Du bist nicht eingeloggt.

Login

Pass

Registrieren

Community
Szene & News
Locations
Impressum

Forum / Poesie und Lyrik

Engel und Sterne

Eleyna_ - 40
Halbprofi (offline)

Dabei seit 08.2009
188 Beiträge

Geschrieben am: 15.11.2009 um 17:10 Uhr

Die Uhr schlägt sanfte Töne an, zu später Stund.
Nebel zieht um die Häuser,
umschlingt Strauch und Grashalm.
Eine leichte Brise weht durch ihr haar,
lässt es nur für einige wenige Augenblicke lebendig erscheinen.

Dünner, weißer Stoff, nur ein Hauch,
bedeckt den kargen Körper
verhüllt nur einen kleinen Teil.

Ihre verzierten Arme um den Körper geboge,
fällt ihr Blick ins Leere.
Die Augen schwarz wie die Nacht,
kalt und ohne Leben.
Eine kurze Regnung flacker auf,
durchfährt ihre Augen wie ein Reflex aus Licht,
es ist der Schmerz,
der sie Nachf für Nacht hinaus treibt.

Die Zeichen auf ihren Armen beginnen zu verkrusten,
an einigen Stellen frisches, getrocknetes Blut.

Nebel umhüllt ihre nackten Füße,
streichelt sie sanft,
wie ein liebender Mensch.

Ein Zittern durchfährt ihren Körper,
zwingt sie, in den sternenbedeckten HImmel zu sehen.
An jedem einzelnen Stern bliebt ihr Blich kurz haften,
das Glitzern und Funkeln, die fast schon greifbare Fröhlichkeit, die sie ausstrahlen,
bringt die LIppen zum beben.

Ein Schrei - lautlos, entrinnt ihrer Kehle,
sie fühlt sich nicht fähig, einen Ton zu gebären.

Lautlose Tränen rinnen die blassen Wangen hinab...
Wut, Hass und unerträglichrer Schmerz beginnen in ihrem Inneren Früchte zu tragen.
Ein kaltes Lächeln ziert ihr fahles Gesicht.

Der Wind trägt sanfte Noten durch die Nacht
und sie beginnt sich zu bewegen.
Der leichte Stoff umweht ihren Körper
und das schwarze Haar umspielt ihr gesicht...

Ein plötzlicher Ruck durchfährt sie,
unfähig - auch nur eine Bewegung zu führen,
verharrt sie.

Erinnerungen zischen wie Blitze durch ihren Geist, verstärken den schon schier unerträglichen Schmerz.

Es frisst sie auf und erhält die Kontrolle über ihr schon zu lange zerstörtes Sein.
Plötzlich sieht sie sich an einer Klippe stehen.

Sie springt.

Und wird endlich erlöst.

Gun robh dion air t-ionmhas.

blueeye-lisa - 30
Profi (offline)

Dabei seit 01.2008
430 Beiträge

Geschrieben am: 15.11.2009 um 17:14 Uhr

:daumenhoch:

E500 - 31
Anfänger (offline)

Dabei seit 03.2008
18 Beiträge

Geschrieben am: 15.11.2009 um 17:15 Uhr

gut ;-)
Eleyna_ - 40
Halbprofi (offline)

Dabei seit 08.2009
188 Beiträge

Geschrieben am: 15.11.2009 um 17:16 Uhr

Zitat von E500:

gut ;-)


danke :-) das is schon so uralt :-)


Gun robh dion air t-ionmhas.

JonasD94 - 31
Fortgeschrittener (offline)

Dabei seit 11.2006
89 Beiträge

Geschrieben am: 15.11.2009 um 17:44 Uhr

Zitat von E500:

gut ;-)


find ich auch ;-)
PasoN - 29
Halbprofi (offline)

Dabei seit 10.2008
186 Beiträge
Geschrieben am: 19.11.2009 um 19:08 Uhr

:rocker:
Stern1996 - 29
Fortgeschrittener (offline)

Dabei seit 12.2007
28 Beiträge

Geschrieben am: 23.11.2009 um 19:13 Uhr

Zitat von Eleyna_:

Die Uhr schlägt sanfte Töne an, zu später Stund.
Nebel zieht um die Häuser,
umschlingt Strauch und Grashalm.
Eine leichte Brise weht durch ihr haar,
lässt es nur für einige wenige Augenblicke lebendig erscheinen.

Dünner, weißer Stoff, nur ein Hauch,
bedeckt den kargen Körper
verhüllt nur einen kleinen Teil.

Ihre verzierten Arme um den Körper geboge,
fällt ihr Blick ins Leere.
Die Augen schwarz wie die Nacht,
kalt und ohne Leben.
Eine kurze Regnung flacker auf,
durchfährt ihre Augen wie ein Reflex aus Licht,
es ist der Schmerz,
der sie Nachf für Nacht hinaus treibt.

Die Zeichen auf ihren Armen beginnen zu verkrusten,
an einigen Stellen frisches, getrocknetes Blut.

Nebel umhüllt ihre nackten Füße,
streichelt sie sanft,
wie ein liebender Mensch.

Ein Zittern durchfährt ihren Körper,
zwingt sie, in den sternenbedeckten HImmel zu sehen.
An jedem einzelnen Stern bliebt ihr Blich kurz haften,
das Glitzern und Funkeln, die fast schon greifbare Fröhlichkeit, die sie ausstrahlen,
bringt die LIppen zum beben.

Ein Schrei - lautlos, entrinnt ihrer Kehle,
sie fühlt sich nicht fähig, einen Ton zu gebären.

Lautlose Tränen rinnen die blassen Wangen hinab...
Wut, Hass und unerträglichrer Schmerz beginnen in ihrem Inneren Früchte zu tragen.
Ein kaltes Lächeln ziert ihr fahles Gesicht.

Der Wind trägt sanfte Noten durch die Nacht
und sie beginnt sich zu bewegen.
Der leichte Stoff umweht ihren Körper
und das schwarze Haar umspielt ihr gesicht...

Ein plötzlicher Ruck durchfährt sie,
unfähig - auch nur eine Bewegung zu führen,
verharrt sie.

Erinnerungen zischen wie Blitze durch ihren Geist, verstärken den schon schier unerträglichen Schmerz.

Es frisst sie auf und erhält die Kontrolle über ihr schon zu lange zerstörtes Sein.
Plötzlich sieht sie sich an einer Klippe stehen.

Sie springt.

Und wird endlich erlöst.


Zitat:

Das ist wunderschön!<


.Wenn die Welt untergeht,schwimmst du oben.

  [Antwort schreiben]

Forum / Poesie und Lyrik

(c) 1999 - 2026 team-ulm.de - all rights reserved - hosted by ibTEC Team-Ulm

- Presse - Blog - Historie - Partner - Nutzungsbedingungen - Datenschutzerklärung - Jugendschutz -