Geschrieben am: 03.11.2009 um 01:08 Uhr Zuletzt editiert am: 03.11.2009 um 11:27 Uhr
Trauer malt mir doch so kalte Haut,
Die mich nicht mehr fassen mag.
Hat sie mir doch meinen Kopf geklaut
Und alles scheint wie ein Wintertag.
Warum ist mir die Brust so eng?
Der Atem stockt so gerne.
Lust, warum bist du doch so streng,
wenn du anblickst weite Ferne?
Ich hasse deine Einsamkeit!
Sie sprengt doch jede Grenzen.
Ich hasse deine Ewigkeit!
Schwankt doch nur in Turbolenzen.
Schöne Farben spielten bunt,
Mir um die reine Seele.
Doch mich plagt es Stund’ um Stund’,
Dass ich mein Ziel verfehle.
Sachte Schwärze bist du kalt!
Hast mir meinen Freund genommen.
War er dir dann doch zu alt,
als du ihn gemalt hast, verschwommen.
Tod, du bist am falschen Platz geblieben.
Mit Wollust hast ihn fortgerissen,
Ängstlich habe ich dir einen Satz geschrieben.
Will dich doch nur halb so missen.
Ich hasse deine arrogante Seite.
Sie treibt mich doch nur weiter raus!
Mich erdolcht die sture Weite.
Sie saugt mir meinen Atem aus.
Hinausgetrieben in die Natur
Zähl' ich sinnlos, einsam Bäume
Wo bleibt die großartige Flur?
Vergangen sind grüne Träume.
lass mich raten: (ua.) nachts um 4 entstanden?
was nur beweisen würde, dass um diese uhrzeit die wohl besten werke das licht der welt erblicken... ;)
Fast. Zwischen Mitternacht und ein Uhr reicht mir schon. Dennoch, es stimmt. Die Nacht, ob mit Mondschein oder ohne ist eine hervorragende Quelle der Kreativität.