“ Ich noch voller Hoffnung: „Ja dann legen sie mal los, ich hab Termine.“ Meine geliebte Krankenschwester: „Das muss ein Arzt machen, die kommen erst um Neun Uhr zur Visite.“ Langsam stank mir das hier „Neun Uhr? Das geht nicht. Entweder macht das jetzt wer raus oder ich mach das selber.“ Voller Empörung antwortete die Schwester: „Sie dürfen das nicht selber machen.“ Ich antwortet ihr in ruhigen gelassenen Ton: „Und sie glauben jetzt das interessiert mich?“ Die Dame verließ schnaubend das Zimmer und murmelte „Ich schau mal.“ Ich wartet bereits ungeduldig 15 Minuten. Da kam ein junger, sichtlich schlecht gelaunter Arzt rein und fragte, für meinen Geschmack ein wenig unhöflich: „Welcher?“ Ich nickte ihm zu und sagte: „Vermutlich ich, so wie sie gelaunt sind.“ Er zog die Decke weg und rupfte die zwei Drainagen raus, leider waren die ein bisschen in den OP-Wunden angetrocknet. Ich zuckte vor Schmerz, verkniff mir aber jeden Ton. Die Laune des Arztes besserte sich bei meinen Verrenkungen. So ein Sadist. Nun war ich befreit und ging noch in OP-Hemd und Netzhöschen zum Rauchen. Als ich wieder in meinem Zimmer ankam wurde mir auch der unnötige Tropf abgenommen und ich war wirklich glücklich. Während der Visite erklärte mein Arzt den anderen Weißkitteln das ich sehr mobil bin und schon gestern nach der OP auf den Beinen war. Völlig wider erwarten gab es keinen Jubel, Applaus oder wenigstens Beglückwünschungen sondern nur Unverständnis.
Der Rest vom Tag verlief relativ ruhig da ich mich eh großteils im Raucherbereich befand und dort eine Menge lustige Leute aus der psychiatrischen Abteilung des Krankenhauses kennen lernte „Hihi, seit heut bekomm ich nur noch 18 Tabletten“ und so Kanditaten. Mittwoch war nochmals ein besonderer Tag.
Neben dem Krankenhaus ist das Casino, dort kann man was Essen gehen oder eine Weißweinschorle trinken. Man kann dort auch gemütlich sitzen und Karten spielen oder Ähnliches. Es lief irgendein Fussballspiel, weiß nicht mehr ob Championsleage oder ein Freundschaftsspiel der Nationalmannschaft. Ist auch weniger wichtig. Scheinbar saß mir die Narkose immer noch in den Knochen. Ich vertrug das Bier nicht so gut wie normalerweise und war ziemlich schnell ganz schön angeschlagen. Gegen 23 Uhr macht der Laden zu und ich machte mich auf den Weg in mein Bett, mein braver Zimmernachbar ist natürlich nicht mit gekommen.
Ich stand dann so aufm Flur und dachte mir, dass die Zimmernummern ganz schön kleingeschrieben sind. Da kam auch schon die liebe Nachtschwester angesprungen und fragte mich sehr besorgt ob alles in Ordnung sei. Ich antwortete ihr, sicherlich nicht in klaren Worten, dass ich nicht weiß welches mein Zimmer ist und ich wohl verlernt habe zu lesen. Sie roch den Alkohol und fragte mich noch doof ob ich betrunken sei. Ich versuchte ihr zu vermitteln das „betrunken“ nicht der richtige Ausdruck sei und „sternhagelvoll“ es besser treffen würde. Sie brachte mich merklich grob in mein Zimmer und ich war froh mein Bett zu sehen und darin einzuschlafen.
Die alte Petze hat das natürlich dem Stationsarzt erzählt der am nächsten früh, zu früh!, mein Zimmer stürmte und mich weckte. Ich noch leicht besudelt im Kopf, Augen noch halb verschlossen „Schwester Conni, ist es schon sieben Uhr?“ Der Arzt: „Hier ist nicht Schwester Conni und es ist bereits acht Uhr.“ Er hielt mir eine Standpauke die ich aber nicht wirklich wieder geben kann. Wie immer saß ich lächelnd im Bett und nickte. Am Ende sagte ich noch das es mir Leid tut und ob das an der Narkose liegen könnte das ich so schnell betrunken war. Nun hatte er ein bisschen Mitleid. Er erklärte mir das es daran liegen könnte und ich unvernünftig war. Ich nickte und fragte „Kann ich da ein bisschen was von haben, dann ist das weg gehen nicht mehr so teuer.“ Ui, da war so eine Ader. Vorbei war es mit dem Mitleid. Wie schon mehrfach die Schwestern, verließ auch er wortlos das Zimmer.
