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Forum / Poesie und Lyrik

Mein Schatten poesie in höchster Form

A_KenTaro - 36
Halbprofi (offline)

Dabei seit 08.2009
264 Beiträge

Geschrieben am: 25.09.2009 um 01:51 Uhr

----------------> Mein Schatten <--------------------


Es gab eine Zeit in der wir lächelten. Weil das Lächeln wieder Sinn machte und weil wir verstanden, weil wir uns erinnerten wie sich ein Lächeln im Kopf anfühlt, wie sich eine Stimme im Herzen anhört, wie der Bauch dir Guten Morgen sagt weil er sich gut fühlt, weil er voll von dir, von mir, voll von einem uns ist.
Wenn in den Augen Sommer ist und in den Händen Musik und wir die Melodie dieser Musik mit Worten, die eine neue Bedeutung bekamen, spielten. Weil wir ganz wurden, weil wir vollständig waren, weil wir alles gaben und nichts verloren, außer unsere Sinne aus den Augen, aber trotzdem oder gerade deshalb alles spürten, als wäre es das erste Mal.

Es gab diese Zeit, in der ich in jedem Gesicht deines sah und mich in dir fand und schlussendlich verlor.
Diese Zeit in der wir in Gedanken nie voneinander getrennt waren, Sterne zählten weil Unsinn der Sinn ist. Ein Leben voller Rocktage und warmer Nächte während der Winter kam und wir der Kälte davon liefen. Diese Zeit, die ein wir war, ein Plural zum anfassen und festhalten.
Und dann ließt du los.

Und der erste Schnee kam und was blieb waren Nächte voller Räusche und die Drogen die es auch nicht besser machten. Die Männer die es auch nicht ungeschehen machten, die kalten Küsse und das heiße Verlangen zurück zu dir. Immer nur die falschen. Worte. Sätze. Geschichten. Episoden, unbedeutend und zu leicht, um sich hinzusetzen, still zu liegen und zu füllen, was du mitgenommen hast.
Benommene Tage und endlose Nächte, die das jetzt nicht wahrnehmen ließen und wer will das auch schon.

Und immer wieder schaute ich über die Mauer, die ich um das Loch, das einmal du war, gebaut hatte und sah nur deine Schatten, die ich nicht greifen konnte.

Es ist so viel Zeit vergangen, gefüllt von großen Gesten und einem leeren Herz, eine Gefühlsbankrottzeit, die nicht reifen ließ und nichts vergessen hat. Ich tanze mit den Schatten der Vergangenheit und spiele russisches Roulette mit ihnen, um schlussendlich der Verlierer bei dem zu sein, was sich einmal Liebe nannte und nach 111 Nächten und Tagen wirft das mit uns ... noch immer seine Schatten.




PS : na was sagt ihr dazu so ???

Sorry ich weiß is ein bissi arg lang

Defeat the Fate - Wir kommen und verändern die Szene

katriiin - 37
Anfänger (offline)

Dabei seit 05.2008
18 Beiträge
Geschrieben am: 25.09.2009 um 09:01 Uhr

sehr nachdenklich und schön... :)
-LICHTWESEN- - 46
Halbprofi (offline)

Dabei seit 10.2006
188 Beiträge

Geschrieben am: 25.09.2009 um 09:07 Uhr

Zitat von A_KenTaro:

----------------> Mein Schatten <--------------------


Es gab eine Zeit in der wir lächelten. Weil das Lächeln wieder Sinn machte und weil wir verstanden, weil wir uns erinnerten wie sich ein Lächeln im Kopf anfühlt, wie sich eine Stimme im Herzen anhört, wie der Bauch dir Guten Morgen sagt weil er sich gut fühlt, weil er voll von dir, von mir, voll von einem uns ist.
Wenn in den Augen Sommer ist und in den Händen Musik und wir die Melodie dieser Musik mit Worten, die eine neue Bedeutung bekamen, spielten. Weil wir ganz wurden, weil wir vollständig waren, weil wir alles gaben und nichts verloren, außer unsere Sinne aus den Augen, aber trotzdem oder gerade deshalb alles spürten, als wäre es das erste Mal.

