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Forum / Poesie und Lyrik

Vierblättriges Kleeblatt

nitrolingual - 40
Fortgeschrittener (offline)

Dabei seit 12.2008
40 Beiträge

Geschrieben am: 02.10.2009 um 15:52 Uhr

Die Sonne scheint herab, Tau glitzert in ihrem Weg, verfängt sich
in den Halmen der Gräser, verliert sich dann im Boden.
Ein paar Meter entfernt ist eine Hecke. Ich wollte schon immer wissen,
was sich hinter ihr befindet, aber heute liege ich lieber im Gras, als
mich dorthin zu bemühen. Ich höre die anderen spielen, herumtollen,
lachen und kreischen. Heute bin ich auch zu faul, um mich zu ihnen zu
gesellen.
Die Wand an der Seite ist grau, im Winter werfen wir immer
Schneebälle auf sie, dann gibt es weiße Flecke, die wie ein Lächeln
in einem Trauerspiel wirken. Einmal hat uns der Hausmeister dafür
angekeift. Wir haben aber nur gelacht, und sind schnell weggerannt.
Heute ist wieder einer dieser Tage, wo ich lieber nach vierblättrigen
Kleeblättern suche, als mich den großen Dingen des Lebens zu
stellen. Auch habe ich keine Lust, mich vor die gierigen Mäulern
meiner Spielkameraden zu werfen. Sollen sie doch den anderen zeigen,
wie gut und toll sie sind, ich brauch nichts davon.
Ich suche lieber nach...

Eine einsame Wolke schiebt sich vor die Sonne, und sekundenlang ist
die kleine Rasenfläche in Dunkelheit gehüllt, und mit ihr alles was
sich darauf befindet, Kinder und Erwachsene, Tiere und Pflanzen, meine Grashalme und ich.
Plötzlich überkommt mich eine fürchterliche Angst. Ich nur allein
hier in der Dunkelheit, in einer die nie enden wird. Die Sonne wird
nie mehr scheinen, fortan werden alle Tage in Dunkelheit gehüllt
sein, es wird kein Lachen und keine Freude mehr geben, nur noch
Schatten auf allen Gesichtern, und gerade auf denen der Kinder.

Dann verzieht sich die Wolke wieder, und die Sonne scheint wieder
herab, und blendet mich, da ich sie doch gerade am Himmel gesucht
habe. Und das Kreischen und Lachen hat nie aufgehört, hat immer
angedauert.
Ich drehe mich wieder auf den Bauch, die Halme vor meiner Nase, fast
kitzeln sie mich.
Und ich suche weiter...


Nitro
Hola82 - 43
Anfänger (offline)

Dabei seit 09.2009
2 Beiträge
Geschrieben am: 02.10.2009 um 16:29 Uhr

Ja so ein LSD Trip kann schon ausarten!
Necromantic_ - 28
Champion (offline)

Dabei seit 05.2009
3217 Beiträge

Geschrieben am: 02.10.2009 um 17:00 Uhr

Zitat von Hola82:

Ja so ein LSD Trip kann schon ausarten!



yep

"Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein!"

-Ricola1969-
Fortgeschrittener (offline)

Dabei seit 09.2009
68 Beiträge

Geschrieben am: 02.10.2009 um 17:40 Uhr

mein gott könnt ihr eure dummen bemerkungen nicht für euch behalten ! !
da gibt sich jamand mühe und schreibt ein gedicht und ihr stänkert nur rum,fällt euch nicht besseres ein.??



ich, liebe schreiberin, fand es schön. beim lesen konnt ich so richtig dabei sein .
finde du hast das schön geschrieben.lass dich durch so unreife bemerkungen nicht entmutigen ! ! !

liebe grüße ricola :daumenhoch:

"Wer glaubt, ist guter Hoffnung, wer gutgläubig ist, fällt auf die Nase."

Hola82 - 43
Anfänger (offline)

Dabei seit 09.2009
2 Beiträge
Geschrieben am: 02.10.2009 um 18:15 Uhr

Nein kann ich nicht!
Schlimm genug das es diese Rubrik gibt aber das man da dann auch noch was rein schreibt!
Dead_Memory - 36
Experte (offline)

Dabei seit 01.2009
1728 Beiträge

Geschrieben am: 03.10.2009 um 10:33 Uhr

Zitat von nitrolingual:

Die Sonne scheint herab, Tau glitzert in ihrem Weg, verfängt sich
in den Halmen der Gräser, verliert sich dann im Boden.
Ein paar Meter entfernt ist eine Hecke. Ich wollte schon immer wissen,
was sich hinter ihr befindet, aber heute liege ich lieber im Gras, als
mich dorthin zu bemühen. Ich höre die anderen spielen, herumtollen,
lachen und kreischen. Heute bin ich auch zu faul, um mich zu ihnen zu
gesellen.
Die Wand an der Seite ist grau, im Winter werfen wir immer
Schneebälle auf sie, dann gibt es weiße Flecke, die wie ein Lächeln
in einem Trauerspiel wirken. Einmal hat uns der Hausmeister dafür
angekeift. Wir haben aber nur gelacht, und sind schnell weggerannt.
Heute ist wieder einer dieser Tage, wo ich lieber nach vierblättrigen
Kleeblättern suche, als mich den großen Dingen des Lebens zu
stellen. Auch habe ich keine Lust, mich vor die gierigen Mäulern
meiner Spielkameraden zu werfen. Sollen sie doch den anderen zeigen,
wie gut und toll sie sind, ich brauch nichts davon.
Ich suche lieber nach...

Eine einsame Wolke schiebt sich vor die Sonne, und sekundenlang ist
die kleine Rasenfläche in Dunkelheit gehüllt, und mit ihr alles was
sich darauf befindet, Kinder und Erwachsene, Tiere und Pflanzen, meine Grashalme und ich.
Plötzlich überkommt mich eine fürchterliche Angst. Ich nur allein
hier in der Dunkelheit, in einer die nie enden wird. Die Sonne wird
nie mehr scheinen, fortan werden alle Tage in Dunkelheit gehüllt
sein, es wird kein Lachen und keine Freude mehr geben, nur noch
Schatten auf allen Gesichtern, und gerade auf denen der Kinder.

Dann verzieht sich die Wolke wieder, und die Sonne scheint wieder
herab, und blendet mich, da ich sie doch gerade am Himmel gesucht
habe. Und das Kreischen und Lachen hat nie aufgehört, hat immer
angedauert.
Ich drehe mich wieder auf den Bauch, die Halme vor meiner Nase, fast
kitzeln sie mich.
Und ich suche weiter...


Nitro


:daumenhoch:
nitrolingual - 40
Fortgeschrittener (offline)

Dabei seit 12.2008
40 Beiträge

Geschrieben am: 05.10.2009 um 19:04 Uhr

Zitat von Hola82:

Schlimm genug das es diese Rubrik gibt aber das man da dann auch noch was rein schreibt!
Du merkst schon, dass du gegen deine eigene Wand rennst?
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