Den Rest der Woche hatte ich ein leicht distanziertes Verhältnis zum Krankenhauspersonal, aber ansonsten verlief alles ruhig. Freitags checkte ich aus und überraschender Weise sagte mir Schwester Conni das ich sie mal wieder besuchen sollte. Ich war wirklich überrascht und fragte warum. Sie sagte: „Wen du da bist, sind die anderen Patienten gar nicht so schlimm.“ PAH!
Ich bin trotzdem mal zu Besuch gekommen und wir haben fast alle über meinen einwöchigen Aufenthalt gelacht und geschmunzelt.
Den Stationsarzt habe ich in Bosnien wieder getroffen, er hatte nicht wirklich schlechte Erinnerungen an meinen Aufenthalt
Lg Feuer82
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Lomei - 38
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Geschrieben am: 03.12.2009 um 12:20 Uhr
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eine eigene fangruppe
threads von und über dich
die erde kreist sich nicht um dich
i survived the yellow light of death and all i got was this lousy signature
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chiquitaed - 36
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Geschrieben am: 03.12.2009 um 12:21 Uhr
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Der Satz "Peter war furchtbar nervös und hatte Angst erwischt zu werden. Hä?" ist goettlich :)
he she it deine mudda muss mit
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doriflo - 43
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Geschrieben am: 03.12.2009 um 12:23 Uhr
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Einfach nur GENIAL! Es macht so Spaß Deine Geschichten zu lesen
....und Morgen wird wieder die Sonne aufgehen....
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Feuer82 - 43
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Geschrieben am: 03.12.2009 um 12:23 Uhr
Zuletzt editiert am: 03.12.2009 um 12:27 Uhr
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Zitat von Lomei: eine eigene fangruppe
threads von und über dich
die erde kreist sich nicht um dich
Du musst es nicht lesen und auch nichts unnötiges hier rein schreiben, solange mich leute bitten mehr zu schreiben mache ich das auch.
Edit: und mach nicht Werbung für die Gruppe, das ist verboten
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sunday77 - 49
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Geschrieben am: 03.12.2009 um 12:27 Uhr
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Joah. Ganz nett......aber mehr net. Es fehlt eindeutig noch die richtige Pointe
Si tacuisses, philosophus mansisses
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Feuer82 - 43
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Dabei seit 03.2008
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Geschrieben am: 03.12.2009 um 12:29 Uhr
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Zitat von sunday77: Joah. Ganz nett......aber mehr net. Es fehlt eindeutig noch die richtige Pointe
Danke dir. Das mit der Pointe stimmt schon. Leider hat sich da nix ergeben
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Bullrock - 33
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Geschrieben am: 03.12.2009 um 12:30 Uhr
Zuletzt editiert am: 03.12.2009 um 13:04 Uhr
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Als die Schwester das nächste mal ins Zimmer kam lies ich die Hosen runter
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Sie blickte auf ihr Armbanduhr und fragte „Sind sie noch wach?“ Ich antwortete: „Ist bei mir fast immer so, wen ich die Augen offen habe.“ Weitere Minuten verstrichen. Sie: „Sind sie noch da?“ Ich: „Wo soll ich hin, ich bin festgebunden.“ War wohl auch nicht die Antwort die sie hören wollte.
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Ok, ich hätte da noch eine Frage.“ „Ja?“ „Die haben mich rasiert, aber nur halb, machen sie das jetzt fertig?“ und gleichzeitig zeigte ich ihr was ich meinte. Sie bluffte: „Das können sie selber machen.“
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Ich zuckte vor Schmerz, verkniff mir aber jeden Ton. Die Laune des Arztes besserte sich bei meinen Verrenkungen. So ein Sadist. Nun war ich befreit und ging noch in OP-Hemd und Netzhöschen zum Rauchen.