Es gab diese Zeit, in der ich in jedem Gesicht deines sah und mich in dir fand und schlussendlich verlor.
Diese Zeit in der wir in Gedanken nie voneinander getrennt waren, Sterne zählten weil Unsinn der Sinn ist. Ein Leben voller Rocktage und warmer Nächte während der Winter kam und wir der Kälte davon liefen. Diese Zeit, die ein wir war, ein Plural zum anfassen und festhalten.
Und dann ließt du los.

Und der erste Schnee kam und was blieb waren Nächte voller Räusche und die Drogen die es auch nicht besser machten. Die Männer die es auch nicht ungeschehen machten, die kalten Küsse und das heiße Verlangen zurück zu dir. Immer nur die falschen. Worte. Sätze. Geschichten. Episoden, unbedeutend und zu leicht, um sich hinzusetzen, still zu liegen und zu füllen, was du mitgenommen hast.
Benommene Tage und endlose Nächte, die das jetzt nicht wahrnehmen ließen und wer will das auch schon.

Und immer wieder schaute ich über die Mauer, die ich um das Loch, das einmal du war, gebaut hatte und sah nur deine Schatten, die ich nicht greifen konnte.

Es ist so viel Zeit vergangen, gefüllt von großen Gesten und einem leeren Herz, eine Gefühlsbankrottzeit, die nicht reifen ließ und nichts vergessen hat. Ich tanze mit den Schatten der Vergangenheit und spiele russisches Roulette mit ihnen, um schlussendlich der Verlierer bei dem zu sein, was sich einmal Liebe nannte und nach 111 Nächten und Tagen wirft das mit uns ... noch immer seine Schatten.




PS : na was sagt ihr dazu so ???

Sorry ich weiß is ein bissi arg lang


Finds au schön ;-)

http://silke1977.deviantart.com

The_Streets - 37
Anfänger (offline)

Dabei seit 09.2009
2 Beiträge
Geschrieben am: 25.09.2009 um 10:09 Uhr

Wirklich sehr gut emotional und doch sagt es vieles über dich aus :daumenhoch:
A_KenTaro - 36
Halbprofi (offline)

Dabei seit 08.2009
264 Beiträge

Geschrieben am: 25.09.2009 um 10:33 Uhr

Ok dann mal Danke @all dennen es gefällt

Defeat the Fate - Wir kommen und verändern die Szene

kiwi3 - 31
Halbprofi (offline)

Dabei seit 02.2009
242 Beiträge
Geschrieben am: 25.09.2009 um 21:54 Uhr
Zuletzt editiert am: 25.09.2009 um 22:01 Uhr

Ich finds wunderschön.
Nur bei dieser Sache, bin ich stutzig geworden:
Und immer wieder schaute ich über die Mauer, die ich um das Loch, das einmal du war, gebaut hatte und sah nur deine Schatten, die ich nicht greifen konnte.

Schatten sind doch in diesem Fall etwas, was vergangen ist, finde ich. Etwas, dass zurückgeblieben ist. Nur ein kleiner Hauch von dem, was sie ausgelöst hat. Aber doch ist es greifbar. Zumindest im Sinne, dass diese Schatten immer anwesend sind. Erinnerungen, die immer da sind. Klar, sie werden wohl nie mehr zu einem ganzen werden, aber doch sind sie da. Und sie waren einmal wahr, auch wenn sie jetzt nur noch ein Hauch und eine Erinnerung sind. Und doch war das ganze real.
Ich komme einfach nicht ganz damit klar, dass du schreibst, dass man sie nicht greifen kann. Denn nicht greifen kann man nur das nicht, was den Schatten auslöst, Alles andere aber doch schon, oder 8-)
Vielleicht versteht auch niemand wirklich was ich damit meine, dann ist es auch nicht schlimm.. 8-) denn schön ist es trotzdem. (:
Wenn du es denn geschrieben hast, dann wäre ich nämlich wirklich beeindruckt, naja was auch immer.. 8-)
_maledives_ - 32
Fortgeschrittener (offline)

