Geschrieben am: 10.10.2009 um 21:36 Uhr
Zuletzt editiert am: 10.10.2009 um 21:57 Uhr
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Die Suche lockt mich,
doch gebe ich nach?
Noch hälts mich
hier am angestammten Platz.
Ich zögere
und kann`s doch nicht verhindern
Ist es das Klügere
einfach zu schwimmen?
Zu schwimmen im Strom der Zeit
der einen mit sich zieht
in die Vergangenheit
auf eine Reise in die Unendlichkeit?
Die Unendlichkeit der Zeit, des Raumes und der Welt
erscheint uns stehts furchtbar fremd.
Doch ist sie`s, die uns in ihren Armen hält
die uns schützt, vor der eigenen Schwäche.
Ich gebe nach, sie nimmt mich mit,
und schon bald bereue ich,
die Fehler zu sehen, bei jedem Schritt,
das macht es schwer, hier klar zu denken.
Fehler, die ich einst begangen,
die mir nachstellen
bis ich sie gefangen,
und fest umschließe mit schwindender Kraft.
Die Fehler musste ich bezwingen,
nun darf ich das Gute sehen:
all die Freude an den Dingen,
die im Leben einst geschehen.
Doch auch das Gute ist nur endlich
am Ende bleibt die Frage da
die erscheint mir sehr befremdlich,
doch ich habe keine Wahl.
Die Reise bringt mich wieder heim
an meinen Platz im hier und jetzt
im Stillen schließe ich mich ein
in meinen Kopf die Frage sitzt.
Sie bohrt sich in das Denkorgan
und lässt mich überdenken
mein Leben, hab ich es vertan?
Ich glaube nicht, doch irre ich?
Eine Reise durch die Zeit
zurück in die Vergangenheit
doch sieh dich vor:
das Leben ist Undendlichkeit.
Tante Edith flüstert:
Dieses Gedicht ist entstanden, nachdem ich mein ganzes Gästebuch von heute bis zum Tag seiner Schaffung durchgegangen war und so tatsächlich eine Reise in die Vergangenheit gemacht hatte. Das hat mich irgendwie inspiriert.
Dieses Gefühl nennt man, glaube ich, Glück.
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