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Geschrieben am: 25.10.2009 um 02:31 Uhr
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Entfernt, weit von mir entfernt,
ruht mein Herz im Dämmerlicht.
Ohne Zwang, ohne Verzicht
habe ich schon früh gelernt,
dass nicht ich bestimmen kann
was des Wesens ist sein Klang.
Doch weit, weit von mir weg,
da liegt mein Herz in Dunkelheit
gehüllt. Und unbekannte Maid
zwinkert, malt ein Lächeln keck,
in des nächtigen,uran'schen Kinds
Oh seht, dorthin, da schwind's.
Der Morgensonne Glut, erhellt
mein Gemüt und vertreibt die
falschen Menschen. Diese nie
gewesen waren, nur als verstellt
Gedanken meiner waren gekommen.
Danke Sonne, hast sie weggenommen.
Die Dinge sind nun voller Farben,
ihr Klang ist wieder voller Kraft.
Es quillt der freudig Lebenssaft
wieder in den Adern. Alle Narben
aufgerissen, ausgeheilt, unsichtbar.
Auferstandener Tag! Wunderbar
Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit
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