Dabei seit 11.2008
61 Beiträge
Geschrieben am: 27.09.2009 um 13:06 Uhr

Wenn du's echt selbst geschrieben hast, dickes Lob.
.. ist schön geworden.
-Ricola1969-
Fortgeschrittener (offline)

Dabei seit 09.2009
68 Beiträge

Geschrieben am: 28.09.2009 um 12:15 Uhr


A_KenTaro - 20
Halbprofi

Dabei seit 08.2009
211 Beiträge

Geschrieben am: 25.09.2009 um 01:51 Uhr [zitieren] [spam]
----------------> Mein Schatten <--------------------


Es gab eine Zeit in der wir lächelten. Weil das Lächeln wieder Sinn machte und weil wir verstanden, weil wir uns erinnerten wie sich ein Lächeln im Kopf anfühlt, wie sich eine Stimme im Herzen anhört, wie der Bauch dir Guten Morgen sagt weil er sich gut fühlt, weil er voll von dir, von mir, voll von einem uns ist.
Wenn in den Augen Sommer ist und in den Händen Musik und wir die Melodie dieser Musik mit Worten, die eine neue Bedeutung bekamen, spielten. Weil wir ganz wurden, weil wir vollständig waren, weil wir alles gaben und nichts verloren, außer unsere Sinne aus den Augen, aber trotzdem oder gerade deshalb alles spürten, als wäre es das erste Mal.

Es gab diese Zeit, in der ich in jedem Gesicht deines sah und mich in dir fand und schlussendlich verlor.
Diese Zeit in der wir in Gedanken nie voneinander getrennt waren, Sterne zählten weil Unsinn der Sinn ist. Ein Leben voller Rocktage und warmer Nächte während der Winter kam und wir der Kälte davon liefen. Diese Zeit, die ein wir war, ein Plural zum anfassen und festhalten.
Und dann ließt du los.

Und der erste Schnee kam und was blieb waren Nächte voller Räusche und die Drogen die es auch nicht besser machten. Die Männer die es auch nicht ungeschehen machten, die kalten Küsse und das heiße Verlangen zurück zu dir. Immer nur die falschen. Worte. Sätze. Geschichten. Episoden, unbedeutend und zu leicht, um sich hinzusetzen, still zu liegen und zu füllen, was du mitgenommen hast.
Benommene Tage und endlose Nächte, die das jetzt nicht wahrnehmen ließen und wer will das auch schon.

Und immer wieder schaute ich über die Mauer, die ich um das Loch, das einmal du war, gebaut hatte und sah nur deine Schatten, die ich nicht greifen konnte.

Es ist so viel Zeit vergangen, gefüllt von großen Gesten und einem leeren Herz, eine Gefühlsbankrottzeit, die nicht reifen ließ und nichts vergessen hat. Ich tanze mit den Schatten der Vergangenheit und spiele russisches Roulette mit ihnen, um schlussendlich der Verlierer bei dem zu sein, was sich einmal Liebe nannte und nach 111 Nächten und Tagen wirft das mit uns ... noch immer seine Schatten.




PS : na was sagt ihr dazu so ???

Sorry ich weiß is ein bissi arg lang



Ich finde es so gelungen.Bin in deine Zeilen eingetaucht, war unbeschreiblich. Dieses tiefe Gefühl. Mir war als lebte ich es selbst, jetzt gerade in diesem Moment. TOLL schmachte immer noch in meinen Gedanken.Deine Zeilen haben ihren Sinn erfüllt, nämlich die Menschen zum Träumen zu bringen .....
mit deinen Worten in Ihre eigene Welt einzutauchen.

Ps. ... hab noch ne Frage an dich. Da es deine Zeilen sind
möchte ich dich fragen ob ich sie mir Ausdrucken darf ?
noch immer im Zustand der Verträumtheit sende ich dir
liebe Grüße Ricola.



"Wer glaubt, ist guter Hoffnung, wer gutgläubig ist, fällt auf die Nase."

-Ricola1969-
Fortgeschrittener (offline)

Dabei seit 09.2009
68 Beiträge

Geschrieben am: 28.09.2009 um 12:18 Uhr

Ist übrigens mit Abstand das Beste was ich seit langem gelesen habe. Einfach schön.
Ri.