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Da kam auch schon die liebe Nachtschwester angesprungen und fragte mich sehr besorgt ob alles in Ordnung sei. Ich antwortete ihr, sicherlich nicht in klaren Worten, dass ich nicht weiß welches mein Zimmer ist und ich wohl verlernt habe zu lesen. Sie roch den Alkohol und fragte mich noch doof ob ich betrunken sei. Ich versuchte ihr zu vermitteln das „betrunken“ nicht der richtige Ausdruck sei und „sternhagelvoll“ es besser treffen würde.
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der hammer
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2sick_ - 38
Halbprofi
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Geschrieben am: 03.12.2009 um 12:52 Uhr
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... zwar echt lange story aber echt lesenswert ...
AKK! the World! Vote 257ers :D
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la-insania - 36
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Geschrieben am: 03.12.2009 um 13:05 Uhr
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Als ich beim Scrollen gesehen hab wie lang die Geschichte ist, wollte ich schon wegklicken - dann las ich abe dass es sich um einen KH-Aufenthalt handelt, was ich sehr interessant finde, weil ich da auch nich so unerfahren drin bin. Und ich muss sagen - echt lustig geschrieben
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Skinator - 30
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Geschrieben am: 03.12.2009 um 13:09 Uhr
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ich finds auch gut
blub
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kolkrabe - 39
Fortgeschrittener
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Geschrieben am: 03.12.2009 um 13:20 Uhr
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Hat mich ein bisschen an "Feuchtgebiete" erinnert
Metal am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen!
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Feuer82 - 43
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Dabei seit 03.2008
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Geschrieben am: 03.12.2009 um 13:23 Uhr
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Zitat von kolkrabe: Hat mich ein bisschen an "Feuchtgebiete" erinnert
Feuchtgebiete? oO
Hab davon nur den Anfang gelesen und dann aufgegeben, aber eklige Sachen kann ich auch schreiben
Feuer82 - Fanclub... willst du dabei sein?
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kolkrabe - 39
Fortgeschrittener
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Dabei seit 10.2007
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Geschrieben am: 03.12.2009 um 13:23 Uhr
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Zitat von Feuer82: Zitat von kolkrabe: Hat mich ein bisschen an "Feuchtgebiete" erinnert
Feuchtgebiete? oO
Hab davon nur den Anfang gelesen und dann aufgegeben, aber eklige Sachen kann ich auch schreiben 
meinte von der geschichte...
Metal am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen!
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Zaepfle28 - 45
Fortgeschrittener
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Dabei seit 01.2009
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Geschrieben am: 03.12.2009 um 13:24 Uhr
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Zitat von Bullrock: Als die Schwester das nächste mal ins Zimmer kam lies ich die Hosen runter
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Sie blickte auf ihr Armbanduhr und fragte „Sind sie noch wach?“ Ich antwortete: „Ist bei mir fast immer so, wen ich die Augen offen habe.“ Weitere Minuten verstrichen. Sie: „Sind sie noch da?“ Ich: „Wo soll ich hin, ich bin festgebunden.“ War wohl auch nicht die Antwort die sie hören wollte.
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Ok, ich hätte da noch eine Frage.“ „Ja?“ „Die haben mich rasiert, aber nur halb, machen sie das jetzt fertig?“ und gleichzeitig zeigte ich ihr was ich meinte. Sie bluffte: „Das können sie selber machen.“
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Ich zuckte vor Schmerz, verkniff mir aber jeden Ton. Die Laune des Arztes besserte sich bei meinen Verrenkungen. So ein Sadist. Nun war ich befreit und ging noch in OP-Hemd und Netzhöschen zum Rauchen.
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Da kam auch schon die liebe Nachtschwester angesprungen und fragte mich sehr besorgt ob alles in Ordnung sei. Ich antwortete ihr, sicherlich nicht in klaren Worten, dass ich nicht weiß welches mein Zimmer ist und ich wohl verlernt habe zu lesen. Sie roch den Alkohol und fragte mich noch doof ob ich betrunken sei. Ich versuchte ihr zu vermitteln das „betrunken“ nicht der richtige Ausdruck sei und „sternhagelvoll“ es besser treffen würde.
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der hammer 
joo da hab ich auch loachen müssen
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Dead_Memory - 36
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Dabei seit 01.2009
1728
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Geschrieben am: 03.12.2009 um 13:26 Uhr
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einfach wieder herrlich!
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Forum / Poesie und Lyrik
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