"Wer glaubt, ist guter Hoffnung, wer gutgläubig ist, fällt auf die Nase."

A_KenTaro - 36
Halbprofi (offline)

Dabei seit 08.2009
264 Beiträge

Geschrieben am: 28.09.2009 um 12:39 Uhr

Zitat von -Ricola1969-:


A_KenTaro - 20
Halbprofi

Dabei seit 08.2009
211 Beiträge

Geschrieben am: 25.09.2009 um 01:51 Uhr [zitieren] [spam]
----------------> Mein Schatten <--------------------


Es gab eine Zeit in der wir lächelten. Weil das Lächeln wieder Sinn machte und weil wir verstanden, weil wir uns erinnerten wie sich ein Lächeln im Kopf anfühlt, wie sich eine Stimme im Herzen anhört, wie der Bauch dir Guten Morgen sagt weil er sich gut fühlt, weil er voll von dir, von mir, voll von einem uns ist.
Wenn in den Augen Sommer ist und in den Händen Musik und wir die Melodie dieser Musik mit Worten, die eine neue Bedeutung bekamen, spielten. Weil wir ganz wurden, weil wir vollständig waren, weil wir alles gaben und nichts verloren, außer unsere Sinne aus den Augen, aber trotzdem oder gerade deshalb alles spürten, als wäre es das erste Mal.

Es gab diese Zeit, in der ich in jedem Gesicht deines sah und mich in dir fand und schlussendlich verlor.
Diese Zeit in der wir in Gedanken nie voneinander getrennt waren, Sterne zählten weil Unsinn der Sinn ist. Ein Leben voller Rocktage und warmer Nächte während der Winter kam und wir der Kälte davon liefen. Diese Zeit, die ein wir war, ein Plural zum anfassen und festhalten.
Und dann ließt du los.

Und der erste Schnee kam und was blieb waren Nächte voller Räusche und die Drogen die es auch nicht besser machten. Die Männer die es auch nicht ungeschehen machten, die kalten Küsse und das heiße Verlangen zurück zu dir. Immer nur die falschen. Worte. Sätze. Geschichten. Episoden, unbedeutend und zu leicht, um sich hinzusetzen, still zu liegen und zu füllen, was du mitgenommen hast.
Benommene Tage und endlose Nächte, die das jetzt nicht wahrnehmen ließen und wer will das auch schon.

Und immer wieder schaute ich über die Mauer, die ich um das Loch, das einmal du war, gebaut hatte und sah nur deine Schatten, die ich nicht greifen konnte.

Es ist so viel Zeit vergangen, gefüllt von großen Gesten und einem leeren Herz, eine Gefühlsbankrottzeit, die nicht reifen ließ und nichts vergessen hat. Ich tanze mit den Schatten der Vergangenheit und spiele russisches Roulette mit ihnen, um schlussendlich der Verlierer bei dem zu sein, was sich einmal Liebe nannte und nach 111 Nächten und Tagen wirft das mit uns ... noch immer seine Schatten.




PS : na was sagt ihr dazu so ???

Sorry ich weiß is ein bissi arg lang



Ich finde es so gelungen.Bin in deine Zeilen eingetaucht, war unbeschreiblich. Dieses tiefe Gefühl. Mir war als lebte ich es selbst, jetzt gerade in diesem Moment. TOLL schmachte immer noch in meinen Gedanken.Deine Zeilen haben ihren Sinn erfüllt, nämlich die Menschen zum Träumen zu bringen .....
mit deinen Worten in Ihre eigene Welt einzutauchen.

Ps. ... hab noch ne Frage an dich. Da es deine Zeilen sind
möchte ich dich fragen ob ich sie mir Ausdrucken darf ?
noch immer im Zustand der Verträumtheit sende ich dir
liebe Grüße Ricola.



klar kannst du es dir ausdrucken das is kein problem gedichte und poesie allgemein wird doch gemacht um es weiter zu geben :-D

es freut mich das es dir so gefällt

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